The Fort Worth Press - Verfassungsschützer und Politiker warnen vor KI-Modell Mythos

USD -
AED 3.673099
AFN 61.999925
ALL 81.601999
AMD 368.630213
ANG 1.79046
AOA 918.000331
ARS 1391.809741
AUD 1.377306
AWG 1.80125
AZN 1.703014
BAM 1.669747
BBD 2.014096
BDT 122.750925
BGN 1.66992
BHD 0.37725
BIF 2975.5
BMD 1
BND 1.272576
BOB 6.910389
BRL 4.985302
BSD 1.000004
BTN 95.654067
BWP 13.471587
BYN 2.786502
BYR 19600
BZD 2.011227
CAD 1.370785
CDF 2240.999925
CHF 0.782215
CLF 0.022546
CLP 887.601842
CNY 6.79095
CNH 6.78666
COP 3793.36
CRC 455.222638
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.450305
CZK 20.780703
DJF 177.720114
DKK 6.382505
DOP 59.249732
DZD 132.415872
EGP 52.915299
ERN 15
ETB 157.375004
EUR 0.85419
FJD 2.184901
FKP 0.739209
GBP 0.739951
GEL 2.679803
GGP 0.739209
GHS 11.301015
GIP 0.739209
GMD 73.00028
GNF 8777.499256
GTQ 7.629032
GYD 209.214666
HKD 7.83055
HNL 26.610146
HRK 6.435103
HTG 130.601268
HUF 305.774965
IDR 17514.6
ILS 2.910695
IMP 0.739209
INR 95.65435
IQD 1310
IRR 1313000.000011
ISK 122.640335
JEP 0.739209
JMD 158.150852
JOD 0.708992
JPY 157.901021
KES 129.180272
KGS 87.450068
KHR 4011.000117
KMF 421.000273
KPW 900.016801
KRW 1489.490202
KWD 0.30826
KYD 0.833362
KZT 469.348814
LAK 21949.999791
LBP 89750.815528
LKR 324.546762
LRD 183.14971
LSL 16.409763
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.324976
MAD 9.17375
MDL 17.150468
MGA 4175.000032
MKD 52.635175
MMK 2099.28391
MNT 3579.674299
MOP 8.066645
MRU 39.999833
MUR 46.809829
MVR 15.410057
MWK 1741.500559
MXN 17.18301
MYR 3.9305
MZN 63.902909
NAD 16.410403
NGN 1370.110102
NIO 36.704971
NOK 9.170101
NPR 153.052216
NZD 1.68522
OMR 0.384488
PAB 1.000021
PEN 3.4285
PGK 4.19245
PHP 61.39796
PKR 278.59606
PLN 3.628499
PYG 6115.348988
QAR 3.643499
RON 4.448301
RSD 100.309836
RUB 74.166773
RWF 1460
SAR 3.751772
SBD 8.032258
SCR 14.665034
SDG 600.501883
SEK 9.321865
SGD 1.272775
SHP 0.746601
SLE 24.602819
SLL 20969.502105
SOS 571.499903
SRD 37.193997
STD 20697.981008
STN 21.25
SVC 8.749995
SYP 110.578962
SZL 16.484987
THB 32.357979
TJS 9.365014
TMT 3.51
TND 2.880498
TOP 2.40776
TRY 45.409397
TTD 6.784798
TWD 31.529006
TZS 2597.649524
UAH 43.974218
UGX 3749.695849
UYU 39.725261
UZS 12077.999884
VES 508.06467
VND 26348
VUV 117.978874
WST 2.702738
XAF 560.031931
XAG 0.011331
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.802233
XDR 0.694969
XOF 558.501691
XPF 102.299865
YER 238.625007
ZAR 16.423399
ZMK 9001.201889
ZMW 18.875077
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    52.6200

    5861.07

    +0.9%

  • MDAX

    390.0300

    31400.41

    +1.24%

  • Goldpreis

    12.2000

    4698.9

    +0.26%

  • DAX

    181.8800

    24136.81

    +0.75%

  • TecDAX

    52.8900

    3762.34

    +1.41%

  • SDAX

    123.8300

    18221.16

    +0.68%

  • EUR/USD

    -0.0032

    1.1712

    -0.27%

Verfassungsschützer und Politiker warnen vor KI-Modell Mythos
Verfassungsschützer und Politiker warnen vor KI-Modell Mythos / Foto: © AFP

