The Fort Worth Press - Deutschlands Botschafter in Moskau einbestellt - Auswärtiges Amt: "haltlose Maßnahme"

USD -
AED 3.672504
AFN 61.999888
ALL 81.335434
AMD 370.651109
ANG 1.789884
AOA 917.999769
ARS 1398.511897
AUD 1.39083
AWG 1.8
AZN 1.698512
BAM 1.665716
BBD 2.014904
BDT 123.076268
BGN 1.668102
BHD 0.377484
BIF 2973.214666
BMD 1
BND 1.273687
BOB 6.913086
BRL 4.969695
BSD 1.000383
BTN 94.177916
BWP 13.469318
BYN 2.809522
BYR 19600
BZD 2.014053
CAD 1.36034
CDF 2314.999629
CHF 0.784015
CLF 0.022711
CLP 893.770081
CNY 6.836299
CNH 6.82271
COP 3554.51
CRC 454.541583
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.910488
CZK 20.7338
DJF 178.145893
DKK 6.36078
DOP 59.47281
DZD 132.367207
EGP 52.568501
ERN 15
ETB 156.205085
EUR 0.85124
FJD 2.198802
FKP 0.740868
GBP 0.736965
GEL 2.680124
GGP 0.740868
GHS 11.099093
GIP 0.740868
GMD 73.498703
GNF 8779.968488
GTQ 7.648086
GYD 209.300345
HKD 7.837335
HNL 26.586893
HRK 6.416097
HTG 130.979858
HUF 309.608503
IDR 17207
ILS 2.97875
IMP 0.740868
INR 94.127901
IQD 1310.56509
IRR 1316999.999971
ISK 122.41003
JEP 0.740868
JMD 157.927011
JOD 0.709006
JPY 159.221962
KES 129.300235
KGS 87.430697
KHR 4003.747392
KMF 420.000447
KPW 899.999995
KRW 1471.149647
KWD 0.30776
KYD 0.833709
KZT 458.331559
LAK 21922.241622
LBP 89586.253886
LKR 318.383511
LRD 183.571094
LSL 16.486991
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.345867
MAD 9.244304
MDL 17.317208
MGA 4157.901461
MKD 52.492645
MMK 2099.922997
MNT 3576.490722
MOP 8.075714
MRU 39.946344
MUR 46.710636
MVR 15.449807
MWK 1734.701699
MXN 17.356804
MYR 3.952502
MZN 63.909914
NAD 16.486991
NGN 1358.679928
NIO 36.818124
NOK 9.26355
NPR 150.684325
NZD 1.690095
OMR 0.384506
PAB 1.000383
PEN 3.488396
PGK 4.344419
PHP 60.788499
PKR 278.837798
PLN 3.61281
PYG 6302.431546
QAR 3.656943
RON 4.337399
RSD 99.949787
RUB 74.897453
RWF 1466.081846
SAR 3.750825
SBD 8.045307
SCR 13.833692
SDG 600.497935
SEK 9.183799
SGD 1.272902
SHP 0.746601
SLE 24.625031
SLL 20969.496166
SOS 571.732743
SRD 37.4635
STD 20697.981008
STN 20.866158
SVC 8.753566
SYP 110.524981
SZL 16.473193
THB 32.309788
TJS 9.396329
TMT 3.505
TND 2.910446
TOP 2.40776
TRY 45.0114
TTD 6.792999
TWD 31.426506
TZS 2602.501415
UAH 44.119984
UGX 3721.841332
UYU 39.790487
UZS 12078.52489
VES 483.16466
VND 26359
VUV 118.189547
WST 2.728507
XAF 558.665418
XAG 0.013209
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.803006
XDR 0.695927
XOF 558.66066
XPF 101.571349
YER 238.650188
ZAR 16.48238
ZMK 9001.190663
ZMW 18.932845
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    2.0200

    3666.32

    +0.06%

  • SDAX

    -39.4400

    17687.89

    -0.22%

  • MDAX

    119.2600

    30369.19

    +0.39%

  • DAX

    41.8700

    24170.85

    +0.17%

  • Euro STOXX 50

    -9.9500

    5873.53

    -0.17%

  • Goldpreis

    -39.8000

    4701.1

    -0.85%

  • EUR/USD

    0.0019

    1.1745

    +0.16%

Deutschlands Botschafter in Moskau einbestellt - Auswärtiges Amt: "haltlose Maßnahme"

