The Fort Worth Press - Trump wirft Merz fehlende Unterstützung bei Iran-Krieg vor - Kanzler sieht "massive Eskalation"

USD -
AED 3.672505
AFN 65.999524
ALL 80.129174
AMD 366.064761
ANG 1.789783
AOA 917.999667
ARS 1487.874987
AUD 1.407876
AWG 1.8025
AZN 1.699729
BAM 1.688575
BBD 2.01528
BDT 122.78604
BGN 1.696366
BHD 0.377422
BIF 2987.872534
BMD 1
BND 1.277421
BOB 11.622656
BRL 5.201703
BSD 1.000561
BTN 95.610135
BWP 13.472523
BYN 3.044058
BYR 19600
BZD 2.012431
CAD 1.38658
CDF 2274.999724
CHF 0.811755
CLF 0.023246
CLP 914.90984
CNY 6.74065
CNH 6.74581
COP 3134.83
CRC 449.521639
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.649929
CZK 20.89705
DJF 178.184487
DKK 6.45877
DOP 58.749749
DZD 132.997971
EGP 50.465095
ERN 15
ETB 161.895823
EUR 0.86397
FJD 2.206603
FKP 0.73738
GBP 0.739117
GEL 2.596877
GGP 0.73738
GHS 11.000405
GIP 0.73738
GMD 73.503744
GNF 8791.64526
GTQ 7.635558
GYD 209.356235
HKD 7.843465
HNL 26.825012
HRK 6.508599
HTG 130.953049
HUF 314.805986
IDR 17873.6
ILS 2.99065
IMP 0.73738
INR 95.658394
IQD 1309.5
IRR 1374550.000164
ISK 122.850464
JEP 0.73738
JMD 158.54006
JOD 0.708971
JPY 159.675503
KES 129.550255
KGS 87.449823
KHR 4043.604965
KMF 425.000227
KPW 900.000294
KRW 1412.34504
KWD 0.30877
KYD 0.833912
KZT 461.254883
LAK 22576.146789
LBP 89621.50027
LKR 332.062601
LRD 181.611775
LSL 16.177528
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.357319
MAD 9.294996
MDL 17.22871
MGA 4310.378324
MKD 53.1187
MMK 2099.801401
MNT 3596.870401
MOP 8.08599
MRU 40.121922
MUR 46.999732
MVR 15.450159
MWK 1735.99984
MXN 17.063994
MYR 4.058013
MZN 63.905005
NAD 16.175433
NGN 1351.229696
NIO 36.826767
NOK 9.429702
NPR 153.006597
NZD 1.701534
OMR 0.384497
PAB 1.000643
PEN 3.368112
PGK 4.42325
PHP 61.789855
PKR 277.744304
PLN 3.731604
PYG 6026.675875
QAR 3.657885
RON 4.529098
RSD 101.419037
RUB 84.902607
RWF 1468.660686
SAR 3.746587
SBD 8.032258
SCR 13.745675
SDG 601.5106
SEK 9.52981
SGD 1.277935
SHP 0.740866
SLE 24.574993
SLL 20969.499227
SOS 571.956516
SRD 37.784499
STD 20697.981008
STN 21.154519
SVC 8.756351
SYP 13001.999906
SZL 16.181188
THB 33.086502
TJS 9.231221
TMT 3.51
TND 2.916497
TOP 2.40776
TRY 47.920696
TTD 6.780773
TWD 31.9055
TZS 2649.997991
UAH 44.767838
UGX 3722.809547
UYU 40.094798
UZS 11865.057953
VES 771.57685
VND 26177
VUV 118.338592
WST 2.726312
XAF 566.393237
XAG 0.015384
XAU 0.000228
XCD 2.70255
XCG 1.803458
XDR 0.707052
XOF 566.285665
XPF 103.474999
YER 237.125021
ZAR 16.254295
ZMK 9001.191881
ZMW 18.850088
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -39.0600

    6491.39

    -0.6%

  • MDAX

    -236.7500

    32120.23

    -0.74%

  • SDAX

    -4.4100

    18481.91

    -0.02%

  • TecDAX

    -21.0200

    4072.22

    -0.52%

  • Goldpreis

    -24.3000

    4449.4

    -0.55%

  • DAX

    -109.1800

    26229.43

    -0.42%

  • EUR/USD

    0.0001

    1.1582

    +0.01%

Trump wirft Merz fehlende Unterstützung bei Iran-Krieg vor - Kanzler sieht "massive Eskalation"
Trump wirft Merz fehlende Unterstützung bei Iran-Krieg vor - Kanzler sieht "massive Eskalation" / Foto: © AFP/Archiv

