The Fort Worth Press - G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands - Weißes Haus verteidigt Einladung

USD -
AED 3.673042
AFN 65.000368
ALL 79.73251
AMD 363.440403
ANG 1.790365
AOA 918.000367
ARS 1514.501504
AUD 1.403499
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.705151
BBD 2.014743
BDT 122.842733
BGN 1.683441
BHD 0.377072
BIF 3007.563373
BMD 1
BND 1.278286
BOB 9.828548
BRL 5.146304
BSD 1.000371
BTN 95.852241
BWP 13.566297
BYN 3.025994
BYR 19600
BZD 2.011918
CAD 1.39936
CDF 2311.000362
CHF 0.82201
CLF 0.024301
CLP 959.520396
CNY 6.70755
CNH 6.69545
COP 3187.61
CRC 447.525011
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.136744
CZK 21.21585
DJF 177.720393
DKK 6.51042
DOP 59.042263
DZD 133.780393
EGP 52.126904
ERN 15
ETB 163.400976
EUR 0.87093
FJD 2.215904
FKP 0.749304
GBP 0.746815
GEL 2.603861
GGP 0.749304
GHS 11.524327
GIP 0.749304
GMD 73.503851
GNF 8794.552556
GTQ 7.633994
GYD 209.29239
HKD 7.845635
HNL 26.85435
HRK 6.562704
HTG 130.743913
HUF 317.21604
IDR 17821
ILS 3.03663
IMP 0.749304
INR 95.92265
IQD 1310.490638
IRR 1374600.000352
ISK 121.230386
JEP 0.749304
JMD 157.960584
JOD 0.70904
JPY 156.694504
KES 129.503801
KGS 87.450384
KHR 4054.195438
KMF 428.00035
KPW 900.000318
KRW 1386.00035
KWD 0.30814
KYD 0.833682
KZT 447.238218
LAK 22425.000349
LBP 89550.000349
LKR 331.11734
LRD 173.066192
LSL 16.263563
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.354188
MAD 9.478186
MDL 17.581258
MGA 4336.662409
MKD 53.645926
MMK 2099.69268
MNT 3599.361607
MOP 8.083211
MRU 40.24412
MUR 47.570378
MVR 15.450378
MWK 1734.672526
MXN 17.23803
MYR 4.083804
MZN 63.910377
NAD 16.263705
NGN 1331.730377
NIO 36.809228
NOK 9.41007
NPR 153.367772
NZD 1.74738
OMR 0.3845
PAB 1.000379
PEN 3.37569
PGK 4.45264
PHP 62.892504
PKR 277.27411
PLN 3.798575
PYG 5930.433797
QAR 3.65652
RON 4.584038
RSD 102.234038
RUB 84.202551
RWF 1469.536863
SAR 3.726614
SBD 8.000512
SCR 14.051987
SDG 601.503676
SEK 9.834345
SGD 1.275885
SHP 0.747524
SLE 24.650371
SLL 20969.491881
SOS 571.677674
SRD 37.945504
STD 20697.981008
STN 21.360535
SVC 8.753575
SYP 13002.000254
SZL 16.258419
THB 33.310369
TJS 9.228308
TMT 3.51
TND 2.942646
TOP 2.40776
TRY 48.783104
TTD 6.790907
TWD 31.789504
TZS 2649.996038
UAH 44.694758
UGX 3945.963147
UYU 40.228081
UZS 11844.198871
VES 847.485104
VND 26022
VUV 118.29149
WST 2.754822
XAF 571.292904
XAG 0.014991
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.802885
XDR 0.707052
XOF 571.292904
XPF 103.976042
YER 236.550363
ZAR 16.25925
ZMK 9001.203584
ZMW 19.662326
ZWL 321.999592
SSP 5664.022588
MXV 1.954311
  • Euro STOXX 50

    -86.7000

    6236.2

    -1.39%

  • SDAX

    -60.3500

    18106.55

    -0.33%

  • MDAX

    -192.8300

    31083.97

    -0.62%

  • Goldpreis

    16.2000

    4415.9

    +0.37%

  • TecDAX

    -47.7000

    3948.65

    -1.21%

  • DAX

    -233.7400

    25304.06

    -0.92%

  • EUR/USD

    0.0010

    1.149

    +0.09%

G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands - Weißes Haus verteidigt Einladung
G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands - Weißes Haus verteidigt Einladung / Foto: © AFP

G20-Treffen: Klingbeil irritiert über Teilnahme Russlands - Weißes Haus verteidigt Einladung

Erstmals seit gut vier Jahren haben die USA Russland die Teilnahme an einem G20-Finanzministertreffen ermöglicht und damit Protest bei Deutschland und anderen europäischen Partnern hervorgerufen. Bundesfinanzminister Lars Klingbeil (SPD) äußerte sich am Montag am Rande der Beratungen in Asheville im US-Bundesstaat North Carolina irritiert über das US-Vorgehen. Er habe zusammen mit anderen Europäern ein Foto mit dem russischen Finanzminister Anton Siluanow boykottiert, sagte Klingbeil.

