The Fort Worth Press - Rentenreform: Regierung will Empfehlungen bis Jahresende vollständig umsetzen

USD -
AED 3.672497
AFN 65.476996
ALL 80.624983
AMD 364.974259
ANG 1.789783
AOA 917.999692
ARS 1491.741104
AUD 1.415168
AWG 1.80125
AZN 1.701624
BAM 1.695131
BBD 2.013772
BDT 122.727568
BGN 1.696366
BHD 0.377013
BIF 2989.30472
BMD 1
BND 1.279707
BOB 11.723256
BRL 5.1822
BSD 0.999822
BTN 95.377802
BWP 13.458947
BYN 3.007007
BYR 19600
BZD 2.01086
CAD 1.39104
CDF 2273.000038
CHF 0.813602
CLF 0.023234
CLP 914.439757
CNY 6.743203
CNH 6.74494
COP 3125.47
CRC 448.949346
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.568479
CZK 20.982202
DJF 178.045684
DKK 6.47703
DOP 58.519421
DZD 132.928959
EGP 50.180797
ERN 15
ETB 159.950519
EUR 0.86641
FJD 2.21345
FKP 0.740977
GBP 0.740675
GEL 2.610111
GGP 0.740977
GHS 11.128686
GIP 0.740977
GMD 73.507249
GNF 8783.265513
GTQ 7.627971
GYD 209.1829
HKD 7.84673
HNL 26.864959
HRK 6.528501
HTG 130.780532
HUF 314.866498
IDR 17819.3
ILS 2.95937
IMP 0.740977
INR 95.438198
IQD 1310.5
IRR 1374587.501968
ISK 123.1974
JEP 0.740977
JMD 158.180975
JOD 0.70897
JPY 159.192006
KES 129.209874
KGS 87.449726
KHR 4046.698677
KMF 427.000133
KPW 900.000294
KRW 1414.934982
KWD 0.30876
KYD 0.833243
KZT 465.286595
LAK 22558.404583
LBP 89534.106716
LKR 333.288554
LRD 181.477003
LSL 16.129242
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.368494
MAD 9.261251
MDL 17.356486
MGA 4305.000212
MKD 53.324955
MMK 2099.413896
MNT 3597.332522
MOP 8.081473
MRU 40.066389
MUR 47.110158
MVR 15.450097
MWK 1733.741837
MXN 17.029504
MYR 4.083098
MZN 63.909717
NAD 16.129242
NGN 1362.719669
NIO 36.792109
NOK 9.489865
NPR 152.601176
NZD 1.704145
OMR 0.384502
PAB 0.999848
PEN 3.373009
PGK 4.402496
PHP 61.3645
PKR 277.775001
PLN 3.73456
PYG 5967.212831
QAR 3.643501
RON 4.541897
RSD 101.634987
RUB 83.076123
RWF 1469
SAR 3.753929
SBD 8.048583
SCR 13.910203
SDG 600.497914
SEK 9.549399
SGD 1.27971
SHP 0.740866
SLE 24.498131
SLL 20969.499227
SOS 571.496016
SRD 37.7225
STD 20697.981008
STN 21.425
SVC 8.748445
SYP 13001.999906
SZL 16.133575
THB 33.175497
TJS 9.23879
TMT 3.51
TND 2.934994
TOP 2.40776
TRY 47.885201
TTD 6.780175
TWD 32.007396
TZS 2645.774976
UAH 44.693081
UGX 3712.16225
UYU 40.060498
UZS 11950.000135
VES 770.1091
VND 26100.5
VUV 118.611996
WST 2.733656
XAF 568.516344
XAG 0.015585
XAU 0.000231
XCD 2.70255
XCG 1.801951
XDR 0.707052
XOF 568.504905
XPF 103.824971
YER 237.197941
ZAR 16.195635
ZMK 9001.202229
ZMW 18.797263
ZWL 321.999592
  • DAX

    116.7900

    26416.53

    +0.44%

  • Euro STOXX 50

    5.5500

    6551.02

    +0.08%

  • MDAX

    234.6900

    32499.55

    +0.72%

  • SDAX

    64.7800

    18617.85

    +0.35%

  • TecDAX

    51.5200

    4114.64

    +1.25%

  • Goldpreis

    -19.6000

    4400.8

    -0.45%

  • EUR/USD

    0.0028

    1.1559

    +0.24%

Rentenreform: Regierung will Empfehlungen bis Jahresende vollständig umsetzen
Rentenreform: Regierung will Empfehlungen bis Jahresende vollständig umsetzen / Foto: © AFP

Rentenreform: Regierung will Empfehlungen bis Jahresende vollständig umsetzen

Die Bundesregierung will die Empfehlungen der Rentenkommission für eine Reform der Altersversorgung vollständig übernehmen. "Alle Elemente dieses Reformpakets, ich betone, alle Elemente dieses Reformpakets müssen jetzt zügig umgesetzt werden", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Dienstag in Berlin. "Man kann das jetzt nicht aufschnüren, alles greift ineinander", warb auch Bundesarbeitsministerin Bärbel Bas (SPD) für die Umsetzung des kompletten Pakets.

