The Fort Worth Press - Iran-Krieg: Gegenseitige Angriffe gehen weiter - Israel will im Libanon vorrücken

USD -
AED 3.672496
AFN 65.999924
ALL 79.791817
AMD 364.960173
ANG 1.789783
AOA 917.000228
ARS 1497.466498
AUD 1.404307
AWG 1.8
AZN 1.704285
BAM 1.685279
BBD 2.014312
BDT 122.212456
BGN 1.696366
BHD 0.37715
BIF 2989.310964
BMD 1
BND 1.276583
BOB 11.555778
BRL 5.1712
BSD 1.000134
BTN 95.716237
BWP 13.507738
BYN 3.041998
BYR 19600
BZD 2.011383
CAD 1.381435
CDF 2269.999756
CHF 0.80123
CLF 0.023422
CLP 921.859884
CNY 6.743301
CNH 6.73146
COP 3083.18
CRC 447.54835
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.012214
CZK 20.71665
DJF 178.088743
DKK 6.411005
DOP 58.758143
DZD 132.63799
EGP 50.643796
ERN 15
ETB 163.359111
EUR 0.85758
FJD 2.200297
FKP 0.738395
GBP 0.734855
GEL 2.605004
GGP 0.738395
GHS 11.125807
GIP 0.738395
GMD 74.000322
GNF 8787.326535
GTQ 7.631759
GYD 209.237901
HKD 7.840755
HNL 26.815849
HRK 6.459596
HTG 130.81205
HUF 312.030985
IDR 17799.9
ILS 2.97705
IMP 0.738395
INR 95.56195
IQD 1310.188536
IRR 1374575.000302
ISK 121.92981
JEP 0.738395
JMD 158.032606
JOD 0.709036
JPY 158.470504
KES 129.4971
KGS 87.44999
KHR 4043.876883
KMF 425.999635
KPW 900.000294
KRW 1389.065003
KWD 0.30834
KYD 0.83342
KZT 461.963991
LAK 22523.038745
LBP 89559.04338
LKR 330.989556
LRD 181.522076
LSL 16.249004
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.365168
MAD 9.273223
MDL 17.247441
MGA 4310.043988
MKD 53.019336
MMK 2099.245957
MNT 3597.150887
MOP 8.077223
MRU 40.013098
MUR 46.979834
MVR 15.459711
MWK 1734.185232
MXN 16.960901
MYR 4.0589
MZN 63.905012
NAD 16.249004
NGN 1350.619464
NIO 36.801675
NOK 9.33489
NPR 153.14945
NZD 1.68701
OMR 0.384508
PAB 1.000134
PEN 3.367814
PGK 4.429853
PHP 61.7145
PKR 277.559111
PLN 3.702035
PYG 6016.268569
QAR 3.64621
RON 4.498103
RSD 100.581022
RUB 84.430469
RWF 1473.649743
SAR 3.756199
SBD 8.025811
SCR 13.845554
SDG 601.49623
SEK 9.451565
SGD 1.272145
SHP 0.740866
SLE 24.649565
SLL 20969.499227
SOS 571.546744
SRD 37.741989
STD 20697.981008
STN 21.110771
SVC 8.751136
SYP 13001.999906
SZL 16.253711
THB 32.891499
TJS 9.225924
TMT 3.5
TND 2.923
TOP 2.40776
TRY 47.937275
TTD 6.783882
TWD 31.874039
TZS 2647.726027
UAH 44.716187
UGX 3730.144027
UYU 40.085479
UZS 11801.606177
VES 771.57685
VND 26180.5
VUV 118.215486
WST 2.715898
XAF 565.226795
XAG 0.015248
XAU 0.000223
XCD 2.70255
XCG 1.802445
XDR 0.707052
XOF 565.219489
XPF 102.764278
YER 237.100541
ZAR 16.100902
ZMK 9001.201353
ZMW 18.726547
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    7.2000

    4059.16

    +0.18%

  • SDAX

    108.4500

    18534.04

    +0.59%

  • Euro STOXX 50

    -23.7100

    6444.46

    -0.37%

  • MDAX

    -17.3600

    31822.47

    -0.05%

  • Goldpreis

    130.0000

    4550.6

    +2.86%

  • DAX

    -37.0300

    26091.33

    -0.14%

  • EUR/USD

    0.0090

    1.1667

    +0.77%

Iran-Krieg: Gegenseitige Angriffe gehen weiter - Israel will im Libanon vorrücken
Iran-Krieg: Gegenseitige Angriffe gehen weiter - Israel will im Libanon vorrücken / Foto: © AFP

Iran-Krieg: Gegenseitige Angriffe gehen weiter - Israel will im Libanon vorrücken

Ungeachtet der Ankündigungen von US-Präsident Donald Trump zu Gesprächen mit dem Iran sind die gegenseitigen Angriffe im Nahost-Krieg mit unverminderter Härte fortgesetzt worden. In der israelischen Küstenmetropole Tel Aviv traf am Dienstag ein iranisches Geschoss ein Gebäude. Die israelische Luftwaffe flog nach eigenen Angaben eine weitere Angriffswelle auf den Iran - und will im Kampf gegen die Hisbollah im Libanon nun das südliche Grenzgebiet bis zum Fluss Litani unter seine Kontrolle bringen. In Berlin bezeichnete Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier den Krieg gegen den Iran als "völkerrechtswidrig".

