The Fort Worth Press - Sorge um Fortgang der Iran-Gespräche nach neuen US-Angriffen

USD -
AED 3.672499
AFN 62.498647
ALL 81.939756
AMD 367.955887
ANG 1.79046
AOA 918.00031
ARS 1400.999496
AUD 1.395527
AWG 1.8
AZN 1.685115
BAM 1.679844
BBD 2.013871
BDT 122.765729
BGN 1.66992
BHD 0.37723
BIF 2970.753704
BMD 1
BND 1.277447
BOB 6.933988
BRL 5.020195
BSD 0.999936
BTN 95.626892
BWP 13.441899
BYN 2.760946
BYR 19600
BZD 2.011046
CAD 1.38128
CDF 2255.000237
CHF 0.785265
CLF 0.022811
CLP 897.803248
CNY 6.79475
CNH 6.785485
COP 3639.82
CRC 452.12686
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.707007
CZK 20.849664
DJF 178.059307
DKK 6.42262
DOP 58.826308
DZD 133.241661
EGP 52.225397
ERN 15
ETB 161.214157
EUR 0.85953
FJD 2.202201
FKP 0.740576
GBP 0.742455
GEL 2.660205
GGP 0.740576
GHS 11.639103
GIP 0.740576
GMD 72.503502
GNF 8763.393528
GTQ 7.623792
GYD 209.194563
HKD 7.83584
HNL 26.602821
HRK 6.475497
HTG 130.647828
HUF 305.433005
IDR 17836.95
ILS 2.856899
IMP 0.740576
INR 95.70695
IQD 1309.913895
IRR 1323399.999871
ISK 123.450475
JEP 0.740576
JMD 157.497155
JOD 0.709025
JPY 159.203497
KES 129.489788
KGS 87.449789
KHR 4014.515471
KMF 425.000028
KPW 900.008265
KRW 1505.315041
KWD 0.30944
KYD 0.833312
KZT 481.698911
LAK 21910.44289
LBP 89563.544382
LKR 325.232441
LRD 182.981611
LSL 16.334292
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.35331
MAD 9.20152
MDL 17.3087
MGA 4202.63341
MKD 52.977372
MMK 2099.802621
MNT 3578.469788
MOP 8.070379
MRU 39.915827
MUR 47.319921
MVR 15.400704
MWK 1733.868717
MXN 17.28886
MYR 3.966299
MZN 63.892847
NAD 16.333942
NGN 1373.169596
NIO 36.796221
NOK 9.25945
NPR 153.006657
NZD 1.71161
OMR 0.384498
PAB 0.999927
PEN 3.405111
PGK 4.364948
PHP 61.546504
PKR 278.398059
PLN 3.63707
PYG 6134.289579
QAR 3.645445
RON 4.502297
RSD 100.905953
RUB 71.595405
RWF 1467.357228
SAR 3.740034
SBD 8.045182
SCR 13.787739
SDG 600.502416
SEK 9.3038
SGD 1.27783
SHP 0.746601
SLE 24.597214
SLL 20969.502105
SOS 571.440842
SRD 37.118947
STD 20697.981008
STN 21.043138
SVC 8.748792
SYP 110.63138
SZL 16.329826
THB 32.648984
TJS 9.274098
TMT 3.5
TND 2.924395
TOP 2.40776
TRY 45.90541
TTD 6.786227
TWD 31.448897
TZS 2615.812964
UAH 44.275536
UGX 3774.881364
UYU 39.973374
UZS 11988.576582
VES 526.210501
VND 26344
VUV 118.737615
WST 2.725538
XAF 563.403835
XAG 0.01316
XAU 0.000222
XCD 2.70255
XCG 1.802066
XDR 0.700859
XOF 563.403835
XPF 102.435044
YER 238.649928
ZAR 16.357745
ZMK 9001.196256
ZMW 18.723401
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -2.8000

    4520.4

    -0.06%

  • TecDAX

    -30.3900

    4066.1

    -0.75%

  • DAX

    -111.5700

    25277.53

    -0.44%

  • MDAX

    -20.3100

    32787.59

    -0.06%

  • SDAX

    17.0200

    18888.95

    +0.09%

  • Euro STOXX 50

    -39.0000

    6097.66

    -0.64%

  • EUR/USD

    -0.0016

    1.1627

    -0.14%

Sorge um Fortgang der Iran-Gespräche nach neuen US-Angriffen
Sorge um Fortgang der Iran-Gespräche nach neuen US-Angriffen / Foto: © US Central Command (CENTCOM)/AFP

Sorge um Fortgang der Iran-Gespräche nach neuen US-Angriffen

Die US-Streitkräfte haben ungeachtet einer eigentlich geltenden Waffenruhe iranische Raketenstellungen und Schiffe angegriffen - zugleich wurde im Golfemirat Katar weiter über Wege zur Beendigung des seit drei Monaten andauernden Iran-Krieges verhandelt. Als Folge der US-Angriffe schnellte am Dienstag der Ölpreis zeitweise in die Höhe.

