The Fort Worth Press - Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenkandidaten sprechen über Machtoptionen

USD -
AED 3.672499
AFN 65.000097
ALL 79.955008
AMD 362.980675
ANG 1.790365
AOA 917.99981
ARS 1510.007398
AUD 1.403322
AWG 1.8025
AZN 1.70071
BAM 1.703666
BBD 2.01385
BDT 122.787991
BGN 1.683441
BHD 0.376916
BIF 3008.101045
BMD 1
BND 1.275784
BOB 10.173389
BRL 5.125501
BSD 0.999826
BTN 95.870627
BWP 13.559233
BYN 3.039547
BYR 19600
BZD 2.010976
CAD 1.399185
CDF 2310.999789
CHF 0.82431
CLF 0.024323
CLP 960.41986
CNY 6.70755
CNH 6.697625
COP 3168.93
CRC 447.299652
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.05007
CZK 21.177976
DJF 178.04878
DKK 6.511105
DOP 59.224739
DZD 133.738083
EGP 52.1279
ERN 15
ETB 160.975011
EUR 0.87096
FJD 2.215902
FKP 0.749304
GBP 0.74815
GEL 2.603821
GGP 0.749304
GHS 11.508761
GIP 0.749304
GMD 73.501407
GNF 8775.00026
GTQ 7.628953
GYD 209.155963
HKD 7.845025
HNL 26.920262
HRK 6.563203
HTG 130.679443
HUF 315.661025
IDR 17752
ILS 3.02645
IMP 0.749304
INR 95.78015
IQD 1310.5
IRR 1374599.999738
ISK 121.420082
JEP 0.749304
JMD 157.787456
JOD 0.709013
JPY 157.190501
KES 129.60389
KGS 87.449912
KHR 4052.999861
KMF 427.999984
KPW 900.000318
KRW 1381.760111
KWD 0.30859
KYD 0.833275
KZT 445.391986
LAK 22375.000375
LBP 89549.999586
LKR 331.62892
LRD 174.513126
LSL 16.239951
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.345046
MAD 9.523996
MDL 17.553136
MGA 4390.000013
MKD 53.593439
MMK 2099.69268
MNT 3599.361607
MOP 8.079878
MRU 40.04999
MUR 47.570343
MVR 15.449771
MWK 1736.999698
MXN 17.14813
MYR 4.082015
MZN 63.909536
NAD 16.240391
NGN 1332.090477
NIO 36.670231
NOK 9.416225
NPR 153.391986
NZD 1.74641
OMR 0.3845
PAB 0.99983
PEN 3.374503
PGK 4.445002
PHP 62.690982
PKR 277.174995
PLN 3.79332
PYG 5914.634146
QAR 3.644991
RON 4.582898
RSD 102.237989
RUB 84.499996
RWF 1471
SAR 3.713396
SBD 8.000512
SCR 14.786135
SDG 601.503419
SEK 9.80629
SGD 1.27587
SHP 0.747524
SLE 24.650427
SLL 20969.491881
SOS 571.00023
SRD 37.746502
STD 20697.981008
STN 21.6
SVC 8.749129
SYP 13002.000254
SZL 16.315014
THB 33.278499
TJS 9.223821
TMT 3.51
TND 2.912497
TOP 2.40776
TRY 48.784465
TTD 6.788328
TWD 31.812497
TZS 2651.607986
UAH 44.680662
UGX 3929.459623
UYU 40.200524
UZS 11825.000017
VES 847.4851
VND 26005
VUV 118.29149
WST 2.754822
XAF 571.312333
XAG 0.014998
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.802003
XDR 0.707052
XOF 571.312333
XPF 104.000105
YER 236.55041
ZAR 16.23662
ZMK 9001.1947
ZMW 19.622822
ZWL 321.999592
SSP 5664.022588
MXV 1.944118
  • Euro STOXX 50

    -37.6500

    6285.25

    -0.6%

  • Goldpreis

    15.3000

    4415

    +0.35%

  • TecDAX

    -7.9300

    3988.42

    -0.2%

  • SDAX

    92.7400

    18320.07

    +0.51%

  • MDAX

    26.5200

    31474.64

    +0.08%

  • DAX

    -163.2100

    25553.5

    -0.64%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1488

    +0.07%

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenkandidaten sprechen über Machtoptionen
Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenkandidaten sprechen über Machtoptionen / Foto: © AFP/Archiv

Landtagswahl in Sachsen-Anhalt: Spitzenkandidaten sprechen über Machtoptionen

Zwei Tage vor der Landtagswahl in Sachsen-Anhalt haben sich die Spitzenkandidaten der Parteien zu möglichen Machtoptionen geäußert. Ministerpräsident Sven Schulze (CDU) sagte am Freitag im ZDF-"Morgenmagazin", er wolle "idealerweise das Land aus der Mitte heraus führen". Er bekräftigte, weder mit der Linkspartei noch mit der AfD eine Koalition bilden zu wollen. AfD-Spitzenkandidat Ulrich Siegmund betonte erneut, dass er nur mit absoluter Mehrheit regieren wolle.

