The Fort Worth Press - USA und Iran greifen sich erstmals seit einem Monat wieder gegenseitig an

USD -
AED 3.673042
AFN 65.000368
ALL 79.73251
AMD 363.440403
ANG 1.790365
AOA 918.000367
ARS 1517.997704
AUD 1.402304
AWG 1.8
AZN 1.70397
BAM 1.705151
BBD 2.014743
BDT 122.842733
BGN 1.683441
BHD 0.377041
BIF 3000
BMD 1
BND 1.278286
BOB 9.828548
BRL 5.142041
BSD 1.000371
BTN 95.852241
BWP 13.566297
BYN 3.025994
BYR 19600
BZD 2.011918
CAD 1.39975
CDF 2311.000362
CHF 0.822036
CLF 0.024299
CLP 959.460396
CNY 6.69765
CNH 6.703907
COP 3184.33
CRC 447.525011
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.250394
CZK 21.197204
DJF 177.720393
DKK 6.508104
DOP 59.042263
DZD 133.76304
EGP 52.246159
ERN 15
ETB 163.400976
EUR 0.870604
FJD 2.215904
FKP 0.749304
GBP 0.746547
GEL 2.603861
GGP 0.749304
GHS 11.524327
GIP 0.749304
GMD 73.503851
GNF 8794.552556
GTQ 7.633994
GYD 209.29239
HKD 7.84505
HNL 26.85435
HRK 6.559704
HTG 130.743913
HUF 317.150388
IDR 17812.1
ILS 3.03663
IMP 0.749304
INR 95.98635
IQD 1310.490638
IRR 1374600.000352
ISK 121.190386
JEP 0.749304
JMD 157.960584
JOD 0.70904
JPY 156.880385
KES 129.510385
KGS 87.450384
KHR 4054.195438
KMF 428.00035
KPW 900.000318
KRW 1386.040383
KWD 0.30816
KYD 0.833682
KZT 447.238218
LAK 22425.000349
LBP 89550.000349
LKR 331.11734
LRD 173.066192
LSL 16.263563
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.350381
MAD 9.478186
MDL 17.581258
MGA 4336.662409
MKD 53.645926
MMK 2099.69268
MNT 3599.361607
MOP 8.083211
MRU 40.24412
MUR 47.570378
MVR 15.450378
MWK 1734.672526
MXN 17.22895
MYR 4.083704
MZN 63.910377
NAD 16.263705
NGN 1331.730377
NIO 36.809228
NOK 9.410376
NPR 153.367772
NZD 1.748864
OMR 0.385493
PAB 1.000379
PEN 3.37569
PGK 4.45264
PHP 62.910375
PKR 277.27411
PLN 3.79885
PYG 5930.433797
QAR 3.65652
RON 4.582404
RSD 101.965038
RUB 84.392305
RWF 1469.536863
SAR 3.726614
SBD 8.000512
SCR 14.067111
SDG 601.503676
SEK 9.829604
SGD 1.276104
SHP 0.747524
SLE 24.650371
SLL 20969.491881
SOS 571.677674
SRD 37.945504
STD 20697.981008
STN 21.360535
SVC 8.753575
SYP 13002.000254
SZL 16.258419
THB 33.340369
TJS 9.228308
TMT 3.51
TND 2.942646
TOP 2.40776
TRY 48.767038
TTD 6.790907
TWD 31.780367
TZS 2649.996038
UAH 44.694758
UGX 3945.963147
UYU 40.228081
UZS 11844.198871
VES 847.485104
VND 26022
VUV 118.29149
WST 2.754822
XAF 571.078855
XAG 0.015096
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.802885
XDR 0.707052
XOF 571.078855
XPF 103.976042
YER 236.550363
ZAR 16.269804
ZMK 9001.203584
ZMW 19.662326
ZWL 321.999592
SSP 5664.022588
MXV 1.953281
  • Goldpreis

    16.2000

    4415.9

    +0.37%

  • MDAX

    -192.8300

    31083.97

    -0.62%

  • Euro STOXX 50

    -86.7000

    6236.2

    -1.39%

  • SDAX

    -60.3500

    18106.55

    -0.33%

  • TecDAX

    -47.7000

    3948.65

    -1.21%

  • DAX

    -233.7400

    25304.06

    -0.92%

  • EUR/USD

    0.0009

    1.1489

    +0.08%

USA und Iran greifen sich erstmals seit einem Monat wieder gegenseitig an
USA und Iran greifen sich erstmals seit einem Monat wieder gegenseitig an / Foto: © NAVCENT PUBLIC AFFAIRS/AFP/Archiv

USA und Iran greifen sich erstmals seit einem Monat wieder gegenseitig an

Erstmals seit einem Monat haben die USA wieder Ziele im Iran angegriffen. Die US-Armee attackierte am Sonntag Raketenwerfer auf der iranischen Insel Larak in der Straße von Hormus, wie das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom mitteilte. Die iranischen Revolutionsgarden teilten mit, bei den US-Angriffen habe es "Tote und Verletzte" gegeben. Die iranischen Streitkräfte reagierten nach eigenen Angaben mit Angriffen auf US-Ziele in der Region.

