The Fort Worth Press - Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen

USD -
AED 3.672495
AFN 65.50327
ALL 80.252226
AMD 365.819684
ANG 1.789783
AOA 917.999774
ARS 1489.202203
AUD 1.409692
AWG 1.80125
AZN 1.705159
BAM 1.691612
BBD 2.013139
BDT 122.6901
BGN 1.696366
BHD 0.376955
BIF 2988.136891
BMD 1
BND 1.278517
BOB 11.648756
BRL 5.226602
BSD 0.999563
BTN 95.325535
BWP 13.465905
BYN 3.040208
BYR 19600
BZD 2.010163
CAD 1.387619
CDF 2272.999856
CHF 0.811455
CLF 0.023216
CLP 913.690251
CNY 6.743201
CNH 6.742502
COP 3123.49
CRC 449.699638
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.374635
CZK 20.909701
DJF 177.983437
DKK 6.45512
DOP 58.506797
DZD 132.784883
EGP 50.278497
ERN 15
ETB 161.682098
EUR 0.86347
FJD 2.21345
FKP 0.740977
GBP 0.738085
GEL 2.609997
GGP 0.740977
GHS 10.94471
GIP 0.740977
GMD 73.498292
GNF 8780.192453
GTQ 7.626074
GYD 209.068696
HKD 7.84735
HNL 26.795144
HRK 6.5132
HTG 130.74072
HUF 313.233498
IDR 17809.35
ILS 2.9551
IMP 0.740977
INR 95.642398
IQD 1309.396638
IRR 1374587.496773
ISK 122.779695
JEP 0.740977
JMD 158.290121
JOD 0.709019
JPY 159.041499
KES 129.250166
KGS 87.450105
KHR 4044.370446
KMF 426.999971
KPW 900.000294
KRW 1412.639981
KWD 0.30858
KYD 0.832969
KZT 463.807353
LAK 22558.003762
LBP 89503.492118
LKR 332.608197
LRD 181.419508
LSL 16.169578
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.364419
MAD 9.270704
MDL 17.332336
MGA 4302.981815
MKD 53.221809
MMK 2099.413896
MNT 3597.332522
MOP 8.078535
MRU 40.139599
MUR 47.100783
MVR 15.450155
MWK 1733.128635
MXN 17.00409
MYR 4.086198
MZN 63.910016
NAD 16.169438
NGN 1359.680038
NIO 36.786998
NOK 9.433925
NPR 152.530263
NZD 1.696454
OMR 0.384501
PAB 0.999503
PEN 3.371291
PGK 4.490038
PHP 61.410502
PKR 277.622707
PLN 3.717105
PYG 5999.091833
QAR 3.643755
RON 4.523802
RSD 101.283951
RUB 84.249654
RWF 1469.849192
SAR 3.757224
SBD 8.048583
SCR 13.844533
SDG 600.501643
SEK 9.504022
SGD 1.278385
SHP 0.740866
SLE 24.501297
SLL 20969.499227
SOS 571.228392
SRD 37.974499
STD 20697.981008
STN 21.191847
SVC 8.745594
SYP 13001.999906
SZL 16.168082
THB 33.115016
TJS 9.230177
TMT 3.51
TND 2.930439
TOP 2.40776
TRY 47.8852
TTD 6.771876
TWD 31.987901
TZS 2649.998007
UAH 44.71415
UGX 3713.330537
UYU 40.047746
UZS 11898.82067
VES 770.1091
VND 26148.5
VUV 118.611996
WST 2.733656
XAF 567.350963
XAG 0.015338
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.801393
XDR 0.707052
XOF 567.380408
XPF 103.151367
YER 237.204601
ZAR 16.182575
ZMK 9001.201804
ZMW 18.889874
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    19.0000

    4439.4

    +0.43%

  • Euro STOXX 50

    -5.8800

    6539.59

    -0.09%

  • TecDAX

    42.7500

    4105.87

    +1.04%

  • MDAX

    199.5300

    32464.39

    +0.61%

  • DAX

    140.5700

    26440.31

    +0.53%

  • SDAX

    80.4400

    18633.51

    +0.43%

  • EUR/USD

    0.0036

    1.1567

    +0.31%

Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen
Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen / Foto: © AFP/Archiv