Textgröße:

In Tel Aviv schlug nach Berichten mehrerer israelischer Medien Bestandteil von Streumunition mit hunderten Kilo schweren Sprengköpfen in einem dreistöckigen Gebäude ein. Auf Aufnahmen der Nachrichtenagentur AFP waren Trümmer auf den Straßen rund um das Gebäude zu sehen. Auch weitere Orte in der Stadt wurden getroffen, nach Angaben des israelischen Rettungsdiensts Magen David Adom wurden vier Menschen verletzt. Die Polizei erklärte, ihre Einsatzkräfte sowie Experten für Minenräumung seien an den Einschlagsorten unterwegs.

Das iranische Staatsfernsehen hatte zuvor einen erneuten Raketenangriff auf Israel bekanntgegeben - und erklärt, mehrere der Raketen hätten Israels Abwehrsysteme überwunden.

Im Iran wurden einem Bericht der Nachrichtenagentur Fars zufolge mehrere Einrichtungen der Energieinfrastruktur bei Angriffen durch die USA und Israel getroffen. Demnach wurden unter anderem in der zweitgrößten Stadt Isfahan ein Verwaltungsgebäude und eine Gasdruckregelstation "teilweise beschädigt". Zudem sei eine Erdgas-Pipeline im Kraftwerk Chorramschar im Südwesten des Irans an der Grenze zum Irak attackiert worden.

Der Iran ernannte unterdessen rund eine Woche nach dem Tod des mächtigen Sicherheitsratschefs Ali Lardischani einen Nachfolger. Nach Angaben des Staatsfernsehen steht nun Mohammad Bagher Solghadr dem Obersten Nationalen Sicherheitsrat vor. Er ist ein früherer Kommandeur der Revolutionsgarden und ein langjähriger Vertrauter Laridschanis.

Im Libanon attackierte Israel im Kampf gegen die vom Iran finanzierte Hisbollah-Miliz erneut mehrere Vororte der Hauptstadt Beirut - sowie erstmals die Ortschaft Bschamun in der von Drusen bevölkerten Region Aley. Dort wurden laut dem libanesischen Gesundheitsministerium zwei Menschen getötet.

Der israelische Verteidigungsminister Israel Katz kündigte an, die Armee wolle im Südlibanon die Kontrolle über das Gebiet bis zum Fluss Litani übernehmen. Die aus dem Südlibanon vertriebenen hunderttausenden Bewohner dürften nicht in das libanesische Gebiet südlich des Flusses zurückkehren, bis die Sicherheit für die Bewohner im Norden Israels "garantiert" sei, sagte Katz beim Besuch eines Militärstützpunkts.

Der Fluss Litani spielt seit Jahren eine wichtige Rolle bei den israelischen Bemühungen, die libanesische Hisbollah-Miliz zurückzudrängen. Die Regierung in Beirut hatte im vergangenen Jahr die Armee angewiesen, bis Ende 2025 die militärische Infrastruktur der Hisbollah südlich des Litani zu zerstören und die pro-iranische Miliz anschließend auch im Rest des Landes zu entwaffnen.

Aus Israels Sicht setzte die libanesische Armee dieses Vorhaben jedoch nur unzureichend um. Bereits Ende des vergangenen Jahres verstärkte die israelische Armee ihre Angriffe auf die Hisbollah. Nach Beginn des Iran-Krieges am 28. Februar eskalierte der Konflikt zwischen Israel und der vom Iran finanzierten Miliz dann wieder massiv.

Die libanesische Regierung wies unterdessen den iranischen Botschafter im Land aus - wegen des Vorwurfs, er übe Einfluss auf die Hisbollah aus. Der libanesische Regierungschef Nawaf Salam hatte Teheran zuvor vorgeworfen, die pro-iranische Hisbollah-Miliz im Libanon zu befehligen.

In Deutschland äußerte Bundespräsident Frank-Walter Steinmeier unterdessen scharfe Kritik am Krieg Israels und der USA gegen den Iran. "Dieser Krieg ist völkerrechtswidrig - daran gibt es wenig Zweifel", sagte Steinmeier in seiner Festrede zum 75. Jahrestag der Wiedergründung des Auswärtigen Amts in Berlin. Steinmeier sprach zudem von einem "politisch verhängnisvollen Fehler". Mit seinen Äußerungen schlug er einen deutlich schärferen Ton an als die Bundesregierung.

Die USA und Israel hatten Ende Februar mit Luftangriffen auf den Iran begonnen. Bereits am ersten Tag des Iran-Krieges wurden der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Teheran reagiert seither mit Raketen- und Drohnenangriffen auf Israel, auf mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region.

Mehrfach vom Iran attackiert wurde das gegenüber am Persischen Golf gelegene Katar. Das katarische Außenministerium beklagte vor diesem Hintergrund am Dienstag den "Zusammenbruch der Sicherheitsarchitektur in der Golfregion". Beim UN-Menschenrechtsrat in Genf beantragte Bahrain für Mittwoch eine Sondersitzung zu den iranischen Angriffen auf die Golfstaaten und ihren Folgen für Zivilisten.

T.Gilbert--TFWP