The Fort Worth Press - Steinmeier mit großer Mehrheit für zweite Amtszeit gewählt

USD -
AED 3.672504
AFN 62.503991
ALL 82.650403
AMD 368.540403
ANG 1.79046
AOA 918.000367
ARS 1450.190811
AUD 1.415629
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.680659
BBD 2.014781
BDT 122.77973
BGN 1.66992
BHD 0.377125
BIF 2983
BMD 1
BND 1.283376
BOB 6.911427
BRL 5.172104
BSD 1.000301
BTN 94.924401
BWP 13.438973
BYN 2.805998
BYR 19600
BZD 2.011764
CAD 1.39345
CDF 2300.000362
CHF 0.796223
CLF 0.023233
CLP 914.390396
CNY 6.76565
CNH 6.790525
COP 3603.13
CRC 460.103983
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.150394
CZK 21.001904
DJF 177.720393
DKK 6.486804
DOP 58.250393
DZD 134.609744
EGP 52.109853
ERN 15
ETB 158.803874
EUR 0.867804
FJD 2.219304
FKP 0.748554
GBP 0.749457
GEL 2.660391
GGP 0.748554
GHS 11.81504
GIP 0.748554
GMD 73.000355
GNF 8777.503848
GTQ 7.624752
GYD 209.211097
HKD 7.83425
HNL 26.670388
HRK 6.538904
HTG 130.795342
HUF 308.550388
IDR 18095.7
ILS 2.93015
IMP 0.748554
INR 94.950504
IQD 1310
IRR 1375125.000352
ISK 124.640386
JEP 0.748554
JMD 158.149367
JOD 0.70904
JPY 160.295504
KES 129.360385
KGS 87.450384
KHR 4012.503796
KMF 428.00035
KPW 899.855249
KRW 1559.360383
KWD 0.30932
KYD 0.833545
KZT 486.735702
LAK 22000.000349
LBP 90311.324071
LKR 336.595887
LRD 182.525039
LSL 16.550381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.355039
MAD 9.261039
MDL 17.344602
MGA 4200.000347
MKD 53.481713
MMK 2098.995154
MNT 3580.562942
MOP 8.070774
MRU 40.035039
MUR 47.570378
MVR 15.450378
MWK 1737.000345
MXN 17.472904
MYR 4.029504
MZN 63.910377
NAD 16.550377
NGN 1360.303725
NIO 36.610377
NOK 9.564635
NPR 151.885876
NZD 1.726073
OMR 0.387019
PAB 1.000254
PEN 3.47125
PGK 4.360375
PHP 61.798504
PKR 278.503701
PLN 3.68295
PYG 6114.066219
QAR 3.637504
RON 4.544704
RSD 101.171038
RUB 73.673999
RWF 1463
SAR 3.758217
SBD 8.048583
SCR 13.810372
SDG 600.503676
SEK 9.391625
SGD 1.291038
SHP 0.746601
SLE 24.603667
SLL 20969.502105
SOS 571.000338
SRD 37.311504
STD 20697.981008
STN 21.5
SVC 8.752181
SYP 110.532098
SZL 16.550369
THB 32.728038
TJS 9.332606
TMT 3.5
TND 2.917504
TOP 2.40776
TRY 46.062504
TTD 6.776952
TWD 31.577604
TZS 2627.498038
UAH 44.369817
UGX 3768.980244
UYU 40.388069
UZS 11967.503617
VES 562.585085
VND 26330
VUV 118.752346
WST 2.727023
XAF 563.670111
XAG 0.014742
XAU 0.000231
XCD 2.70255
XCG 1.802862
XDR 0.707883
XOF 564.503593
XPF 103.875037
YER 238.625037
ZAR 16.56803
ZMK 9001.203584
ZMW 17.585213
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -134.4500

    4074.14

    -3.3%

  • SDAX

    -325.7700

    18433.82

    -1.77%

  • DAX

    -185.9000

    24759.05

    -0.75%

  • Goldpreis

    -139.7000

    4365.3

    -3.2%

  • MDAX

    -335.0100

    32466.6

    -1.03%

  • EUR/USD

    -0.0093

    1.1527

    -0.81%

  • Euro STOXX 50

    -41.2600

    6062.07

    -0.68%

Steinmeier mit großer Mehrheit für zweite Amtszeit gewählt
Steinmeier mit großer Mehrheit für zweite Amtszeit gewählt

Steinmeier mit großer Mehrheit für zweite Amtszeit gewählt

Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier kann für weitere fünf Jahre an der Spitze des Staates stehen. Die Bundesversammlung bestätigte den 66-Jährigen am Sonntag mit großer Mehrheit für eine zweite Amtszeit. Steinmeier erhielt 1045 von 1425 gültigen Stimmen, dies entspricht 73,3 Prozent. In seiner Rede warnte Steinmeier eindringlich vor der Gefahr eines von Russland entfesselten Kriegs in Osteuropa - und er wandte sich direkt an Präsident Wladimir Putin.

