The Fort Worth Press - Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz abgesagt

USD -
AED 3.672496
AFN 65.501046
ALL 80.252226
AMD 365.710727
ANG 1.789783
AOA 917.999903
ARS 1491.769395
AUD 1.41205
AWG 1.80125
AZN 1.698743
BAM 1.691612
BBD 2.013139
BDT 122.6901
BGN 1.696366
BHD 0.376955
BIF 2988.136891
BMD 1
BND 1.278517
BOB 11.648756
BRL 5.177698
BSD 0.999563
BTN 95.325535
BWP 13.465905
BYN 3.040208
BYR 19600
BZD 2.010163
CAD 1.387435
CDF 2272.999932
CHF 0.811755
CLF 0.023199
CLP 913.060365
CNY 6.743204
CNH 6.742205
COP 3125.58
CRC 449.699638
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.374635
CZK 20.924999
DJF 177.983437
DKK 6.462995
DOP 58.506797
DZD 132.785851
EGP 50.278198
ERN 15
ETB 161.682098
EUR 0.864498
FJD 2.21345
FKP 0.740977
GBP 0.738775
GEL 2.610338
GGP 0.740977
GHS 10.94471
GIP 0.740977
GMD 73.552774
GNF 8780.192453
GTQ 7.626074
GYD 209.068696
HKD 7.84736
HNL 26.795144
HRK 6.513599
HTG 130.74072
HUF 313.438495
IDR 17786.6
ILS 2.94955
IMP 0.740977
INR 95.40895
IQD 1309.396638
IRR 1374587.50235
ISK 122.930286
JEP 0.740977
JMD 158.290121
JOD 0.708998
JPY 159.017499
KES 129.390025
KGS 87.450177
KHR 4044.370446
KMF 427.000406
KPW 900.000294
KRW 1410.929821
KWD 0.308681
KYD 0.832969
KZT 463.807353
LAK 22558.003762
LBP 89503.492118
LKR 332.608197
LRD 181.419508
LSL 16.169578
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.364419
MAD 9.270704
MDL 17.332336
MGA 4302.981815
MKD 53.221809
MMK 2099.413896
MNT 3597.332522
MOP 8.078535
MRU 40.139599
MUR 47.106766
MVR 15.449821
MWK 1733.128635
MXN 16.996355
MYR 4.086097
MZN 63.909774
NAD 16.169438
NGN 1360.060239
NIO 36.786998
NOK 9.45165
NPR 152.530263
NZD 1.698125
OMR 0.384497
PAB 0.999503
PEN 3.371291
PGK 4.490038
PHP 61.365012
PKR 277.622707
PLN 3.723485
PYG 5999.091833
QAR 3.643755
RON 4.532199
RSD 101.429673
RUB 84.076852
RWF 1469.849192
SAR 3.757224
SBD 8.048583
SCR 13.730989
SDG 600.495571
SEK 9.50945
SGD 1.27816
SHP 0.740866
SLE 24.494781
SLL 20969.499227
SOS 571.228392
SRD 37.722503
STD 20697.981008
STN 21.191847
SVC 8.745594
SYP 13001.999906
SZL 16.168082
THB 33.124502
TJS 9.230177
TMT 3.51
TND 2.930439
TOP 2.40776
TRY 47.88447
TTD 6.771876
TWD 31.943981
TZS 2649.957982
UAH 44.71415
UGX 3713.330537
UYU 40.047746
UZS 11898.82067
VES 770.109096
VND 26148.5
VUV 118.611996
WST 2.733656
XAF 567.350963
XAG 0.0154
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.801393
XDR 0.707052
XOF 567.380408
XPF 103.151367
YER 237.200572
ZAR 16.165065
ZMK 9001.203576
ZMW 18.889874
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    16.9200

    6562.39

    +0.26%

  • Goldpreis

    10.4000

    4430.8

    +0.23%

  • TecDAX

    80.5700

    4143.69

    +1.94%

  • DAX

    233.6800

    26533.42

    +0.88%

  • MDAX

    372.6400

    32637.5

    +1.14%

  • SDAX

    140.2300

    18693.3

    +0.75%

  • EUR/USD

    0.0039

    1.157

    +0.34%

Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz abgesagt
Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz abgesagt / Foto: © AFP

Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran in der Schweiz abgesagt

Der für Freitag geplante Auftakt vertiefter Verhandlungen zwischen dem Iran und den USA in der Schweiz ist kurzfristig abgesagt worden. Die Schweiz sei aber weiterhin bereit, "die Gespräche zu moderieren", erklärte das Außenministerium in Bern am Freitag. Zuvor hatte das Weiße Haus mitgeteilt, US-Vizepräsident JD Vance werde nicht wie vorgesehen zu den Verhandlungen in die Schweiz reisen. In den USA und in Europa wurde indes Kritik an dem Rahmenabkommen zur Beendigung des Krieges laut.

