The Fort Worth Press - Marokko weist Verantwortung für Massenandrang von Migranten auf Ceuta zurück

USD -
AED 3.672503
AFN 65.000057
ALL 81.124072
AMD 366.291451
AOA 917.000459
ARS 1494.015303
AUD 1.424302
AWG 1.8025
AZN 1.700731
BAM 1.70003
BBD 2.017193
BDT 123.673345
BHD 0.377673
BIF 2963.14003
BMD 1
BND 1.284471
BOB 12.19349
BRL 5.089303
BSD 1.001521
BTN 95.437438
BWP 13.621508
BYN 2.927698
BYR 19600
BZD 2.014325
CAD 1.403955
CDF 2261.999803
CHF 0.81023
CLF 0.023427
CLP 925.009781
CNY 6.752602
CNH 6.75419
COP 3244.15
CRC 454.946478
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.845104
CZK 21.036307
DJF 178.347603
DKK 6.49736
DOP 58.098247
DZD 132.981975
EGP 50.390399
ERN 15
ETB 161.652202
EUR 0.86915
FJD 2.215398
FKP 0.744372
GBP 0.744095
GEL 2.610006
GGP 0.744372
GHS 11.703247
GIP 0.744372
GMD 73.999915
GNF 8794.819418
GTQ 7.641358
GYD 209.865705
HKD 7.842815
HNL 26.844798
HRK 6.5471
HTG 130.950467
HUF 316.173971
IDR 18022
ILS 3.041585
IMP 0.744372
INR 95.359402
IQD 1311.99694
IRR 1375249.999516
ISK 123.430031
JEP 0.744372
JMD 158.648894
JOD 0.708985
JPY 157.917498
KES 129.403383
KGS 87.450431
KHR 4047.164768
KMF 427.999919
KRW 1432.804975
KWD 0.30949
KYD 0.834623
KZT 475.088226
LAK 22652.005737
LBP 89690.906246
LKR 336.268417
LRD 180.781433
LSL 16.517624
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.383589
MAD 9.338433
MDL 17.48707
MGA 4266.101098
MKD 53.479073
MMK 2099.666537
MNT 3584.299321
MOP 8.089981
MRU 40.111607
MUR 47.04003
MVR 15.449733
MWK 1736.689078
MXN 17.30245
MYR 4.095975
MZN 63.898093
NAD 16.51748
NGN 1363.990605
NIO 36.855144
NOK 9.518698
NPR 152.698257
NZD 1.703795
OMR 0.384499
PAB 1.001521
PEN 3.382676
PGK 4.419952
PHP 61.246009
PKR 278.10102
PLN 3.748875
PYG 5974.184015
QAR 3.651093
RON 4.560698
RSD 102.00302
RUB 80.895784
RWF 1468.710478
SAR 3.744129
SBD 8.071156
SCR 13.424119
SDG 600.000351
SEK 9.570525
SGD 1.283855
SLE 24.450146
SOS 572.377256
SRD 37.806003
STD 20697.981008
STN 21.295737
SVC 8.763451
SZL 16.520348
THB 33.441499
TJS 9.24925
TMT 3.5
TND 2.938937
TRY 47.55925
TTD 6.791197
TWD 32.44697
TZS 2647.49801
UAH 44.925139
UGX 3748.09857
UYU 40.27989
UZS 12008.240182
VES 747.851398
VND 26263.5
VUV 119.143808
WST 2.732216
XAF 570.166846
XAG 0.017047
XAU 0.000247
XCD 2.70255
XCG 1.805017
XDR 0.709108
XOF 570.17428
XPF 103.662883
YER 238.397171
ZAR 16.52142
ZMK 9001.204195
ZMW 18.822036
ZWL 321.999592
  • DAX

