The Fort Worth Press - Cyberangriffe: EU und Großbritannien verhängen weitere Sanktionen gegen Russland

USD -
AED 3.672501
AFN 65.476319
ALL 80.577087
AMD 365.860022
ANG 1.789783
AOA 917.000049
ARS 1491.641402
AUD 1.41719
AWG 1.80125
AZN 1.697547
BAM 1.696734
BBD 2.015728
BDT 122.843622
BGN 1.696366
BHD 0.377075
BIF 2998
BMD 1
BND 1.280933
BOB 11.734342
BRL 5.209199
BSD 1.000794
BTN 95.468406
BWP 13.472141
BYN 3.009929
BYR 19600
BZD 2.012779
CAD 1.393785
CDF 2273.000256
CHF 0.813435
CLF 0.023231
CLP 914.290229
CNY 6.743198
CNH 6.745195
COP 3125.44
CRC 449.393362
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.097828
CZK 21.014198
DJF 178.218681
DKK 6.484485
DOP 58.508892
DZD 132.931669
EGP 50.176501
ERN 15
ETB 161.890385
EUR 0.86745
FJD 2.21445
FKP 0.740201
GBP 0.741685
GEL 2.610218
GGP 0.740201
GHS 11.074982
GIP 0.740201
GMD 73.501678
GNF 8774.999914
GTQ 7.628599
GYD 209.38434
HKD 7.84715
HNL 26.830633
HRK 6.535402
HTG 130.904201
HUF 315.257502
IDR 17864
ILS 2.962965
IMP 0.740201
INR 95.43215
IQD 1311.025996
IRR 1374587.497717
ISK 123.34037
JEP 0.740201
JMD 158.336044
JOD 0.708968
JPY 159.5095
KES 129.495898
KGS 87.449705
KHR 4047.49823
KMF 426.999894
KPW 900.000294
KRW 1418.620493
KWD 0.30861
KYD 0.834053
KZT 465.738688
LAK 22580.225386
LBP 89621.102036
LKR 333.612392
LRD 181.645463
LSL 16.144844
LTL 2.95274
LVL 0.604889
LYD 6.374682
MAD 9.270009
MDL 17.373275
MGA 4310.91697
MKD 53.37538
MMK 2099.846019
MNT 3597.969266
MOP 8.08894
MRU 40.105493
MUR 47.149798
MVR 15.460087
MWK 1735.471585
MXN 17.04444
MYR 4.086397
MZN 63.900861
NAD 16.144914
NGN 1360.849945
NIO 36.82706
NOK 9.513135
NPR 152.752101
NZD 1.71006
OMR 0.384513
PAB 1.000794
PEN 3.377159
PGK 4.42879
PHP 61.374501
PKR 277.795321
PLN 3.7389
PYG 5973.01084
QAR 3.635016
RON 4.547598
RSD 101.752974
RUB 83.076096
RWF 1474.223003
SAR 3.743113
SBD 8.064941
SCR 14.023536
SDG 600.498289
SEK 9.568698
SGD 1.28072
SHP 0.740866
SLE 24.550085
SLL 20969.499227
SOS 571.973887
SRD 37.722498
STD 20697.981008
STN 21.254723
SVC 8.756946
SYP 13001.999906
SZL 16.149252
THB 33.194033
TJS 9.247366
TMT 3.5
TND 2.934571
TOP 2.40776
TRY 47.773796
TTD 6.786763
TWD 32.126993
TZS 2645.502939
UAH 44.737671
UGX 3715.737009
UYU 40.062929
UZS 11954.697077
VES 765.397601
VND 26075
VUV 118.594628
WST 2.730779
XAF 569.073676
XAG 0.015463
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.803702
XDR 0.707757
XOF 569.06874
XPF 103.462785
YER 237.149877
ZAR 16.21045
ZMK 9001.20247
ZMW 18.815201
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    11.4800

    6545.47

    +0.18%

  • DAX

    -31.3300

    26299.74

    -0.12%

  • SDAX

    50.4300

    18553.07

    +0.27%

  • TecDAX

    -4.5000

    4063.12

    -0.11%

  • Goldpreis

    -61.2000

    4406.3

    -1.39%

  • MDAX

    -70.3100

    32264.86

    -0.22%

  • EUR/USD

    0.0006

    1.1533

    +0.05%

Cyberangriffe: EU und Großbritannien verhängen weitere Sanktionen gegen Russland
Cyberangriffe: EU und Großbritannien verhängen weitere Sanktionen gegen Russland / Foto: © AFP/Archiv

