The Fort Worth Press - Faeser fordert bundesweiten Stopp von Abschiebungen in den Iran

USD -
AED 3.672503
AFN 65.476658
ALL 82.550117
AMD 378.32219
ANG 1.79008
AOA 917.000201
ARS 1429.951199
AUD 1.469745
AWG 1.8
AZN 1.701871
BAM 1.673276
BBD 2.01848
BDT 122.591105
BGN 1.67937
BHD 0.376986
BIF 2967.703298
BMD 1
BND 1.28605
BOB 6.924755
BRL 5.319593
BSD 1.002182
BTN 91.784625
BWP 13.374685
BYN 2.883518
BYR 19600
BZD 2.015571
CAD 1.38235
CDF 2154.999863
CHF 0.792575
CLF 0.022164
CLP 875.160169
CNY 6.963902
CNH 6.97602
COP 3675
CRC 490.824314
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.336717
CZK 20.774498
DJF 178.466014
DKK 6.381696
DOP 63.164649
DZD 129.860999
EGP 47.149697
ERN 15
ETB 155.49532
EUR 0.854395
FJD 2.262502
FKP 0.744743
GBP 0.74472
GEL 2.685024
GGP 0.744743
GHS 10.89366
GIP 0.744743
GMD 73.503002
GNF 8778.714121
GTQ 7.693065
GYD 209.676177
HKD 7.79785
HNL 26.480201
HRK 6.436899
HTG 131.222997
HUF 327.170247
IDR 16862.45
ILS 3.14578
IMP 0.744743
INR 91.61685
IQD 1312.914403
IRR 42125.000158
ISK 124.74968
JEP 0.744743
JMD 157.556573
JOD 0.708979
JPY 158.560975
KES 129.000115
KGS 87.449749
KHR 4033.023912
KMF 422.000362
KPW 899.921314
KRW 1468.179994
KWD 0.30743
KYD 0.83518
KZT 507.960816
LAK 21667.450913
LBP 89746.331865
LKR 310.330667
LRD 184.90587
LSL 16.393891
LTL 2.95274
LVL 0.604889
LYD 6.372075
MAD 9.195192
MDL 16.986782
MGA 4524.999653
MKD 52.718484
MMK 2099.975741
MNT 3566.94706
MOP 8.049365
MRU 40.0077
MUR 46.120369
MVR 15.459937
MWK 1737.776447
MXN 17.49651
MYR 4.039768
MZN 63.903502
NAD 16.393891
NGN 1421.869704
NIO 36.700622
NOK 9.88366
NPR 146.854601
NZD 1.701693
OMR 0.384505
PAB 1.002182
PEN 3.356009
PGK 4.284553
PHP 59.124501
PKR 279.950085
PLN 3.596215
PYG 6711.7252
QAR 3.64125
RON 4.352989
RSD 100.310335
RUB 75.749347
RWF 1454
SAR 3.749758
SBD 8.130216
SCR 14.084796
SDG 601.499033
SEK 9.050735
SGD 1.28339
SHP 0.750259
SLE 24.600382
SLL 20969.499267
SOS 571.493685
SRD 38.210009
STD 20697.981008
STN 20.960773
SVC 8.769303
SYP 11059.574895
SZL 16.390469
THB 31.329893
TJS 9.345305
TMT 3.51
TND 2.921602
TOP 2.40776
TRY 43.289701
TTD 6.803268
TWD 31.629025
TZS 2534.999897
UAH 43.251743
UGX 3467.510801
UYU 38.447554
UZS 12099.927279
VES 346.83902
VND 26269.5
VUV 120.50659
WST 2.766851
XAF 561.198614
XAG 0.010711
XAU 0.000207
XCD 2.70255
XCG 1.80622
XDR 0.697951
XOF 558.000332
XPF 102.031912
YER 238.302109
ZAR 16.21049
ZMK 9001.201353
ZMW 20.169397
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    72.5000

