The Fort Worth Press - Moskau stellt ukrainisches Akw Saporischschja unter russische Verwaltung

USD -
AED 3.672502
AFN 63.000358
ALL 82.993708
AMD 376.585458
ANG 1.789731
AOA 916.999807
ARS 1415.000303
AUD 1.415769
AWG 1.8
AZN 1.698002
BAM 1.686965
BBD 2.014724
BDT 122.351987
BGN 1.647646
BHD 0.377289
BIF 2972.894879
BMD 1
BND 1.279224
BOB 6.912345
BRL 5.2354
BSD 1.000289
BTN 92.041764
BWP 13.422003
BYN 2.909869
BYR 19600
BZD 2.011877
CAD 1.364965
CDF 2254.999965
CHF 0.77975
CLF 0.022809
CLP 900.609808
CNY 6.900201
CNH 6.89847
COP 3806.03
CRC 470.34368
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.108098
CZK 20.922302
DJF 178.131995
DKK 6.41493
DOP 59.989736
DZD 130.710104
EGP 50.18825
ERN 15
ETB 155.15571
EUR 0.85863
FJD 2.20805
FKP 0.75023
GBP 0.747025
GEL 2.705023
GGP 0.75023
GHS 10.773046
GIP 0.75023
GMD 72.999968
GNF 8772.868023
GTQ 7.671441
GYD 209.27655
HKD 7.816025
HNL 26.474838
HRK 6.472102
HTG 131.252318
HUF 331.317499
IDR 16871
ILS 3.074009
IMP 0.75023
INR 92.032595
IQD 1310.464394
IRR 1314572.497068
ISK 124.069828
JEP 0.75023
JMD 156.257952
JOD 0.708985
JPY 157.053016
KES 129.050019
KGS 87.450303
KHR 4014.162559
KMF 424.999878
KPW 900.000382
KRW 1464.409835
KWD 0.30757
KYD 0.83365
KZT 500.414022
LAK 21415.941416
LBP 89590.272362
LKR 310.109413
LRD 183.557378
LSL 16.374669
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.362103
MAD 9.311137
MDL 17.305088
MGA 4191.949904
MKD 52.988073
MMK 2099.833571
MNT 3570.385655
MOP 8.038314
MRU 39.74072
MUR 47.330232
MVR 15.449596
MWK 1734.225201
MXN 17.589795
MYR 3.941498
MZN 63.904973
NAD 16.37474
NGN 1379.29047
NIO 36.813256
NOK 9.633755
NPR 147.266823
NZD 1.68883
OMR 0.384474
PAB 1.00028
PEN 3.368065
PGK 4.367908
PHP 58.437957
PKR 279.589775
PLN 3.66023
PYG 6456.982917
QAR 3.657606
RON 4.375898
RSD 100.842284
RUB 78.020984
RWF 1462.007219
SAR 3.753589
SBD 8.045182
SCR 13.689993
SDG 601.499176
SEK 9.178135
SGD 1.274265
SHP 0.750259
SLE 24.401245
SLL 20969.49935
SOS 570.657213
SRD 37.59098
STD 20697.981008
STN 21.132258
SVC 8.753105
SYP 110.530152
SZL 16.381381
THB 31.469495
TJS 9.553074
TMT 3.5
TND 2.936953
TOP 2.40776
TRY 43.965098
TTD 6.777848
TWD 31.6205
TZS 2564.149011
UAH 43.625692
UGX 3720.97035
UYU 38.426207
UZS 12209.427697
VES 421.34985
VND 26220
VUV 119.07308
WST 2.713037
XAF 565.789894
XAG 0.011537
XAU 0.000192
XCD 2.70255
XCG 1.802805
XDR 0.703661
XOF 565.789894
XPF 102.867099
YER 238.502746
ZAR 16.34803
ZMK 9001.20124
ZMW 19.131162
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    79.3500

    5851.08

    +1.36%

  • Goldpreis

    32.0000

    5155.7

    +0.62%

  • DAX

    318.0300

    24108.68

    +1.32%

  • TecDAX

    71.5800

    3688.89

    +1.94%

  • EUR/USD

    0.0011

    1.1628

    +0.09%

  • MDAX

    440.0000

    30241.02

    +1.45%

  • SDAX

    312.1700

    17406.26

    +1.79%

Moskau stellt ukrainisches Akw Saporischschja unter russische Verwaltung
Moskau stellt ukrainisches Akw Saporischschja unter russische Verwaltung / Foto: © AFP

Moskau stellt ukrainisches Akw Saporischschja unter russische Verwaltung

Mit einer Reihe von Gesetzen zur Annexion von vier ukrainischen Regionen hat Kreml-Chef Wladimir Putin auch das größte Atomkraftwerk Europas in russisches Eigentum überführt. Um eine Sicherheitszone rund um das im Süden der Ukraine gelegene Akw Saporischschja zu erreichen, reiste der Chef der Internationalen Atomenergiebehörde (IAEA), Rafael Grossi, am Mittwoch zu Gesprächen nach Kiew und Moskau. Als Antwort auf die Annexion vereinbarten die EU-Staaten neue Sanktionen gegen Moskau.

