The Fort Worth Press - Israel greift erneut Vororte Beiruts an - Iran zieht Gespräche mit USA in Zweifel

USD -
AED 3.673042
AFN 66.000368
ALL 82.000368
AMD 362.466517
ANG 1.790365
AOA 917.000367
ARS 1521.867204
AUD 1.44321
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.740516
BBD 2.01375
BDT 122.920986
BGN 1.683441
BHD 0.37704
BIF 2997.5
BMD 1
BND 1.279623
BOB 12.012672
BRL 5.210804
BSD 0.999844
BTN 96.860456
BWP 13.821826
BYN 3.011507
BYR 19600
BZD 2.010786
CAD 1.42485
CDF 2310.000362
CHF 0.828362
CLF 0.025096
CLP 990.920396
CNY 6.70455
CNH 6.707804
COP 3272.06
CRC 458.133471
CUC 1
CUP 23.995372
CVE 98.350394
CZK 21.719304
DJF 177.720393
DKK 6.642604
DOP 60.050393
DZD 134.000358
EGP 52.20214
ERN 15
ETB 161.02504
EUR 0.88815
FJD 2.26404
FKP 0.757935
GBP 0.755116
GEL 2.60504
GGP 0.757935
GHS 11.74504
GIP 0.757935
GMD 73.503851
GNF 8750.000355
GTQ 7.640625
GYD 209.141311
HKD 7.84745
HNL 26.820388
HRK 6.696704
HTG 130.925789
HUF 327.440388
IDR 17888.5
ILS 3.05233
IMP 0.757935
INR 96.14625
IQD 1310
IRR 1746539.503816
ISK 121.930386
JEP 0.757935
JMD 158.282088
JOD 0.70904
JPY 157.82504
KES 128.280385
KGS 87.450384
KHR 4056.00035
KMF 438.00035
KPW 900.000318
KRW 1343.975039
KWD 0.30883
KYD 0.833148
KZT 449.216421
LAK 22457.503779
LBP 89550.000349
LKR 330.631023
LRD 171.350382
LSL 16.650381
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.405039
MAD 9.941504
MDL 17.867027
MGA 4430.000347
MKD 54.802323
MMK 2099.878546
MNT 3598.367683
MOP 8.081321
MRU 40.085039
MUR 48.150378
MVR 15.460378
MWK 1736.000345
MXN 18.161204
MYR 4.084904
MZN 63.903729
NAD 16.650377
NGN 1330.790377
NIO 36.655039
NOK 9.618604
NPR 154.976729
NZD 1.780469
OMR 0.383882
PAB 0.999831
PEN 3.447504
PGK 4.484039
PHP 62.583504
PKR 276.650374
PLN 3.89575
PYG 5849.556144
QAR 3.643504
RON 4.741904
RSD 104.529038
RUB 83.633376
RWF 1475
SAR 3.737074
SBD 8.078071
SCR 13.774934
SDG 601.503676
SEK 10.040104
SGD 1.278804
SHP 0.75503
SLE 24.603667
SLL 20969.491881
SOS 571.503662
SRD 37.811504
STD 20697.981008
STN 22.225
SVC 8.748081
SYP 13002.000254
SZL 16.650369
THB 33.520369
TJS 9.20325
TMT 3.5
TND 2.994504
TOP 2.40776
TRY 49.129904
TTD 6.77945
TWD 31.821804
TZS 2635.003038
UAH 44.988787
UGX 3989.587737
UYU 40.296887
UZS 11787.503617
VES 865.47815
VND 25985.5
VUV 120.084308
WST 2.780871
XAF 582.588484
XAG 0.016565
XAU 0.000241497186
XCD 2.70255
XCG 1.80192
XDR 0.707052
XOF 582.588484
XPF 106.450363
YER 236.303589
ZAR 16.655104
ZMK 9001.203584
ZMW 19.645988
ZWL 321.999592
SSP 5712.591904
MXV 2.054907
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Israel greift erneut Vororte Beiruts an - Iran zieht Gespräche mit USA in Zweifel
Israel greift erneut Vororte Beiruts an - Iran zieht Gespräche mit USA in Zweifel / Foto: © AFP

Israel greift erneut Vororte Beiruts an - Iran zieht Gespräche mit USA in Zweifel

Trotz einer womöglich bevorstehenden Unterzeichnung eines Abkommens zur Beendigung des Iran-Kriegs hat die israelische Armee am Sonntag erneut Vororte der libanesischen Hauptstadt Beirut angegriffen. Die Armee habe Angriffe im Stadtteil Dahijeh ausgeführt als "Antwort auf Angriffe der Hisbollah auf israelisches Territorium", erklärten Regierungschef Benjamin Netanjahu und Verteidigungsminister Israel Katz. Der iranische Parlamentspräsident Mohammad Bagher Ghalibaf zog daraufhin weitere Gespräche mit den USA im Zweifel.

