The Fort Worth Press - Russlands Drohung gegen Diplomaten in Kiew international scharf verurteilt

USD -
AED 3.672498
AFN 65.999954
ALL 81.82833
AMD 362.253747
ANG 1.790365
AOA 917.000209
ARS 1534.478501
AUD 1.442065
AWG 1.8025
AZN 1.698582
BAM 1.739471
BBD 2.012612
BDT 122.851565
BGN 1.683441
BHD 0.376674
BIF 3014.617269
BMD 1
BND 1.278867
BOB 12.006155
BRL 5.2244
BSD 0.99928
BTN 96.807044
BWP 13.814757
BYN 3.009846
BYR 19600
BZD 2.009677
CAD 1.42868
CDF 2310.000412
CHF 0.831055
CLF 0.024807
CLP 979.509606
CNY 6.70455
CNH 6.713585
COP 3301.04
CRC 457.878797
CUC 1
CUP 23.981287
CVE 98.071304
CZK 21.872197
DJF 177.940248
DKK 6.69185
DOP 59.662995
DZD 133.923322
EGP 52.478795
ERN 15
ETB 163.212801
EUR 0.89531
FJD 2.24725
FKP 0.755263
GBP 0.757995
GEL 2.605014
GGP 0.755263
GHS 11.735826
GIP 0.755263
GMD 73.500752
GNF 8790.241169
GTQ 7.636412
GYD 209.021333
HKD 7.84697
HNL 26.827891
HRK 6.737601
HTG 130.85359
HUF 330.180497
IDR 17940
ILS 3.05233
IMP 0.755263
INR 96.21325
IQD 1309.040455
IRR 1746539.502114
ISK 122.860226
JEP 0.755263
JMD 158.196211
JOD 0.708981
JPY 158.005016
KES 128.198816
KGS 87.449801
KHR 4053.1526
KMF 438.00032
KPW 900.000318
KRW 1345.905017
KWD 0.30883
KYD 0.83267
KZT 448.958718
LAK 22445.267647
LBP 89483.505439
LKR 330.453112
LRD 170.863165
LSL 16.707565
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.399481
MAD 9.927646
MDL 17.857175
MGA 4415.17204
MKD 54.770153
MMK 2099.850161
MNT 3596.272149
MOP 8.076685
MRU 39.93098
MUR 48.140196
MVR 15.460202
MWK 1732.714877
MXN 18.210919
MYR 4.087602
MZN 63.901942
NAD 16.707565
NGN 1327.449681
NIO 36.769055
NOK 9.672765
NPR 154.896092
NZD 1.790254
OMR 0.384271
PAB 0.999253
PEN 3.462758
PGK 4.525422
PHP 62.745995
PKR 276.770538
PLN 3.928345
PYG 5846.252368
QAR 3.642282
RON 4.784098
RSD 104.488431
RUB 83.993732
RWF 1479.943076
SAR 3.74627
SBD 8.078071
SCR 13.758689
SDG 601.50157
SEK 10.099725
SGD 1.281965
SHP 0.75503
SLE 24.601595
SLL 20969.491881
SOS 571.110913
SRD 37.811496
STD 20697.981008
STN 21.791046
SVC 8.742946
SYP 13002.000254
SZL 16.704542
THB 33.63968
TJS 9.197848
TMT 3.5
TND 2.977543
TOP 2.40776
TRY 49.163403
TTD 6.775561
TWD 31.772498
TZS 2629.318992
UAH 44.962977
UGX 3987.245794
UYU 40.271978
UZS 11785.633285
VES 865.47815
VND 25993
VUV 119.582079
WST 2.788611
XAF 587.284755
XAG 0.016406
XAU 0.000241717548
XCD 2.70255
XCG 1.800887
XDR 0.707052
XOF 587.284755
XPF 106.071589
YER 236.298339
ZAR 16.70869
ZMK 9001.187009
ZMW 19.635154
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.060533
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Russlands Drohung gegen Diplomaten in Kiew international scharf verurteilt
Russlands Drohung gegen Diplomaten in Kiew international scharf verurteilt / Foto: © AFP

Russlands Drohung gegen Diplomaten in Kiew international scharf verurteilt

Russlands Aufforderung an Ausländer und Diplomaten, die ukrainische Hauptstadt Kiew wegen neuer bevorstehender Angriffe zu verlassen, ist international scharf verurteilt worden. Eine solche Drohung sei "inakzeptabel", erklärten fast 50 Länder bei den Vereinten Nationen am Dienstag, darunter europäische Staaten, Japan und Südkorea. Das Auswärtige Amt in Berlin bestellte den russischen Botschafter ein und erteilte Moskaus Versuchen der "Einschüchterung" eine Absage.