Textgröße:

Nach Angaben des US-Militärs sollten die Angriffe verhindern, dass der Iran weitere Seeminen in der Straße von Hormus deponiert. "US-Streitkräfte haben heute zwei iranische Abschussvorrichtungen auf der Insel Larak angegriffen", sagte ein Centcom-Sprecher. Die Revolutionsgarden seien dabei beobachtet worden, "wie sie sich darauf vorbereiteten, Raketen mit Seeminen in die Straße von Hormus abzufeuern". Der bis dato letzte US-Angriff auf Ziele im Iran war am 29. Juli erfolgt.

Die Revolutionsgarden teilten mit, sie hätten als Antwort auf die US-Angriffe die vom US-Militär in Jordanien genutzten Luftwaffenstützpunkte al-Asrak und King Hussein attackiert. Dabei seien technische Infrastruktur, Wartungseinrichtungen sowie feindliche Kampfjet-Stellungen ins Visier genommen und "schwere Schäden" verursacht worden. Die jordanische Armee fing nach eigenen Angaben acht Raketen ab, die in den jordanischen Luftraum eingedrungen waren.

Das Außenministerium in Teheran erklärte, die iranischen Streitkräfte hätten im Einklang mit dem "Recht auf legitime Verteidigung" gehandelt. Nach Angaben iranischer Staatsmedien griffen die Streitkräfte des Landes auch US-Ziele in den Vereinigten Arabischen Emiraten an. Dutzende Drohnen hätten "US-Hubschrauber und -Personal auf dem Stützpunkt Al Minhad" in den Emiraten anvisiert, zitierte das Staatsfernsehen die iranische Armee.

Die Emirate wiesen die Angaben aus Teheran jedoch zurück. Berichte über einen Angriff auf die Basis Al Minhad "entbehren jeder Grundlage", erklärte das Verteidigungsministerium in Abu Dhabi im Onlinedienst X. Die Armee der Emirate habe auf eine iranische Drohne "reagiert". Die Drohne habe sich "vom Iran genähert" und sei über den Hoheitsgewässern der Emirate entdeckt worden.

Das emiratische Außenministerium bezeichnete den iranischen Drohnenangriff als "gefährliche Eskalation". Die Emirate behielten sich das "volle und legitime Recht auf eine Reaktion" vor.

Der iranische Außenminister Abbas Araghtschi warf unterdessen Israels Regierungschef Benjamin Netanjahu vor, Washington in den Krieg mit dem Iran getrieben zu haben. "Auf Hebräisch prahlt Netanjahu offen damit, dass er die US-Regierung ausgetrickst hat, in einen Krieg gegen den Iran zugunsten Israels einzutreten", erklärte Araghtschi im Onlinedienst X. "Auf Englisch lobt er die Führung des US-Präsidenten", fügte der iranische Chefdiplomat hinzu und bezeichnete Netanjahu als "Schlange".

Seit dem Beginn des Iran-Krieges vor sechs Monaten hat Teheran die für den Welthandel wichtige Straße von Hormus weitgehend blockiert. In der Folge schnellten weltweit die Ölpreise in die Höhe. Die neuen Angriffe sorgten nun zu Wochenbeginn an den Ölmärkten für einen erneuten Preisanstieg. Sowohl die Nordsee-Referenzsorte Brent als auch das US-Pendant West Texas Intermediate verzeichneten einen Preisanstieg von mindestens zwei Prozent.

Die USA und Israel hatten ihre Angriffe auf den Iran am 28. Februar begonnen. Der Iran reagierte mit Angriffen auf US-Einrichtungen und US-Verbündete in der Golfregion.

Im April wurde dann eine Waffenruhe vereinbart, im Juni ein Rahmenabkommen mit dem Ziel einer noch auszuhandelnden Friedensregelung geschlossen. Dennoch treten die von Pakistan und Katar vermittelten diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Konfliktes und zur Regelung der Situation in der Straße von Hormus auf der Stelle.

Vor kurzem hatte US-Präsident Donald Trump daher angekündigt, einen beispiellosen "Wirtschaftskrieg" zu führen, um den Iran in die Knie zu zwingen. USA-Finanzminister Scott Bessent drohte mit einer "wirtschaftlichen Erstickung" des Landes. Verschärfte Sekundärsanktionen sollen auch ausländische Geschäftspartner Teherans treffen.

Der Iran-Krieg ist in den USA äußerst unpopulär und könnte die Republikanische Partei bei der Kongresswahl im November viele Stimmen kosten. Der Senator der oppositionellen Demokratischen Partei, Jack Reed, warf Trump am Freitag vor, die USA hätten unter seiner Führung kein einziges Kriegsziel erreicht. Stattdessen habe der Präsident "unsere Position im Nahen Osten und in der Welt erheblich geschwächt".

J.P.Cortez--TFWP