The Fort Worth Press - Scholz: Russland sollte "Entschlossenheit" von EU und Nato nicht unterschätzen

USD -
AED 3.67325
AFN 63.999882
ALL 81.250021
AMD 374.479993
ANG 1.789884
AOA 918.00013
ARS 1358.534602
AUD 1.394924
AWG 1.797375
AZN 1.67023
BAM 1.660575
BBD 2.014018
BDT 122.97229
BGN 1.668102
BHD 0.377397
BIF 2965
BMD 1
BND 1.272177
BOB 6.909844
BRL 4.993301
BSD 0.999962
BTN 93.39243
BWP 13.417166
BYN 2.853989
BYR 19600
BZD 2.01114
CAD 1.372995
CDF 2305.000041
CHF 0.781901
CLF 0.0225
CLP 885.220011
CNY 6.81825
CNH 6.81806
COP 3618.09
CRC 458.927866
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.700235
CZK 20.621299
DJF 177.720245
DKK 6.333615
DOP 59.875033
DZD 132.074784
EGP 51.9641
ERN 15
ETB 157.098617
EUR 0.847496
FJD 2.2175
FKP 0.737283
GBP 0.736815
GEL 2.689497
GGP 0.737283
GHS 11.049868
GIP 0.737283
GMD 74.000236
GNF 8774.999976
GTQ 7.645054
GYD 209.205767
HKD 7.834225
HNL 26.619781
HRK 6.386402
HTG 130.843264
HUF 307.653002
IDR 17145.95
ILS 2.997903
IMP 0.737283
INR 93.29525
IQD 1310
IRR 1316124.999987
ISK 121.849754
JEP 0.737283
JMD 157.796202
JOD 0.70898
JPY 159.077986
KES 129.194384
KGS 87.450287
KHR 4014.999751
KMF 418.000137
KPW 900.002027
KRW 1475.155005
KWD 0.30891
KYD 0.833287
KZT 474.398108
LAK 21970.000599
LBP 89550.000253
LKR 315.481573
LRD 184.275029
LSL 16.390158
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.330264
MAD 9.23375
MDL 17.099627
MGA 4137.000271
MKD 52.242632
MMK 2100.230461
MNT 3576.383271
MOP 8.070372
MRU 39.929626
MUR 46.19346
MVR 15.449728
MWK 1736.999794
MXN 17.25239
MYR 3.954952
MZN 63.955029
NAD 16.389771
NGN 1344.960293
NIO 36.720299
NOK 9.386698
NPR 149.427083
NZD 1.691715
OMR 0.384501
PAB 0.999966
PEN 3.440499
PGK 4.32025
PHP 60.040503
PKR 278.874974
PLN 3.588895
PYG 6391.02692
QAR 3.64575
RON 4.313704
RSD 99.457964
RUB 75.501595
RWF 1461
SAR 3.751648
SBD 8.048583
SCR 14.129242
SDG 600.999695
SEK 9.15924
SGD 1.271235
SHP 0.746601
SLE 24.650232
SLL 20969.496166
SOS 571.50406
SRD 37.424986
STD 20697.981008
STN 21.15
SVC 8.749475
SYP 110.584383
SZL 16.3901
THB 32.032496
TJS 9.449709
TMT 3.505
TND 2.883501
TOP 2.40776
TRY 44.750096
TTD 6.787576
TWD 31.610983
TZS 2595.000323
UAH 43.546827
UGX 3695.197178
UYU 40.219565
UZS 12170.495747
VES 477.98287
VND 26330
VUV 119.010039
WST 2.730706
XAF 556.960123
XAG 0.012632
XAU 0.000209
XCD 2.70255
XCG 1.802165
XDR 0.691898
XOF 556.000328
XPF 101.550009
YER 238.597116
ZAR 16.3676
ZMK 9001.2106
ZMW 19.174011
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -44.1700

    5940.34

    -0.74%

  • Goldpreis

    -31.2000

    4818.9

    -0.65%

  • MDAX

    352.1400

    30887.08

    +1.14%

  • SDAX

    141.3500

    17823.62

    +0.79%

  • TecDAX

    54.3900

    3602.66

    +1.51%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.1801

    +0.03%

  • DAX

    22.4800

    24066.7

    +0.09%

Scholz: Russland sollte "Entschlossenheit" von EU und Nato nicht unterschätzen
Scholz: Russland sollte "Entschlossenheit" von EU und Nato nicht unterschätzen

Scholz: Russland sollte "Entschlossenheit" von EU und Nato nicht unterschätzen

In der Ukraine-Krise hat Bundeskanzler Olaf Scholz (SPD) Russland davor gewarnt, die Einigkeit von EU und Nato zu unterschätzen. "Wir sind geschlossen und entschlossen", sagte Scholz am Donnerstagabend bei einem Treffen mit baltischen Staats- und Regierungschefs in Berlin. In der derzeitigen kritischen Lage sollte Russland "unsere Einigkeit und Entschlossenheit nicht unterschätzen als Partner in der EU und als Verbündete in der Nato".

