The Fort Worth Press - Reformtreffen mit Merz: Sozialpartner ziehen positive Bilanz und wollen weiter reden

USD -
AED 3.672496
AFN 62.502498
ALL 82.273708
AMD 368.293317
ANG 1.79046
AOA 917.999716
ARS 1433.250037
AUD 1.429112
AWG 1.8025
AZN 1.699526
BAM 1.695219
BBD 2.013062
BDT 122.940376
BGN 1.66992
BHD 0.377216
BIF 2979.232396
BMD 1
BND 1.287845
BOB 6.906385
BRL 5.159703
BSD 0.999467
BTN 95.66054
BWP 13.564934
BYN 2.758689
BYR 19600
BZD 2.010202
CAD 1.39789
CDF 2275.999976
CHF 0.799098
CLF 0.023222
CLP 913.970134
CNY 6.77275
CNH 6.77876
COP 3567.85
CRC 456.265195
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.572621
CZK 20.96805
DJF 177.981564
DKK 6.47845
DOP 58.567324
DZD 133.507529
EGP 52.024704
ERN 15
ETB 157.491148
EUR 0.86675
FJD 2.22475
FKP 0.746898
GBP 0.748285
GEL 2.649844
GGP 0.746898
GHS 11.144
GIP 0.746898
GMD 73.000047
GNF 8755.081345
GTQ 7.618833
GYD 209.046428
HKD 7.836498
HNL 26.720521
HRK 6.530601
HTG 130.638849
HUF 307.792972
IDR 17975
ILS 2.9589
IMP 0.746898
INR 95.70495
IQD 1309.335494
IRR 1375174.999862
ISK 124.62993
JEP 0.746898
JMD 158.132641
JOD 0.709036
JPY 160.533498
KES 129.560032
KGS 87.44993
KHR 4025.274982
KMF 426.999604
KPW 899.855249
KRW 1529.674975
KWD 0.30856
KYD 0.832965
KZT 488.144819
LAK 22002.834322
LBP 89505.207092
LKR 333.07764
LRD 181.910375
LSL 16.509654
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.384509
MAD 9.271147
MDL 17.401253
MGA 4195.143515
MKD 53.427341
MMK 2099.64258
MNT 3578.820105
MOP 8.067989
MRU 39.620188
MUR 47.869848
MVR 15.459684
MWK 1733.183672
MXN 17.391905
MYR 4.067022
MZN 63.895805
NAD 16.509725
NGN 1361.639975
NIO 36.785036
NOK 9.52525
NPR 153.058854
NZD 1.728325
OMR 0.384446
PAB 0.999467
PEN 3.400276
PGK 4.375374
PHP 61.315981
PKR 278.133264
PLN 3.685197
PYG 6140.111378
QAR 3.643881
RON 4.541402
RSD 101.733028
RUB 71.999376
RWF 1467.786532
SAR 3.754683
SBD 8.045573
SCR 13.679125
SDG 600.497874
SEK 9.528698
SGD 1.287725
SHP 0.746601
SLE 24.649853
SLL 20969.502105
SOS 571.200735
SRD 37.361044
STD 20697.981008
STN 21.235747
SVC 8.745547
SYP 110.532098
SZL 16.505738
THB 32.960373
TJS 9.320447
TMT 3.51
TND 2.934607
TOP 2.40776
TRY 46.153501
TTD 6.791972
TWD 31.622897
TZS 2619.99801
UAH 44.913108
UGX 3767.795619
UYU 40.373398
UZS 12003.675037
VES 566.973195
VND 26326.5
VUV 119.611663
WST 2.745884
XAF 568.563157
XAG 0.015712
XAU 0.000245
XCD 2.70255
XCG 1.801311
XDR 0.706825
XOF 568.553301
XPF 103.369072
YER 238.650312
ZAR 16.503245
ZMK 9001.190334
ZMW 17.265963
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -49.8600

    3929.52

    -1.27%

  • SDAX

    110.6600

    17975.02

    +0.62%

  • Euro STOXX 50

    37.2100

    6047.16

    +0.62%

  • DAX

    -14.3700

    24180.94

    -0.06%

  • Goldpreis

    -31.0000

    4102.3

    -0.76%

  • MDAX

    66.5900

    31359.38

    +0.21%

  • EUR/USD

    -0.0012

    1.1527

    -0.1%

Reformtreffen mit Merz: Sozialpartner ziehen positive Bilanz und wollen weiter reden
Reformtreffen mit Merz: Sozialpartner ziehen positive Bilanz und wollen weiter reden / Foto: © AFP

Reformtreffen mit Merz: Sozialpartner ziehen positive Bilanz und wollen weiter reden

Trotz noch weit auseinanderliegender Positionen haben Vertreter von Wirtschaft und Gewerkschaften eine positive Bilanz ihres Reformtreffens mit den Spitzen der schwarz-roten Koalition im Kanzleramt gezogen. Gelobt wurde am Donnerstag die konstruktive Gesprächsatmosphäre und das ernsthafte Bemühen, die Probleme anzugehen. Alle Seiten zeigten sich für weitere Gespräche bereit. Die Wirtschaftsverbände forderten aber auch rasche politische Entscheidungen.

