The Fort Worth Press - Iran-Krieg: Verstärkte Bemühungen um zweite Verhandlungsrunde zwischen Washington und Teheran

USD -
AED 3.672505
AFN 63.999751
ALL 81.129122
AMD 372.808878
ANG 1.789884
AOA 917.999676
ARS 1358.494305
AUD 1.394097
AWG 1.797375
AZN 1.697068
BAM 1.659398
BBD 2.013032
BDT 122.881518
BGN 1.668102
BHD 0.37724
BIF 2971.695712
BMD 1
BND 1.271323
BOB 6.906382
BRL 4.989198
BSD 0.999474
BTN 93.256068
BWP 13.409807
BYN 2.845446
BYR 19600
BZD 2.010156
CAD 1.372745
CDF 2305.000083
CHF 0.783405
CLF 0.022484
CLP 884.890326
CNY 6.81825
CNH 6.82232
COP 3618.47
CRC 457.653866
CUC 1
CUP 26.5
CVE 93.554723
CZK 20.667973
DJF 177.979332
DKK 6.34303
DOP 59.84117
DZD 132.118322
EGP 51.834502
ERN 15
ETB 156.058102
EUR 0.848802
FJD 2.2154
FKP 0.736978
GBP 0.73845
GEL 2.689777
GGP 0.736978
GHS 11.018819
GIP 0.736978
GMD 74.000133
GNF 8768.76673
GTQ 7.643685
GYD 209.117442
HKD 7.82517
HNL 26.551391
HRK 6.395899
HTG 130.822487
HUF 309.415062
IDR 17140.85
ILS 2.99305
IMP 0.736978
INR 93.25065
IQD 1309.327858
IRR 1316125.00001
ISK 122.210025
JEP 0.736978
JMD 157.828647
JOD 0.709008
JPY 158.9825
KES 129.210564
KGS 87.450282
KHR 4007.245793
KMF 418.000166
KPW 900.009772
KRW 1476.574996
KWD 0.30846
KYD 0.832927
KZT 471.426208
LAK 22051.212435
LBP 89501.959919
LKR 315.682748
LRD 183.901512
LSL 16.391442
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.321827
MAD 9.235925
MDL 17.081065
MGA 4149.768373
MKD 52.306465
MMK 2100.36648
MNT 3591.239924
MOP 8.05688
MRU 39.798407
MUR 46.210322
MVR 15.450036
MWK 1733.043729
MXN 17.26905
MYR 3.953973
MZN 63.955013
NAD 16.391373
NGN 1342.170187
NIO 36.780302
NOK 9.377701
NPR 149.209245
NZD 1.696365
OMR 0.38449
PAB 0.999474
PEN 3.438683
PGK 4.331355
PHP 59.971495
PKR 278.725374
PLN 3.600705
PYG 6371.010164
QAR 3.643722
RON 4.323104
RSD 99.611973
RUB 76.199336
RWF 1463.751946
SAR 3.75132
SBD 8.048583
SCR 13.670658
SDG 601.000168
SEK 9.16968
SGD 1.271805
SHP 0.746601
SLE 24.649852
SLL 20969.496166
SOS 571.178884
SRD 37.425022
STD 20697.981008
STN 20.787022
SVC 8.74501
SYP 110.527167
SZL 16.387809
THB 31.982027
TJS 9.47994
TMT 3.505
TND 2.902377
TOP 2.40776
TRY 44.764696
TTD 6.789296
TWD 31.586502
TZS 2614.999676
UAH 43.67007
UGX 3693.302337
UYU 39.894283
UZS 12158.338389
VES 477.98287
VND 26333.5
VUV 118.468315
WST 2.71595
XAF 556.549
XAG 0.01258
XAU 0.000208
XCD 2.70255
XCG 1.801267
XDR 0.690967
XOF 556.541917
XPF 101.186133
YER 238.599955
ZAR 16.38415
ZMK 9001.204905
ZMW 19.114727
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    1.9200

    5942.26

    +0.03%

  • MDAX

    72.8500

    30959.93

    +0.24%

  • TecDAX

    28.5900

    3631.25

    +0.79%

  • Goldpreis

    -1.1000

    4822.5

    -0.02%

  • SDAX

    87.8700

    17911.49

    +0.49%

  • DAX

    81.9800

    24148.68

    +0.34%

  • EUR/USD

    -0.0023

    1.1779

    -0.2%

Iran-Krieg: Verstärkte Bemühungen um zweite Verhandlungsrunde zwischen Washington und Teheran
Iran-Krieg: Verstärkte Bemühungen um zweite Verhandlungsrunde zwischen Washington und Teheran / Foto: © AFP

Iran-Krieg: Verstärkte Bemühungen um zweite Verhandlungsrunde zwischen Washington und Teheran

Nach der gescheiterten ersten Gesprächsrunde über ein Ende des Iran-Krieges hat der Vermittler Pakistan seine Bemühungen um eine neue Verhandlungsrunde zwischen Teheran und Washington verstärkt. Der einflussreiche pakistanische Armeechef Asim Munir kam laut Berichten des iranischen Staatsfernsehens am Donnerstag mit dem iranischen Parlamentspräsidenten Mohammed Bagher Ghalibaf in Teheran zusammen, während Pakistans Premierminister Shebaz Sharif in die ebenfalls um Vermittlung bemühten Staaten Saudi-Arabien und Katar reiste. Auf US-Seite verdichteten sich die Anzeichen für neue Verhandlungen: "Es gibt diese Diskussionen", sagte die Sprecherin des Weißen Hauses in Washington, Karoline Leavitt, über die Möglichkeit neuer Gespräche.