Textgröße:

"Die geplanten Gespräche zwischen den USA, Iran, Katar und Pakistan wurden verschoben", hieß es in einer Erklärung des Schweizer Außenministeriums an die Nachrichtenagentur AFP. Dennoch setze die Regierung "die Vorbereitungsarbeiten fort", um die Gespräche zu einem späteren Zeitpunkt "moderieren" zu können.

Auch ein geplanter Besuch des pakistanischen Premierministers Shehbaz Sharif in der Schweiz wurde verschoben. Pakistan hatte in den Verhandlungen zwischen den USA und dem Iran vermittelt.

Vance hatte seine ursprünglich für Donnerstag angekündigte Reise in die Schweiz nach Angaben des Weißen Hauses zuvor abgesagt. Die logistischen Vorbereitungen der Verhandlungen mit dem Iran seien "noch nie einfach oder vorhersehbar" gewesen, erklärte ein Sprecher am Donnerstag (Ortszeit). "Wir freuen uns darauf, so bald wie möglich mit den technischen Gesprächen zu beginnen." Dies könnte "irgendwann an diesem Wochenende" passieren.

Nach der Absage der Verhandlungen in der Schweiz kündigte Ägypten ein ranghohes Treffen am Sonntag in der Mittelmeerstadt el-Alamein an. Daran sollten neben dem ägyptischen Außenminister Badr Abdelatty auch dessen Kollegen aus Pakistan, Saudi-Arabien und der Türkei teilnehmen. Im Anschluss an die Gespräche sei eine gemeinsame Pressekonferenz geplant, erklärte das ägyptische Außenministerium am Donnerstagabend.

Zum Thema des Treffens wurden zunächst keine Angaben gemacht. Die vier Länder waren allerdings an den Vermittlungsbemühungen beteiligt, die zur Aushandlung des Rahmenabkommens geführt hatten. Zuletzt hatten sich die vier Außenminister im April im türkischen Antalya getroffen.

Im Gegensatz zur US-Seite hatte die iranische Regierung nach Angaben der Agentur Tasnim nie bestätigt, dass eine Delegation in die Schweiz fahren sollte. Ursprünglich sollte dort in einem Luxusresort das Rahmenabkommen unterzeichnet werden, auf das sich die USA und der Iran nach zähen Verhandlungen verständigt hatten.

Überraschend hatte US-Präsident Donald Trump die Vereinbarung dann aber schon am Mittwochabend im Schloss Versailles bei Paris unterzeichnet. Irans Präsident Massud Peseschkian setzte seine Unterschrift nach Angaben aus Teheran in elektronischer Form unter das Dokument.

Auch der oberste Führer des Iran, Modschtaba Chamenei, erklärte, das Abkommen gebilligt zu haben. "Grundsätzlich hatte ich eine abweichende Meinung, aber ich habe meine Zustimmung erteilt", hieß es am Donnerstag in einer im Staatsfernsehen verlesenen Botschaft.

Das unter Vermittlung Pakistans und Katars ausgehandelte Rahmenabkommen sieht vor, binnen 60 Tagen einen endgültigen Vertrag für eine umfassende Friedenslösung auszuhandeln. Inhalt der Übereinkunft ist außerdem ein Ende der Gefechte auch im Libanon. Darüber hinaus hatte Teheran eine Verdünnung des hochangereicherten Urans in Aussicht gestellt. Diese Maßnahme soll das Land am Bau der Atombombe hindern.

Die Rahmenvereinbarung sah auch eine Öffnung der monatelang blockierten Straße von Hormus vor. Dies sei von US-Seite bereits passiert, teilte das US-Militär am Donnerstag mit. US-Kriegsschiffe würden aber "in dem weiteren Gebiet bleiben". Daraufhin verließen drei saudische Öltanker und ein mit Flüssiggas beladenes französisches Schiff den Persischen Golf.

In Europa und den USA ist das Abkommen umstritten. So sieht sich US-Präsident Donald Trump nicht nur mit Kritik der Opposition, sondern auch aus den Reihen seiner Republikaner und rechtsgerichteter Medien konfrontiert. Viele Kritiker der Vereinbarung missbilligen, dass Iran Milliardenhilfen für den Wiederaufbau erhalten soll und keinerlei Zugeständnisse bei seinem Raketenprogramm gemacht hat.

Auf die Kritik hatte Trump am Donnerstag mit einer Schimpftirade reagiert. "Diese Dummköpfe, die finden, dass ich nicht hart genug mit dem Iran war, (...) sind entweder neidisch, schlechte Menschen oder dumm", schrieb er in seinem Onlinedienst Truth Social.

Auch im Iran gibt es Kritik an der Einigung. So erklärte Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf am Freitag, dass Teheran im Falle eines "Vertragsbruchs" eine "entschiedene Antwort" liefern werde. Die USA würden dann "eine noch härtere Ohrfeige bekommen", schrieb er am Freitag im Onlinedienst X.

In Folge der Einigung war der Ölpreis deutlich gesunken. So kostete ein Barrel der Nordseesorte Brent am Donnerstag 77,15 Dollar (rund 67 Euro) - und damit rund drei Prozent weniger als vor der Übereinkunft.

F.Garcia--TFWP