Textgröße:

Die gemeinsame Erklärung dutzender Staaten wurde vom ukrainischen Botschafter bei den Vereinten Nationen, Andrij Melnyk, verlesen. Darin hieß es, die jüngsten Drohungen seien inakzeptabel. UN-Generalsekretär António Guterres äußerte sich "zutiefst besorgt" angesichts der russischen Drohungen gegen diplomatische Einrichtungen und Botschaften in Kiew.

Es sei "mehr denn je unerlässlich, eine weitere Eskalation" zu vermeiden, sagte Guterres dem UN-Sicherheitsrat. Der Ukraine-Konflikt habe bereits "verheerende Folgen für die Zivilbevölkerung". Eine solche Eskalation lasse das bemühen um Frieden "noch weiter in die Ferne rücken".

Russland hatte am Montag neue "systematische" Angriffe auf Kiew angekündigt und Ausländer und Diplomaten daher aufgefordert, die ukrainische Hauptstadt zu verlassen. "Die Angriffe werden sowohl auf Entscheidungszentren als auch auf Kommandoposten zielen", hatte das russische Außenministerium erklärt. "Wir warnen ausländische Bürger, einschließlich des Personals diplomatischer Missionen und internationaler Organisationen."

Moskaus Warnung wurde vom russischen Außenminister Sergej Lawrow persönlich an seinen US-Kollegen Marco Rubio weitergeleitet - was normalerweise nicht vorkommt. Dieser teilte mit, er habe die Mitteilung an Präsident Donald Trump weitergeleitet.

Lawrow versicherte am Dienstag, er habe "dem Außenminister dargelegt, was uns zu dieser Entscheidung veranlasst hat". Laut seinem Vize Sergej Rjabkow hat Washington "alle von Moskau übermittelten Botschaften zur Kenntnis genommen".

Über das Pfingstwochenende hatte die russische Armee zahlreiche Drohnen und Raketen auf die Ukraine und insbesondere auf Kiew abgefeuert. Dabei setzte sie auch die Hyperschallrakete Oreschnik ein, die nach Angaben aus Moskau mit Atomsprengköpfen bestückt werden kann.

Die Angriffe erfolgten, nachdem Russland der Ukraine vorgeworfen hatte, eine Berufsschule in der von Russland besetzten Region Luhansk angegriffen und dabei 21 Menschen getötet zu haben. Der russische Präsident Wladimir Putin ordnete daraufhin Vergeltungsmaßnahmen an.

Das Auswärtige Amt erklärte im Onlinedienst X, Russland setze "auf Drohen, Terror und Eskalation". Deshalb sei der russische Botschafter einbestellt worden. "Wir haben Russland heute deutlich gemacht: Wir lassen uns durch Drohungen nicht einschüchtern und werden die Ukraine weiter kraftvoll unterstützen."

Auch in Norwegen, das nicht der EU angehört, wurde aus Protest gegen Moskaus Drohungen am Dienstag der russische Gesandte einbestellt. Ein Sprecher des französischen Außenministeriums hatte am Montag erklärt, eine Evakuierung des diplomatischen Personals aus Kiew komme "nicht in Frage".

Die EU bestellte ebenfalls am Dienstag den Geschäftsträger der russischen Botschaft in Brüssel ein. Diese russische "Drohung" sei eine "inakzeptable Eskalation", erklärte EU-Kommissionssprecherin Anitta Hipper bei X. Die diplomatischen Mitarbeiter der EU in der Ukraine würden in Kiew bleiben, unterstrich sie. Die Ukraine brandmarkte die Drohungen als "Erpressung". Sie forderte ihre Verbündeten auf, die russische Warnung zu ignorieren.

Derweil kam der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow nach Angaben des ukrainischen Verteidigungsministeriums am Dienstag in Berlin mit Vertretern der Bundesregierung zu sicherheitspolitischen Gesprächen zusammen. Umerow habe sich unter anderem mit dem außen- und sicherheitspolitischen Berater von Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU), Günter Sautter, getroffen, hieß es in Kiew.

Demnach handelte es sich "nicht um ein Dringlichkeitstreffen", sonder um "routinemäßige, geplante Arbeit mit europäischen Kollegen". "Gestern war Brüssel, heute ist Berlin. Im Laufe der Woche folgen noch weitere Besuche in europäischen Hauptstädten."

P.McDonald--TFWP