The Fort Worth Press - Bei Treffen mit Rutte: Trump kritisiert Merz und lobt Selenskyj

USD -
AED 3.672499
AFN 63.508409
ALL 83.130137
AMD 367.930065
ANG 1.790403
AOA 917.506766
ARS 1479.237698
AUD 1.450579
AWG 1.80125
AZN 1.700987
BAM 1.724577
BBD 2.013888
BDT 122.992813
BGN 1.69088
BHD 0.377147
BIF 2984.81535
BMD 1
BND 1.298984
BOB 6.909809
BRL 5.209023
BSD 0.999934
BTN 94.624111
BWP 13.680173
BYN 2.818068
BYR 19600
BZD 2.01104
CAD 1.42403
CDF 2268.999938
CHF 0.81271
CLF 0.023343
CLP 918.720455
CNY 6.790498
CNH 6.812925
COP 3444.43
CRC 455.186766
CUC 1
CUP 26.5
CVE 97.22259
CZK 21.340975
DJF 177.719807
DKK 6.584465
DOP 58.613453
DZD 133.503983
EGP 49.614424
ERN 15
ETB 158.650487
EUR 0.8808
FJD 2.2442
FKP 0.758197
GBP 0.759685
GEL 2.639997
GGP 0.758197
GHS 11.199781
GIP 0.758197
GMD 72.497463
GNF 8761.518452
GTQ 7.627362
GYD 209.162776
HKD 7.83898
HNL 26.720332
HRK 6.636201
HTG 130.744947
HUF 313.441501
IDR 18023.55
ILS 2.987898
IMP 0.758197
INR 94.44095
IQD 1310
IRR 1375049.999401
ISK 127.020219
JEP 0.758197
JMD 157.488647
JOD 0.709058
JPY 161.743497
KES 129.529765
KGS 87.449752
KHR 4017.494974
KMF 434.000152
KPW 900.00035
KRW 1546.760063
KWD 0.30949
KYD 0.833297
KZT 486.623047
LAK 22065.000305
LBP 89549.999401
LKR 337.341005
LRD 182.249788
LSL 16.590249
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.405023
MAD 9.415494
MDL 17.709096
MGA 4224.999504
MKD 54.277626
MMK 2099.539901
MNT 3580.066416
MOP 8.076099
MRU 40.069983
MUR 48.210327
MVR 15.450235
MWK 1737.000468
MXN 17.625155
MYR 4.13703
MZN 63.909571
NAD 16.589564
NGN 1374.123004
NIO 36.610102
NOK 9.856065
NPR 151.394749
NZD 1.772685
OMR 0.384504
PAB 0.999965
PEN 3.422009
PGK 4.38325
PHP 61.441999
PKR 278.049757
PLN 3.77416
PYG 6099.351442
QAR 3.644985
RON 4.592503
RSD 103.387018
RUB 74.902626
RWF 1466
SAR 3.741267
SBD 8.051953
SCR 13.814179
SDG 599.999885
SEK 9.75603
SGD 1.29765
SHP 0.746601
SLE 24.79971
SLL 20969.503664
SOS 571.497058
SRD 37.460182
STD 20697.981008
STN 21.675
SVC 8.749173
SYP 110.532098
SZL 16.590246
THB 33.439499
TJS 9.284423
TMT 3.5
TND 2.9375
TOP 2.40776
TRY 46.5119
TTD 6.780184
TWD 31.822898
TZS 2620.503015
UAH 44.88455
UGX 3689.350352
UYU 39.918699
UZS 12014.999848
VES 620.752985
VND 26335
VUV 118.798432
WST 2.761642
XAF 578.424923
XAG 0.017324
XAU 0.000249
XCD 2.70255
XCG 1.802141
XDR 0.716966
XOF 572.999591
XPF 105.49826
YER 238.624991
ZAR 16.571597
ZMK 9001.200644
ZMW 18.024056
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0006

    1.1355

    -0.05%

  • MDAX

    -209.8500

    31919.25

    -0.66%

  • Euro STOXX 50

    -15.8500

    6214.7

    -0.26%

  • TecDAX

    -20.8400

    3883.02

    -0.54%

  • DAX

    -153.2200

    24740.36

    -0.62%

  • Goldpreis

    11.8000

    4020.6

    +0.29%

  • SDAX

    -193.2900

    17963.71

    -1.08%

Bei Treffen mit Rutte: Trump kritisiert Merz und lobt Selenskyj
Bei Treffen mit Rutte: Trump kritisiert Merz und lobt Selenskyj / Foto: © AFP

Bei Treffen mit Rutte: Trump kritisiert Merz und lobt Selenskyj

Knapp zwei Wochen vor dem Nato-Gipfel hat US-Präsident Donald Trump seine Kritik an Deutschland erneuert - und die Ukraine überraschend deutlich gelobt. Er sei "enttäuscht über Deutschland" und die Haltung der Bundesregierung im Iran-Krieg, sagte Trump am Mittwoch bei einem Treffen mit Nato-Generalsekretär Mark Rutte im Weißen Haus in Washington. Ungewöhnlich positive Worte fand er für den ukrainischen Präsidenten Wolodymy Selenskyj: Dieser sei "mutig" und verteidige sein Land "ziemlich gut" gegen Russland.

