The Fort Worth Press - Russland greift Ukraine trotz Feuerpause zu Weltkriegsgedenken an

USD -
AED 3.672499
AFN 64.501546
ALL 81.091764
AMD 369.248031
ANG 1.789884
AOA 917.999977
ARS 1391.779543
AUD 1.380424
AWG 1.8
AZN 1.703129
BAM 1.662466
BBD 2.013854
BDT 122.689218
BGN 1.668102
BHD 0.377545
BIF 2976.339735
BMD 1
BND 1.267973
BOB 6.9098
BRL 4.914403
BSD 0.999873
BTN 94.420977
BWP 13.425192
BYN 2.825886
BYR 19600
BZD 2.010964
CAD 1.36923
CDF 2315.999873
CHF 0.777495
CLF 0.022653
CLP 891.510226
CNY 6.80505
CNH 6.796575
COP 3747.73
CRC 459.648974
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.718924
CZK 20.631702
DJF 178.070373
DKK 6.346605
DOP 59.467293
DZD 132.260236
EGP 52.717102
ERN 15
ETB 156.137601
EUR 0.849295
FJD 2.18395
FKP 0.734821
GBP 0.734065
GEL 2.679518
GGP 0.734821
GHS 11.264445
GIP 0.734821
GMD 72.999913
GNF 8773.107815
GTQ 7.634866
GYD 209.223551
HKD 7.82875
HNL 26.583478
HRK 6.397903
HTG 130.919848
HUF 301.180501
IDR 17348
ILS 2.901299
IMP 0.734821
INR 94.42495
IQD 1309.963492
IRR 1312900.000082
ISK 122.129833
JEP 0.734821
JMD 157.601928
JOD 0.709051
JPY 156.609011
KES 129.150175
KGS 87.420495
KHR 4012.087263
KMF 418.999745
KPW 899.950939
KRW 1461.46498
KWD 0.307704
KYD 0.833358
KZT 462.122307
LAK 21929.626969
LBP 89547.492658
LKR 321.915771
LRD 183.493491
LSL 16.405102
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.322723
MAD 9.144703
MDL 17.099822
MGA 4176.618078
MKD 52.357511
MMK 2099.606786
MNT 3578.902576
MOP 8.06268
MRU 39.968719
MUR 46.820106
MVR 15.454983
MWK 1733.612706
MXN 17.215215
MYR 3.921028
MZN 63.901001
NAD 16.405102
NGN 1360.040139
NIO 36.794016
NOK 9.21565
NPR 151.087386
NZD 1.678602
OMR 0.384505
PAB 0.999962
PEN 3.457057
PGK 4.415452
PHP 60.494497
PKR 278.66746
PLN 3.5951
PYG 6107.687731
QAR 3.654753
RON 4.433798
RSD 99.68025
RUB 74.198454
RWF 1465.941884
SAR 3.780624
SBD 8.032258
SCR 14.325097
SDG 600.501654
SEK 9.21905
SGD 1.26728
SHP 0.746601
SLE 24.596248
SLL 20969.496166
SOS 571.467429
SRD 37.431025
STD 20697.981008
STN 20.823594
SVC 8.749309
SYP 110.543945
SZL 16.394307
THB 32.215002
TJS 9.329718
TMT 3.51
TND 2.904513
TOP 2.40776
TRY 45.363974
TTD 6.776593
TWD 31.317996
TZS 2598.394009
UAH 43.92104
UGX 3746.547108
UYU 39.879308
UZS 12128.681314
VES 496.20906
VND 26308
VUV 118.026144
WST 2.704092
XAF 557.575577
XAG 0.012398
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.802048
XDR 0.695511
XOF 557.525817
XPF 101.364158
YER 238.585792
ZAR 16.404596
ZMK 9001.197777
ZMW 19.037864
ZWL 321.999592
  • DAX

    -324.9800

    24338.63

    -1.34%

  • MDAX

    -380.1700

    31181.06

    -1.22%

  • Euro STOXX 50

    -61.1200

    5911.53

    -1.03%

  • TecDAX

    -16.0500

    3779.72

    -0.42%

  • EUR/USD

    0.0042

    1.1774

    +0.36%

  • SDAX

    40.3300

    18628.53

    +0.22%

  • Goldpreis

    11.7000

    4722.6

    +0.25%

Russland greift Ukraine trotz Feuerpause zu Weltkriegsgedenken an
Russland greift Ukraine trotz Feuerpause zu Weltkriegsgedenken an / Foto: © AFP

Russland greift Ukraine trotz Feuerpause zu Weltkriegsgedenken an

Trotz einer von Moskau verkündeten Feuerpause aus Anlass der dortigen Gedenkfeier zum Weltkriegsende haben sich Russland und die Ukraine am Freitag gegenseitig mit Angriffen überzogen. Russland habe "nicht einmal einen symbolischen Versuch unternommen, eine Waffenruhe an der Front einzuhalten", erklärte der ukrainische Präsident Wolodymyr Selenskyj. Kiew und Moskau meldeten Drohnenangriffe der jeweils anderen Seite. Russland hatte anlässlich der Militärparade am Samstag in Moskau einseitig eine zweitägige Waffenruhe ausgerufen.