Textgröße:

Das gut dreistündige Gespräch mit den Sozialpartnern am Mittwochabend habe "in ausgesprochen guter, sehr konstruktiver Atmosphäre stattgefunden", sagte Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Donnerstag bei einer Regierungserklärung im Bundestag. "Wir werden es zu einzelnen Themen auch weiter fortsetzen."

Bei den anstehenden Reformen im Sozialbereich von Rente über Gesundheit bis Pflege warb Merz für eine breite Unterstützung. Das Land könne nun entweder "die Augen verschließen" vor den offensichtlichen Herausforderungen oder seine "Stärken und Potenziale" nutzen, "um das Ruder für alle herumzureißen". Ziel müsse es dabei auch sein, Deutschland wettbewerbsfähiger zu machen, um Wohlstand und Jobs zu erhalten.

SPD-Chefin Bärbel Bas wertete das Treffen im Kanzleramt als Erfolg. Bundesregierung, Gewerkschaften und Arbeitgeber seien sich einig in dem vorrangigen Ziel, dass die Wirtschaft wieder wachsen müsse, sagte die Bundesarbeitsministerin im ZDF. "Natürlich gibt es auch Trennendes, gar keine Frage - aber wir haben uns auf die Gemeinsamkeiten konzentriert und die sind für uns, die wir ja Entscheidungen noch bis zum Sommer treffen wollen, sehr, sehr wichtig."

Der Austausch im Kanzleramt könne "Impulse für den dringend notwendigen Reformprozess liefern", erklärte der Präsident des Bundesverbands der Deutschen Industrie (BDI), Peter Leibinger, als einer der Teilnehmer von Arbeitgeberseite. "Wir haben ein gemeinsames Verständnis wahrgenommen, dass die gesamte Gesellschaft profitiert, wenn wir Wachstum und damit Wohlstand und Arbeitsplätze sichern."

Arbeitgeberpräsident Rainer Dulger rief die Koalition zu raschem Handeln auf. Es brauche "einen Reformwurf noch vor der Sommerpause", erklärte er. Auch Dulger sprach von einem "guten Austausch" im Kanzleramt. Er forderte Entlastungen für Unternehmen und eine Absenkung "ständig steigenden Sozialbeiträge".

Die teilnehmenden Gewerkschaften zeigten sich bereit zu weiteren Gesprächen. Demnach soll zu einzelnen Themen nun "ein vertiefter Austausch stattfinden", hieß es in einer Erklärung der Vorsitzenden von DGB, IG Metall, Verdi und IG BCE. Sie sprachen von einem "respektvollen Gespräch", das von der Bereitschaft geprägt gewesen sei, "alle eingebrachten Perspektiven ernsthaft aufzunehmen und zu beleuchten". Dabei hätten die Arbeitnehmervertreter "Vorschläge für eine Reformagenda eingebracht, die wirtschaftliche Stärke, gute Arbeit und soziale Sicherheit schafft."

Scharfe Kritik am Reformkurs der Koalition kam von der Opposition. Unter der von Merz geführten Regierung sei das Wort "Reformen" inzwischen "zu einem Synonym für Kürzungen verkommen", kritisierte Grünen-Fraktionschefin Britta Haßelmann bei der Debatte zur Regierungserklärung im Bundestag. Die Menschen wüssten, dass Veränderungen notwendig seien, doch "jeden Tag stoßen sie diese Menschen vor den Kopf", warf Haßelmann dem Kanzler vor. "Die Leute fühlen sich verarscht".

Von einer Politik des "sozialen Kahlschlags" sprach Linken-Fraktionschef Sören Pellmann. Während "viele Leistungen bei Krankenversicherung, bei der Pflege und bei der Rente" angeblich "nicht mehr finanzierbar" seien, würden "mittlerweile ungeahnte Milliardenbeträge in den Konzernen der Rüstung" versickern, kritisierte er. Pellmann verlangte hingegen, mehr Geld "in Bildung, in Infrastruktur, für das soziale Miteinander und für eine Zukunft" zu investieren.

Fundamentalkritik kam erneut von AfD-Fraktionschefin Alice Weidel. "Diese Regierungserklärung war der Abgesang eines Gescheiterten", sagte sie. Merz betreibe mit seiner Politik eine "Verachtung der Deutschen". Er sei für "Deindustrialisierung" und einen "Insolvenz-Tsunami" verantwortlich. In der Sozialpolitik plane die Regierung steigende Beiträge und zugleich Leistungskürzungen, um damit die Folgen einer "verfehlten Massenimmigration zu finanzieren".

G.Dominguez--TFWP