The Fort Worth Press - Lage im Libanon trotz Waffenruhe weiter angespannt - Vertriebene kehren in Süden zurück

USD -
AED 3.67295
AFN 66.000158
ALL 80.078353
AMD 365.49161
ANG 1.789783
AOA 917.999758
ARS 1487.868579
AUD 1.40762
AWG 1.80125
AZN 1.701607
BAM 1.687708
BBD 2.014376
BDT 122.723527
BGN 1.696366
BHD 0.377183
BIF 2985.938828
BMD 1
BND 1.276594
BOB 11.616539
BRL 5.200604
BSD 1.000116
BTN 95.568471
BWP 13.464152
BYN 3.042114
BYR 19600
BZD 2.011537
CAD 1.386935
CDF 2272.999664
CHF 0.811402
CLF 0.023245
CLP 914.860039
CNY 6.743198
CNH 6.74323
COP 3135
CRC 449.232654
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.149133
CZK 20.90745
DJF 177.719876
DKK 6.457815
DOP 58.522779
DZD 132.982047
EGP 50.188903
ERN 15
ETB 161.792443
EUR 0.863803
FJD 2.20515
FKP 0.738997
GBP 0.738325
GEL 2.610153
GGP 0.738997
GHS 11.050104
GIP 0.738997
GMD 73.502706
GNF 8786.183033
GTQ 7.631506
GYD 209.245133
HKD 7.844804
HNL 26.811579
HRK 6.507302
HTG 130.869428
HUF 314.493025
IDR 17820
ILS 2.96627
IMP 0.738997
INR 95.70915
IQD 1310.247527
IRR 1374587.502912
ISK 122.820094
JEP 0.738997
JMD 158.441558
JOD 0.709018
JPY 159.509503
KES 129.395264
KGS 87.450165
KHR 4049.999674
KMF 427.000152
KPW 900.000294
KRW 1416.260073
KWD 0.30879
KYD 0.833495
KZT 461.024028
LAK 22561.730659
LBP 89553.398058
LKR 331.854856
LRD 181.531067
LSL 16.167198
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.354576
MAD 9.271605
MDL 17.217857
MGA 4307.663101
MKD 53.086425
MMK 2099.787271
MNT 3596.151184
MOP 8.081838
MRU 40.096648
MUR 46.930165
MVR 15.449759
MWK 1734.260665
MXN 17.040565
MYR 4.0608
MZN 63.910012
NAD 16.167198
NGN 1354.840158
NIO 36.803251
NOK 9.42168
NPR 152.908233
NZD 1.694785
OMR 0.384504
PAB 1.000116
PEN 3.366397
PGK 4.428471
PHP 61.693006
PKR 277.572939
PLN 3.7277
PYG 6023.997618
QAR 3.655991
RON 4.527203
RSD 101.403268
RUB 84.950393
RWF 1467.741866
SAR 3.746487
SBD 8.048583
SCR 13.802932
SDG 600.495264
SEK 9.517965
SGD 1.277905
SHP 0.740866
SLE 24.510149
SLL 20969.499227
SOS 571.593758
SRD 37.7845
STD 20697.981008
STN 21.141375
SVC 8.751667
SYP 13001.999906
SZL 16.170786
THB 33.059497
TJS 9.226322
TMT 3.51
TND 2.922601
TOP 2.40776
TRY 47.9013
TTD 6.777321
TWD 31.885504
TZS 2640.002999
UAH 44.739637
UGX 3720.88207
UYU 40.073693
UZS 11859.17073
VES 771.57685
VND 26205
VUV 117.328472
WST 2.734491
XAF 566.029123
XAG 0.015187
XAU 0.000227
XCD 2.70255
XCG 1.802555
XDR 0.707052
XOF 566.034007
XPF 102.911038
YER 237.19782
ZAR 16.24165
ZMK 9001.202416
ZMW 18.841712
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -12.6300

    4093.24

    -0.31%

  • SDAX

    -147.1900

    18486.32

    -0.8%

  • MDAX

    -107.4100

    32356.98

    -0.33%

  • Euro STOXX 50

    -9.1400

    6530.45

    -0.14%

  • Goldpreis

    35.7000

    4473

    +0.8%

  • DAX

    -101.7000

    26338.61

    -0.39%

  • EUR/USD

    0.0010

    1.1583

    +0.09%

Lage im Libanon trotz Waffenruhe weiter angespannt - Vertriebene kehren in Süden zurück
Lage im Libanon trotz Waffenruhe weiter angespannt - Vertriebene kehren in Süden zurück / Foto: © AFP

Lage im Libanon trotz Waffenruhe weiter angespannt - Vertriebene kehren in Süden zurück

Seit Freitag gilt zwischen Israel und dem Libanon eine Waffenruhe - die libanesische Armee warf Israel jedoch bereits kurz nach Beginn der Feuerpause Verstöße vor. Auch warnte sie Vertriebene vor einer Rückkehr in den Süden des Landes. Dessen ungeachtet machte sich tausende vor den Kämpfen geflüchtete Zivilisten auf den Weg zurück in ihre Heimatorte.

