The Fort Worth Press - Gold vor Augen: Handballer stürmen ins EM-Finale

USD -
AED 3.67315
AFN 62.502089
ALL 82.903582
AMD 377.440135
ANG 1.790083
AOA 917.000034
ARS 1396.929897
AUD 1.426127
AWG 1.8
AZN 1.710713
BAM 1.689807
BBD 2.011068
BDT 122.513867
BGN 1.709309
BHD 0.377508
BIF 2965
BMD 1
BND 1.277469
BOB 6.900038
BRL 5.232999
BSD 0.998523
BTN 93.323368
BWP 13.643963
BYN 2.973062
BYR 19600
BZD 2.008078
CAD 1.37255
CDF 2273.000124
CHF 0.786296
CLF 0.023076
CLP 911.180086
CNY 6.880505
CNH 6.88547
COP 3710.09
CRC 465.684898
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.250012
CZK 21.057094
DJF 177.719786
DKK 6.4331
DOP 59.874999
DZD 132.345177
EGP 52.332904
ERN 15
ETB 157.375002
EUR 0.8609
FJD 2.216901
FKP 0.749521
GBP 0.74485
GEL 2.714987
GGP 0.749521
GHS 10.904966
GIP 0.749521
GMD 73.000168
GNF 8780.000525
GTQ 7.648111
GYD 208.902867
HKD 7.83385
HNL 26.520363
HRK 6.484501
HTG 130.780562
HUF 333.859866
IDR 16869
ILS 3.11565
IMP 0.749521
INR 93.4781
IQD 1310
IRR 1315050.0004
ISK 123.6496
JEP 0.749521
JMD 157.274927
JOD 0.708976
JPY 158.425003
KES 129.515111
KGS 87.450181
KHR 4014.999958
KMF 425.0003
KPW 900.003974
KRW 1486.749711
KWD 0.30645
KYD 0.832131
KZT 481.288689
LAK 21550.000393
LBP 89550.00025
LKR 313.539993
LRD 183.60415
LSL 16.929828
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.395053
MAD 9.361982
MDL 17.464295
MGA 4164.999573
MKD 53.092582
MMK 2099.452431
MNT 3566.950214
MOP 8.056472
MRU 40.109941
MUR 46.790586
MVR 15.449842
MWK 1736.999722
MXN 17.788502
MYR 3.939499
MZN 63.910071
NAD 16.820164
NGN 1378.779561
NIO 36.719913
NOK 9.735602
NPR 149.304962
NZD 1.70672
OMR 0.384502
PAB 0.998475
PEN 3.472942
PGK 4.305503
PHP 59.345039
PKR 279.250218
PLN 3.673485
PYG 6524.941572
QAR 3.644004
RON 4.3879
RSD 101.196989
RUB 81.929909
RWF 1460
SAR 3.754155
SBD 8.051718
SCR 15.302104
SDG 601.000316
SEK 9.3204
SGD 1.274197
SHP 0.750259
SLE 24.549976
SLL 20969.510825
SOS 571.494061
SRD 37.336497
STD 20697.981008
STN 21.167495
SVC 8.736371
SYP 110.564047
SZL 16.849682
THB 32.329703
TJS 9.540369
TMT 3.5
TND 2.905028
TOP 2.40776
TRY 44.33874
TTD 6.778753
TWD 31.876995
TZS 2595.000152
UAH 43.841339
UGX 3769.542134
UYU 40.685845
UZS 12204.999774
VES 456.504355
VND 26341
VUV 119.226095
WST 2.727792
XAF 566.728441
XAG 0.014468
XAU 0.000227
XCD 2.70255
XCG 1.799457
XDR 0.706079
XOF 568.490302
XPF 103.394181
YER 238.649824
ZAR 16.85385
ZMK 9001.193234
ZMW 19.346115
ZWL 321.999592
  • DAX

    273.6700

    22653.86

    +1.21%

  • MDAX

    433.0800

    28229.36

    +1.53%

  • TecDAX

    15.1800

    3435.36

    +0.44%

  • SDAX

    265.0300

    16463.01

    +1.61%

  • Euro STOXX 50

    73.0400

    5574.32

    +1.31%

  • Goldpreis

    -6.8000

    4400.5

    -0.15%

  • EUR/USD

    0.0042

    1.1617

    +0.36%

Gold vor Augen: Handballer stürmen ins EM-Finale
Gold vor Augen: Handballer stürmen ins EM-Finale / Foto: © IMAGO/SID

Gold vor Augen: Handballer stürmen ins EM-Finale

Medaille sicher, jetzt geht es um Gold! Deutschlands Handballer sind bei der Europameisterschaft ins Finale gestürmt und kämpfen nun um ihren ersten Titel seit zehn Jahren. Die Mannschaft von Bundestrainer Alfred Gislason besiegte Angstgegner Kroatien nach einer mitreißenden Vorstellung im Halbfinale von Herning mit 31:28 (17:15) und kann sich am Sonntag zum dritten Mal nach 2004 und 2016 zum Europameister krönen.