    5955.38

    +1.22%

  • MDAX

    677.5500

    31622.85

    +2.14%

  • DAX

    291.1600

    24852.14

    +1.17%

  • Goldpreis

    22.6000

    4860.1

    +0.47%

  • SDAX

    528.4500

    18253.41

    +2.9%

  • TecDAX

    68.4600

    3709.96

    +1.85%

  • EUR/USD

    0.0043

    1.1733

    +0.37%

Faeser fordert bundesweiten Stopp von Abschiebungen in den Iran
Faeser fordert bundesweiten Stopp von Abschiebungen in den Iran / Foto: © AFP

Faeser fordert bundesweiten Stopp von Abschiebungen in den Iran

Wegen des gewaltsamen Vorgehens iranischer Sicherheitskräfte gegen Protestierende hat sich Bundesinnenministerin Nancy Faeser (SPD) für einen bundesweiten Stopp von Abschiebungen in den Iran ausgesprochen. "Abschiebungen in den Iran sind in der aktuellen desaströsen Menschenrechtslage nicht verantwortbar", sagte Faeser dem "Spiegel" nach Angaben vom Donnerstag. "Ein Abschiebestopp ist der richtige Schritt, über den die Länder schnellstmöglich entscheiden sollten." Niedersachsen entschloss sich bereits zu diesem Schritt.

Textgröße:

Die iranische Regierung lasse "den friedlichen Protest mit brutaler Gewalt niederschlagen", sagte Faeser. Junge Frauen lehnten sich "mit unfassbarem Mut gegen die Gewalt- und Unterdrückungsherrschaft auf" und riskierten ihr Leben im Kampf für Freiheit. "Alles, was wir hierzulande zum Schutz der mutigen iranischen Zivilgesellschaft tun können, müssen wir tun", sagte die SPD-Politikerin dem "Spiegel".

Zuvor hatte Niedersachsen am Donnerstag Abschiebungen in den Iran ausgesetzt. Landesinnenminister Boris Pistorius (SPD) kündigte dabei an, er wolle bei der nächsten Innenministerkonferenz einen Vorschlag für einen allgemeinen Abschiebestopp in den Iran einbringen. "Die Menschenrechtslage ist katastrophal und die Lage wird jeden Tag dramatischer", sagte er.

Nach Angaben des Ministers gab es in der jüngeren Zeit allerdings ohnehin "praktisch" keine Abschiebungen aus Niedersachsen in den Iran. In den vergangenen zwei Jahren seien lediglich zwei Männer zurückgeführt worden.

Nach Angaben des Bundesinnenministeriums wurden im ersten Halbjahr 25 Menschen aus Deutschland in den Iran abgeschoben. Im Gesamtjahr 2021 waren es demnach 28.

Niedersachsen gehe "mit gutem Beispiel voran", erklärte die Hilfsorganisation Pro Asyl zusammen mit den Landesflüchtlingsräten. "Das Regime im Iran zeigt weiterhin, wie menschenverachtend und brutal es ist", erklärte Nazanin Ghafouri vom Flüchtlingsrat Bremen. "Auf Protestierende wird geschossen, sie werden verschleppt und inhaftiert, gefoltert und getötet."

"Die Bundesländer sollten vorangehen und nicht auf die Bundesregierung warten", erklärten Pro Asyl und die Landesflüchtlingsräte. Die Länder müssten "spätestens" bei ihrer Innenministerkonferenz vom 30. November bis zum 2. Dezember einen formalen Abschiebungsstopp beschließen. Dass eine solche Entscheidung notwendig sei, habe sich jüngst in Bayern gezeigt. Dort sei am 29. September "ein Iraner bei einem Termin in der Ausländerbehörde inhaftiert" worden, um abgeschoben zu werden.

Die aktuellen Proteste im Iran waren vor rund drei Wochen nach dem Tod der 22-jährigen Kurdin Mahsa Amini im Gewahrsam der Sittenpolizei entbrannt. Die Sicherheitskräfte gehen rigoros gegen die Proteste vor. Nach Angaben der in Oslo ansässigen Organisation Iran Human Rights (IHR) wurden dabei mindestens 92 Menschen getötet.

M.Delgado--TFWP