The Fort Worth Press - Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung und warnt vor "Appeasement"-Politik

USD -
AED 3.6725
AFN 63.501203
ALL 81.529489
AMD 375.111005
ANG 1.789884
AOA 917.999598
ARS 1378.494198
AUD 1.398122
AWG 1.8
AZN 1.696752
BAM 1.670018
BBD 2.021074
BDT 123.120931
BGN 1.668102
BHD 0.377344
BIF 2983.85754
BMD 1
BND 1.277223
BOB 6.933593
BRL 4.967697
BSD 1.003407
BTN 94.06767
BWP 13.491474
BYN 2.823304
BYR 19600
BZD 2.018171
CAD 1.36708
CDF 2310.999939
CHF 0.784635
CLF 0.022619
CLP 890.229776
CNY 6.824798
CNH 6.831475
COP 3571.47
CRC 457.171157
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.15346
CZK 20.80795
DJF 178.685179
DKK 6.38298
DOP 60.386896
DZD 132.50473
EGP 52.009303
ERN 15
ETB 157.950756
EUR 0.85413
FJD 2.217904
FKP 0.740532
GBP 0.741065
GEL 2.690259
GGP 0.740532
GHS 11.10817
GIP 0.740532
GMD 72.999808
GNF 8806.991628
GTQ 7.669581
GYD 209.952866
HKD 7.832095
HNL 26.659209
HRK 6.4378
HTG 131.351211
HUF 311.779728
IDR 17296
ILS 3.009035
IMP 0.740532
INR 94.082497
IQD 1314.468201
IRR 1319499.999977
ISK 122.81983
JEP 0.740532
JMD 158.959624
JOD 0.708958
JPY 159.630047
KES 129.211231
KGS 87.4274
KHR 4016.616359
KMF 421.000179
KPW 899.95002
KRW 1480.370022
KWD 0.30802
KYD 0.836208
KZT 464.965162
LAK 22138.636519
LBP 89858.937248
LKR 318.857162
LRD 184.634433
LSL 16.494808
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.345262
MAD 9.265398
MDL 17.188821
MGA 4161.845762
MKD 52.659459
MMK 2099.761028
MNT 3579.096956
MOP 8.094644
MRU 40.057552
MUR 46.740161
MVR 15.450258
MWK 1739.624204
MXN 17.352799
MYR 3.965999
MZN 63.910071
NAD 16.494808
NGN 1351.029947
NIO 36.930302
NOK 9.288545
NPR 150.509557
NZD 1.698235
OMR 0.384497
PAB 1.003488
PEN 3.448364
PGK 4.413987
PHP 60.4295
PKR 279.73666
PLN 3.62531
PYG 6311.960448
QAR 3.658464
RON 4.349896
RSD 100.23301
RUB 75.095532
RWF 1466.294941
SAR 3.750603
SBD 8.048395
SCR 13.712099
SDG 600.466171
SEK 9.219065
SGD 1.276105
SHP 0.746601
SLE 24.650078
SLL 20969.496166
SOS 573.470581
SRD 37.457977
STD 20697.981008
STN 20.921395
SVC 8.780484
SYP 110.632441
SZL 16.48863
THB 32.37699
TJS 9.447326
TMT 3.505
TND 2.91772
TOP 2.40776
TRY 44.925335
TTD 6.80289
TWD 31.552503
TZS 2600.000509
UAH 44.026505
UGX 3717.808593
UYU 39.893265
UZS 12170.349023
VES 482.15515
VND 26327.5
VUV 118.032476
WST 2.725399
XAF 560.113225
XAG 0.013134
XAU 0.000212
XCD 2.70255
XCG 1.80844
XDR 0.696601
XOF 560.115617
XPF 101.833707
YER 238.649682
ZAR 16.51235
ZMK 9001.197601
ZMW 19.090436
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -16.5800

    5889.64

    -0.28%

  • SDAX

    -141.2800

    17900.45

    -0.79%

  • Goldpreis

    -8.9000

    4744.1

    -0.19%

  • TecDAX

    -16.0200

    3654.75

    -0.44%

  • DAX

    -56.0500

    24138.85

    -0.23%

  • MDAX

    -416.7400

    30759.9

    -1.35%

  • EUR/USD

    -0.0023

    1.1688

    -0.2%

Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung und warnt vor "Appeasement"-Politik

Pahlavi pocht auf Sturz der iranischen Führung und warnt vor "Appeasement"-Politik

Der Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi hat zum Sturz der iranischen Führung aufgerufen und die Europäer zu einer entschlosseneren Haltung gegenüber Teheran aufgerufen. "Wenn Sie glauben, Sie könnten mit diesem Regime Frieden schließen, irren Sie sich gewaltig", sagte Pahlavi am Donnerstag bei einer Pressekonferenz in Berlin. "Es wird niemals Stabilität geben, wenn auch nur eine abgeschwächte Version dieses Systems überlebt." Der Berlin-Besuch des Schah-Sohns traf auch auf Protest, ein Demonstrant bespritzte ihn mit roter Flüssigkeit.

