The Fort Worth Press - Vor Sudetendeutschem Tag: Präsidenten Deutschlands und Tschechiens betonen Partnerschaft

USD -
AED 3.672503
AFN 65.999927
ALL 82.130758
AMD 362.178786
ANG 1.790365
AOA 916.999762
ARS 1524.891801
AUD 1.436555
AWG 1.8025
AZN 1.698512
BAM 1.745962
BBD 2.013775
BDT 123.109062
BGN 1.683441
BHD 0.377168
BIF 3011.587837
BMD 1
BND 1.280235
BOB 12.002428
BRL 5.027602
BSD 0.999835
BTN 96.229211
BWP 13.792611
BYN 3.056102
BYR 19600
BZD 2.01082
CAD 1.42519
CDF 2309.999996
CHF 0.83079
CLF 0.02503
CLP 988.239938
CNY 6.70455
CNH 6.70695
COP 3308.89
CRC 458.138611
CUC 1
CUP 23.996036
CVE 98.438149
CZK 21.82435
DJF 178.043609
DKK 6.67019
DOP 60.079362
DZD 134.412018
EGP 52.448899
ERN 15
ETB 163.313009
EUR 0.89225
FJD 2.251299
FKP 0.755628
GBP 0.756065
GEL 2.60497
GGP 0.755628
GHS 11.752471
GIP 0.755628
GMD 73.499388
GNF 8796.182637
GTQ 7.643653
GYD 209.145892
HKD 7.847505
HNL 26.839317
HRK 6.723897
HTG 130.924803
HUF 328.152501
IDR 17943
ILS 3.061598
IMP 0.755628
INR 96.32065
IQD 1309.783652
IRR 1746539.497874
ISK 122.260036
JEP 0.755628
JMD 158.634511
JOD 0.708957
JPY 158.187497
KES 129.789668
KGS 87.449783
KHR 4056.635778
KMF 437.999701
KPW 900.000318
KRW 1343.889633
KWD 0.30932
KYD 0.833181
KZT 457.431329
LAK 22465.831689
LBP 89533.829083
LKR 330.501855
LRD 170.974812
LSL 16.652844
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.428517
MAD 9.981119
MDL 17.962532
MGA 4439.425455
MKD 54.966098
MMK 2099.456706
MNT 3596.082114
MOP 8.081756
MRU 40.114449
MUR 48.05011
MVR 15.459962
MWK 1733.723743
MXN 18.14625
MYR 4.087099
MZN 63.913532
NAD 16.652249
NGN 1327.769833
NIO 36.798807
NOK 9.600275
NPR 153.967425
NZD 1.78825
OMR 0.384501
PAB 0.99983
PEN 3.449821
PGK 4.529771
PHP 62.714497
PKR 276.936022
PLN 3.908302
PYG 5859.851004
QAR 3.654551
RON 4.762697
RSD 104.839936
RUB 85.070836
RWF 1476.746729
SAR 3.74637
SBD 8.078071
SCR 13.701453
SDG 601.49673
SEK 10.04105
SGD 1.280245
SHP 0.75503
SLE 24.609134
SLL 20969.491881
SOS 571.42347
SRD 37.811498
STD 20697.981008
STN 21.871387
SVC 8.748867
SYP 13002.000254
SZL 16.648143
THB 33.688502
TJS 9.203473
TMT 3.5
TND 2.987632
TOP 2.40776
TRY 49.158398
TTD 6.777452
TWD 31.747003
TZS 2639.703972
UAH 45.063005
UGX 4019.122524
UYU 40.47618
UZS 11771.690272
VES 865.47815
VND 26003
VUV 119.46017
WST 2.788611
XAF 585.277834
XAG 0.016206
XAU 0.000240502265
XCD 2.70255
XCG 1.801926
XDR 0.707052
XOF 585.277834
XPF 106.468359
YER 236.31387
ZAR 16.62187
ZMK 9001.198121
ZMW 19.721654
ZWL 321.999592
SSP 5712.591527
MXV 2.051867
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Vor Sudetendeutschem Tag: Präsidenten Deutschlands und Tschechiens betonen Partnerschaft

Vor Sudetendeutschem Tag: Präsidenten Deutschlands und Tschechiens betonen Partnerschaft

Zum Auftakt des erstmals in Tschechien abgehaltenen Sudetendeutschen Tags haben Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier und sein tschechischer Kollege Petr Pavel die enge Partnerschaft zwischen Prag und Berlin betont. In einer gemeinsamen Erklärung würdigten die Präsidenten am Freitag den "Pfad der Versöhnung", den beide Länder nach einem "dunklen und schmerzhaften Kapitel" der Geschichte beschritten hätten. Politiker aus dem Lager der rechten Regierungskoalition um Ministerpräsident Andrej Babis hatten die Veranstaltung in der zweitgrößten tschechischen Stadt Brünn (Brno) scharf kritisiert.

