The Fort Worth Press - Trump kündigt neue Angriffe auf Iran an und erwartet zugleich schnelles Ende

USD -
AED 3.672499
AFN 65.451962
ALL 80.577087
AMD 365.85985
ANG 1.789783
AOA 916.999851
ARS 1491.750061
AUD 1.416912
AWG 1.80125
AZN 1.639107
BAM 1.696734
BBD 2.015728
BDT 122.843622
BGN 1.696366
BHD 0.377075
BIF 2998
BMD 1
BND 1.280933
BOB 11.734342
BRL 5.203902
BSD 1.000794
BTN 95.468406
BWP 13.472141
BYN 3.009929
BYR 19600
BZD 2.012779
CAD 1.393215
CDF 2273.000204
CHF 0.814197
CLF 0.023236
CLP 914.502952
CNY 6.743198
CNH 6.74492
COP 3125.69
CRC 449.393362
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.10255
CZK 21.019803
DJF 178.218681
DKK 6.485015
DOP 58.49797
DZD 133.047033
EGP 50.177903
ERN 15
ETB 161.890385
EUR 0.867499
FJD 2.21395
FKP 0.740201
GBP 0.74154
GEL 2.610077
GGP 0.740201
GHS 11.075005
GIP 0.740201
GMD 73.497294
GNF 8774.999595
GTQ 7.628599
GYD 209.38434
HKD 7.847197
HNL 26.830633
HRK 6.535099
HTG 130.904201
HUF 315.378977
IDR 17871
ILS 2.962965
IMP 0.740201
INR 95.40015
IQD 1311.025996
IRR 1374587.49797
ISK 123.350265
JEP 0.740201
JMD 158.336044
JOD 0.709024
JPY 159.504011
KES 129.479948
KGS 87.450266
KHR 4047.500366
KMF 426.999713
KPW 900.000294
KRW 1418.620268
KWD 0.30882
KYD 0.834053
KZT 465.738688
LAK 22564.999594
LBP 89549.999744
LKR 333.612392
LRD 181.649651
LSL 16.199248
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.360391
MAD 9.308497
MDL 17.373275
MGA 4310.91697
MKD 53.37538
MMK 2099.846019
MNT 3597.969266
MOP 8.08894
MRU 40.105013
MUR 47.149642
MVR 15.449655
MWK 1736.000176
MXN 17.032901
MYR 4.086403
MZN 63.909954
NAD 16.197786
NGN 1360.619478
NIO 36.82706
NOK 9.514701
NPR 152.752101
NZD 1.70911
OMR 0.384502
PAB 1.000794
PEN 3.377159
PGK 4.42879
PHP 61.374985
PKR 277.795321
PLN 3.73905
PYG 5973.01084
QAR 3.635016
RON 4.542798
RSD 101.753138
RUB 83.077037
RWF 1474.223003
SAR 3.743113
SBD 8.064941
SCR 13.844672
SDG 600.500062
SEK 9.565198
SGD 1.280295
SHP 0.740866
SLE 24.549988
SLL 20969.499227
SOS 571.973887
SRD 37.722502
STD 20697.981008
STN 21.254723
SVC 8.756946
SYP 13001.999906
SZL 16.149252
THB 33.18023
TJS 9.247366
TMT 3.51
TND 2.934571
TOP 2.40776
TRY 47.833302
TTD 6.786763
TWD 32.135903
TZS 2645.502997
UAH 44.737671
UGX 3715.737009
UYU 40.062929
UZS 11954.697077
VES 765.372936
VND 26075
VUV 118.594628
WST 2.730779
XAF 569.073676
XAG 0.015509
XAU 0.00023
XCD 2.70255
XCG 1.803702
XDR 0.707757
XOF 569.06874
XPF 103.462785
YER 237.150245
ZAR 16.188904
ZMK 9001.204996
ZMW 18.815201
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    11.4800

    6545.47

    +0.18%

  • DAX

    -31.3300

    26299.74

    -0.12%

  • MDAX

    -70.3100

    32264.86

    -0.22%

  • SDAX

    50.4300

    18553.07

    +0.27%

  • TecDAX

    -4.5000

    4063.12

    -0.11%

  • Goldpreis

    -8.7000

    4411.7

    -0.2%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1534

    +0.06%

Trump kündigt neue Angriffe auf Iran an und erwartet zugleich schnelles Ende
Trump kündigt neue Angriffe auf Iran an und erwartet zugleich schnelles Ende / Foto: © AFP

Trump kündigt neue Angriffe auf Iran an und erwartet zugleich schnelles Ende

Drei Wochen nach Abschluss eines Abkommens mit dem Iran für eine Friedenslösung hat US-Präsident Donald Trump ein Ende der Waffenruhe und neue Angriffe in der Nacht verkündet - kurz darauf jedoch ein schnelles Ende der jüngsten Kämpfe in Aussicht gestellt. "Ich glaube, das wird sehr schnell gehen", sagte Trump beim Nato-Gipfel in Ankara am Mittwoch. "Ich glaube nicht, dass es wieder losgehen wird", betonte er mit Blick auf den Ende Februar begonnenen Iran-Krieg. Das Vermittlerland Pakistan und die UNO riefen zur Deeskalation auf.