Textgröße:

Die zehntägige Waffenruhe war um Mitternacht Ortszeit (Donnerstag 23.00 Uhr MESZ) in Kraft getreten. Die libanesische Armee erklärte jedoch am Morgen im Onlinedienst X, es seien "mehrere israelische Aggressionen registriert worden". Die Hisbollah-Miliz teilte ihrerseits mit, sie habe als Vergeltungsmaßnahme "eine Ansammlung israelischer Soldaten in der Nähe der Stadt Chiam" im Südlibanon bombardiert.

Später warnte die vom Iran unterstützte Miliz in einer Erklärung, sie halte sich für den Fall von israelischen Verstößen gegen die Waffenruhe kampfbereit: "Die Kämpfer werden den Finger am Abzug behalten, da sie sich der Hinterhältigkeit des Feindes bewusst sind".

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz sagte in einer Fernsehansprache, der Einsatz gegen die Hisbollah sei noch nicht beendet. Die Bodenoffensive im Libanon und die Luftangriffe auf die Hisbollah "haben zu vielen Erfolgen geführt, sind aber noch nicht abgeschlossen". In den Süden des Landes zurückgekehrte Vertriebene müssten sich erneut in Sicherheit bringen, falls die Kämpfe wieder aufgenommen würden, warnte er.

Wenige Minuten vor Inkrafttreten der Waffenruhe waren libanesischen Angaben zufolge bei Angriffen der israelischen Armee in Tyros im Südlibanon mindestens 13 Menschen getötet worden. 35 weitere Menschen seien verletzt worden, 15 andere Menschen würden noch vermisst, erfuhr die Nachrichtenagentur AFP von einem Vertreter der Gemeinde. Nach Angaben eines AFP-Reporters wurden sechs Wohngebäude zerstört.

Trotz der Warnungen der libanesischen Armee vor einer voreiligen Rückkehr machten sich zahlreiche Menschen auf den Weg zurück zu ihren Heimatorten. AFP-Bilder zeigten Fahrzeugkolonnen auf einer nach Süden führenden Küstenstraße.

Sie habe die Warnung der Armee zur Kenntnis genommen, sagte Alaa Damasch einem AFP-Reporter. Dennoch habe sie sich wie viele Andere auf den Weg gemacht. Die "Liebe der Menschen zu ihrem Land und ihren Häusern" sei einfach zu groß.

"Zum Glück kehren wir nach Hause zurück und sind trotz der Bomben siegreich", sagte der 35-jährige Mohammad Abu Raja. "Auch wenn es unser Zuhause nicht mehr gibt, ist es wichtig, auf unser Land zurückzukehren."

Die jüngste Waffenruhe war unter Vermittlung der USA zustande gekommen und von US-Präsident Donald Trump am Donnerstag verkündet worden. Sie schließt auch die Hisbollah ein, die im Libanon eine Art Staat im Staat bildet.

Am Dienstag hatten in Washington erstmals seit drei Jahrzehnten diplomatische Vertreter Israels und der Libanon direkte Gespräche geführt. Die beiden Nachbarländer unterhalten bisher keine offiziellen diplomatischen Beziehungen und befinden sich formell seit 1948 im Kriegszustand.

Trump hatte am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social erklärt, er habe "exzellente Gespräche" mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu geführt. Beide hätten einer Waffenruhe zugestimmt, um "Frieden zwischen ihren Ländern zu erreichen".

Aoun betonte nach Inkrafttreten der Waffenruhe die "entscheidende Bedeutung" direkter Verhandlungen mit Israel. Er bekräftigte Beiruts Ziel, die Waffenruhe "zu festigen, den Rückzug der israelischen Streitkräfte aus den besetzten südlichen Gebieten sicherzustellen, Gefangene zu befreien und offene Grenzstreitigkeiten zwischen den beiden Ländern zu klären".

Das vom US-Außenministerium veröffentlichte Waffenruheabkommen erwähnt einen Rückzug der israelischen Soldaten aus dem Libanon jedoch nicht.

Der französische Präsident Emmanuel Macron äußerte die Sorge, dass die wenige Stunden alte Waffenruhe "bereits jetzt durch die Fortsetzung militärischer Operationen geschwächt werden könnte". "Die Hisbollah muss auf Waffen verzichten. Israel muss die libanesische Souveränität respektieren und den Krieg beenden", forderte Macron.

Der Kreml begrüßte die Feuerpause. Moskau hoffe, "dass es in diesen wenigen Tagen tatsächlich gelingen wird, Vereinbarungen zu treffen, die eine Wiederaufnahme der bewaffneten Auseinandersetzungen in Zukunft verhindert", sagte Kreml-Sprecher Dmitri Peskow.

Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Damals feuerte die Hisbollah als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei Raketen auf Israel ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Bodentruppen über die Grenze. Bei den israelischen Angriffen wurden libanesischen Angaben zufolge bisher fast 2200 Menschen getötet. Rund eine Million Menschen wurden vertrieben.

W.Lane--TFWP