Trump wirft Merz fehlende Unterstützung bei Iran-Krieg vor - Kanzler sieht "massive Eskalation"

US-Präsident Donald Trump hat den Nato-Verbündeten erneut fehlende Unterstützung im Iran-Krieg vorgeworfen und sich verärgert über Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) gezeigt. "Friedrich, der deutsche Bundeskanzler, hat gesagt: 'Das ist nicht unser Krieg, wir haben nichts damit zu tun'", sagte Trump am Freitag bei einem Wirtschaftsforum in Miami. "Naja, die Ukraine ist nicht unser Krieg, aber wir haben ihnen geholfen."

Textgröße:

Trump bezog sich damit auf die US-Militärhilfe für die Ukraine bei der Abwehr des russischen Angriffskriegs gegen das Land. Allerdings haben die USA unter Trump ihre Unterstützung für Kiew zurückgefahren, stattdessen bauen die Europäer ihre Hilfen aus.

Trump kritisierte in Miami mit Blick auf den Iran-Krieg auch den französischen Staatschef Emmanuel Macron und den britischen Premierminister Keir Starmer - und drohte den europäischen Nato-Partnern Konsequenzen an, weil sie sich nicht an einem militärischen Einsatz in der Straße von Hormus beteiligen wollen. "Sie waren einfach nicht da", sagte Trump. "Warum sollten wir für sie da sein, wenn sie nicht für uns da sind?"

"Wir geben jährlich Hunderte von Milliarden Dollar für die Nato aus, Hunderte, um sie zu schützen, und wir wären immer für sie da, aber jetzt, angesichts ihres Verhaltens, müssen wir das wohl nicht mehr, oder?" fügte Trump hinzu. Der US-Präsident sprach von einem "großen Fehler", den die Nato-Partner begangen hätten.

Vor einer Woche hatte der US-Präsident die Nato-Partner als "Feiglinge" beschimpft, da diese sich nicht an einem militärischen Einsatz zur Sicherung der Schifffahrt in der strategisch wichtigen Meerenge beteiligen wollten.

Merz äußerte sich derweil kritisch über das militärische Vorgehen der USA gegen den Iran und sprach von einer "massiven Eskalation" mit ungewissem Ausgang. "Das sind Eskalationen, die schon bedrohlich sind nicht nur für die Betroffenen, sondern für uns alle", sagte der Bundeskanzler am Freitag auf einer Veranstaltung der "Frankfurter Allgemeinen Zeitung". "Denn das, was Trump da im Augenblick macht, ist nicht Deeskalation und der Versuch, da eine friedliche Lösung hinzubekommen, sondern eine massive Eskalation mit offenem Ausgang."

Generell beurteilte Merz die Erfolgschancen der Kriegsführung Israels und der USA kritisch. "Ich bin nicht überzeugt, dass zum Erfolg führt, was Israel und die USA gerade machen", sagte Merz auf dem "FAZ-Kongress 2026". Mit Blick auf Trumps Kritik an der Zurückhaltung Deutschlands und anderer Nato-Staaten in dem Konflikt sagte Merz, er habe Trump vor Kriegsbeginn gesagt: "Wenn Du willst, dass wir helfen, frag uns bitte vorher." Dies habe der US-Präsident nicht getan.

Merz bekräftigte aber das deutsche Angebot, nach Abschluss eines Waffenstillstandes etwa bei der militärischen Absicherung der Straße von Hormus zu unterstützen. Notwendig dafür seien allerdings ein internationales Mandat und ein Beschluss des Bundestages. Derzeit "sind wir weit davon entfernt", sagte Merz.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar mit Luftangriffen den Iran-Krieg begonnen. Teheran reagiert seitdem mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel sowie auf mehrere Golfstaaten und US-Einrichtungen in der Golfregion. Der Iran hat auch die Straße von Hormus weitgehend blockiert. Das hat zu einem dramatischen Anstieg der Erdölpreise geführt, was bereits jetzt weltweit schwerwiegende wirtschaftliche Auswirkungen hat.

T.M.Dan--TFWP