The Fort Worth Press - Mindestens zehn Tote und 45 Verletzte bei schweren russischen Angriffen auf Kiew

USD -
AED 3.672498
AFN 63.999915
ALL 81.992851
AMD 362.320446
ANG 1.790365
AOA 916.999409
ARS 1522.249818
AUD 1.43672
AWG 1.8025
AZN 1.701071
BAM 1.747811
BBD 2.014182
BDT 123.181412
BGN 1.683441
BHD 0.377117
BIF 3003.57462
BMD 1
BND 1.28025
BOB 11.999747
BRL 4.995805
BSD 0.999987
BTN 96.714521
BWP 13.824844
BYN 3.066935
BYR 19600
BZD 2.01126
CAD 1.425496
CDF 2317.501389
CHF 0.83283
CLF 0.02477
CLP 978.050074
CNY 6.704597
CNH 6.704855
COP 3242.89
CRC 456.562244
CUC 1
CUP 24.000894
CVE 98.537993
CZK 21.823399
DJF 178.074663
DKK 6.678175
DOP 60.28597
DZD 134.575706
EGP 52.367197
ERN 15
ETB 162.472475
EUR 0.89348
FJD 2.2513
FKP 0.753189
GBP 0.756595
GEL 2.575028
GGP 0.753189
GHS 11.820534
GIP 0.753189
GMD 74.000148
GNF 8798.033959
GTQ 7.637967
GYD 209.155291
HKD 7.848225
HNL 26.845398
HRK 6.730196
HTG 130.956211
HUF 327.037047
IDR 17909
ILS 3.072198
IMP 0.753189
INR 96.76625
IQD 1310.008937
IRR 1732149.999813
ISK 122.409852
JEP 0.753189
JMD 158.865058
JOD 0.708993
JPY 158.083503
KES 129.949684
KGS 87.448504
KHR 4071.546982
KMF 438.00005
KPW 900.000318
KRW 1339.130288
KWD 0.310405
KYD 0.833423
KZT 447.018136
LAK 22425.379803
LBP 89552.993744
LKR 330.857909
LRD 171.00983
LSL 16.693431
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.424486
MAD 9.972833
MDL 17.810545
MGA 4459.338695
MKD 55.022341
MMK 2099.693644
MNT 3596.990612
MOP 8.084004
MRU 40.04075
MUR 47.379747
MVR 15.410284
MWK 1734.071502
MXN 18.008499
MYR 4.086904
MZN 63.89771
NAD 16.693655
NGN 1326.940141
NIO 36.800222
NOK 9.57701
NPR 154.747383
NZD 1.78726
OMR 0.384516
PAB 1
PEN 3.442492
PGK 4.532618
PHP 62.732499
PKR 276.934316
PLN 3.91215
PYG 5834.699887
QAR 3.64604
RON 4.784301
RSD 104.879036
RUB 85.498832
RWF 1477.033065
SAR 3.750854
SBD 8.065041
SCR 13.903218
SDG 601.497165
SEK 10.016835
SGD 1.279805
SHP 0.754461
SLE 24.679784
SLL 20969.491881
SOS 571.492404
SRD 37.650193
STD 20697.981008
STN 21.894255
SVC 8.750592
SYP 13002.000254
SZL 16.688114
THB 33.674054
TJS 9.230295
TMT 3.5
TND 2.987578
TOP 2.40776
TRY 49.197298
TTD 6.783645
TWD 31.868032
TZS 2635.003044
UAH 44.87185
UGX 4075.012399
UYU 40.10688
UZS 11795.247585
VES 872.77465
VND 25980.5
VUV 120.182413
WST 2.784712
XAF 586.084608
XAG 0.016728
XAU 0.000243619306
XCD 2.70255
XCG 1.802299
XDR 0.707052
XOF 586.084608
XPF 106.577301
YER 236.225002
ZAR 16.645891
ZMK 9001.196871
ZMW 19.890974
ZWL 321.999592
SSP 5747.740458
MXV 2.035399
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Mindestens zehn Tote und 45 Verletzte bei schweren russischen Angriffen auf Kiew
Mindestens zehn Tote und 45 Verletzte bei schweren russischen Angriffen auf Kiew / Foto: © AFP

Mindestens zehn Tote und 45 Verletzte bei schweren russischen Angriffen auf Kiew

Bei einem mehrstündigen Angriff mit hunderten Drohnen und dutzenden Raketen auf die ukrainische Hauptstadt Kiew sind in der Nacht zum Donnerstag mindestens zehn Menschen getötet worden. Nach Angaben von Präsident Wolodymyr Selenskyj wurden 20 Orte in der Metropole angegriffen, darunter Wohnhäuser, eine Schule und eine Tierklinik. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) verurteilte die "schwersten russischen Angriffe seit Langem". Selenskyj empfing indes Kanzleramtschef Thorsten Frei (CDU) und BND-Chef Martin Jäger zu Gesprächen.