Textgröße:

Das seit März von russischen Truppen besetzte Akw geriet in den vergangenen Wochen immer wieder unter Beschuss, für den sich Moskau und Kiew gegenseitig verantwortlich machten. Der Beschuss sowie Kämpfe in der Nähe des Atomkraftwerks schüren die Angst vor einer Atomkatastrophe.

Grossi, der von Kiew nach Moskau weiterreisen will, twitterte, er sei auf dem Weg "zu wichtigen Treffen. Der Bedarf für eine Schutzzone um das Kraftwerk ist dringender denn je". Der ukrainische Akw-Betreiber Energoatom warf Moskau vor, mit der Verlagerung des Betreibersitzes nach Moskau "Pseudo-Unternehmen" zu schaffen.

Das vereinbarte achte Sanktionspaket der EU seit dem Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar durchlaufe noch ein abschließendes Genehmigungsverfahren und solle dann am Donnerstag in Kraft treten, teilte die tschechische Ratspräsidentschaft im Kurzbotschaftendienst Twitter mit.

Details der neuen Sanktionen wurden noch nicht bekanntgegeben. Die EU-Botschafter, die in den vergangenen Tagen über die Strafmaßnahmen beraten hatten, hatten dabei den Schwerpunkt auf einen möglichen Preisdeckel für russisches Öl gelegt.

Der russische Vizeregierungschef Alexander Nowak sagte dazu, Russland werde Länder, die solch einen Deckel einführten, nicht mit Öl beliefern. "Ein solches Instrument stört alle Marktmechanismen und kann sich sehr nachteilig auf die weltweite Ölindustrie auswirken", sagte Nowak im staatlichen Fernsehen.

EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte die Einigung auf die neuen Sanktionen. "Wir werden nie Putins Scheinreferenden noch irgendeine Art von Annexion in der Ukraine akzeptieren", twitterte sie.

In den von Putin unterzeichneten und auf dem russischen Regierungsportal veröffentlichten Dokumenten heißt es, die Regionen Donezk, Luhansk, Cherson und Saporischschja seien "in Übereinstimmung mit der Verfassung der Russischen Föderation in die Russische Föderation aufgenommen" worden.

Zudem unterzeichnete Putin mehrere Dekrete, mit denen die pro-russischen Anführer in diesen Regionen im Osten und Süden der Ukraine formell zu deren politischen Oberhäuptern ernannt wurden. Die Gesetzgebung folgt auf "Referenden" in den vier Regionen, die der Westen einstimmig als völkerrechtswidrig verurteilt hat.

Die Ukraine vermeldete zuletzt weitere Geländegewinne in den von Russland beanspruchten Gebieten, darunter in der bislang von Russland nahezu komplett kontrollierten Region Luhansk. "Die Rückeroberung der Region Luhansk hat (...) begonnen", erklärte der ukrainische Gouverneur Serhij Hajdaj im Messengerdienst Telegram. Mehrere Siedlungen seien bereits "befreit" worden.

Am Dienstag hatte die Ukraine bereits einen Durchbruch im Norden der südlichen Region Cherson verkündet, während sich nahezu die gesamte nordöstliche Region Charkiw bereits unter ukrainischer Kontrolle befinde. Der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj sprach am Dienstagabend von "dutzenden" zurückeroberten Ortschaften.

Der Kreml erklärte am Mittwoch, Russland werde sich die von der Ukraine zurückeroberten Gebiete in den für annektiert erklärten Regionen zurückholen. Die Gebiete würden "für immer" russisch sein und "nicht zurückgegeben", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow. Er gehe davon aus, dass sich die Lage in den vier Regionen "stabilisiere", sagte Putin bei einer Videokonferenz mit russischen Lehrern.

Der Machthaber der Teilrepublik Tschetschenien, Ramsan Kadyrow wurde unterdessen nach eigenen Angaben von Putin zum Generaloberst befördert. Tschetschenische Einheiten kämpfen in der Ukraine an der Seite der russischen Streitkräfte. Darunter ist auch Kadyrows berüchtigte persönliche Miliz.

S.Weaver--TFWP