Textgröße:

Die Frage, ob er sich notfalls mit den Stimmen der Linken zum Ministerpräsidenten wählen lassen würde, beantwortete CDU-Spitzenkandidat Schulze nicht. Er werde das Wahlergebnis abwarten "und dann schauen, wie wir damit umgehen können", kündigte er an.

Für Linken-Spitzenkandidatin Eva von Angern geht es "zuallererst darum, dass wir hier in Sachsen-Anhalt keine absolute Mehrheit der AfD bekommen". Sie glaubt auch nicht, dass es dazu kommen wird, wie sie im ZDF ausführte.

Zu möglichen Stimmen für einen CDU-Ministerpräsidenten sagte sie: "Die Stimmen von der Linken wird es geben, wenn verstanden wird, auch bei der CDU, auch bei Sven Schulze, dass es ein Weiter so nicht geben darf." Es brauche eine "wirklich klare Aussicht für die Menschen in Sachsen-Anhalt, dass sich ihre konkrete Situation verbessert".

AfD-Kandidat Siegmund begründete seine Position zur Alleinregierung im ZDF damit, alles umsetzen zu wollen, was er angekündigt habe. "Das kann ich mit aktuell keinem anderen", sagte er. Den anderen Parteien warf er vor: "Die Brandmauern, die haben andere hochgezogen." Die AfD habe "die Realitäten anerkannt" und sage: "Wenn es keiner mit uns machen will, müssen wir das halt allein machen."

SPD-Spitzenkandidat Armin Willingmann sagte im ZDF über den Verlust von Arbeiterstimmen an die AfD: "Ganz ohne Frage hatten möglicherweise Arbeitskräfte den Eindruck gewonnen, dass die SPD sich ein klein bisschen von ihnen abgewandt hat" und sich womöglich etwas zu sehr "Transferempfängern und anderen Gruppen zuwenden wollte".

Dies sei nicht unwichtig sei, fügte er an. "Die SPD ist die Partei, die die Schwächeren im Blick hat und das muss auch so sein." Tatsächlich aber "sind wir natürlich die Partei der Arbeit". Diese Wählerinnen und Wähler "müssen wir zurückgewinnen".

Die Grünen könnten den jüngsten Umfragen zufolge knapp wieder in den Landtag einziehen. Spitzenkandidatin Susan Sziborra-Seidlitz legte im "Morgenmagazin" dar, wie sie Wählerinnen und Wähler von ihrer Energiepolitik überzeugen will. "Natürlich müssen die Menschen auch spüren, dass das für sie von Vorteil ist", sagte sie. "Zum Beispiel bei den Strompreisen."

Sie plädierte dafür, den Energiemarkt in Deutschland anders aufzuteilen "und nicht mit großen Trassen den Süden mit unserem günstigen Strom" zu versorgen, sondern dafür zu sorgen, "dass der bei uns im Netz günstig bleibt". So etwas werde auf Bundesebene entschieden, räumte sie ein. Die Landesregierung von Sachsen-Anhalt solle das mit anderen Landesregierungen besprechen, die auch davon profitieren würden.

Für das BSW forderte Kospitzenkandidatin Claudia Wittig einen "überparteilichen Ministerpräsidenten" und eine Zusammenarbeit mit allen Fraktionen, auch der AfD. Dieser Regierungschef solle sich "mit wechselnden Mehrheiten für jedes Projekt einzeln" seine Mehrheiten "zusammensuchen", führte Wittig aus. "Damit wieder sachbezogen Politik gemacht wird". Für einen CDU-Ministerpräsidenten Schulze zu stimmen, sei "uns nicht möglich", sagte sie.

Die FDP liegt ebenso wie das BSW in den jüngsten Umfragen unter der Fünfprozenthürde. FDP-Spitzenkandidatin Lydia Hüskens zeigte sich im ZDF aber zuversichtlich, dass ihre Partei doch wieder in den Landtag einzieht. Sie höre "landauf, landab an Wahlkampfständen und Haustürgesprächen sehr viel Support aus der Bevölkerung", sagte Hüskens. "Deshalb gehe ich davon aus, dass die Umfrage, wie so oft in Sachsen-Anhalt, nicht das Wahlergebnis ist."

Am Sonntag wählt Sachsen-Anhalt einen neuen Landtag. In den Umfragen führt die vom Landesverfassungsschutz als gesichert rechtsextremistisch eingestufte AfD deutlich vor der CDU. Die jüngste Umfrage für das ZDF, die am Donnerstagabend veröffentlicht wurde, sieht die AfD bei 41 Prozent und die CDU bei 23.

Die Linke wird bei elfeinhalb Prozent gesehen und die SPD bei achteinhalb Prozent. Auch die Grünen könnten mit sechs Prozent wieder in den Magdeburger Landtag einziehen. Das BSW und die FDP lagen in der Umfrage unter der Fünfprozenthürde. Aktuell regiert in Sachsen-Anhalt eine Koalition aus CDU, SPD und FDP.

S.Rocha--TFWP