Verfassungsschützer und Politiker warnen vor KI-Modell Mythos

Deutsche Verfassungsschützer und Sicherheitspolitiker warnen vor dem KI-Modell Mythos des US-Unternehmens Anthropic. "Die Risiken sind erheblich", sagte der Thüringer Verfassungsschutzpräsident Stephan Kramer dem "Handelsblatt" nach Angaben vom Mittwoch. "Mythos senkt die Hürde für offensive Cyberoperationen, weil es Schwachstellen schnell finden und teils ausnutzen kann." Das sei gefährlich, wenn Kriminelle oder staatliche Akteure Zugriff erhalten.

Textgröße:

Für Europa sei das "sicherheitspolitisch relevant, weil Banken, Börsen, Zahlungsverkehr und kritische Infrastrukturen hoch vernetzt sind". Japan habe bereits eine Finanz-Cyber-Taskforce wegen der mit Mythos verbundenen Gefahren eingerichtet, berichtete Kramer. "Dort wird ausdrücklich gewarnt, dass Angriffe schnell auf Märkte und Vertrauen übergreifen können."

Riskante KI-Modelle sollten erst nach umfassenden Sicherheitsprüfungen freigegeben werden, forderte der Verfassungsschützer deshalb. Notwendig sei zudem eine engere Zusammenarbeit europäischer Aufsichtsbehörden.

Der Vorsitzende des Geheimdienste-Kontrollgremiums des Bundestags, Marc Henrichmann (CDU), zeigte sich ebenfalls alarmiert. "Wir reden hier nicht über ein theoretisches Risiko: Ein KI-Modell, das unentdeckte Sicherheitslücken autonom aufspürt, verändert die Bedrohungslage fundamental", sagte er dem "Handelsblatt".

Solche Systeme überforderten klassische Abwehrmechanismen. Deshalb müsse Europa jetzt selbst vorankommen – mit eigenen KI-Kapazitäten im Bereich Cybersicherheit, europäischen Forschungsinvestitionen und einer klaren Industriepolitik. "Wer hier dauerhaft von anderen abhängig bleibt, gibt die Kontrolle über die eigene Sicherheit ab", betonte Henrichmann. Europa dürfe sich "nicht darauf verlassen, dass US-amerikanische Unternehmen diese Entscheidungen für uns treffen".

Auch der digitalpolitische Sprecher der SPD-Bundestagsfraktion, Johannes Schätzl, sieht dringenden Handlungsbedarf. KI-Modelle wie Mythos könnten "zur Grundlage gefährlicher Cyberwaffen werden, gerade gegen Finanzinstitute, kritische Infrastrukturen, Krankenhäuser, Energieversorgung oder staatliche Stellen", sagte er. "Wenn Angriffe automatisiert werden, während der Staat weiter nur koordiniert, verlieren wir den Wettlauf, den wir gewinnen müssen."

Schätzl nennt die Entwicklung einen "Weckruf": "Die Fähigkeit, unbekannte Sicherheitslücken automatisiert zu finden und auszunutzen, war bisher wenigen hochspezialisierten Teams oder staatlichen Akteuren vorbehalten. Diese Mauer fällt gerade." KI werde damit "zu einer Sicherheitsfrage ersten Ranges". Der SPD-Politiker forderte eine "starke staatliche Aufsicht" und zugleich eigene Fähigkeiten. Nötig sei eine "massive" europäische KI-Investitionsoffensive in Rechenzentren, Modelle, Forschung und Halbleiterproduktion.

Mythos ist ein KI-Modell des US-Unternehmens Anthropic, das darauf spezialisiert ist, Sicherheitslücken in Cybersicherheitssystemen zu identifizieren. Anthropic hat Mythos bislang nicht veröffentlicht, die US-Behörden sowie eine Handvoll von Konzernen haben testweise Zugriff. Offenbar ist das Modell so gut, dass etwa auch der Internationale Währungsfonds (IWF) darin eine mögliche Bedrohung für das globale Finanzsystem sieht. Am Montag hatte sich zudem bereits das Bundesfinanzministerium besorgt geäußert.

L.Rodriguez--TFWP