Textgröße:

"Bisher wissen wir von insgesamt zehn Menschen, die infolge des massiven russischen Angriffs im Kiew ums Leben gekommen sind", sagte Selenskyj in seiner abendlichen Ansprache. Moskau habe in der Nacht zum Donnerstag mehr als 675 Angriffsdrohnen gegen sein Land gestartet und 56 Raketen abgefeuert, erklärte der Präsident in Onlinediensten. An den Einschlagsorten könnten noch mehr Menschen unter den Trümmern eingeschlossen sein, fügte er hinzu.

Die Luftwaffe erklärte, 652 Drohnen und 41 Raketen seien abgefangen worden. Bei den Angriffen wurden mindestens 45 Menschen verletzt. Nach Angaben der Polizei wurden aus einem einzigen Haus sieben Leichen geborgen - drei Männer, drei Frauen und ein Mädchen.

Reporter der Nachrichtenagentur AFP hatten am Morgen mehrere Stunden lang Explosionen in Kiew gehört und von Luftalarm berichtet. Auch der Einsatz der Flugabwehr war zu hören, Menschen suchten Schutz in U-Bahn-Stationen.

Laut Militärverwaltung wurden bei den Angriffen sechs Bezirke der ukrainischen Hauptstadt und sechs weitere in der umliegenden Region getroffen. AFP-Journalisten beobachteten Rettungskräfte, die in den Trümmern zerstörter Gebäude nach Überlebenden suchten.

Die russischen Angriffe beschränkten sich jedoch nicht nur auf Kiew. Selenskyjs Angaben zufolge wurde auch die Städte Cherson und Saporischschja im Süden der Ukraine getroffen sowie Charkiw im Osten.

In Cherson sei ein Fahrzeug des UN-Büros für die Koordinierung humanitärer Angelegenheiten zweimal mit Drohnen angegriffen worden, erklärte Selenskyj. "Sie konnten unmöglich nicht wissen, welches Fahrzeug sie im Visier hatten", schrieb er auf X. Verletzt wurde niemand.

"Das sind ganz sicher nicht die Handlungen derjenigen, die glauben, der Krieg gehe zu Ende", erklärte Selenskyj. Es sei nun wichtig, dass die westlichen Verbündeten der Ukraine zu diesem Angriff "nicht schweigen". "Es muss eine Antwort auf all diese Attacken geben", forderte er.

Kanzler Merz schrieb am Donnerstagabend im Onlinedienst X: "Die schwersten russischen Angriffe auf die Ukraine seit Langem zeigen: Moskau setzt auf Eskalation statt Verhandlung". Kiew und seine Partner stünden "bereit für Verhandlungen über einen gerechten Frieden. Russland aber führt weiter Krieg", fügte er hinzu.

Nach den Worten von EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen zeigen die Angriffe auf Kiew, dass Russland die Bemühungen zur Beendigung des Krieges "offen verspottet".

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron erklärte, Russland demonstriere mit der Bombardierung von Zivilisten seine Schwäche: "Ihm gehen die Optionen an der Front aus, und es weiß nicht, wie es seinen Angriffskrieg beenden soll", erklärte Macron.

In Kiew empfing Selenskyj unterdessen Kanzleramtschef Frei und den Präsidenten des Bundesnachrichtendiensts (BND), Jäger. "Wir haben darüber gesprochen, wie wir unsere Vereinbarungen mit Deutschland zur Luftverteidigung beschleunigen können, um die Ukrainer vor solch einem Terror zu schützen", erklärte Selenskyj auf X. Der ukrainische Staatschef betonte, es habe "wichtige Signale der Unterstützung" gegeben.

Zudem sei über ein Drohnenabkommen gesprochen worden, das die Ukraine Deutschland vorgeschlagen habe. Die Ukraine wäre in dem Zusammenhang bereit, "diejenigen zu unterstützen, die uns unterstützt haben". Deutschland und die Ukraine hatten bei Regierungskonsultationen Mitte April eine engere Zusammenarbeit im Verteidigungsbereich vereinbart. Dazu gehören nach Angaben des Bundesverteidigungsministeriums die Produktion von Drohnen mittlerer und langer Reichweite in einem Joint Venture.

Der von Russland entfachte Ukraine-Krieg dauert seit mehr als vier Jahren an. Die von den USA vermittelten Gespräche über ein Ende des Kriegs haben bisher keinen Durchbruch gebracht. In der vergangenen Woche hatten erstmals seit Ende März wieder Gespräche zwischen ukrainischen und US-Gesandten stattgefunden.

Im Ukraine-Krieg sind bereits hunderttausende Menschen getötet worden. Es ist der bewaffnete Konflikt mit den meisten Opfern in Europa seit dem Zweiten Weltkrieg. Als Voraussetzung für ein Friedensabkommen verlangt Russland von der Ukraine den Rückzug aus mehreren bisher nur teilweise von Moskau kontrollierten Regionen, darunter das wichtige Industriegebiet Donbass im Osten der Ukraine. Kiew weist die Forderungen zurück.

J.P.Cortez--TFWP