Deutschlands Botschafter in Moskau einbestellt - Auswärtiges Amt: "haltlose Maßnahme"

Russland hat am Montag den deutschen Botschafter in Moskau einbestellt und damit Kritik von deutscher Seite ausgelöst. Grund für die Vorladung von Botschafter Alexander Graf Lambsdorff sei die Unterstützung einer tschetschenischen "Terrororganisation" durch den CDU-Außenpolitiker Roderich Kiesewetter, erklärte das russische Außenministerium. Der CDU-Politiker bestätigte ein Treffen mit einem tschetschenischen Anführer, wies die russische Kritik daran jedoch scharf zurück. Die Bundesregierung kritisierte die Einbestellung des deutschen Botschafters als "haltlose Maßnahme".

Textgröße:

Bei den Vorwürfen geht es um ein Treffen Kiesewetters in Kiew mit dem Anführer der in Russland verbotenen Gruppierung Tschetschenische Republik Itschkerien, Achmed Sakajew. Der CDU-Politiker habe die "antirussischen Aktivitäten" der Gruppe befürwortet, erklärte das russische Außenministerium. Es wertete den Vorgang als Beleg dafür, "dass die deutschen Behörden beabsichtigten, sich in die inneren Angelegenheiten Russlands einzumischen und Gefahren für dessen nationale Sicherheit zu schaffen".

Die Sprecherin des Auswärtigen Amts, Kathrin Deschauer, wies die von Moskau erhobenen Vorwürfe als "völlig haltlos und unbegründet" zurück.

Der CDU-Politiker Kiesewetter selbst bestätigte ein Treffen mit Sakajew, wies die russische Kritik daran jedoch zurück. "Der Terrorstaat Russland sieht Sakajew als Feind, weil er die Ukraine im Verteidigungskampf unterstützt und für eine freiheitliche Tschetschenische Republik Itschkerien steht", erklärte er auf Anfrage der Nachrichtenagentur AFP.

Russland sei "ein Terrorstaat, der einen Vernichtungskrieg gegen die Ukraine führt" und "sich ideologisch gegen alle Freiheitsbewegungen" stelle, erklärte Kiesewetter. "Selbstverständlich treffe ich Achmed Sakajew als wichtige Stimme und Unterstützer der Ukraine", fügte er hinzu. "Es ist für mich eher eine Auszeichnung, dass ein solches Treffen richtig ist, wenn es vom Terrorstaat Russland verurteilt wird."

Die Einbestellung des deutschen Botschafters kritisierte Kiesewetter als "hanebüchen". Sie zeige "die Perfidie und Illegitimität" der Regierung des russischen Präsidenten Wladimir Putin, welche die "uneingeschränkte legitime Ausübung des Mandats eines frei gewählten Bundestagsabgeordneten" nicht verstehe. Indem Moskau Gespräche mit Exil-Vertretungen von russisch besetzten Gebieten zu verhindern versuche, zeige Russland "seinen imperialen und kolonialen Charakter".

Die Beziehungen zwischen Moskau und Berlin sind seit Beginn des russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine im Februar 2022 auf dem Tiefpunkt. Deutschland ist einer der stärksten Unterstützer der Ukraine.

Im vergangenen Juni war Botschafter Lambsdorff bereits vom russischen Außenministerium wegen einer angeblichen "Verfolgung" russischer Journalisten in Deutschland einbestellt worden. Das Auswärtige Amt in Berlin hatte die Vorwürfe auch damals als "haltlos" zurückgewiesen.

In der russischen Teilrepublik Tschetschenien kämpfen Rebellen seit Jahren für die Unabhängigkeit von Moskau. Der tschetschenische Rebellenführer Sakajew war der Europagesandte des 2005 bei Kämpfen getöteten, nach Unabhängigkeit strebenden tschetschenischen Präsidenten Aslan Maschadow. Russland macht Sakajew für angeblich von tschetschenischen Rebellen ausgeübten "Terrorismus" verantwortlich und verlangt seine Festnahme.

J.Barnes--TFWP