The Fort Worth Press - Ukraine zerstört russischen Terror-Öl-Export

USD -
AED 3.672503
AFN 64.999881
ALL 81.974632
AMD 362.194494
ANG 1.789928
AOA 917.99969
ARS 1516.742497
AUD 1.4362
AWG 1.8
AZN 1.70114
BAM 1.75258
BBD 2.017823
BDT 123.329346
BGN 1.749898
BHD 0.378148
BIF 2997.58505
BMD 1
BND 1.283015
BOB 11.866753
BRL 4.988301
BSD 1.001833
BTN 95.896413
BWP 13.782814
BYN 3.021538
BYR 19600
BZD 2.014956
CAD 1.426702
CDF 2309.999961
CHF 0.832855
CLF 0.024821
CLP 976.869897
CNY 6.692149
CNH 6.69581
COP 3198.16
CRC 456.286712
CUC 1
CUP 24.044876
CVE 98.805977
CZK 21.80715
DJF 178.403251
DKK 6.68729
DOP 60.835241
DZD 134.599774
EGP 52.651601
ERN 15
ETB 163.645992
EUR 0.894601
FJD 2.251799
FKP 0.757299
GBP 0.756115
GEL 2.590254
GGP 0.757299
GHS 11.781626
GIP 0.757299
GMD 73.507104
GNF 8813.896493
GTQ 7.658774
GYD 209.502901
HKD 7.84765
HNL 26.89242
HRK 6.740799
HTG 131.195871
HUF 326.394031
IDR 17910.75
ILS 3.08235
IMP 0.757299
INR 95.20475
IQD 1518.761621
IRR 1779470.000136
ISK 121.850263
JEP 0.757299
JMD 159.656975
JOD 0.708952
JPY 158.295975
KES 129.709961
KGS 87.450185
KHR 4067.477653
KMF 440.000176
KPW 900.000327
KRW 1343.744968
KWD 0.31146
KYD 0.83489
KZT 451.335403
LAK 22526.894006
LBP 89717.148093
LKR 331.617314
LRD 170.8223
LSL 16.573966
LTL 2.95274
LVL 0.604891
LYD 6.437536
MAD 9.692869
MDL 17.943376
MGA 4518.999422
MKD 55.167316
MMK 2100.154921
MNT 3596.159888
MOP 8.09821
MRU 40.27008
MUR 47.739745
MVR 15.450366
MWK 1737.256431
MXN 18.24679
MYR 4.085499
MZN 63.910321
NAD 16.573966
NGN 1331.010171
NIO 36.864955
NOK 9.56496
NPR 153.435816
NZD 1.78731
OMR 0.384494
PAB 1.001815
PEN 3.449512
PGK 4.477699
PHP 62.803498
PKR 277.391651
PLN 3.923655
PYG 5699.154536
QAR 3.662179
RON 4.7698
RSD 105.022741
RUB 83.926485
RWF 1477.210103
SAR 3.75667
SBD 8.078071
SCR 13.894268
SDG 601.505338
SEK 10.01794
SGD 1.28044
SHP 0.755572
SLE 24.6696
SLL 20969.498164
SOS 572.603734
SRD 37.66703
STD 20697.981008
STN 21.953897
SVC 8.766325
SYP 13001.999858
SZL 16.568768
THB 33.561497
TJS 9.232182
TMT 3.51
TND 2.996931
TOP 2.40776
TRY 49.3672
TTD 6.812999
TWD 32.121503
TZS 2645.003048
UAH 45.09922
UGX 4138.085531
UYU 40.296963
UZS 11922.310088
VES 875.7016
VND 25910
VUV 119.051984
WST 2.777036
XAF 586.819519
XAG 0.016498
XAU 0.000238534539
XCD 2.70255
XCG 1.805596
XDR 0.707052
XOF 586.819519
XPF 106.866193
YER 236.182747
ZAR 16.518961
ZMK 9001.191011
ZMW 19.887003
ZWL 321.999592
SSP 5758.266415
MXV 2.06061
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Ukraine zerstört russischen Terror-Öl-Export
Ukraine zerstört russischen Terror-Öl-Export