Textgröße:

"Gutnachbarschaftliche Beziehungen sind Eckpfeiler jeder Außenpolitik", erklärten Steinmeier und Pavel weiter. Tschechien und Deutschland verbinde heute eine "außergewöhnlich enge und starke Partnerschaft". Die beiden Staatschefs nahmen direkten Bezug auf den Sudetendeutschen Tag: "Wir glauben, dass auch die bevorstehende Zusammenkunft in Brünn ebendiesen Geist widerspiegeln wird", hieß es in ihrer Erklärung. Dabei nahm Steinmeier eine Einladung Pavels zu einem Besuch in Prag in diesem Jahr an.

Der Sudetendeutsche Tag sollte am Freitag in Brünn beginnen, wo bis zum Zweiten Weltkrieg eine bedeutende deutsche Minderheit gelebt hatte. Um den erstmals in Tschechien geplanten Sudetendeutschen Tag war zuletzt heftiger politischer Streit entbrannt. Teile des tschechischen Regierungslagers um den rechtspopulistischen Ministerpräsidenten Babis äußerten scharfe Kritik an dem Treffen - und äußerten den Vorwurf, vertriebene Sudetendeutsche wollten beschlagnahmte Grundstücke und Immobilien zurückerlangen.

Der Staatspräsident und frühere Nato-General Pavel gilt als politischer Gegenspieler Babis'. Das tschechische Parlament hatte in der vergangenen Woche einen Beschluss gegen das in Brünn geplante Jahrestreffen der Landsmannschaft verabschiedet. Mehrheitlich anwesende Abgeordnete der rechten Regierungsfraktionen verabschiedeten den Beschluss, während Vertreter der Opposition der Abstimmung aus Protest gegen das Verhalten der Regierung fernblieben.

Babis regiert in Tschechien seit Dezember 2025. Der Milliardär, der bereits von 2017 bis 2021 das Amt des Ministerpräsidenten inne hatte, steht an der Spitze einer EU-skeptischen Koalition, der neben seiner Partei ANO und der rechtsextremen SPD auch die rechtsgerichtete Autofahrerpartei angehört.

Der Sudetendeutsche Tag findet seit 1950 jährlich an Pfingsten statt, normalerweise in Bayern. In diesem Jahr ist der Veranstaltungsort erstmals in Tschechien, weil die tschechische Bürgerinitiative "Meeting Brno" beim Sudetendeutschen Tag 2025 in Regensburg die Landsmannschaft nach Brünn eingeladen hatte.

Geprägt ist der Sudetendeutsche Tag vor allem von Veranstaltungen zur Pflege des Brauchtums der deutschen Bevölkerung ab, die jahrhundertelang im heutigen Tschechien lebte. Nach dem Zweiten Weltkrieg und der jahrelangen, von der Deportation der jüdischen Bevölkerung und Massakern an Zivilisten geprägten deutschen Besatzung waren rund drei Millionen Deutsche aus der damaligen Tschechoslowakei enteignet und vertrieben worden. Ein großer Teil von ihnen wurde per Zug nach Bayern gebracht und blieb dort in den Nachkriegsjahren.

Vor diesem Hintergrund sieht sich vor allem die bayerische Staatsregierung verantwortlich für die Belange der Sudetendeutschen und ihrer Nachfahren. So bezeichnet die seit Jahrzehnten in Bayern regierende CSU auf ihren Parteitagen die Sudetendeutschen als "vierten Stamm" Bayerns neben Bayern, Franken und Schwaben. Zur Veranstaltung in Brünn will auch der bayerische Ministerpräsident Markus Söder (CSU) reisen. Auch Bundesinnenminister Alexander Dobrindt (CSU) richtet sich mit einem Grußwort an die Teilnehmer.

Die Sudetendeutsche Landsmannschaft versteht sich als Vertretung der damals Vertriebenen und ihrer Nachfahren. Laut ihrer 2015 geänderten Satzung setzt sie sich für die Bewahrung der Kultur der historischen deutschsprachigen Bevölkerungsgruppen im heutigen Tschechien ein - und für "Austausch, Verständigung und Versöhnung".

Einen Passus, in dem die "Wiedergewinnung" der Heimat als Ziel formuliert wurde, hatte die Organisation damals gestrichen. In den ersten Jahrzehnten nach dem Zweiten Weltkrieg hatten ihr auch Teile der deutschen Öffentlichkeit eine revanchistische Einstellung gegenüber Tschechien und dem Vorgängerstaat Tschechoslowakei vorgeworfen. Die Aktivitäten der Landsmannschaft sorgten regelmäßig für innerdeutsche Auseinandersetzungen und massiven Protest im Nachbarland. Anderseits suchten Politiker wie der verstorbene tschechische Präsident Vaclav Havel schon vor Jahrzehnten den Dialog mit den Sudetendeutschen.

A.Williams--TFWP