The Fort Worth Press - "FAZ": Deutschland wird weniger Geld aus mehrjährigem EU-Haushalt erhalten

USD -
AED 3.672503
AFN 64.999881
ALL 81.974632
AMD 362.194494
ANG 1.789928
AOA 917.99969
ARS 1516.742497
AUD 1.4362
AWG 1.8
AZN 1.70114
BAM 1.75258
BBD 2.017823
BDT 123.329346
BGN 1.749898
BHD 0.378148
BIF 2997.58505
BMD 1
BND 1.283015
BOB 11.866753
BRL 4.988301
BSD 1.001833
BTN 95.896413
BWP 13.782814
BYN 3.021538
BYR 19600
BZD 2.014956
CAD 1.426702
CDF 2309.999961
CHF 0.832855
CLF 0.024821
CLP 976.869897
CNY 6.692149
CNH 6.69581
COP 3198.16
CRC 456.286712
CUC 1
CUP 24.044876
CVE 98.805977
CZK 21.80715
DJF 178.403251
DKK 6.68729
DOP 60.835241
DZD 134.599774
EGP 52.651601
ERN 15
ETB 163.645992
EUR 0.894601
FJD 2.251799
FKP 0.757299
GBP 0.756115
GEL 2.590254
GGP 0.757299
GHS 11.781626
GIP 0.757299
GMD 73.507104
GNF 8813.896493
GTQ 7.658774
GYD 209.502901
HKD 7.84765
HNL 26.89242
HRK 6.740799
HTG 131.195871
HUF 326.394031
IDR 17910.75
ILS 3.08235
IMP 0.757299
INR 95.20475
IQD 1518.761621
IRR 1779470.000136
ISK 121.850263
JEP 0.757299
JMD 159.656975
JOD 0.708952
JPY 158.295975
KES 129.709961
KGS 87.450185
KHR 4067.477653
KMF 440.000176
KPW 900.000327
KRW 1343.744968
KWD 0.31146
KYD 0.83489
KZT 451.335403
LAK 22526.894006
LBP 89717.148093
LKR 331.617314
LRD 170.8223
LSL 16.573966
LTL 2.95274
LVL 0.604891
LYD 6.437536
MAD 9.692869
MDL 17.943376
MGA 4518.999422
MKD 55.167316
MMK 2100.154921
MNT 3596.159888
MOP 8.09821
MRU 40.27008
MUR 47.739745
MVR 15.450366
MWK 1737.256431
MXN 18.24679
MYR 4.085499
MZN 63.910321
NAD 16.573966
NGN 1331.010171
NIO 36.864955
NOK 9.56496
NPR 153.435816
NZD 1.78731
OMR 0.384494
PAB 1.001815
PEN 3.449512
PGK 4.477699
PHP 62.803498
PKR 277.391651
PLN 3.923655
PYG 5699.154536
QAR 3.662179
RON 4.7698
RSD 105.022741
RUB 83.926485
RWF 1477.210103
SAR 3.75667
SBD 8.078071
SCR 13.894268
SDG 601.505338
SEK 10.01794
SGD 1.28044
SHP 0.755572
SLE 24.6696
SLL 20969.498164
SOS 572.603734
SRD 37.66703
STD 20697.981008
STN 21.953897
SVC 8.766325
SYP 13001.999858
SZL 16.568768
THB 33.561497
TJS 9.232182
TMT 3.51
TND 2.996931
TOP 2.40776
TRY 49.3672
TTD 6.812999
TWD 32.121503
TZS 2645.003048
UAH 45.09922
UGX 4138.085531
UYU 40.296963
UZS 11922.310088
VES 875.7016
VND 25910
VUV 119.051984
WST 2.777036
XAF 586.819519
XAG 0.016498
XAU 0.000238534539
XCD 2.70255
XCG 1.805596
XDR 0.707052
XOF 586.819519
XPF 106.866193
YER 236.182747
ZAR 16.518961
ZMK 9001.191011
ZMW 19.887003
ZWL 321.999592
SSP 5758.266415
MXV 2.06061
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

"FAZ": Deutschland wird weniger Geld aus mehrjährigem EU-Haushalt erhalten
"FAZ": Deutschland wird weniger Geld aus mehrjährigem EU-Haushalt erhalten / Foto: © AFP

