The Fort Worth Press - CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten - gemeinsame Erklärung

USD -
AED 3.672497
AFN 64.999605
ALL 79.198216
AMD 363.40991
ANG 1.790365
AOA 916.999749
ARS 1512.740896
AUD 1.410119
AWG 1.8
AZN 1.701556
BAM 1.695609
BBD 2.01466
BDT 123.160418
BGN 1.683441
BHD 0.377026
BIF 2995
BMD 1
BND 1.273738
BOB 10.998357
BRL 5.152295
BSD 1.000308
BTN 95.98391
BWP 13.567066
BYN 3.037656
BYR 19600
BZD 2.011747
CAD 1.398635
CDF 2309.99961
CHF 0.825065
CLF 0.024175
CLP 954.580414
CNY 6.706399
CNH 6.708715
COP 3133.76
CRC 447.438348
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.000146
CZK 21.201985
DJF 177.719662
DKK 6.51625
DOP 58.850245
DZD 133.881026
EGP 52.197697
ERN 15
ETB 160.949866
EUR 0.87169
FJD 2.240751
FKP 0.741937
GBP 0.747065
GEL 2.604995
GGP 0.741937
GHS 11.504973
GIP 0.741937
GMD 74.000116
GNF 8777.499227
GTQ 7.636255
GYD 209.277425
HKD 7.844351
HNL 26.907894
HRK 6.568963
HTG 130.738787
HUF 318.462501
IDR 17728.45
ILS 3.027502
IMP 0.741937
INR 96.13265
IQD 1310.5
IRR 1374574.999814
ISK 121.85999
JEP 0.741937
JMD 157.856864
JOD 0.70902
JPY 155.914497
KES 129.560025
KGS 87.449899
KHR 4052.999535
KMF 427.999882
KPW 900.000318
KRW 1374.710338
KWD 0.30886
KYD 0.833583
KZT 444.773881
LAK 22385.000132
LBP 89550.000264
LKR 331.544497
LRD 174.649958
LSL 16.295884
LTL 2.952741
LVL 0.60489
LYD 6.345011
MAD 9.467004
MDL 17.439779
MGA 4379.999714
MKD 53.670579
MMK 2099.62457
MNT 3595.075141
MOP 8.082447
MRU 40.059743
MUR 47.29002
MVR 15.410069
MWK 1736.485115
MXN 17.23628
MYR 4.097899
MZN 63.893708
NAD 16.304398
NGN 1330.630212
NIO 36.680381
NOK 9.42276
NPR 153.579928
NZD 1.74793
OMR 0.384434
PAB 1.000282
PEN 3.357999
PGK 4.44625
PHP 62.85995
PKR 277.304156
PLN 3.804265
PYG 5918.765443
QAR 3.643976
RON 4.587998
RSD 102.311776
RUB 84.249239
RWF 1470
SAR 3.743177
SBD 8.000512
SCR 13.846248
SDG 601.501138
SEK 9.85385
SGD 1.27738
SHP 0.746965
SLE 24.63963
SLL 20969.491881
SOS 571.673797
SRD 37.752498
STD 20697.981008
STN 21.65
SVC 8.752834
SYP 13002.000254
SZL 16.390079
THB 33.390156
TJS 9.226022
TMT 3.5
TND 2.925022
TOP 2.40776
TRY 48.673799
TTD 6.782056
TWD 31.876095
TZS 2645.003047
UAH 44.609389
UGX 3916.077853
UYU 40.244484
UZS 11794.999934
VES 845.45495
VND 26000
VUV 118.157011
WST 2.736734
XAF 571.791402
XAG 0.015808
XAU 0.000234
XCD 2.70255
XCG 1.802758
XDR 0.707052
XOF 571.791402
XPF 103.849978
YER 236.649945
ZAR 16.37321
ZMK 9001.191092
ZMW 19.630588
ZWL 321.999592
SSP 5655.283496
MXV 1.954359
  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1463

    -0.05%

  • TecDAX

    7.9000

    3984.52

    +0.2%

  • SDAX

    39.6200

    18166.95

    +0.22%

  • Goldpreis

    -60.9000

    4326.6

    -1.41%

  • Euro STOXX 50

    30.0000

    6266.5

    +0.48%

  • MDAX

    141.0200

    31276.77

    +0.45%

  • DAX

    135.4700

    25537.75

    +0.53%

CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten - gemeinsame Erklärung
CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten - gemeinsame Erklärung / Foto: © AFP/Archiv

CDU-Ministerpräsidenten warnen vor Personaldebatten - gemeinsame Erklärung

Die acht Ministerpräsidenten der CDU haben sich mit einer gemeinsamen Stellungnahme in die Personaldebatte um Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) eingeschaltet. In der am Mittwoch vorgelegten Erklärung riefen die Regierungschefs die CDU zur Geschlossenheit auf und warnten vor schädlichen Personaldebatten. Nötig zur Stärkung der CDU seien nun die Bereitschaft zum Zuhören, Verlässlichkeit und entschlossenes Handeln: "Als Ministerpräsidenten wollen und werden wir gemeinsam mit dem Bundeskanzler unseren Beitrag dazu leisten."