Textgröße:

"Wenn Ihr nicht den Willen oder die Fähigkeit habt, Eure Verpflichtungen einzuhalten, dann ist es sinnlos darüber zu sprechen, diesen Weg weiterzugehen", erklärte der iranische Verhandlungsführer Ghalibaf am Sonntag im Onlinedienst X. Die israelischen Angriffe auf Dahijeh hätten gezeigt, dass die USA entweder ihre Zusagen entweder nicht einhalten wollten oder dies nicht könnten.

Der Iran macht ein Abkommen mit den USA von einer umfassenden Waffenruhe auch im Libanon abhängig. Vor einer Woche hatte ein israelischer Angriff auf Beirut erstmals seit Beginn einer Waffenruhe wieder gegenseitige Angriffe zwischen dem Iran und Israel ausgelöst.

Ein hochrangiger iranischer Militärvertreter erklärte iranisches Medienberichten zufolge am Sonntag, der Angriff auf Beirut werde "nicht ungestraft" bleiben.

Die israelische Armee teilte mit, sie habe eine Infrastruktur-Anlage in Dahijeh "präzise getroffen". Die südlichen Vororte Beiruts gelten als Hochburg der pro-iranischen Hisbollah-Miliz.

Die amtliche libanesische Nachrichtenagentur NNA berichtete, ein Angriff habe den südlichen Vorort Ghobeiry getroffen. Dem örtlichen Zivilschutzbehörde zufolge wurden dabei mindestens drei Menschen getötet. "Die Leichen von drei Märtyrern" seien aus den Trümmern geborgen und "sechs Verletzte" in Krankenhäuser gebracht worden, erklärte die Behörde.

Ein Korrespondent der Nachrichtenagentur AFP hörte mehrere Explosionen in den südlichen Vororten.

Die Hisbollah reklamierte derweil am Sonntag mehrere Angriffe auf israelische Soldaten im Süden des Libanon für sich. Angriffe auf den Norden Israels meldete die Miliz zunächst nicht.

Israelische Regierungsvertreter hatten gewarnt, Israels Armee werde den Süden Beiruts angreifen, sollte die Hisbollah Orte im Norden Israels ins Visier nehmen.

Zuvor hatte die israelische Armee von drei Angriffen mit Drohnen auf den Norden Israels gesprochen, die sie der Hisbollah zuschrieb. "Es wurden zwei Einschläge verdächtiger Geschosse auf israelischem Gebiet in der Nähe der israelisch-libanesischen Grenze festgestellt. Es wurden keine Verletzten gemeldet", hieß es in einer ersten Stellungnahme der Armee am Sonntag. Später erklärten die Streitkräfte, ein weiteres "feindliches Fluggerät" sei in den israelischen Luftraum vorgedrungen.

Daraufhin verlangten zwei rechtsextreme israelische Minister Vergeltungsangriffe auf Beirut. Er habe Ministerpräsident Netanjahu aufgefordert, "Gebäude in Dahijeh zu zerstören", schrieb Finanzminister Bezalel Smotrich im Onlinedienst X. "Für jede Drohne eine Rakete", erklärte auch Sicherheitsminister Itamar Ben Gvir.

In der vergangenen Woche hatten ein israelischer Angriff auf Beirut mit zwei Toten eine neue Angriffswelle zwischen Israel und dem Iran ausgelöst. Teheran kritisierte, Israel habe mit dem Angriff auf Beirut "alle roten Linien überschritten" und reagierte am vergangenen Sonntag mit Raketenbeschuss auf Israel. Am nächsten Tag verkündeten beide Seiten eine Ende der Angriffe.

Auch im Süden des Libanon gab es Berichten der Nachrichtenagentur NNA zufolge am Sonntag israelische Angriffe auf mehr als ein Dutzend Ortschaften. Die Angriffe erfolgten demnach sowohl vor als auch nach einer Evakuierungsanordnung Israels. Am Morgen hatte die israelische Armee die Bewohner von 29 Ortschaften im Süden des Libanon dazu aufgerufen, sich wegen der geplanten Angriffe in Sicherheit zu bringen.

Eigentlich gilt im Libanon seit dem 17. April eine Waffenruhe. Israel und die Hisbollah-Miliz greifen sich dessen ungeachtet weiter täglich an. Die Hisbollah lehnt eine Waffenruhe ab.

Der Iran fordert, dass ein seit Wochen verhandeltes Abkommen für eine Beendigung des Iran-Kriegs den Libanon einschließt. Trump hatte mehrfach verkündet, dass ein Abkommen mit Teheran kurz bevor stehe. Zuletzt kündete er eine Unterzeichnung für Sonntag an. Aus Teheran hieß es hingegen, eine abschließende Entscheidung zu einem Abkommen sei noch nicht getroffen worden.

Zuvor hatte Teheran bereits Hoffnungen auf eine rasche Einigung am Wochenende gedämpft. "Wir müssen abwarten, bis das genaue Datum der Unterzeichnung feststeht", sagte der Sprecher des iranischen Außenministeriums, Esmail Bakaei. Das werde nicht am Sonntag, sondern eher "in den kommenden Tagen" der Fall sein.

G.George--TFWP