Textgröße:

Trump sagte, er habe die Bundesregierung im Iran-Krieg gebeten: "Gebt uns einen kleinen Stups, gebt uns ein kleines Küsschen. Aber sie haben nein gesagt", kritisierte er, ohne Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) namentlich zu nennen. Dabei gäben die USA "hunderte Millionen Dollar" für in Deutschland und ganz Europa stationierte Truppen aus, fügte Trump hinzu. Inmitten des Iran-Konflikts hatte das Pentagon den Abzug von 5000 Soldaten aus der Bundesrepublik angekündigt.

Ungewohntes Lob zollte Trump dagegen dem ukrainischen Präsidenten, nachdem der US-Präsident bei einem Treffen im Weißen Haus im Februar 2025 Selenskyj noch öffentlich gedemütigt hatte. Auf die Frage eines Journalisten, ob Selenskyj den Krieg gegen Russland gewinne, sagte Trump: "Er schlägt sich ziemlich gut." Trump fügte hinzu: "Man muss sagen, er ist mutig. Er hat eine großartige Ausrüstung. Er hat großartige Männer, er hat Kämpfer."

Trumps Kurswechsel gegenüber der Ukraine hatte sich bereits beim G7-Gipfel im französischen Evian Mitte Juni angedeutet, wo er Selenskyj persönlich traf. Als Zeichen des Erfolgs werteten Merz und andere, dass der US-Präsident verschärften Sanktionen gegen Russland zustimmte und Moskau aufrief, ein Friedensabkommen mit Kiew zu schließen. Zuvor hatte Trump immer wieder Sympathien für den russischen Präsidenten Wladimir Putin gezeigt.

Die Nato dürfte das Umdenken als positives Vorzeichen für ihren Gipfel in der türkischen Hauptstadt Ankara am 7. und 8. Juli werten, zu dem Selenskyj eingeladen ist. Vor dem Treffen mit Trump hatte Rutte per Videoschalte an Gesprächen der sogenannten E5-Gruppe zur Unterstützung der Ukraine in Berlin teilgenommen. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte danach betont, er wolle den Nato-Gipfel zum Erfolg machen und ein "starkes Zeichen" zur Unterstützung der Ukraine setzen. "Wir wollen mehr Zusammenarbeit, transatlantisch und europäisch."

Allerdings wirft der anhaltende Zwist über den Iran-Krieg einen Schatten auf den Nato-Gipfel. Rutte versuchte in Washington, seinem Ruf als "Trump-Flüsterer" gerecht zu werden: Er versicherte dem US-Präsidenten, bei der ausgebliebenen Unterstützung durch Verbündete handele es sich "Einzelfälle". Deutschland etwa habe gegenüber den USA "seine bilateralen Verpflichtungen erfüllt", betonte der Nato-Generalsekretär. Zudem habe die Bundesregierung wie von Trump verlangt die Verteidigungsausgaben deutlich gesteigert.

Um dies zu verdeutlichen, zeigte Rutte dem US-Präsidenten eine Schautafel mit roten Balken, die die gestiegenen Investitionen der Partnerländer zeigte. Darüber prangte in goldener Schrift: "Die Trump-Billion". Aus einer Nato-nahen Quelle hatte es geheißen, Rutte wolle Trump mit dieser plakativen Darstellung überzeugen.

Zudem lobte Rutte Trumps Führungsstärke, aber auch das fruchtete wenig: Der US-Präsident teilte nicht nur gegen Deutschland aus, sondern auch gegen Frankreich, Italien und Großbritannien. Die Verbündeten hätten die USA "im Stich gelassen", wiederholte er.

Das Verhältnis zwischen den USA und den anderen Nato-Verbündeten ist seit längerem angespannt - vor allem seit Trumps erneutem Amtsantritt vor gut 15 Monaten. Zuletzt bekräftigte der US-Präsident seine Drohung, die Europäer im Ernstfall nicht gegen Russland zu verteidigen, wenn sie nicht mehr Verantwortung für ihre Sicherheit übernähmen. Im Pentagon werden derzeit Pläne für eine Truppenreduzierung in Europa ausgearbeitet.

D.Johnson--TFWP