The Fort Worth Press - Trotz von Trump verkündeter Einigung: Israel und Hisbollah setzen Angriffe fort

USD -
AED 3.673042
AFN 63.503991
ALL 82.403989
AMD 368.150403
ANG 1.790403
AOA 918.000367
ARS 1465.449815
AUD 1.42575
AWG 1.8025
AZN 1.70397
BAM 1.705709
BBD 2.013483
BDT 122.708482
BGN 1.69088
BHD 0.37702
BIF 2985
BMD 1
BND 1.290663
BOB 6.90816
BRL 5.152304
BSD 0.999721
BTN 94.239742
BWP 13.585663
BYN 2.777729
BYR 19600
BZD 2.010527
CAD 1.415225
CDF 2280.000362
CHF 0.807055
CLF 0.02293
CLP 902.460396
CNY 6.769604
CNH 6.783725
COP 3452.68
CRC 453.506829
CUC 1
CUP 26.5
CVE 96.403894
CZK 21.091104
DJF 177.720393
DKK 6.516504
DOP 58.403884
DZD 133.34504
EGP 49.986489
ERN 15
ETB 158.37504
EUR 0.871881
FJD 2.235504
FKP 0.756415
GBP 0.755512
GEL 2.650391
GGP 0.756415
GHS 11.22504
GIP 0.756415
GMD 73.503851
GNF 8775.000355
GTQ 7.625892
GYD 209.119888
HKD 7.83685
HNL 26.68504
HRK 6.568104
HTG 130.583803
HUF 306.820388
IDR 17826.3
ILS 2.95976
IMP 0.756415
INR 94.330504
IQD 1310
IRR 1375000.000352
ISK 125.530386
JEP 0.756415
JMD 157.959917
JOD 0.70904
JPY 161.30504
KES 129.403801
KGS 87.450384
KHR 4010.00035
KMF 429.503794
KPW 900.00035
KRW 1527.650383
KWD 0.30793
KYD 0.833035
KZT 487.855928
LAK 22055.000349
LBP 89550.000349
LKR 333.641485
LRD 182.150382
LSL 16.405039
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.375039
MAD 9.225039
MDL 17.654036
MGA 4200.000347
MKD 53.732839
MMK 2099.727916
MNT 3581.295381
MOP 8.070939
MRU 40.060379
MUR 47.850378
MVR 15.450378
MWK 1737.000345
MXN 17.326504
MYR 4.137904
MZN 63.910377
NAD 16.403727
NGN 1360.440377
NIO 36.610377
NOK 9.680204
NPR 150.787532
NZD 1.741735
OMR 0.384983
PAB 0.999725
PEN 3.384039
PGK 4.38775
PHP 60.716504
PKR 278.325038
PLN 3.71375
PYG 6138.96617
QAR 3.640504
RON 4.568104
RSD 102.170373
RUB 73.103247
RWF 1464
SAR 3.74824
SBD 8.061424
SCR 13.683262
SDG 600.503676
SEK 9.57882
SGD 1.292404
SHP 0.746601
SLE 24.750371
SLL 20969.503664
SOS 571.503662
SRD 37.402504
STD 20697.981008
STN 21.4
SVC 8.747449
SYP 110.532098
SZL 16.403649
THB 32.890369
TJS 9.272075
TMT 3.5
TND 2.91175
TOP 2.40776
TRY 46.438204
TTD 6.779085
TWD 31.715038
TZS 2630.985038
UAH 44.909735
UGX 3638.520172
UYU 39.96965
UZS 12005.000334
VES 606.63266
VND 26310
VUV 118.773512
WST 2.751708
XAF 572.078806
XAG 0.015419
XAU 0.00024
XCD 2.70255
XCG 1.801643
XDR 0.703697
XOF 565.000332
XPF 104.250363
YER 238.603589
ZAR 16.458037
ZMK 9001.203584
ZMW 17.919703
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -30.1400

    6293.13

    -0.48%

  • MDAX

    -27.1300

    32638.42

    -0.08%

  • TecDAX

    6.7100

    3954.14

    +0.17%

  • SDAX

    137.6300

    18511.25

    +0.74%

  • DAX

    -40.9800

    24985.82

    -0.16%

  • Goldpreis

    -73.0000

    4172.9

    -1.75%

  • EUR/USD

    0.0002

    1.1469

    +0.02%

Trotz von Trump verkündeter Einigung: Israel und Hisbollah setzen Angriffe fort
Trotz von Trump verkündeter Einigung: Israel und Hisbollah setzen Angriffe fort / Foto: © AFP

Trotz von Trump verkündeter Einigung: Israel und Hisbollah setzen Angriffe fort

Trotz einer von US-Präsident Donald Trump verkündeten Einigung auf eine Kampfpause zwischen Israel und der Hisbollah-Miliz im Libanon haben beide Konfliktparteien ihre Angriffe fortgesetzt. Bei israelischen Angriffen wurden nach libanesischen Angaben vom Dienstag neun Menschen im Süden des Landes getötet. Auch die pro-iranische Hisbollah startete neue Angriffe gegen Israel. Angesichts der Libanon-Strategie des israelischen Regierungschefs Benjamin Netanjahu kam es einem Bericht zufolge zu einem Eklat zwischen Trump und Netanjahu.