Textgröße:

Die Feuerpause trat ab Freitag um Mitternacht in Kraft. Die Ukraine hatte Kreml-Chef Wladimir Putin aber vorgeworfen, er wolle dadurch lediglich erreichen, dass die Parade auf dem Roten Platz in Moskau ungestört stattfinden könne. Kiew fühlte sich an die von Moskau ausgerufene Waffenruhe nicht gebunden. Russland hatte seinerseits den ukrainischen Gegenvorschlag für eine Einstellung der Kampfhandlungen ab Mittwoch ignoriert.

Das russische Verteidigungsministerium hatte mit einem Vergeltungsangriff gedroht, sollte die Ukraine die russischen Gedenkfeierlichkeiten zum Sieg über Nazi-Deutschland am 9. Mai attackieren. Moskau rief die Bewohner Kiews und ausländische Diplomaten auf, die Stadt "rechtzeitig" zu verlassen.

Die iranische Botschaft in Kiew forderte iranische Bürger im Onlinedienst Telegram auf, sich am 8. und 9. Mai von "Regierungs- und Militäreinrichtungen fernzuhalten". Deutschland, Großbritannien und die EU schlossen einen Abzug ihres Botschaftspersonals in der ukrainischen Hauptstadt aus.

Die ukrainische Luftwaffe erklärte am Freitag, sie habe in der Nacht 67 russische Drohnen mit großer Reichweite abgeschossen, deutlich weniger als in den vergangenen Wochen. "Wie bereits in den vergangenen 24 Stunden wird die Ukraine auch heute entsprechend reagieren", kündigte Selenskyj an. Er sprach zudem von hunderten russischen Drohnenangriffen an der Front.

Später verkündete Selenskyj einen ukrainischen Angriff auf ein russisches Öldepot in der Region Jaroslawl rund 200 Kilometer nordöstlich von Moskau. Laut dem ukrainischen Geheimdienst SBU wurde zudem eine Raffinerie in der russischen Region Perm angegriffen.

In der Sperrzone um das einstige Atomkraftwerk Tschernobyl in der Ukraine brach nach dem Absturz zweier Drohnen ein großer Waldbrand aus. Das Feuer wütete am Freitag nach Behördenangaben auf einer Fläche von rund 1180 Hektar. Die radioaktiven Strahlungswerte lagen demnach "innerhalb der normalen Grenzen".

Zur Herkunft der Drohnen wurden keine Angaben gemacht. Sie waren den Behörden zufolge in der Nähe des stillgelegten Atomkraftwerks abgestürzt, in dem sich 1986 die schlimmste zivile Nuklearkatastrophe der Geschichte ereignet hatte.

Aus Moskau hieß es vom russischen Verteidigungsministerium, seit Inkrafttreten der einseitigen Waffenruhe seien mehr als 400 ukrainische Drohnen abgefangen worden. Das Ministerium erklärte, die russische Armee reagiere "symmetrisch" auf ukrainische Angriffe. Nach Angaben des russischen Verkehrsministeriums wurden am Freitag im Südosten des Landes 13 Flughäfen geschlossen, nachdem eine ukrainische Drohne eine Luftfahrteinrichtung in Rostow-am-Don getroffen habe.

Bei der traditionellen Parade zum Weltkriegsende am Samstag in Moskau sollen anders als in den vergangenen Jahren keine Panzer oder anderes schweres militärisches Gerät auffahren. Außerdem wurden Internetsperren verhängt. Auch die Zahl der ausländischen Gäste ist geringer als üblich – laut Kreml werden lediglich die Staatschefs von Belarus, Malaysia und Laos anwesend sein. Der Moskau-freundliche slowakische Regierungschef Robert Fico trifft nach eigenen Angaben "kurz" Kreml-Chef Putin, nimmt aber nicht an der Parade teil.

Selenskyj warnte ausländische Politiker vor der Teilnahme an der Militärparade in Moskau. "Wir haben auch Meldungen aus einigen an Russland angrenzenden Staaten erhalten, wonach deren Vertreter vorhaben, nach Moskau zu reisen", sagte er am Donnerstag. "Ein seltsamer Wunsch, gerade in diesen Tagen. Wir raten davon ab."

Die diplomatischen Bemühungen zur Beendigung des Ukraine-Kriegs haben bislang keinen Durchbruch gebracht und sind durch den Iran-Krieg in den Hintergrund getreten. Moskau fordert, dass sich die Ukraine aus vier ukrainischen Regionen zurückzieht, die Russland für sich beansprucht. Kiew weist das als inakzeptabel zurück.

Selenskyj erklärte am Freitag, er hoffe auf einen baldigen Neustart der Verhandlungen. Er rechne mit einem Besuch der Unterhändler von US-Präsident Donald Trump in der Ukraine in den kommenden Wochen. Der ukrainische Chefunterhändler Rustem Umerow war am Donnerstag nach Miami gereist - nach Angaben aus Kiew für ein Treffen mit Trumps Gesandtem Steve Witkoff und Präsidenten-Schwiegersohn Jared Kushner.

W.Lane--TFWP