The Fort Worth Press - Zehntägige Waffenruhe zwischen Libanon und Israel in Kraft getreten

USD -
AED 3.672498
AFN 64.502293
ALL 81.171477
AMD 372.989262
ANG 1.789884
AOA 917.000023
ARS 1356.244299
AUD 1.397341
AWG 1.8
AZN 1.702138
BAM 1.660201
BBD 2.014092
BDT 122.940452
BGN 1.668102
BHD 0.37704
BIF 2973.385967
BMD 1
BND 1.27204
BOB 6.909724
BRL 4.992896
BSD 1
BTN 93.304754
BWP 13.416808
BYN 2.846823
BYR 19600
BZD 2.011205
CAD 1.370221
CDF 2306.000469
CHF 0.783355
CLF 0.022528
CLP 886.619672
CNY 6.82155
CNH 6.82315
COP 3614.78
CRC 457.914173
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.599593
CZK 20.655199
DJF 178.073005
DKK 6.34462
DOP 59.875207
DZD 132.121804
EGP 51.771701
ERN 15
ETB 156.146865
EUR 0.84901
FJD 2.2183
FKP 0.736978
GBP 0.739655
GEL 2.694998
GGP 0.736978
GHS 11.02415
GIP 0.736978
GMD 72.99987
GNF 8773.717051
GTQ 7.647383
GYD 209.218624
HKD 7.822945
HNL 26.566493
HRK 6.3948
HTG 130.896897
HUF 309.8425
IDR 17129.75
ILS 2.99713
IMP 0.736978
INR 93.04825
IQD 1310
IRR 1321000.000013
ISK 122.260141
JEP 0.736978
JMD 157.911715
JOD 0.708969
JPY 159.241504
KES 129.239809
KGS 87.449702
KHR 4009.508044
KMF 419.000047
KPW 900.009772
KRW 1481.379736
KWD 0.30842
KYD 0.833326
KZT 471.652307
LAK 22061.881924
LBP 89724.108659
LKR 315.835491
LRD 183.990493
LSL 16.409677
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.32026
MAD 9.235503
MDL 17.089258
MGA 4151.952462
MKD 52.324668
MMK 2100.36648
MNT 3591.239924
MOP 8.060778
MRU 39.910171
MUR 46.209719
MVR 15.450074
MWK 1736.999787
MXN 17.252601
MYR 3.957988
MZN 63.955004
NAD 16.410234
NGN 1340.880028
NIO 36.801222
NOK 9.364605
NPR 149.294113
NZD 1.699245
OMR 0.384494
PAB 0.999958
PEN 3.440346
PGK 4.3338
PHP 59.998988
PKR 278.906022
PLN 3.600205
PYG 6374.363328
QAR 3.646495
RON 4.326202
RSD 99.631024
RUB 76.37465
RWF 1460
SAR 3.751278
SBD 8.035575
SCR 13.838149
SDG 600.999826
SEK 9.196145
SGD 1.273235
SHP 0.746601
SLE 24.675007
SLL 20969.496166
SOS 571.47708
SRD 37.501974
STD 20697.981008
STN 21.1
SVC 8.749204
SYP 110.527167
SZL 16.410246
THB 32.039732
TJS 9.484487
TMT 3.505
TND 2.885499
TOP 2.40776
TRY 44.8534
TTD 6.792581
TWD 31.573014
TZS 2611.21999
UAH 43.692869
UGX 3695.089343
UYU 39.913416
UZS 12164.169602
VES 479.657875
VND 26330
VUV 118.468315
WST 2.71595
XAF 556.839559
XAG 0.012715
XAU 0.000209
XCD 2.70255
XCG 1.802131
XDR 0.69253
XOF 556.839559
XPF 101.649707
YER 238.650068
ZAR 16.40995
ZMK 9001.201203
ZMW 19.124788
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    0.0000

    1.1784

    0%

  • DAX

    87.7700

    24154.47

    +0.36%

  • SDAX

    154.6500

    17978.27

    +0.86%

  • TecDAX

    50.4000

    3653.06

    +1.38%

  • MDAX

    51.2700

    30938.35

    +0.17%

  • Goldpreis

    3.0000

    4811.3

    +0.06%

  • Euro STOXX 50

    -7.0600

    5933.28

    -0.12%

Zehntägige Waffenruhe zwischen Libanon und Israel in Kraft getreten
Zehntägige Waffenruhe zwischen Libanon und Israel in Kraft getreten / Foto: © AFP

Zehntägige Waffenruhe zwischen Libanon und Israel in Kraft getreten

Zwischen den verfeindeten Nachbarländern Libanon und Israel ist eine zehntägige Waffenruhe in Kraft getreten, die auch die pro-iranische Hisbollah-Miliz einschließt. Die Feuerpause, die unter Vermittlung von US-Präsident Donald Trump zustande kam, begann um Mitternacht Ortszeit (23.00 Uhr MESZ). International wurde die Vereinbarung begrüßt. In den südlichen Vororten der libanesischen Hauptstadt Beirut waren um Mitternacht Freudenschüsse zu hören.