Pantisano: Linke muss Wut der Arbeiter aufgreifen

Der Bewerber für den Parteivorsitz der Linken, Luigi Pantisano, will die Sorgen und Nöte arbeitender Menschen stärker aufgreifen. "Es gibt eine immense Wut bei denjenigen, die den Laden am Laufen halten, also Arbeiterinnen und Arbeitern", sagte Pantisano der Nachrichtenagentur AFP. Diese müssten sich von Kanzler Friedrich Merz (CDU) anhören, dass sie nur so täten, als seien sie krank, aber eigentlich arbeiten könnten, dass sie 13 statt acht Stunden täglich arbeiten und später in Rente gehen sollten.

Textgröße:

"Und das macht sie wütend", betonte der Bundestagsabgeordnete im Gespräch mit AFP vor dem Linken-Parteitag ab dem kommenden Freitag. Es führe zudem dazu, dass sich Arbeiterinnen und Arbeiter herabgewürdigt fühlen von der Politik und den Bezug zu den demokratischen Parteien verlieren. "Ihre Wut bringen sie zum Ausdruck, indem sie die AfD wählen, weil die es schafft, diese Wut aufzugreifen. Dabei hat die AfD keinen Plan, wie der Wohlstand gesichert werden kann."

Hier müsse die Linke ansetzen und den Menschen zuhören, forderte Pantisano. "Wir müssen an die Werkstore gehen und dort ins Gespräch kommen." Als weitere Maßnahme nannte der Linken-Politiker eine Hotline, die er Ende April einrichtete, bei der sich Beschäftigte mit ihren Anliegen melden können. "Wir müssen hinter den Arbeiterinnen und Arbeitern stehen, wenn Konzernbosse mit Tarifkürzungen und Werksschließungen drohen", betonte er.

Eine weitere Aufgabe für seine Partei sieht Pantisano darin, die Widersprüche der AfD aufzuzeigen. Diese rede davon, eine Arbeiterpartei sein zu wollen, vertrete aber im Bundestag genau gegenteilige Positionen. "Sie ist eine neoliberale Partei durch und durch. Das heißt: Sie ist gegen den Mindestlohn, gegen Mitbestimmung der Beschäftigten, gegen Arbeitssicherheit."

Erwartungsvoll blickt der Linken-Politiker auf die Berliner Abgeordnetenhauswahl im September. Von einem Sieg von Linken-Spitzenkandidatin Elif Eralp und einer Koalition unter ihrer Führung könne "ein bundesweites Zeichen" und echte Veränderung ausgehen. Mit Blick auf den Bund stellte Pantisano jedoch klar, dass eine Regierungsbeteiligung nicht Hauptziel sei: "Wir wollen verändern und nicht regieren", sagte er AFP.

Eralp könnte in Berlin in einem Bündnis mit der SPD und den Grünen regieren. Auf Bundesebene kritisiert Pantisano die beiden Parteien allerdings. Die SPD müsse sich fragen, "ob sie denn bereit ist, wieder in irgendeiner Weise sozialdemokratische Politik zu machen".

Die Grünen müssten wieder Klimagerechtigkeit in den Vordergrund stellen, forderte der Linken-Politiker. "Ich kann mir wirklich vieles vorstellen, aber mit einer Cem-Özdemir-Grünen-Partei kann ich mir keinerlei Koalition vorstellen. Wo wären da die inhaltlichen Überschneidungen?"

Pantisano, aktuell Fraktionsvize der Linken-Bundestagsfraktion, will Nachfolger von Jan van Aken als Parteichef werden. Dieser kündigte im April an, aus gesundheitlichen Gründen nicht erneut für den Vorsitz zu kandidieren. Die Linke wählt bei ihrem Parteitag vom 19. bis 21. Juni in Potsdam eine neue Spitze. Pantisano und die amtierende Ko-Parteichefin Ines Schwerdtner treten dort zusammen als Team an.

L.Holland--TFWP