Textgröße:

"Wir werden sie heute Nacht richtig hart treffen", sagte Trump kurz zuvor in Ankara. "Sie verletzen das Abkommen jeden Tag", betonte der US-Präsident mit Blick auf die Führung in Teheran und das US-iranische Abkommen. "Sie stimmen allem zu und dann geben sie eine Pressekonferenz und sagen, wir hätten nicht einmal darüber geredet. Die sind nicht ganz bei Trost, mit diesen Leuten stimmt etwas nicht", sagte der US-Präsident weiter über die Iraner.

Zuvor hatte Trump mit Blick auf die geltende Waffenruhe erklärt: "Was mich betrifft, ist sie vorbei". Es sei " reine Zeitverschwendung", sich mit der Führung in Teheran "abzugeben". Der US-Präsident bezeichnete die iranische Führung zudem als "einen Haufen Abschaum". Er werde jedoch mit den US-Gesandten Steve Witkoff und Jared Kushner über die Verhandlungen mit Teheran sprechen, sagte Trump. "Ich werde unseren wunderbaren Unterhändlern erlauben weiterzureden, wenn sie wollen, aber ich sehe es nicht."

Auslöser für die jüngste Eskalation waren Angriffe auf Schiffe nahe der Straße von Hormus, die Washington Teheran zuschreibt. Die USA griffen daraufhin in der Nacht zum Mittwoch nach Militärangaben mehr als 80 iranische Ziele rund um die Straße von Hormus an. "Die iranische Aggression war ungerechtfertigt und gefährlich und stellte einen eklatanten Verstoß gegen die Waffenruhe dar", erklärte das US-Regionalkommando Centcom.

Nato-Generalsekretär Mark Rutte bezeichnete beim Gipfeltreffen in Ankara die US-Angriffe als "absolut notwendig". Der Iran habe die bestehende Waffenruhe "im Grunde genommen verletzt", sagte Rutte. Es sei "absolut entscheidend, dass die USA entschlossen reagieren".

Dennoch äußerte sich Trump einmal mehr erbost über die Nato-Partner. "Ich bin sehr verärgert über die Nato", sagte er bei seinem Treffen mit Rutte. Die Allianz sei im Iran-Krieg nicht bereit gewesen, "uns zu helfen". In diesem Zusammenhang nannte Trump erneut Italien und Deutschland. Italien etwa hatte dem US-Militär verboten, US-Stützpunkte auf seinem Territorium für Angriffe im Iran-Krieg zu nutzen. Dies hatte auch Spanien so gehandhabt. Trump erklärte, er wolle die Handelsbeziehungen zu Spanien abbrechen.

Iranische Medien berichteten derweil von mehreren heftigen Explosionen in der Region um die Straße von Hormus. Unter anderem seien Explosionen auf der Insel Keschm zu hören gewesen und in der Stadt Sirik, berichtete der Sender Irib.

Wie das iranische Staatsfernsehen unter Verweis auf die Armee berichtete, wurden in Bandar Abbas im Süden des Landes und in der südwestlichen Hafenstadt Buschehr bei Angriffen acht iranische Soldaten getötet.

Als Reaktion auf die US-Angriffe attackierte der Iran nach eigenen Angaben US-Stützpunkte in Bahrain und Kuwait: Die iranischen Streitkräfte hätten mit Raketen und Drohnen "85 wichtige US-Armeeanlagen" in den beiden Ländern angegriffen, hieß es in einer Erklärung der Revolutionsgarden.

Das in den Gesprächen zwischen den USA und dem Iran vermittelnde Pakistan rief indes zur Zurückhaltung auf und forderte "alle Seiten nachdrücklich auf, ihre jeweiligen Verpflichtungen" aus dem Mitte Juni geschlossenen Rahmenabkommen einzuhalten.

UN-Generalsekretär António Guterres forderte derweil eine Rückkehr der Konfliktparteien an den Verhandlungstisch. Guterres sei "sehr besorgt" und rufe "alle Parteien dazu auf, größtmögliche Zurückhaltung zu üben, jede weitere Eskalation zu vermeiden und unverzüglich Maßnahmen zur Deeskalation zu ergreifen", sagte sein Sprecher Stéphane Dujarric.

An den Märkten sorgte die erneute Eskalation sofort für einen Sprung beim Ölpreis. Dieser stieg am Mittwoch um mehr als acht Prozent auf 80,10 Dollar für ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent.

Seit Anfang April galt in dem US-israelischen Krieg gegen den Iran eine brüchige Waffenruhe. Am 17. Juni einigten sich der Iran und die USA auf ein Rahmenabkommen, das weitere Verhandlungen zu einer dauerhaften Beendigung des Krieges vorsieht. Die immer wieder aufflammenden Gefechte haben bisher nicht zum Abbruch der Verhandlungen geführt.

S.Jordan--TFWP