Textgröße:

Trump schrieb am Donnerstag auf seiner Onlineplattform Truth Social, er habe "exzellente Gespräche" mit dem libanesischen Präsidenten Joseph Aoun und dem israelischen Regierungschef Benjamin Netanjahu geführt. Beide hätten einer Waffenruhe zugestimmt, um "Frieden zwischen ihren Ländern zu erreichen".

Netanjahu sprach von der Chance auf ein "historisches Friedensabkommen" mit dem Libanon. Er kündigte zugleich an, die israelischen Streitkräfte würden in einem zehn Kilometer breiten Streifen im Süden des Libanon an der Grenze zu Israel bleiben.

Der libanesische Regierungschef Nawaf Salam begrüßte die Waffenruhe ebenfalls. Der Hisbollah-Abgeordnete Ibrahim al-Mussawi sagte der Nachrichtenagentur AFP, die Miliz werde sich unter Bedingungen an die Waffenruhe halten. "Wir von der Hisbollah werden uns vorsichtig an die Waffenruhe halten unter der Bedingung, dass es sich um eine umfassende Einstellung der Kampfhandlungen gegen uns handelt", sagte al-Mussawi. So dürfe Israel die Feuerpause nicht für "Morde" an Hisbollah-Vertretern nutzen.

In den südlichen Vororten von Beirut waren zum Start der Waffenruhe rund eine halbe Stunde lang Gewehrsalven und Raketenartillerie zu hören, wie AFP-Journalisten berichteten. Die Vororte sind eine Hochburg der Hisbollah-Miliz und waren seit Anfang März das Ziel intensiver israelischer Angriffe. Zahlreiche Bewohner, die wegen der Attacken geflohen waren, kehrten nun dorthin zurück.

Auch im Süden des Landes machten sich Vertriebene auf den Weg zurück in ihre Häuser. In Onlinenetzwerken veröffentlichte Videos zeigten lange Autoschlangen in mehreren Gebieten.

Die Waffenruhe wurde inmitten von Trumps Bemühungen vereinbart, ein Ende des von den USA und Israel begonnenen Iran-Kriegs zu erreichen. Nachdem Washington und Teheran vergangene Woche eine zweiwöchige Waffenruhe vereinbart hatten, pochte der Iran darauf, dass diese auch für den Libanon gelten müsse. Israel lehnte dies zunächst ab und setzte seine Angriffe auf Hisbollah-Ziele fort.

Zuletzt verstärkten sich aber die Bemühungen für eine Waffenruhe zwischen Israel und dem Libanon. Am Dienstag führten in Washington erstmals seit mehr als drei Jahrzehnten diplomatische Vertreter Israels und des Libanon direkte Gespräche.

Am Mittwoch kündigte Trump dann Gespräche zwischen den "Anführern" Israels und des Libanon an. Der libanesische Präsident Aoun lehnte aber nach Angaben aus libanesischen Regierungskreisen einen "direkten Kontakt" mit Netanjahu ab. Israel und der Libanon unterhalten bisher keine offiziellen diplomatischen Beziehungen und befinden sich formell seit 1948 im Kriegszustand.

Trump lud Netanjahu und Aoun nun zu einem Treffen ins Weiße Haus in Washington ein. Dann sollten "die ersten bedeutenden Gespräche zwischen Israel und dem Libanon seit 1983" stattfinden, schrieb der US-Präsident auf Truth Social. "Beide Seiten wollen Frieden sehen, und ich denke, das wird schnell passieren." Später sagte Trump, er rechne mit dem Treffen in "vier oder fünf Tagen".

Der Libanon war Anfang März in den Iran-Krieg hineingezogen worden. Damals feuerte die schiitische Hisbollah-Miliz als Reaktion auf die Tötung des obersten iranischen Führers Ayatollah Ali Chamenei Raketen auf Israel ab. In der Folge griff Israel zahlreiche Ziele im Libanon an und schickte Bodentruppen über die Grenze. Bei israelischen Angriffen wurden nach libanesischen Angaben bisher fast 2200 Menschen getötet.

Die Nachricht von der Waffenruhe stieß international auf ein positives Echo. Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) erklärte, die Feuerpause könne "den Menschen auf beiden Seiten der Grenze eine wichtige Atempause verschaffen". Die französische Präsidentschaft sprach von einer "exzellenten Nachricht". Nun müsse aber vor Ort sichergestellt werden, dass die Waffenruhe auch eingehalten werde. Auch UN-Generalsekretär António Guterres appellierte an die Konfliktparteien, die Vereinbarung zu respektieren.

Auch EU-Kommissionspräsidentin Ursula von der Leyen begrüßte die Waffenruhe. Es müsse jetzt ein "Weg hin zu dauerhaftem Frieden" gefunden werden. Der Iran äußerte sich ebenfalls positiv über die Feuerpause.

Israel hatte vor Inkrafttreten der Waffenruhe am Donnerstag noch Ziele im Libanon angegriffen. So wurden nach Angaben des libanesischen Gesundheitsministeriums bei einem Angriff auf die südlibanesische Stadt Ghasieh mindestens sieben Menschen getötet und 33 weitere verletzt.

T.Gilbert--TFWP