Textgröße:

Es seien iranische Raketenstellungen sowie Schiffe attackiert worden, die Minen legen wollten, erklärte das für die Golfregion zuständige US-Zentralkommando (Centcom) am Montag (Ortszeit). Bei den Angriffen im Süden des Irans habe es sich um "Selbstverteidigungsmaßnahmen" gehandelt, erklärte Centcom-Sprecher Tim Hawkins. Damit würden US-Soldaten "vor Bedrohungen durch die iranischen Truppen geschützt".

Iranische Staatsmedien berichteten von Explosionen in der südlichen Hafenstadt Bandar Abbas, ohne deren Ursache zu nennen. Das Außenministerium in Teheran verurteilte die "illegalen und ungerechtfertigten" Handlungen der Vereinigten Staaten. Die US-Armee habe die Feuerpause in den vergangenen 48 Stunden "grob verletzt".

Zuvor hatten die Revolutionsgarden "vor jeglicher Verletzung" der seit April geltenden fragilen Waffenruhe durch die US-Armee gewarnt. Sie erklärten, sie hätten eine US-Drohne "abgeschossen". Zudem hätten Einheiten auf eine Drohne und einen F-35-Kampfjet gefeuert. Die Revolutionsgarden sind die ideologische Armee des Iran und eine wichtige Stütze der Islamischen Republik.

In Folge der US-Angriffe schnellte der Ölpreis in die Höhe. Der Preis der Referenzsorte Brent stieg zunächst um drei Prozent an. Später erholten sich die Ölpreise leicht.

China rief die "betroffenen Parteien" auf, die Waffenruhe im Iran-Krieg einzuhalten. Streitigkeiten sollten "auf friedlichem Wege" gelöst werden, sagte eine Sprecherin des Außenministeriums in Peking. China ist ein wichtiger Abnehmer iranischen Öls. Die Volksrepublik dringt auch auf eine rasche Öffnung der weitgehend durch Teheran blockierten Straße von Hormus, durch die für gewöhnlich ein Fünftel der weltweiten Öl- und Gastransporte verläuft.

Auch US-Außenminister Marco Rubio forderte erneut die Öffnung der Straße von Hormus. Bei einem Besuch in Indien sagte er mit Blick auf die neuen Gespräche in Katar über ein Ende des Krieges: "Wir werden sehen, ob es dabei Fortschritte gibt." Er fügte hinzu: "Es wird wohl noch ein paar Tage dauern." US-Präsident Donald Trump habe "den Wunsch geäußert, eine Einigung zu erzielen".

Nach zunächst optimistischen Aussagen hatte Trump zuvor die Hoffnung auf eine rasche Vereinbarung wieder gedämpft. Auch aus Teheran hieß es am Montag, eine Unterzeichnung stehe noch nicht kurz bevor.

Bei den neuen Gesprächen in Katars Hauptstadt Doha waren unter anderen Chefunterhändler Mohammed Bagher Ghalibaf und Außenminister Abbas Araghtschi vor Ort. Die Unterhändler Teherans strebten die Freigabe von rund 24 Milliarden US-Dollar (gut 20 Milliarden Euro) von im Ausland eingefrorenen Vermögenswerten "im Verlauf der Verhandlungen" an, meldete die iranische Nachrichtenagentur Tasnim unter Berufung auf der Delegation nahestehende Kreise.

Die iranische Nachrichtenagentur Fars hatte zuvor gemeldet, Washington habe in den Verhandlungen bereits zugesagt, einen Teil der im Ausland eingefrorenen iranischen Gelder freizugeben, Sanktionen gegen Teheran vorläufig aufzuheben und die Blockade iranischer Häfen durch die US-Marine zu beenden.

Nach Schätzungen iranischer Medien beliefen sich die im Ausland eingefrorenen iranischen Vermögenswerte zuletzt auf 123 Milliarden Dollar. Strittig in den Verhandlungen zwischen Washington und Teheran ist weiterhin auch die Zukunft des iranischen Atomprogramms sowie der künftige Status der Straße von Hormus.

US-Präsident Trump drängte zudem mehrere Länder der muslimischen Welt, im Zuge einer möglichen Friedensvereinbarung mit dem Iran den sogenannten Abraham-Abkommen über eine Normalisierung der Beziehungen mit Israel beizutreten. In einem langen Beitrag in seinem Onlinenetzwerk Truth Social listete Trump die Länder auf, mit deren Führung er am Samstag über Möglichkeiten zur Beendigung des Iran-Kriegs gesprochen habe. Er nannte Ägypten, Jordanien, Katar Pakistan, Saudi-Arabien und die Türkei.

Für diese Länder sollte es "verpflichtend" sein, gleichzeitig mit einer Vereinbarung zur Beendigung des Iran-Kriegs die Abraham-Abkommen zu unterzeichnen, schrieb der US-Präsident. Allerdings scheint eine Normalisierung der Beziehungen arabischer Länder zu Israel im Moment unwahrscheinlich - unter anderem wegen des aktuellen Geschehens im Libanon.

Die Eskalation des Konflikts zwischen Israel und der pro-iranischen Hisbollah könnte auch Auswirkungen auf die Verhandlungen zum Iran-Krieg haben: Teheran hat angekündigt, einem Friedensschluss nur zuzustimmen, wenn dieser auch für den Libanon gilt.

J.P.Cortez--TFWP