Textgröße:

Mit Ausnahme dieses Satzes wird der Bundeskanzler in der Erklärung nicht erwähnt, eine ausdrückliche Unterstützung des bedrängten Amtsinhabers Merz enthält die Erklärung der Ministerpräsidenten nicht. Ihr Fokus liegt auf einer Stabilisierung der Partei. Dafür formulierten die Länderchefs drei "Grundüberzeugungen": die Ablehnung von Minderheitsregierungen; die Bekräftigung der "Brandmauer" zur AfD; und Wege zur Zurückgewinnung des Vertrauens der Wählerschaft.

Hintergrund der ungewöhnlichen Intervention der Regierungschefs kurz vor den Landtagswahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin dürfte die CDU-interne Unruhe angesichts der historisch schlechten Umfragewerte sein. Auch in der CDU war registriert worden, dass die parteiintern sehr einflussreichen Ministerpräsidenten Merz kaum zur Seite sprangen - und damit den Eindruck erweckten, sich von einem Kanzler zu distanzieren, an dem auch CDU-intern die Zweifel wachsen.

Merz steht seit dem Wahldebakel bei der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt massiv unter Druck. Vereinzelt wurde zuletzt über seine Ablösung diskutiert. Bereits für Sonntagabend nach den Wahlen in Mecklenburg-Vorpommern und Berlin setzte er eine Präsidiumssitzung an, außerdem sagte er seine für kommende Woche geplante Reise nach New York zur Generaldebatte der UN-Vollversammlung ab.

Unterzeichnet ist die gemeinsame Erklärung der Regierungschefs von Daniel Günther aus Schleswig-Holstein, Boris Rhein aus Hessen, Sven Schulze aus Sachsen-Anhalt, Kai Wegner aus Berlin, Michael Kretschmer aus Sachsen, Gordon Schnieder aus Rheinland-Pfalz, Mario Voigt aus Thüringen und Hendrik Wüst aus Nordrhein-Westfalen.

"Das politische Deutschland braucht jetzt mehr denn je Stabilität", heißt es in ihrer Erklärung. "In dieser Lage kommt es jetzt auf die Geschlossenheit, die Tatkraft und einen klaren Kurs der deutschen Christdemokratie an."

Die Regierungschefs erteilen allen Überlegungen eine Absage, die zum Teil schwierige Zusammenarbeit mit dem Koalitionspartner SPD auf Bundesebene zu beenden und eine Minderheitsregierung anzustreben. "Auch in Zukunft braucht unser Land eine stabile und handlungsfähige Bundesregierung mit eigener Mehrheit im Bundestag", schreiben sie. Die CDU stehe "wie keine zweite Partei für das Erfolgsmodell der deutschen Koalitionsdemokratie".

Als zweite "Grundüberzeugung" formulieren die Regierungschefs die Bereitschaft der CDU, "mit allen demokratischen Kräften" zusammenzuarbeiten. Damit sind in der CDU in der Regel alle Parlamentsparteien außer AfD und Linkspartei gemeint; laut Parteitagsbeschluss lehnt die CDU eine Zusammenarbeit mit der AfD und der Linkspartei ab.

Dritte "Grundüberzeugung" sei, dass die CDU sich in der Verantwortung sehe, "die Probleme und Fragen zu lösen, die die Menschen in ihrem Alltag beschäftigen". Die Ministerpräsidenten warnten vor Selbstbeschäftigung: "Der Weg zu neuem Vertrauen der Menschen in die Christdemokratie führt über das Zuhören und politisches Handeln, nicht über Personaldiskussionen."

Dass in der CDU weiterhin über den richtigen Umgang mit der AfD diskutiert wird, machte Hessens Ministerpräsident Rhein am Mittwoch klar. In einem Gastbeitrag für die "Welt" stellte er die "Brandmauer"-Strategie der CDU in Frage und plädierte für einen neuen Umgang mit der AfD. Statt "Ausgrenzung" sei "Abgrenzung" nötig, schrieb Rhein. "Probleme verschwinden nicht dadurch, dass man sie verschweigt, verdrängt, verleugnet, sie hinter Brandmauern verbannt oder indem man Parteien verbietet." Dies habe die AfD nur stärker gemacht.

Unionsfraktionschef Thorsten Frei (CDU) betonte am Mittwoch, dass Merz noch über Rückhalt in der Fraktion verfüge. Auf die Frage, ob die Fraktion unumstößlich hinter dem Kanzler stehe, sagte Frei den Sendern RTL und ntv: "Ja, das ist so, und wir sind uns völlig im Klaren darüber, dass wir gemeinsam diese Herausforderungen in der Koalition und gemeinsam mit der SPD lösen müssen." Er sei sich "sicher", dass Merz auch noch in der Woche nach den Landtagswahlen Kanzler sei.

K.Ibarra--TFWP