Textgröße:

"Es geht im Augenblick um nicht weniger als darum, einen Krieg in Europa zu verhindern", sagte der Kanzler. "Wir wollen Frieden und Stabilität auf unserem Kontinent erhalten. Das eint uns."

"Eine weitere militärische Aggression Russlands gegen die Ukraine würde sehr schwerwiegende politische wirtschaftliche und strategische Konsequenzen für Russland nach sich ziehen", warnte Scholz. "Wir erwarten von Russland nun eindeutige Schritte, um die gegenwärtigen Spannungen in der Region zu verringern." Deeskalation sei das "Gebot der Stunde".

"Zugleich sind wir bereit zu einem ernsthaften Gespräch mit Russland", unterstrich der Kanzler. Die Nato habe Russland bereits "konkrete Vorschläge" zu Fragen der europäischen Sicherheit unterbreitet. Im Zuge der derzeitigen intensiven Reisediplomatie zur Entschärfung des Ukraine-Konflikts will Scholz am Dienstag den russischen Staatschef Wladimir Putin in Moskau besuchen.

Zudem fand parallel zum Treffen zwischen Scholz und den Vertretern der baltischen Staaten in Berlin eine zweite Gesprächsrunde im sogenannten Normandie-Format statt. Bei den Beratungen der außenpolitischen Berater aus Deutschland, Frankreich, Russland und der Ukraine sollten Wege zur Deeskalation in dem Konflikt sondiert werden.

Der lettische Ministerpräsident Krisjanis Karins appellierte bei dem Treffen mit Scholz an Deutschland, eine "Führungsrolle" in den Bestrebungen zur Beilegung des Konflikts zu übernehmen. Es werde "sehr gebraucht", dass Deutschland als größte Wirtschaftsmacht in Europa "die gesamte Europäische Union und Nato durch diese schwierigen Zeiten führt".

Die estnische Regierungschefin Kaja Kallas sagte, die gegenwärtige Lage bestätige die Richtigkeit des Nato-Kurses, ihre Präsenz an ihrer östlichen Flanke zu stärken. Dieser Truppenaufbau an der Ostgrenze müsse nun "in beschleunigtem Tempo" vorangetrieben werden. Ein Dialog mit Moskau habe nur dann eine Chance, wenn er mit "glaubwürdiger Abschreckung" kombiniert werde.

Der litauische Präsident Gitanas Nauseda hatte sich kurz vor dem Treffen mit Scholz enttäuscht über die ablehnende Haltung Berlins zu Waffenlieferungen an die Ukraine geäußert. "Um ehrlich zu sein, haben wir mehr erwartet", sagte Nauseda dem TV-Sender "Welt". "Aber wir verstehen natürlich die Gründe." Ein großer Teil der Bevölkerung in Deutschland sei gegen Waffenlieferungen.

Im gemeinsamen Auftritt mit Scholz vor der Presse ging Nauseda jedoch dann nicht auf die Frage von Waffenlieferungen ein. An der Seite des Kanzlers begrüßte er die Ankündigung der Bundesregierung vom Montag, zur Stärkung der Nato-Ostflanke 350 weitere Soldaten nach Litauen zu entsenden. Bisher sind dort rund 500 deutsche Soldatinnen und Soldaten stationiert.

Der russische Truppenaufmarsch an der Grenze zur Ukraine schürt im Westen seit Monaten die Sorge, Russland könnte einen Großangriff auf das Nachbarland vorbereiten. Russland bestreitet seinerseits hingegen jegliche Angriffspläne auf die Ukraine. Zugleich führt der Kreml ins Feld, sich von Kiew und der Nato bedroht zu fühlen. Von dem Militärbündnis sowie von den USA fordert Putin umfassende Sicherheitsgarantien.

S.Palmer--TFWP