The Fort Worth Press - Russland greift Ukraine trotz Feuerpause zu Weltkriegsgedenken an

USD -
AED 3.6725
AFN 65.493911
ALL 80.193613
AMD 365.443623
ANG 1.789783
AOA 917.99989
ARS 1490.036389
AUD 1.415829
AWG 1.80125
AZN 1.702402
BAM 1.690479
BBD 2.011669
BDT 122.606854
BGN 1.696366
BHD 0.37668
BIF 2985.954449
BMD 1
BND 1.277583
BOB 11.640953
BRL 5.222399
BSD 0.998833
BTN 95.261679
BWP 13.45607
BYN 3.037988
BYR 19600
BZD 2.008816
CAD 1.38805
CDF 2272.999923
CHF 0.813662
CLF 0.023213
CLP 913.600415
CNY 6.743197
CNH 6.74452
COP 3115.519253
CRC 449.371191
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.306625
CZK 20.930299
DJF 177.864212
DKK 6.460598
DOP 58.464065
DZD 131.663425
EGP 50.220234
ERN 15
ETB 161.573793
EUR 0.8645
FJD 2.234202
FKP 0.739036
GBP 0.73929
GEL 2.610212
GGP 0.739036
GHS 10.937378
GIP 0.739036
GMD 73.502791
GNF 8773.931458
GTQ 7.6209
GYD 208.928649
HKD 7.846703
HNL 26.775574
HRK 6.512303
HTG 130.645231
HUF 313.82998
IDR 17828.1
ILS 2.955101
IMP 0.739036
INR 95.450496
IQD 1308.440296
IRR 1374587.526387
ISK 122.901691
JEP 0.739036
JMD 158.174511
JOD 0.708958
JPY 159.303972
KES 129.09806
KGS 87.45009
KHR 4041.661265
KMF 426.999695
KPW 900.000294
KRW 1416.60954
KWD 0.30868
KYD 0.832361
KZT 463.468603
LAK 22542.892951
LBP 89443.536886
LKR 332.365271
LRD 181.287005
LSL 16.158607
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.359825
MAD 9.264013
MDL 17.319677
MGA 4300.099399
MKD 53.178616
MMK 2099.791609
MNT 3596.010349
MOP 8.073123
MRU 40.112364
MUR 47.098959
MVR 15.450212
MWK 1731.967674
MXN 17.009716
MYR 4.085899
MZN 63.910275
NAD 16.158607
NGN 1359.569785
NIO 36.760448
NOK 9.442598
NPR 152.41886
NZD 1.677149
OMR 0.381252
PAB 0.998833
PEN 3.368858
PGK 4.486797
PHP 61.464973
PKR 277.41994
PLN 3.72275
PYG 5995.073253
QAR 3.641125
RON 4.526702
RSD 101.421842
RUB 83.996716
RWF 1468.77566
SAR 3.750032
SBD 8.048583
SCR 13.755996
SDG 600.563599
SEK 9.527033
SGD 1.279696
SHP 0.740866
SLE 24.503233
SLL 20969.499227
SOS 570.811185
SRD 37.974499
STD 20697.981008
STN 21.176369
SVC 8.739358
SYP 13001.999906
SZL 16.156273
THB 33.143064
TJS 9.223994
TMT 3.51
TND 2.928476
TOP 2.40776
TRY 47.867505
TTD 6.76693
TWD 32.021601
TZS 2646.873244
UAH 44.681879
UGX 3710.618436
UYU 40.019016
UZS 11890.747223
VES 770.109102
VND 26148.5
VUV 117.940389
WST 2.73449
XAF 566.970915
XAG 0.015456
XAU 0.000229
XCD 2.70255
XCG 1.800078
XDR 0.707052
XOF 566.970915
XPF 103.081378
YER 237.198588
ZAR 16.129765
ZMK 9001.2023
ZMW 18.87722
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    0.0000

    4437.3

    0%

  • Euro STOXX 50

    -5.8800

    6539.59

    -0.09%

  • TecDAX

    42.7500

    4105.87

    +1.04%

  • SDAX

    80.4100

    18633.51

    +0.43%

  • DAX

    140.6100

    26440.31

    +0.53%

  • MDAX

    199.4900

    32464.39

    +0.61%

  • EUR/USD

    0.0039

    1.157

    +0.34%

Russland greift Ukraine trotz Feuerpause zu Weltkriegsgedenken an
Russland greift Ukraine trotz Feuerpause zu Weltkriegsgedenken an / Foto: © AFP

Russland greift Ukraine trotz Feuerpause zu Weltkriegsgedenken an

Trotz einer von Moskau verkündeten Feuerpause aus Anlass der dortigen Gedenkfeier zum Weltkriegsende haben sich Russland und die Ukraine am Freitag gegenseitig mit Angriffen überzogen. Russland habe "nicht einmal einen symbolischen Versuch unternommen, eine Waffenruhe an der Front einzuhalten", erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Kiew und Moskau meldeten Drohnenangriffe der jeweils anderen Seite. Russland hatte anlässlich der Militärparade am Samstag in Moskau einseitig eine zweitägige Waffenruhe ausgerufen.

