The Fort Worth Press - Verdi-Chef Werneke warnt vor zu niedriger Subventionierung der Gas- und Strompreise

USD -
AED 3.672501
AFN 63.000234
ALL 83.300828
AMD 376.082603
ANG 1.790083
AOA 916.999867
ARS 1396.250095
AUD 1.40823
AWG 1.8
AZN 1.701907
BAM 1.695579
BBD 2.009102
BDT 122.41324
BGN 1.709309
BHD 0.377555
BIF 2962.179501
BMD 1
BND 1.274843
BOB 6.893981
BRL 5.195016
BSD 0.99753
BTN 92.131568
BWP 13.556105
BYN 2.992462
BYR 19600
BZD 2.006494
CAD 1.36981
CDF 2265.000078
CHF 0.78546
CLF 0.022981
CLP 907.41025
CNY 6.88685
CNH 6.882575
COP 3700.61
CRC 467.636502
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.594164
CZK 21.191977
DJF 177.62753
DKK 6.479405
DOP 60.895046
DZD 132.116987
EGP 52.248801
ERN 15
ETB 155.751565
EUR 0.86711
FJD 2.20855
FKP 0.751829
GBP 0.748975
GEL 2.71017
GGP 0.751829
GHS 10.86981
GIP 0.751829
GMD 73.500855
GNF 8743.145712
GTQ 7.642158
GYD 208.726712
HKD 7.83832
HNL 26.40577
HRK 6.533003
HTG 130.865428
HUF 337.140264
IDR 16958
ILS 3.09945
IMP 0.751829
INR 92.38365
IQD 1306.920393
IRR 1313999.999955
ISK 124.510029
JEP 0.751829
JMD 156.945191
JOD 0.709042
JPY 158.934013
KES 129.398527
KGS 87.449607
KHR 4003.554477
KMF 426.999966
KPW 900.043905
KRW 1486.424969
KWD 0.30668
KYD 0.831401
KZT 480.712629
LAK 21409.219966
LBP 89340.205381
LKR 310.678602
LRD 182.570851
LSL 16.690089
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.385819
MAD 9.355423
MDL 17.403932
MGA 4152.905994
MKD 53.438821
MMK 2100.153228
MNT 3574.497589
MOP 8.052797
MRU 39.686682
MUR 46.620275
MVR 15.45039
MWK 1729.925615
MXN 17.65245
MYR 3.910966
MZN 63.910318
NAD 16.690089
NGN 1357.229686
NIO 36.715143
NOK 9.581402
NPR 147.412134
NZD 1.70845
OMR 0.384498
PAB 0.997685
PEN 3.409972
PGK 4.304403
PHP 59.605035
PKR 278.501192
PLN 3.69545
PYG 6466.432627
QAR 3.637459
RON 4.415988
RSD 101.823006
RUB 82.373241
RWF 1459.088308
SAR 3.754546
SBD 8.045182
SCR 13.839706
SDG 601.000359
SEK 9.2807
SGD 1.276775
SHP 0.750259
SLE 24.601353
SLL 20969.510825
SOS 569.157145
SRD 37.625022
STD 20697.981008
STN 21.240258
SVC 8.729275
SYP 110.875895
SZL 16.690504
THB 32.280186
TJS 9.562537
TMT 3.51
TND 2.940952
TOP 2.40776
TRY 44.208971
TTD 6.769111
TWD 31.847025
TZS 2608.729852
UAH 43.827504
UGX 3766.027725
UYU 40.555888
UZS 12106.894384
VES 447.80816
VND 26297
VUV 119.587146
WST 2.754209
XAF 568.686387
XAG 0.012703
XAU 0.0002
XCD 2.70255
XCG 1.798045
XDR 0.707147
XOF 568.592727
XPF 103.392373
YER 238.550469
ZAR 16.686803
ZMK 9001.200265
ZMW 19.459797
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -16.5000