Textgröße:

Die US-Regierung sei guter Dinge, dass es zu einem "Deal" kommen könne, erklärte Leavitt am Mittwoch (Ortszeit). Eine zweite Gesprächsrunde würde "sehr wahrscheinlich" wieder in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad stattfinden, fügte sie hinzu.

Ein Datum für eine zweite Gesprächsrunde gebe es jedoch bislang nicht, erklärte der pakistanische Außenamtssprecher Tahir Andrabi. Er unterstrich die anhaltenden Bemühungen Pakistans für deren Zustandekommen: "Unsere Rolle als Vermittler und Moderator endete nicht mit dem Abschluss der Gespräche in Islamabad, dieser letzten Runde – sie ging weiter."

Pakistans Premierminister Sharif, der in der ersten US-iranischen Gesprächsrunde eine Schlüsselrolle gespielt hatte, reiste derweil nach Saudi-Arabien, Katar und in die Türkei. Nach einem Besuch in der saudi-arabischen Hauptstadt Doha werde Sharif am Donnerstag zu Gesprächen über "Pakistans laufende Bemühungen um regionalen und globalen Frieden" mit dem Emir von Katar, Scheich Tamim bin Hamad al-Thani, zusammenkommen, erklärte Sharifs Büro am Donnerstag.

Am Vortag war eine von Pakistans Armeechef Munir angeführte Delegation in Teheran bereits vom iranischen Außenminister Abbas Araghtschi empfangen worden. Bei dem Treffen sollte laut iranischem Staatsfernsehen eine neue Botschaft der USA überbracht und die Möglichkeit einer zweiten Verhandlungsrunde erörtert werden. Nach Angaben des iranischen Außenamtssprechers Esmail Bakaei wurden bereits in den vergangenen Tagen "via Pakistan mehrere Nachrichten (mit den USA) ausgetauscht".

Die USA und der Iran hatten sich vor einer Woche auf eine zweiwöchige Feuerpause verständigt. In dieser Zeit soll unter Pakistans Vermittlung über ein dauerhaftes Ende des Krieges verhandelt werden, der Ende Februar mit den US-israelischen Angriffen auf den Iran begonnen hatte.

Eine erste Runde von Verhandlungen zwischen Vertretern des Iran und der USA unter pakistanischer Vermittlung war am vergangenen Wochenende in Islamabad ohne Ergebnis zu Ende gegangen. Wichtigster Streitpunkt war das iranische Atomprogramm. Trump verhängte daraufhin eine Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus. US-Verteidigungsminister Pete Hegseth betonte am Donnerstag: "Diese Blockade wird so lange fortgesetzt wie nötig." US-Generalstabschef Dan Caine sagte bei der gemeinsamen Pressekonferenz, die US-Blockade sei eine Blockade iranischer Häfen, nicht der Straße von Hormus.

Der Iran hatte zuletzt mit einer Ausweitung der Seeblockade auf das Rote Meer gedroht, sich aber zugleich offen für weitere Verhandlungen gezeigt. Irans Armeekommandeur Ali Abdollahi drohte laut dem Staatsfernsehen, falls die USA ihre am Montag begonnene Blockade iranischer Häfen in der Straße von Hormus fortsetzten, würden die iranischen Streitkräfte "keinerlei Exporte oder Importe durch den Persischen Golf, den Golf von Oman und das Rote Meer zulassen".

Das US-Militär erklärte, es habe in den ersten zwei Tagen seiner Blockade zehn Schiffe abgefangen. Kein Schiff habe die Blockade durchbrochen, betonte das für die Region zuständige US-Militärkommando Centcom am Mittwoch im Kurzbotschaftendienst X.

Allerdings scheint dies im Widerspruch zu Schifffahrts-Trackingdaten zu stehen. Demnach durchfuhren am Dienstag mindestens drei aus iranischen Häfen ausgelaufene Schiffe die Straße von Hormus. Laut dem Schifffahrts-Analyseunternehmen Kpler passierten mindestens sieben in Verbindung zum Iran stehende Schiffe die Meerenge, seitdem die Blockade in Kraft trat.

Seit Beginn des Iran-Kriegs Ende Februar ist die Straße von Hormus, durch die normalerweise rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, bereits de facto durch die iranischen Revolutionsgarden weitgehend gesperrt. Die Blockade hat weltweit die Preise für Öl und Flüssiggas in die Höhe getrieben.

Angesichts der massiv gestiegenen Preise hatten die USA ihre Ölsanktionen gegen Teheran vorübergehend gelockert. Diese Maßnahme läuft jedoch am Sonntag aus. Am Dienstag gab das Finanzministerium in Washington bekannt, die Sanktionslockerung werde "nicht verlängert". Die USA wollten weiter "maximalen Druck" auf Teheran ausüben.

D.Ford--TFWP