Textgröße:

Bei einem israelischen Angriff auf ein Wohnhaus im Dorf Marwanijeh im Südlibanon wurden nach Angaben des Zivilschutzes am Montagabend sechs Menschen getötet. Die israelische Armee hatte die Bewohner in Marwanijeh zuvor vor bevorstehenden Angriffen gewarnt und zur Evakuierung aufgerufen. In einer Ortschaft nahe der Grenze zu Israel wurden nach Angaben der staatlichen libanesischen Nachrichtenagentur am Montag außerdem ein Vater und seine beiden erwachsenen Kinder getötet.

Am Dienstag gab die israelische Armee zudem eine Evakuierungsaufforderung für die südlibanesische Stadt Nabatijeh heraus. Die israelische Armee sei "angesichts der Verletzung des Waffenruheabkommens" durch die Hisbollah dazu gezwungen, "mit Gewalt gegen sie vorzugehen", erklärte Armeesprecher Avichay Adraee.

Die israelische Armee hatte in der Nacht zum Dienstag nach eigenen Angaben zwei aus dem Libanon abgefeuerte Geschosse abgefangen. Die Hisbollah teilte ihrerseits mit, sie habe einen israelischen Panzer im Süden des Libanon mit einer Rakete beschossen.

Trump hatte am Montag erklärt, er habe Netanjahu und die Hisbollah zu einer Deeskalation bewegt. Es würden "keine (israelischen) Truppen nach Beirut entsandt, und alle Truppen, die bereits unterwegs sind, wurden bereits zurückbeordert", schrieb Trump nach einem Telefonat mit Netanjahu.

"Zudem hatte ich über hochrangige Vertreter ein sehr gutes Gespräch mit der Hisbollah", erklärte der US-Präsident. "Sie haben zugestimmt, dass alle Schusswechsel eingestellt werden - dass Israel sie nicht angreifen wird und sie Israel nicht angreifen werden".

Die libanesische Botschaft in den USA erklärte, Beirut habe "die Bestätigung erhalten, dass die Hisbollah den US-Vorschlag für eine beidseitige Einstellung der Angriffe akzeptiert hat". Eine offizielle Stellungnahme der Hisbollah-Miliz lag zunächst nicht vor.

Netanjahu drohte ungeachtet der Ankündigung Trumps mit weiteren Angriffen auf die libanesische Hauptstadt Beirut, falls die Hisbollah ihre Angriffe auf Israel fortführen sollte. "Ich habe heute Abend mit Präsident Trump gesprochen und ihm gesagt, dass Israel terroristische Ziele in Beirut angreifen wird, sollte die Hisbollah ihre Angriffe auf unsere Städte und unsere Bürger nicht einstellen", erklärte Netanjahu. Zudem werde die israelische Armee "ihre Einsätze im Südlibanon wie geplant fortsetzen".

Laut einem Bericht des US-Nachrichtenportals "Axios" warf Trump dem israelischen Regierungschef in dem Telefonat vor, mit seinem Vorgehen im Libanon die Verhandlungen über eine Beendigung des Iran-Kriegs zu gefährden. Der US-Präsident habe Netanjahu als "völlig verrückt" beschimpft.

Der israelische Verteidigungsministers Israel Katz bekräftigte am Dienstag jedoch, dass Israel die Rückendeckung der USA für mögliche Angriffe auf eine Hisbollah-Hochburg im südlichen Beiruter Vorort Dahijeh erhalten habe. "Entweder hört der Beschuss israelischer Ortschaften auf, oder - falls der Beschuss weitergeht - werden wir in Dahijeh zuschlagen", sagte Katz nach Angaben seines Ministeriums.

Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte am Montag berichtet, Teheran habe angesichts der "anhaltenden Verbrechen" Israels im Libanon die Verhandlungen über ein Ende des Iran-Krieges ausgesetzt.

Trump widersprach den Angaben aus dem Iran. "Die Gespräche mit der Islamischen Republik Iran gehen in raschem Tempo weiter", betonte er in seinem Onlinedienst Truth Social.

Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Die von Teheran finanzierte und militärisch wie politisch aus dem Iran unterstützte Hisbollah-Miliz begann mit Angriffen auf israelische Stellungen, Israel attackierte Ziele im Libanon aus der Luft und rückte zudem mit Bodentruppen im Süden des Landes vor. Nach Angaben aus Beirut wurden seit Beginn der israelischen Angriffe mehr als 3400 Menschen im Libanon getötet und über eine Million Menschen vertrieben.

Zwischen Israel und der libanesischen Regierung in Beirut gilt seit Mitte April offiziell eine Waffenruhe, die von der Hisbollah allerdings nicht anerkannt wurde. Mittlerweile ist die israelische Armee weiter in den Süden des Libanon vorgedrungen als zu irgendeinem Zeitpunkt seit dem Ende ihrer Besetzung des Gebiets im Jahr 2000.

Frankreichs Außenminister Jean-Noël Barrot rief Israel am Dienstag zum Rückzug auf. "Nichts kann die Fortsetzung der Militäreinsätze und die anhaltende israelische Besatzung tief im libanesischen Hoheitsgebiet rechtfertigen", sagte Barrot dem Sender France TV.

Im Bemühen um eine Friedenslösung wollen Vertreter aus Israel und dem Libanon am Dienstag erneut in Washington zusammenkommen. Bei der letzten Gesprächsrunde Mitte Mai hatten sich beide Seiten auf eine Verlängerung der Waffenruhe um 45 Tage verständigt.

G.Dominguez--TFWP