"FAZ": Deutschland wird weniger Geld aus mehrjährigem EU-Haushalt erhalten

Deutschland wird aus dem nächsten mehrjährigen EU-Haushalt offenbar deutlich weniger Geld erhalten. Wie die "Frankfurter Allgemeine Zeitung" (Montagsausgabe) unter Berufung auf Berechnungen des Europaparlaments berichtete, sind für den Sieben-Jahres-Zeitraum von 2028 bis 2034 noch 57,3 Milliarden Euro für Deutschland vorgesehen. Dies seien elf Prozent weniger als im letzten Mehrjahres-Budget. Fazit der Zeitung: Damit gehöre Deutschland "zu den großen Verlierern" der Haushaltspläne.

Textgröße:

Der Rückgang dürfte vor allem die Zuwendungen verringern, die bisher an deutsche Landwirte geflossen seien, hieß es in dem "FAZ"-Bericht. Die Zeitung berief sich dabei auf interne Angaben der Generaldirektion Haushalt im Europaparlament.

Die Bundesregierung verwies dazu darauf, dass die Verhandlungen über den EU-Haushalt noch nicht abgeschlossen seien. Das Mehrjahresbudget werde "in Brüssel derzeit intensiv verhandelt", hieß es aus dem zuständigen Auswärtigen Amt auf AFP-Anfrage. Die Höhe und Verteilung der Mittel in einem ersten Vorschlag der EU-Kommission werde sich "im Verhandlungsverlauf jedoch erfahrungsgemäß noch erheblich verändern". Die in dem Zeitungsbericht genannten Zahlen seien "daher zum jetzigen Zeitpunkt rein spekulativ".

Nach Angaben der "FAZ" sollen sich die Gesamtmittel für die EU-Staaten um acht Prozent auf 698,27 Milliarden Euro verringern. Die stärksten Einschnitte kämen demnach auf Slowenien und Irland mit minus 13 Prozent zu. Frankreich, Italien, Spanien, Portugal und Tschechien müssten mit zwölf Prozent weniger auskommen. Österreich erhalte neun Prozent weniger. Mehr Geld bekämen hingegen Estland, Lettland, Malta und Schweden.

Mit dem Geld aus den sogenannten nationalen Umschlägen können die Staaten Hilfen für Landwirte, die regionale Entwicklung, Soziales und andere Aufgaben finanzieren, wie es in dem Bericht weiter hieß. Bisher gebe es für all diese Aufgaben eigene detaillierte Programme und Haushaltsposten. Die EU-Kommission wolle den Haushalt nun aber grundlegend reformieren und die Ausgaben bündeln.

Die Staaten sollten dann weitgehend frei entscheiden, wie sie die Mittel nutzen, hieß es weiter. Wie genau sollten sie in "nationalen Entwicklungsplänen" darlegen.

Für Deutschland bedeute dies nach den Angaben aus dem Europaparlament, dass die Bauern mindestens 31,87 Milliarden Euro erhalten. Dies wären laut "FAZ" fast zwölf Milliarden Euro weniger als bisher. Wenn Deutschland indes alle verfügbaren freien Mittel für die Landwirte nutzen würde, könnte es das bisherige Niveau beinahe halten. Dann müssten aber andere Aufgaben und insbesondere die Förderung der Regionen entsprechend zurückgefahren werden.

Im Auswärtigen Amt wurde zu dem Bericht betont, neben weiterhin "beträchtlichen Mitteln für die traditionellen Ausgabenbereiche wie Landwirtschaft und Kohäsionspolitik" sehe der Kommissionsvorschlag "deutlich mehr Mittel für die Erhöhung der Wettbewerbsfähigkeit und Forschung vor". Hiervon werde "Deutschland besonders profitieren".

Mit Blick auf das Gesamtvolumen hieß es aus dem Auswärtigen Amt weiter, der Vorschlag der Europäischen Kommission würde zu einer deutlichen Steigerung der EU-Ausgaben im Vergleich zum laufenden Mehrjahreshaushalt für die Jahre 2021 bis 2027 führen. Die Bundesregierung setze sich in den Verhandlungen deshalb "für eine horizontale Kürzung des Kommissionsvorschlags ein, um den zukünftigen EU-Haushalt für die Mitgliedstaaten fiskalisch tragfähig zu halten".

S.Weaver--TFWP