Textgröße:

Der russische Minister nahm an dem G20-Treffen erstmals seit dem Angriff auf die Ukraine im Februar 2022 wieder persönlich teil. Klingbeil nannte dieses Signal der US-Regierung von Präsident Donald Trump "irritierend". Er hätte sich Klarheit des US-Gastgebers gewünscht, dass man den russischen Minister "nicht wie einen normalen Gast hier empfängt", sagte der Bundesfinanzminister.

Er habe Siluanow bei der Arbeitssitzung "direkt ins Gesicht gesagt, dass die russische Regierung diesen Krieg beenden muss", sagte Klingbeil weiter. In einer Vorbesprechung der Europäer habe er zudem "klar gemacht, dass ich mich nicht mit dem russischen Finanzminister auf ein gemeinsames Foto stellen werde". Er sei "dankbar", dass andere Europäer seinem Beispiel gefolgt seien.

Das Weiße Haus verteidigte dagegen die Einladung Russlands. Die US-Regierung arbeite mit Moskau an einer Vereinbarung, die in der Ukraine "das endlose Blutvergießen beendet", sagte Sprecher Kush Desai auf Anfrage. "Der Präsident und die Regierung werden sich niemals scheuen, mit den Leuten zu sprechen, mit denen wir sprechen müssen, um dies voranzubringen", sagte Desai.

Auch Trump selbst äußerte sich später. "Wir werden sehen, was passiert", erklärte er aus dem Weißen Haus. "Aber wir verstehen uns gerne mit allen. Einer der Gründe, warum ich so erfolgreich bin, ist, dass ich mich mit allen gut verstehe."

Die USA haben in diesem Jahr den rotierenden Vorsitz der G20-Gruppe inne, der auch Russland angehört. Seit dem Angriff auf die Ukraine hatte der Westen Moskau jedoch isoliert. Trump näherte sich seit seinem erneuten Amtsantritt im Januar 2025 wieder an den russischen Präsidenten Wladimir Putin an. Befürchtet wird, Trump könne Putin Mitte Dezember zum G20-Gipfel einladen und die europäischen Partner damit erneut provozieren. Der Gipfel soll in einem Golfclub des US-Präsidenten in Miami im Bundesstaat Florida stattfinden.

US-Finanzminister Scott Bessent kam am Rande der Beratungen in Asheville auch bilateral mit Siluanow zusammen. Dabei habe sich Bessent für Trumps Ukraine-Plan eingesetzt, sagte ein US-Vertreter.

Aus informierten Kreisen hieß es zudem, Bessent habe Sulianow "deutlich gemacht", dass die USA Russland "keine wirtschaftliche Atempause gewähren werden, solange der Krieg in der Ukraine andauert".

Trump hatte Moskau und Kiew gedrängt, eine Vereinbarung zur Einstellung der Kämpfe zu schließen. Ein 28-Punkte-Plan, der weitgehend den Forderungen Moskaus entsprach, stieß in der Ukraine und bei den Europäern allerdings auf scharfe Kritik.

Klingbeil bekräftigte, er sehe überhaupt keine "Normalisierung oder eine Entspannung der Situation" mit Moskau. Allein Russland trage die Verantwortung für das Ende des Krieges, "und nicht Russland und die Ukraine".

Die USA wollen mit Hilfe der G20-Partner derweil den Iran wirtschaftlich isolieren. "Wir werden weiterhin Druck ausüben", sagte Finanzminister Bessent. Darüber habe er mit den Partnerländern bilateral bereits "sehr gute Gespräche geführt".

Die US-Regierung hatte vor einer Woche neue Sanktionen gegen den Iran und seine Handelspartner verkündet. Künftig wollen die USA alle Länder ächten, welche mit Teheran Geschäfte in Schlüsselsektoren machen. Dazu gehören neben der Ölbranche unter anderem der Technologiesektor sowie die Luft- und Schifffahrt. Von den G20-Staaten betreibt vor allem China weiter Handel mit dem Iran.

C.Dean--TFWP