Textgröße:

Die Feuerpause trat ab Freitag um Mitternacht in Kraft. Die Ukraine hatte Kreml-Chef Wladimir Putin aber vorgeworfen, er wolle dadurch lediglich erreichen, dass die Parade auf dem Roten Platz in Moskau ungestört stattfinden könne. Kiew fühlte sich an die von Moskau ausgerufene Waffenruhe nicht gebunden. Russland hatte seinerseits den ukrainischen Gegenvorschlag für eine Einstellung der Kampfhandlungen ab Mittwoch ignoriert.

Das russische Verteidigungsministerium hatte mit einem Vergeltungsangriff gedroht, sollte die Ukraine die russischen Gedenkfeierlichkeiten zum Sieg über Nazi-Deutschland am 9. Mai attackieren. Moskau rief die Bewohner Kiews und ausländische Diplomaten auf, die Stadt "rechtzeitig" zu verlassen.

Die iranische Botschaft in Kiew forderte iranische Bürger im Onlinedienst Telegram auf, sich am 8. und 9. Mai von "Regierungs- und Militäreinrichtungen fernzuhalten". Deutschland, Großbritannien und die EU schlossen einen Abzug ihres Botschaftspersonals in der ukrainischen Hauptstadt aus.

Die ukrainische Luftwaffe erklärte am Freitag, sie habe in der Nacht 67 russische Drohnen mit großer Reichweite abgeschossen, deutlich weniger als in den vergangenen Wochen. "Wie bereits in den vergangenen 24 Stunden wird die Ukraine auch heute entsprechend reagieren", kündigte Selenskyj an. Er sprach zudem von hunderten russischen Drohnenangriffen an der Front.

Später verkündete Selenskyj einen ukrainischen Angriff auf ein russisches Öldepot in der Region Jaroslawl rund 200 Kilometer nordöstlich von Moskau. Laut dem ukrainischen Geheimdienst SBU wurde zudem eine Raffinerie in der russischen Region Perm angegriffen.

In der Sperrzone um das einstige Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine brach nach dem Absturz zweier Drohnen ein großer Waldbrand aus. Das Feuer wütete am Freitag nach Behördenangaben auf einer Fläche von rund 1180 Hektar. Die radioaktiven Strahlungswerte lagen demnach "innerhalb der normalen Grenzen".

Zur Herkunft der Drohnen wurden keine Angaben gemacht. Sie waren den Behörden zufolge in der Nähe des stillgelegten Atomkraftwerks abgestürzt, in dem sich 1986 die schlimmste zivile Nuklearkatastrophe der Geschichte ereignet hatte.

Aus Moskau hieß es vom russischen Verteidigungsministerium, seit Inkrafttreten der einseitigen Waffenruhe seien mehr als 400 ukrainische Drohnen abgefangen worden. Das Ministerium erklärte, die russische Armee reagiere "symmetrisch" auf ukrainische Angriffe. Nach Angaben des russischen Verkehrsministeriums wurden am Freitag im Südosten des Landes 13 Flughäfen geschlossen, nachdem eine ukrainische Drohne eine Luftfahrteinrichtung in Rostow-am-Don getroffen habe.

Bei der traditionellen Parade zum Weltkriegsende am Samstag in Moskau sollen anders als in den vergangenen Jahren keine Panzer oder anderes schweres militärisches Gerät auffahren. Außerdem wurden Internetsperren verhängt. Auch die Zahl der ausländischen Gäste ist geringer als üblich – laut Kreml werden lediglich die Staatschefs von Belarus, Malaysia und Laos anwesend sein. Der Moskau-freundliche slowakische Regierungschef Robert Fico trifft nach eigenen Angaben "kurz" Kreml-Chef Putin, nimmt aber nicht an der Parade teil.

Selenskyj warnte ausländische Politiker vor der Teilnahme an der Militärparade in Moskau. "Wir haben auch Meldungen aus einigen an Russland angrenzenden Staaten erhalten, wonach deren Vertreter vorhaben, nach Moskau zu reisen", sagte er am Donnerstag. "Ein seltsamer Wunsch, gerade in diesen Tagen. Wir raten davon ab."

Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs haben bislang keinen Durchbruch gebracht und sind durch den Iran-Krieg in den Hintergrund getreten. Moskau fordert, dass sich die Ukraine aus vier ukrainischen Regionen zurückzieht, die Russland für sich beansprucht. Kiew weist das als inakzeptabel zurück.

Selenskyj erklärte am Freitag, er hoffe auf einen baldigen Neustart der Verhandlungen. Er rechne mit einem Besuch der Unterhändler von US-Präsident Donald Trump in der Ukraine in den kommenden Wochen. Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow war am Donnerstag nach Miami gereist - nach Angaben aus Kiew für ein Treffen mit Trumps Gesandtem Steve Witkoff und Präsidenten-Schwiegersohn Jared Kushner.

W.Lane--TFWP