The Fort Worth Press - "Ampel" uneins über Zeitpunkt für Entlastung der Mieter bei CO2-Kosten

USD -
AED 3.672499
AFN 63.502273
ALL 82.089611
AMD 367.250805
ANG 1.79046
AOA 918.00035
ARS 1432.456682
AUD 1.42154
AWG 1.8
AZN 1.739919
BAM 1.690443
BBD 2.00739
BDT 122.595562
BGN 1.66992
BHD 0.37615
BIF 2970.85071
BMD 1
BND 1.284228
BOB 6.886925
BRL 5.1155
BSD 0.996651
BTN 95.391823
BWP 13.52677
BYN 2.750869
BYR 19600
BZD 2.004529
CAD 1.39779
CDF 2292.999798
CHF 0.796201
CLF 0.023033
CLP 906.519673
CNY 6.77625
CNH 6.765835
COP 3502.41
CRC 454.985479
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.304566
CZK 20.894198
DJF 177.480067
DKK 6.46206
DOP 58.402804
DZD 133.287006
EGP 51.993802
ERN 15
ETB 159.350019
EUR 0.86461
FJD 2.217897
FKP 0.746898
GBP 0.745945
GEL 2.649952
GGP 0.746898
GHS 11.1126
GIP 0.746898
GMD 72.493524
GNF 8730.525724
GTQ 7.597398
GYD 208.4574
HKD 7.83605
HNL 26.730068
HRK 6.514197
HTG 130.272438
HUF 305.723001
IDR 17959
ILS 2.96371
IMP 0.746898
INR 95.326703
IQD 1310
IRR 1375999.999681
ISK 124.3301
JEP 0.746898
JMD 157.687072
JOD 0.709016
JPY 160.292971
KES 129.550228
KGS 87.449807
KHR 4013.932946
KMF 426.000073
KPW 899.855249
KRW 1522.249968
KWD 0.30848
KYD 0.830614
KZT 486.769377
LAK 21940.742277
LBP 89252.623209
LKR 332.142008
LRD 181.395449
LSL 16.463206
LTL 2.952741
LVL 0.604891
LYD 6.366603
MAD 9.25125
MDL 17.352072
MGA 4206.000254
MKD 53.292932
MMK 2099.64258
MNT 3578.820105
MOP 8.045464
MRU 39.620188
MUR 47.869781
MVR 15.450325
MWK 1728.3225
MXN 17.25271
MYR 4.060598
MZN 63.909961
NAD 16.463277
NGN 1357.980042
NIO 36.619655
NOK 9.4978
NPR 152.626916
NZD 1.71959
OMR 0.384506
PAB 0.996651
PEN 3.401032
PGK 4.37675
PHP 61.011499
PKR 277.354371
PLN 3.67475
PYG 6122.863502
QAR 3.645502
RON 4.527199
RSD 101.458422
RUB 71.975013
RWF 1463.644418
SAR 3.75435
SBD 8.045682
SCR 13.57015
SDG 600.501353
SEK 9.45904
SGD 1.28513
SHP 0.746601
SLE 24.599323
SLL 20969.502105
SOS 571.50203
SRD 37.337499
STD 20697.981008
STN 21.176186
SVC 8.721018
SYP 110.532098
SZL 16.459443
THB 32.8315
TJS 9.294064
TMT 3.495
TND 2.918498
TOP 2.40776
TRY 46.248902
TTD 6.772834
TWD 31.627799
TZS 2619.998006
UAH 44.787526
UGX 3757.211694
UYU 40.260161
UZS 11970.007995
VES 581.95784
VND 26340
VUV 119.611663
WST 2.745884
XAF 566.958664
XAG 0.014894
XAU 0.000238
XCD 2.70255
XCG 1.796275
XDR 0.705121
XOF 566.958664
XPF 103.07915
YER 238.597519
ZAR 16.305901
ZMK 9001.209608
ZMW 17.217312
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    104.2000

    4218.2

    +2.47%

  • EUR/USD

    -0.0004

    1.1578

    -0.03%

  • TecDAX

    -51.6300

    3927.75

    -1.31%

  • DAX

    14.4000

    24209.71

    +0.06%

  • MDAX

    163.3400

    31456.13

    +0.52%

  • SDAX

    162.7600

    18027.12

    +0.9%

  • Euro STOXX 50

    47.0100

    6056.96

    +0.78%

"Ampel" uneins über Zeitpunkt für Entlastung der Mieter bei CO2-Kosten
"Ampel" uneins über Zeitpunkt für Entlastung der Mieter bei CO2-Kosten

"Ampel" uneins über Zeitpunkt für Entlastung der Mieter bei CO2-Kosten

Innerhalb der "Ampel" gibt es Uneinigkeit darüber, wann Mieterinnen und Mieter bei den CO2-Kosten fürs Heizen entlastet werden sollen. Die FDP-Fraktion dringt darauf, die geplante Entlastung auf das kommende Jahr zu verschieben. Die SPD-Fraktion widerspricht und fordert, die Heizkosten zwischen Mietern und Vermietern "zeitnah" aufzuteilen.