Textgröße:

"Wir können es uns nicht erlauben, einzelne Maßnahmen herauszunehmen oder abzulehnen", betonte Merz. Er sprach von einem "Gesamtkonzept, das nur in seiner Gesamtheit funktioniert". Der Zeitplan für die Umsetzung solle in dem am 1. Juli geplanten Spitzentreffen der Koalition besprochen werden. Danach werde das Ministerium von Bas einen oder mehrere Gesetzentwürfe für die Rentenreform vorbereiten, über die dann im zweiten Halbjahr 2026 entschieden werden solle.

"Es muss schnell gehen", stellte der Kanzler klar. Es gehe jetzt darum, "eine große Lösung zu beschließen, die unser Rentensystem sicher macht". Dabei bleibe "die gesetzliche Rente die wichtigste Säule in unserem System". Die künftig zusätzlich geplante Kapitalrente werde "zu einem insgesamt höheren Gesamtversorgungsniveau bei sinkenden Beiträgen führen".

Bas sagte, das Ziel sei, nach der parlamentarischen Sommerpause mit dem Gesetzgebungsverfahren zu beginnen. Zur Ausgestaltung im Detail werde es sicherlich noch Gespräche geben müssen, auch in den Koalitionsfraktionen. Sie sei aber "sehr zuversichtlich", dass das Vorhaben letztlich gelinge, hob auch die Arbeitsministerin und SPD-Vizechefin hervor. Das langfristige Ziel dabei sei "eine Erwerbstätigkeitsversicherung" für alle Bürgerinnen und Bürger.

Sowohl Merz als auch Bas betonten die Alternativlosigkeit der Maßnahmen. "Ohne Reform würden unweigerlich das Rentenniveau sinken und die Beiträge steigen", sagte der Kanzler. Dies wolle die Regierung umkehren: "Wir wollen, dass das Rentenniveau steigt und die Beiträge sinken". Auch "das aktuelle Rentenniveau bleibt erhalten", sicherte Merz zu.

Allerdings würden die Renten künftig etwas langsamer steigen, als es ohne die Reform der Fall wäre, räumte der Bundeskanzler ein. Dies sei notwendig, um die Lasten vor dem Hintergrund des demografischen Wandels gerecht zu verteilen "über alle gesellschaftlichen Gruppen, über alle Generationen hinweg".

Die Reformempfehlungen sehen vor, dass das gesetzliche Renteneintrittsalter analog zur Lebenserwartung in den kommenden Jahrzehnten voraussichtlich um etwa ein halbes Jahr pro Jahrzehnt ansteigt. Die Möglichkeit der abschlagsfreien Frühverrentung nach 45 Beitragsjahren soll entfallen. Ein vorgezogener Rentenbeginn mit Abschlägen soll möglich bleiben, aber nur bis zu drei Jahre vor dem regulären Termin.

Geplant ist zudem, schrittweise bis 2031 eine verpflichtende Kapitalrente einzuführen. Dafür soll es einen Beitragsaufschlag von zwei Prozentpunkten geben, der paritätisch von Arbeitgebern und Arbeitnehmern finanziert wird. Außerdem soll der Kreis der Einzahlenden erweitert werden, etwa um Abgeordnete und Selbstständige, möglicherweise auch um Beamtinnen und Beamte.

Von einer "vernünftig ausbalancierten Lösung für alle Beteiligten" sprach der Kommissionsvorsitzende Frank Weise bei der Vorstellung der insgesamt 33 Empfehlungen. "Wenn man das alles addiert, könnte man sagen: Es gibt eine gute Perspektive, dass man später auf 70 Prozent seines Gehalts kommen kann." Er bezog dies auf die spätere Höhe der Netto-Rente gemessen am Netto-Arbeitseinkommen in den Jahren vor dem Renteneintritt.

Es gehe um eine Reform, "wir wollen keine Revolution anzetteln", sagte die Ko-Vorsitzende der Kommission, Konstanze Janda. Die vorgeschlagenen Änderungen sollten vielmehr langfristig wirken. Das künftige Idealbild sei die einheitliche Erwerbstätigenversicherung, betonte auch Janda. Dabei sollten dann "idealerweise auch Beamte in das System einbezogen werden".

Die in der Kommission vertretene SPD-Politikerin Annika Klose sagte, für Abgeordnete solle es möglichst bereits zur nächsten Wahlperiode eine Pflichtversicherung in der gesetzlichen Rentenversicherung geben. Klose räumte ein, das Aus für die sogenannte "Rente mit 63" sei für die SPD "natürlich ein schwieriges Thema".

K.Ibarra--TFWP