Textgröße:

"Wir sind inmitten der Gefahr eines militärischen Konflikts, eines Krieges in Osteuropa", sagte Steinmeier - und stellte klar: "Dafür trägt Russland die Verantwortung." An den Kreml gerichtet sagte der Bundespräsident: "Ich appelliere an Präsident Putin: Lösen Sie die Schlinge um den Hals der Ukraine! Und suchen Sie mit uns einen Weg, der Frieden in Europa bewahrt."

Steinmeier nutzte seine Rede für eine leidenschaftliche Verteidigung der Demokratie. "Ich weiß wohl: In den Augen von autoritären Herrschern gelten demokratische Institutionen als schwach", sagte der Bundespräsident. Die Demokratie aber sei "stark, weil sie ihre Kraft nicht mit Unterdrückung, nicht mit Drohungen nach außen und Angst im Inneren erkauft." In Richtung Russland sagte er: "Ich kann Präsident Putin nur warnen: Unterschätzen Sie nicht die Stärke der Demokratie!"

In der Rede vor der Bundesversammlung sprach Steinmeier auch über sein Amtsverständnis als Bundespräsident. Er sei "überparteilich, ja - aber ich bin nicht neutral, wenn es um die Sache der Demokratie geht. Wer sie angreift, wird mich als Gegner haben!"

Auch im Inland werde er die Demokratie weiter gegen stärker werdende Anfechtungen verteidigen, sagte Steinmeier. In den zwei Jahren der Corona-Pandemie hätten sich "Frust, Enttäuschung, Gereiztheit" breit gemacht. Er stelle sich dabei gegen all jene, "die Wunden aufreißen, die in der Not der Pandemie Hass und Lügen verbreiten, die von 'Corona-Diktatur' fabulieren und sogar vor Bedrohung und Gewalt nicht zurückschrecken".

Steinmeiers drei Gegenkandidaten hatten in der Bundesversammlung von vornherein als chancenlos gegolten. Der von der Linken aufgestellte Sozialmediziner Gerhard Trabert bekam 96 Stimmen, die für die Freien Wähler kandidierende Atomphysikerin Stefanie Gebauer erhielt 58 Stimmen.

Für beide war es ein Achtungserfolg, sie erhielten mehr Stimmen, als ihre Parteien Wahlleute in der Bundesversammlung hatten. Der von der AfD nominierte Ökonom Max Otte bekam 140 Stimmen - damit lag er unter der Zahl der AfD-Wahlleute. Es gab 86 Enthaltungen.

Der Bundespräsident war mit ausdrücklicher Unterstützung von SPD, Unionsparteien, Grünen und FDP in die Bundesversammlung gegangen. Diese Parteien stellten mehr als 1220 der 1472 Mitglieder der Bundesversammlung. Steinmeier erhielt also nicht alle Stimmen aus diesen Fraktionen.

Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) gratulierte Steinmeier zur Wiederwahl und sagte: "Er ist der richtige Präsident genau zur richtigen Zeit." FDP-Chef Christian Lindner würdigte Steinmeier als "eine berechenbare Größe und eine Stimme für das Beste, was unsere Demokratie ausmacht". Vizekanzler Robert Habeck (Grüne) lobte Steinmeier als "würdigen Bundespräsidenten".

Auch CSU-Chef Markus Söder und CDU-Chef Friedrich Merz würdigten Steinmeier als guten Präsidenten, der sich die Unterstützung der Union verdient habe. Gratulationen kamen auch von den Glaubensgemeinschaften, die Steinmeier als Brückenbauer und als Kämpfer gegen gesellschaftliche Spaltung würdigten.

Steinmeier äußerte nach seiner Wiederwahl Verständnis für den Wunsch vieler Menschen, eine Frau als Staatsoberhaupt zu haben. "Wir sind nicht mehr in der Situation, dass man sagen kann, bestimmte Ämter stehen für Frauen nicht zur Verfügung", sagte Steinmeier der ARD. Er selber könne aber "nur als der antreten, der ich bin", sagte er. "Was das Geschlecht angeht, kann ich es nicht ändern."

T.Dixon--TFWP