Cyberangriffe: EU und Großbritannien verhängen weitere Sanktionen gegen Russland

Die EU und Großbritannien haben wegen einer Reihe von Cyberangriffen miteinander abgestimmte neue Sanktionen gegen Russland verhängt. Die EU setzte am Montag neun Menschen und vier Einrichtungen auf ihre Sanktionsliste, Großbritannien 24 Personen und Einrichtungen. Betroffen sind unter anderem hochrangige Mitarbeiter des russischen Militärgeheimdienstes GRU und mutmaßliche Cyberkriminelle, die mit staatlichen Stellen zusammenarbeiten. In Berlin bestellte das Auswärtige Amt den russischen Botschafter wegen der Cyberangriffe ein.

Textgröße:

Nach Angaben aus Brüssel und London handelt es sich um das erste gemeinsame Sanktionspaket von EU und Großbritannien speziell wegen Cyberangriffen. Die Maßnahmen umfassen Vermögenssperren und Einreiseverbote. Unter den Betroffenen ist auch eine Gruppe, die sich zu Destabilisierungsaktionen gegen die Olympischen Spiele 2024 in Paris bekannt hatte.

Erstmals machten EU und Großbritannien gemeinsam das 16. Zentrum des russischen Inlandsgeheimdienstes FSB für einen versuchten Angriff auf wichtige Infrastruktur in Polen verantwortlich. Der unter anderem gegen das polnische Stromnetz gerichtete Angriff sei gescheitert, hätte nach britischen Angaben aber mitten im Winter bis zu 500.000 Menschen von der Stromversorgung abschneiden können.

Nach EU-Angaben richtet sich die seit Jahren laufende russische Kampagne aus Cyberangriffen auch gegen Deutschland, Frankreich, die Niederlande, Österreich, Finnland, Rumänien, die Slowakei und Zypern. Das Auswärtige Amt in Berlin bestellte deswegen am Montag den russischen Botschafter Sergej Netschajew ein. Cyberangriffe gegen Deutschland, Partner in der EU und die Ukraine seien "inakzeptabel" und würden "entschlossen" beantwortet, erklärte das Ministerium.

Auch Frankreich will den russischen Botschafter in den kommenden Tagen einbestellen. Außenminister Jean-Noël Barrot erklärte, die Angriffe hätten sich gegen Ministerien, Unternehmen und Betreiber gerichtet. Ziel der Attacken sei es gewesen, "entweder Informationen abzugreifen oder den Betrieb zu sabotieren". Als Beispiel nannte Barrot Eisenbahninfrastruktur in Polen.

Frankreich habe seine Abwehr erheblich verstärkt und verfüge nun mit der Behörde gegen digitale Einflussnahme Viginum und der nationalen Cybersicherheitsbehörde Anssi über "eines der am weitesten entwickelten Systeme in Europa und weltweit", sagte Barrot. Damit könne Frankreich auch Desinformationskampagnen erkennen, die etwa Wahlen beeinträchtigen sollten.

Zu den Russland zugeschriebenen Angriffsmethoden gehört Turla. So wird ein Bündel von Werkzeugen und Vorgehensweisen bezeichnet, das seit 2004 für langfristige und möglichst unauffällige Spionage eingesetzt wird. Fachleute ordnen Turla dem FSB zu. Anders als das mit spektakulären Sabotageakten verbundene GRU-Instrument Sandworm zielt Turla vor allem darauf ab, dauerhaft in Regierungsnetze einzudringen und Informationen abzuschöpfen.

Turla-Angriffe wurden nach Angaben französischer Behörden in rund 50 Ländern festgestellt. In Frankreich waren unter anderem E-Mail-Konten des Verteidigungsministeriums, das Netz der französischen Botschaft in Moskau und 2025 ein Forschungsinstitut mit Verbindungen zur Rüstungsindustrie betroffen. Die gegen Frankreich eingesetzten Teams gehören demnach zur Einheit 61240 des 16. FSB-Zentrums nahe Sankt Petersburg.

Parallel dazu verhandelten die EU-Außenminister am Montag in Brüssel über ein 21. Sanktionspaket gegen Russland wegen seines Angriffskriegs gegen die Ukraine. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) äußerte sich zuversichtlich, dass noch in dieser Woche eine Einigung gelingt. Besonders wichtig sei ein Ölpreisdeckel. Dieser sei "ein sehr wirkungsvolles Instrument", das Moskau deutlich mache, "wo wir stehen".

J.Ayala--TFWP