Textgröße:

"Das Regime war noch nie so schwach wie jetzt", sagte Pahlavi. Es bestehe die einmalige Gelegenheit, "dem ein Ende zu setzen". Europa stehe vor der Wahl "zwischen einem sterbenden Regime, das uns alle gefährdet, und einem freien Iran".

Der Wandel im Iran sei im Gange. Die entscheidende Frage sei, "wie viele Iraner ihr Leben verlieren werden, während die Gemeinschaft der westlichen Demokratien weiterhin nur zusieht", sagte Pahlavi.

Er kritisierte die Bemühungen, den Konflikt mit Teheran auf dem Verhandlungsweg zu lösen. Diese Versuche seien in der Vergangenheit immer wieder gescheitert. Seit der Gründung der Islamischen Republik vor 47 Jahren würden die Menschen im Iran unterdrückt. Zuletzt seien bei den regierungskritischen Protesten im Januar zehntausende Menschen getötet worden. Zudem verfüge der Iran über "neue Langstreckenraketen", mit denen er auch Europa angreifen könnte.

Gerade den Menschen in Deutschland müssten die Kosten einer "Appeasement"-Politik bewusst sein, fügte Pahlavi mit Blick auf die einst auf Beschwichtigung Nazi-Deutschlands ausgerichtete Politik hinzu. "Ich bitte Sie im Namen einer Nation, sich auf die richtige Seite der Geschichte zu stellen."

Es sei eine falsche Annahme, dass iranische Führungspersönlichkeiten wie Parlamentspräsident Mohammed Bagher Ghalibaf oder Außenminister Abbas Araghtschi "plötzlich zu Pragmatikern geworden sind". Sie seien vielmehr "verschiedene Gesichter der gleichen Maschinerie".

Bei den US-israelischen Angriffen auf den Iran im Juni 2025 und seit Ende Februar 2026 waren mehrere hochrangige Vertreter der iranischen Führung getötet worden, darunter der Oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei. Am Dienstag verkündete US-Präsident Donald Trump die Verlängerung der zweiwöchigen Waffenruhe zwischen den USA und dem Iran.

Pahlavi rechtfertige die massiven Angriffe der USA und Israels auf den Iran. "Die Luftangriffe, die auch die Infrastruktur des Regimes und dessen Unterdrückungsapparat trafen, waren ein notwendiger Schritt", sagte er. "Wie sonst sollen wehrlose Menschen eine Chance haben, dieses Regime tatsächlich zu überwinden, ohne Hilfe von außen?". Er bedauere "Kollateralschäden", aber werde sich nicht dafür entschuldigen, "dass wir unsere Freiheit einfordern".

Pahlavi äußerte die Hoffnung auf einen Volksaufstand im Iran. "Letztendlich zielt die Strategie darauf ab, dass die Menschen die Straßen zurückerobern können."

In seinem weltweiten Werben um Unterstützung will Pahlavi am Donnerstag in Berlin mit Mitgliedern verschiedener Bundestagsfraktionen zusammentreffen, darunter auch mit dem CDU-Außenpolitiker Armin Laschet. Treffen mit Vertretern der Bundesregierung sind nicht geplant.

Laschet bezeichnete Pahlavi in der ARD als möglichen Wegbereiter eines demokratischen Übergangs im Iran. Für viele Iraner stelle er eine Alternative "zum Mullah-Regime" dar. "Ich bin überzeugt, dass er eine Person sein kann, die einen Übergang leitet", betonte Laschet.

Der Schah-Sohn wird von Teilen der iranischen Opposition unterstützt, andere kritisieren den 65-Jährigen aber unter anderem wegen seiner Nähe zu Israel. Pahlavis Vater war 1979 durch die islamische Revolution gestürzt worden und aus dem Iran geflohen. Reza Pahlavi lebt heute in den USA im Exil.

In Berlin wurde er von Unterstützern, aber auch mehreren Gegnern empfangen. Einer von ihnen bespritzte Pahlavi nach der Pressekonferenz mit einer roten Flüssigkeit; er wurde von der Polizei festgenommen.

Im Februar hatte Pahlavi bei einer Protestkundgebung in München, an der rund 250.000 Menschen teilnahmen, eine Rede gehalten. Der Schah-Sohn betonte, er verfüge auch im Iran weiterhin über zahlreiche Anhänger. Millionen Menschen hätten im Iran seinen Namen skandiert und "sie tun es immer noch".

T.M.Dan--TFWP