    4991.7

    -0.33%

  • EUR/USD

    0.0000

    1.1542

    0%

  • DAX

    166.9100

    23730.92

    +0.7%

  • MDAX

    530.0500

    29481.75

    +1.8%

  • SDAX

    151.2700

    16917.52

    +0.89%

  • TecDAX

    40.6200

    3599.19

    +1.13%

  • Euro STOXX 50

    30.2400

    5769.25

    +0.52%

Verdi-Chef Werneke warnt vor zu niedriger Subventionierung der Gas- und Strompreise
Verdi-Chef Werneke warnt vor zu niedriger Subventionierung der Gas- und Strompreise / Foto: © AFP/Archiv

Verdi-Chef Werneke warnt vor zu niedriger Subventionierung der Gas- und Strompreise

Vor den Schlussberatungen zur Gaspreisumlage hat der Vorsitzende der Gewerkschaft Verdi, Frank Werneke, die Bundesregierung und die Expertenkommission davor gewarnt, die geplante Subventionierung der Gas- und Strompreise zu niedrig anzusetzen. "Es ist jetzt wichtig drauf zu achten, dass die Gaspreisbremse – und übrigens auch die Strompreisbremse – nicht zu einer Luftnummer wird", sagte er der Rheinischen Post vom Samstag. "Zu meinen, Mieterinnen und Mieter - oder auch Bewohner von Häusern mit einer alten Bausubstanz - könnten in diesem Winter regelmäßig mehr als 20 Prozent des Energieverbrauchs einsparen, ist abenteuerlich."

Textgröße:

Werneke, der selbst Mitglied der Expertenkommission ist, forderte eine Preisgarantie für "Haushalte mit durchschnittlichen oder eher niedrigen Einkommen". Diese solle an den Strom-, Gas-, und Fernwärmepreisen des Jahres 2021 festgemacht werden. "80 Prozent des Verbrauchs der Vorjahre sollten für normale Haushalte von dieser Energiepreisbremse abgedeckt werden", sagte Werneke.

Die Gaspreisbremse ist wesentlicher Teil des vergangene Woche angekündigten 200 Milliarden Euro schweren "Abwehrschirms" der Ampel-Regierung in der Energiekrise. Hierbei soll ein "Basisverbrauch" bei Gas staatlich subventioniert werden. Die Details sind noch offen. In der Gas-Kommission diskutieren die Fachleute verschiedene Modelle. Die Beratungen sollen am Wochenende abgeschlossen werden, Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) "rechnet mit der Vorlage für Montag", sagte Vize-Regierungssprecher Wolfgang Büchner am Freitag.

In der Diskussion um Entlastungen bei den Gaspreisen sprach sich Linken-Fraktionschef Dietmar Bartsch gegen Einmalzahlungen aus und forderte einen Preisdeckel. Dieser solle die Gaspreise für den Grundverbrauch dauerhaft auf in etwa die Höhe des Vorjahresniveaus absenken, sagte er den Zeitungen der Funke Mediengruppe. Debatten über Einmalzahlungen seien der falsche Weg, "weil sie insbesondere für Betriebe und Teile der Industrie keine Lösung sind". Die Vorsitzende der Expertenkommission, Veronika Grimm, hatte zuvor Einmalzahlungen ins Spiel gebracht, um Sparanreize zu erhalten.

Nordrhein-Westfalens Ministerpräsident Hendrik Wüst (CDU) rief die Bundesregierung derweil dazu auf, "umgehend" Klarheit bei den Energiepreisen zu schaffen. "Es muss endlich klar sein, wie und wann die Energiepreisbremse und die anderen Entlastungen wirken", sagte der CDU-Politiker dem Redaktionsnetzwerk Deutschland. Jeder Tag zähle. Er forderte ein "klares Signal", dass die Entlastungen als Folge des russischen Angriffskriegs auch notfalls rückwirkend gelten könnten.

Die Ministerpräsidentin des Saarlandes, Anke Rehlinger (SPD), sprach sich für möglichst unkomplizierte Entlastungen für Verbraucher und Betriebe in Existenznot aus. "Die Gaspreisbremse muss effektiv sein, möglichst einfach und verständlich und vor allem schnell diejenigen entlasten, die am Abgrund stehen - egal ob Verbraucher oder Unternehmen", sagte sie den Funke-Zeitungen. Wichtig sei das Signal, "dass es vorangeht und die Preise effektiv gedämpft werden".

C.Rojas--TFWP