Textgröße:

Das deutsche Team, das seine insgesamt fünfte EM-Medaille nun bereits sicher hat, brillierte am Freitagabend mit einer famosen Teamleistung. Die Abwehr um ihren starken Torhüter Andreas Wolff ließ die Kroaten in der zweiten Halbzeit regelrecht verzweifeln. Vorne spielten sich der erneut überragende Mittelmann Juri Knorr und seine Mitspieler vor 15.000 Zuschauern in der ausverkauften Jyske Bank Boxen zeitweise in einen wahren Offensivrausch.

Als Lukas Mertens acht Minuten vor dem Ende das 28:23 erzielte, begann unter den deutschen Fans auf der Tribüne bereits die große Final-Party. Ausgerechnet gegen Dagur Sigurdsson, den heutigen kroatischen Nationaltrainer und damaligen DHB-Coach, gelang der erste Einzug in ein EM-Endspiel seit 2016. Zum besten deutschen Torschützen avancierte Rechtsaußen Lukas Zerbe mit sechs Treffern. Im Finale am Sonntag (18.00 Uhr/ZDF) wartet entweder Weltmeister und Olympiasieger Dänemark oder Island.

Sigurdsson hatte die Partie im Vorfeld mit seiner scharfen Kritik am EM-Spielplan zusätzlich angeheizt. Und auch Bundestrainer Alfred Gislason meinte unmittelbar vor dem Anpfiff am ARD-Mikrofon: "Es geht um sehr, sehr viel. Beide Mannschaften werden alles dafür geben, ins Finale zu kommen. Das Spiel wird eine gewisse Schlacht sein - in Angriff und Abwehr."

Bei allen Emotionen zeigten beide Teams von Beginn an auch sportlich ihre Qualitäten - und lieferten sich eine absolut ausgeglichene Anfangsphase. Hinten verrichteten Kapitän Johannes Golla und seine Mitspieler gegen die kroatischen Rückraumkanten Schwerstarbeit, vorne zog Knorr mit viel Tempo und Übersicht die Fäden. Dabei ließ sich der Regisseur auch von der offensiven Spitze in Kroatiens Deckung nicht aufhalten. Ob als Torschütze, Vorbereiter oder ordnende Hand: An den meisten deutschen Tore war Knorr beteiligt.

Zunächst waren es die Kroaten, die mit ihrer Sieben-gegen-Sechs-Angriffsvariante immer wieder vorlegten. Doch die DHB-Auswahl konterte stets postwendend. Nach einem sehenswerten Kempa-Trick abgeschlossen von Renars Uscins nach Pass von Lukas Mertens zum 4:4 applaudierten sogar die kroatischen Fans. Wenig später sorgte Julian Köster im Tempogegenstoß für die erste deutsche Führung (7:6) und Torhüter Andreas Wolff parierte einen Siebenmeter.

Vor den Augen von Hollywood-Schauspieler Mads Mikkelsen blieb es aber auch in der Folge ein Kopf-an-Kopf-Rennen mit ständig wechselnder Führung. Als Lukas Zerbe auf 15:13 stellte, lag das deutsche Team erstmals mit zwei Toren vorn (26.). Vom Plan gehe "relativ viel" auf, sagte Kreisläufer Julius Fischer in der Halbzeitpause im Ersten: "Das ist eine sehr gute Ausgangslage für die zweite Halbzeit. Wir müssen noch besser das Sieben-gegen-Sechs aus dem Rückraum verteidigen."

Die Ausgangslage wurde nach Wiederbeginn noch besser. Wolff bekam hinter der robusten Deckung gleich wieder die Hand an den Ball – und in der Offensive nutzte die DHB-Auswahl ihre Chancen weiter konsequent. Golla sorgte beim 22:16 (37.) schnell für ein beruhigendes Sechs-Tore-Polster. "Ein Wahnsinns-Start der deutschen Mannschaft", jubelte Co-Kommentator Johannes Bitter in der ARD. Sigurdsson reagierte mit einer Auszeit.

"Überragend! Wir zermürben sie mit der Abwehr", rief Gislason seinem Team zu. Golla mahnte: "Wir haben noch nichts gewonnen." Kurz danach beendete Diano Cesko eine rund siebenminütige Durststrecke der Kroaten ohne eigenen Treffer.

Doch Gislasons Mannen ließen nicht nach. Mit der sicheren Medaille vor Augen mobilisierte Deutschland im achten Spiel binnen 16 Tagen insbesondere in der Abwehr neue Kräfte und verteidigte leidenschaftlich. Kroatien kam noch einmal auf 28:30 heran, doch es reichte nicht. Der Rest war eine deutsche Handball-Party.

H.M.Hernandez--TFWP