    163.5300

    26164.84

    +0.62%

  • TecDAX

    31.7200

    3983.77

    +0.8%

  • MDAX

    -133.0800

    32378.13

    -0.41%

  • Goldpreis

    30.1000

    4120.6

    +0.73%

  • SDAX

    70.4900

    18594.96

    +0.38%

  • Euro STOXX 50

    41.1800

    6467.68

    +0.64%

  • EUR/USD

    0.0008

    1.1522

    +0.07%

Marokko weist Verantwortung für Massenandrang von Migranten auf Ceuta zurück
Marokko weist Verantwortung für Massenandrang von Migranten auf Ceuta zurück / Foto: © AFP

Marokko weist Verantwortung für Massenandrang von Migranten auf Ceuta zurück

Marokko hat eine Verantwortung für die Massenankunft von Migranten in der spanischen Exklave Ceuta in der vergangenen Woche zurückgewiesen. Ein hochrangiger Vertreter der Regierung in Rabat, der anonym bleiben wollte, bestritt am Montagabend im Gespräch mit Journalisten, dass die marokkanischen Grenzkontrollen unzulänglich gewesen seien.

Textgröße:

Vielmehr sei die Zahl der Migranten, die in die an Marokko grenzende Exklave gelangen wollten, derart angeschwollen, dass die marokkanischen Sicherheitskräfte "an einem bestimmten Punkt" den Menschen nicht mehr hätten entgegentreten können. "Es ist zu einfach zu sagen, dass die marokkanischen Sicherheitskräfte einfach hätten Gewalt einsetzen können, um sie zu stoppen", sagte der Regierungsmitarbeiter.

"Es ist nicht allein die Verantwortung Marokkos, dieses Problem in den Griff zu bekommen", fügte er hinzu. Er verwies auf ein spanisches Gerichtsurteil, wonach über den Seeweg ankommende Migranten nicht ohne weiteres sofort abgeschoben werden dürfen. Die marokkanische Regierung habe Madrid vermittelt, dieses Gerichtsurteil werde für Probleme sorgen - "und es hat für Probleme gesorgt".

"Es ist jetzt an Spanien, die Antworten auf diese Herausforderungen durch das Urteil zu finden", sagte der Regierungsmitarbeiter weiter. Spaniens Regierungschef Pedro Sánchez hatte vermutet, der Massenandrang der Migranten sei auf von "Menschenhändlern" verbreitete Falschinformationen in Onlinenetzwerken zurückzuführen, die das Urteil absichtlich falsch ausgelegt hätten.

In der vergangenen Woche hatten rund 60.000 Menschen - teils schwimmend - die an Marokko angrenzende Exklave Ceuta erreicht. Nach Angaben der spanischen Regierung kamen 72 Menschen bei dem Versuch, Ceuta zu erreichen, ums Leben. Die große Mehrheit der in der Exklave eingetroffenen Migranten kehrte den spanischen Angaben zufolge inzwischen nach Marokko zurück. Geschätzt nur noch etwa 2500 von ihnen hielten sich am Montag in der Exklave auf, hieß es.

Nach den Vorfällen hatte es Spekulationen gegeben, dass Marokko die Menschen möglicherweise absichtlich durchgelassen habe - etwa aus Verärgerung über einen kürzlichen Besuch des spanischen Ministerpräsidenten Pedro Sánchez in Algerien.

Marokko und Algerien liegen seit Jahrzehnten im Streit um die Westsahara. Marokko beansprucht die Region für sich und erhielt für diesen Anspruch im vergangenen Jahr auch die Rückendeckung des UN-Sicherheitsrats, während Algerien die Unabhängigkeitsbewegung Frente Polisario unterstützt. 2022 hatte Spanien seine langjährige Neutralität in der Westsahara-Frage aufgeben und sich bei dem Thema hinter Marokko gestellt - weshalb der kürzliche Besuch von Sánchez in Algerien nach Einschätzung von Beobachtern der Regierung in Rabat aufgestoßen sein könnte.

S.Palmer--TFWP