Textgröße:

Seit Anfang 2021 wird auch im Gebäudebereich ein Preis für CO2-Emissionen erhoben, die durch die Verbrennung fossiler Energieträger anfallen. Dadurch soll der Umstieg auf klimafreundliche Alternativen attraktiver werden. Es entstehen aber auch höhere Kosten für Verbraucherinnen und Verbraucher.

In der vergangenen Legislaturperiode war eine Lastenverteilung zwischen Mietern und Vermietern am Veto der Unionsfraktion gescheitert. Die Ampel-Parteien SPD, Grüne und FDP beschlossen in ihrem Koalitionsvertrag, dass eine "faire Teilung des zusätzlich zu den Heizkosten zu zahlenden CO2-Preises zwischen den Vermietern einerseits und Mieterinnen und Mietern andererseits" erreicht werden solle.

Dafür solle "zum 1. Juni 2022" ein Stufenmodell nach Gebäudeenergieklassen einführt werden, das die Umlage des CO2-Preises nach dem Brennstoffemissionshandelsgesetz regelt. "Sollte dies zeitlich nicht gelingen, werden die erhöhten Kosten durch den CO2-Preis ab dem 1. Juni 2022 hälftig zwischen Vermieter und Mieterin beziehungsweise Mieter geteilt", heißt es im Koalitionsvertrag.

Der bau- und wohnungspolitische Sprecher der FDP-Bundestagsfraktion, Daniel Föst, sagte der "Bild"-Zeitung vom Dienstag nun aber, ein "unterjähriger Start" sei "operativ kaum möglich und würde viele Fehler produzieren". Das entsprechende Gesetz "muss bis zum 31. Mai verabschiedet werden und dann zum 1. Januar 2023 in Kraft treten."

Der wohnungspolitische Sprecher der SPD-Fraktion, Bernhard Daldrup, betonte daraufhin, die Sozialdemokraten forderten "entsprechend des Koalitionsvertrages" auch weiterhin, "zeitnah den CO2-Preis bei den Heizkosten zwischen Mietern und Vermietern gerecht aufzuteilen". In Zeiten von hohen Energiekosten, den Preisexplosionen bei Lebensmitteln und der noch anhaltenden Corona-Pandemie dürften die Menschen nicht überlastet werden. "Für uns hat eine faire Lösung beim CO2-Preis hohe Priorität", sagte Daldrup AFP.

Auch die stellvertretende SPD-Fraktionschefin Verena Hubertz lehnte die Forderung der FDP ab, die Entlastung auf das nächste Jahr zu verschieben. "Vereinbart ist vereinbart", sagte Hubertz den Zeitungen der Funke Mediengruppe mit Blick auf den Koalitionsvertrag.

Deutliche Kritik an der FDP kam aus der Opposition: Die wohnungspolitische Sprecherin der Linksfraktion im Bundestag, Caren Lay, erklärte, die FDP wolle die auch angesichts der explodierenden Energiepreise notwendige finanzielle Entlastung der Mieter "auf die lange Bank schieben". Bauministerin Klara Geywitz (SPD) müsse hier "ein Machtwort sprechen und auf die Umsetzung des Koalitionsvertrags drängen".

Die Linke fordert, dass der CO2-Preis komplett von den Vermietern getragen wird. "Denn nur sie haben über den Einbau neuer Heizanlagen oder die energetische Sanierung Einfluss auf die CO2-Bilanz der Gebäude", erklärte Lay.

Bundeswirtschaft- und Klimaschutzminister Robert Habeck (Grüne) arbeitet laut "Bild" ein Stufenmodell aus, mit dem Vermieter von schlecht gedämmten und sanierten Gebäuden einen höheren Anteil übernehmen sollen als Vermieter von Gebäuden mit einem hohen Energieeffizienzstandard.

Die Bundesdirektorin des Deutschen Mieterbundes, Melanie Weber-Moritz, sagte der "Bild", Mieter sollten "bei den energetisch schlechtesten Gebäuden von den Mehrkosten vollständig befreit werden". Der Präsident des Eigentümerverbandes Haus & Grund, Kai Warnecke, warnte dagegen vor einer zusätzlichen Belastung der Vermieter. Die Bundesregierung dürfe Vermietern das Geld "nicht aus der Tasche ziehen" und müsse "zur Entlastung der Mieter und Eigenheimer endlich das Klimageld" auf den Weg bringen.

Das Klimageld steht ebenfalls im Koalitionsvertrag; es soll als Sozialausgleich beim CO2-Preis gezahlt werden. Die Grünen-Vorsitzende Ricarda Lang hatte allerdings gesagt, für das Klimageld werde ein rechtssicheres Konstrukt benötigt. Das werde einige Zeit dauern.

A.Maldonado--TFWP