Ukraine zerstört russischen Terror-Öl-Export

Die ukrainische Angriffskampagne gegen russische Öl-Infrastruktur hat sich in den vergangenen Tagen zu einem direkten Schlag gegen das wirtschaftliche Nervensystem Moskaus entwickelt. Im Zentrum stehen nicht symbolische Ziele, sondern jene Knotenpunkte, über die ein erheblicher Teil der russischen Rohölexporte verschifft wird. Besonders stark ins Gewicht fällt der Druck auf die Ostseehäfen Primorsk und Ust-Luga, die zu den wichtigsten Ausfuhrterminals des Landes zählen. Hinzu kommen Nachwirkungen der Angriffe auf die Schwarzmeerroute über Noworossijsk, Störungen im Druschba-Korridor auf ukrainischem Gebiet sowie zusätzlicher Druck auf Tanker, die dem russischen Schattenflotten-Netz zugerechnet werden. Zusammengenommen entsteht damit ein Bild, das weit über einzelne Explosionen hinausgeht: Es geht um die gezielte Schwächung der Exportlogistik, der Verladung, der Speicherung und der Zahlungsströme.

Nach aktuellen Berechnungen war zeitweise rund 40 Prozent der russischen Ölexportkapazität beeinträchtigt oder außer Betrieb. Das entspricht ungefähr 2 Millionen Barrel pro Tag, die nicht wie geplant den Weltmarkt erreichten oder nur mit Verzögerung umgeleitet werden konnten. Für den Kreml ist das deshalb heikel, weil Öl nicht nur ein Handelsgut, sondern eine tragende Säule des Staatshaushalts ist. Sobald Terminals stillstehen, Schiffe warten, Ladungen neu disponiert werden müssen und Versicherungs- sowie Sicherheitsrisiken steigen, erhöht sich der wirtschaftliche Schaden selbst dann, wenn ein Teil der Mengen später noch exportiert wird. Die Angriffe treffen damit genau jenen Bereich, in dem Russland trotz Sanktionen, Preisobergrenzen und Umgehungsrouten bislang seine wichtigste harte Einnahmequelle verteidigt hat.

Textgröße:

Besonders aufschlussreich ist, dass diese ukrainische Strategie weniger auf einmalige Schockbilder als auf wiederholte operative Störung zielt. Jeder Angriff auf Hafenanlagen, Pumptechnik, Speicher oder Verladeketten erzeugt Rückstaus im System. Schon wenige Tage Verzögerung können Produktionsplanung, Tankerrotationen, Vertragsabwicklung und Transportkosten spürbar verändern. Dass einzelne Standorte relativ schnell wieder anlaufen können, ändert daran wenig. Entscheidend ist, dass Moskau gezwungen wird, ständig Reserven umzuschichten, alternative Wege zu suchen und mit höherem Risiko zu operieren. Damit steigt die Verwundbarkeit eines Exportmodells, das stark von einigen wenigen maritimen Drehscheiben abhängt.

Hinzu kommt ein zweiter Effekt: Der finanzielle Druck fällt in eine Phase, in der die russischen Öl- und Gaseinnahmen ohnehin deutlich unter dem Vorjahresniveau liegen. Zwar dämpfen hohe Weltmarktpreise einen Teil des Schadens ab, weil jeder noch exportierte Barrel mehr Geld einbringen kann. Doch dieser Puffer ersetzt keine verlässliche Infrastruktur. Wenn die Ausfuhrknoten selbst unsicher werden, wächst der Preisaufschlag für Logistik, Versicherung und Umleitung. Genau hier setzt die ukrainische Strategie an: nicht nur Fässer zu stoppen, sondern die Verlässlichkeit des russischen Exportapparats insgesamt zu erschüttern.

Die Folge der Angriffe: Aktuell verliert der Terror-Staat Russland wöchentlich 1,2 Milliarden Euro an Rohstoff-Einnahmen, die so auch Putins Kriegskasse gegen die Ukraine entgehen. Für den russischen Massenmörder und Kriegsverbrecher, Wladimir Putin (73), ist das ein schwerer Schlag. Denn Öl ist das Rückgrat der russischen Wirtschaft und eine der wichtigsten Einnahmequellen für den Staat.

Für Europa zeigt die Entwicklung zugleich, dass solche Angriffe nicht automatisch eine akute Versorgungskrise auslösen müssen. Im Fall des Druschba-Systems konnten betroffene Staaten mit Reserven und alternativen Zufuhren reagieren. Das ändert aber nichts an der strategischen Botschaft: Die Ukraine versucht, Russlands Kriegskraft nicht nur an der Front, sondern tief im ökonomischen Hinterland anzugreifen. Sollte diese Kampagne anhalten, dürfte sie die Frage verschärfen, wie belastbar Russlands Ölgeschäft unter dauerndem militärischem und logistischem Druck tatsächlich noch ist.