The Fort Worth Press - Risse im Trump-Lager durch Iran-Krieg: US-Antiterror-Chef tritt aus Protest zurück

USD -
AED 3.67295
AFN 64.999839
ALL 79.791817
AMD 364.960247
ANG 1.789783
AOA 916.999849
ARS 1497.265398
AUD 1.40408
AWG 1.80125
AZN 1.677673
BAM 1.685279
BBD 2.014312
BDT 122.212456
BGN 1.696366
BHD 0.376963
BIF 2986
BMD 1
BND 1.276583
BOB 11.555778
BRL 5.175303
BSD 1.000134
BTN 95.716237
BWP 13.507738
BYN 3.041998
BYR 19600
BZD 2.011383
CAD 1.380775
CDF 2272.999853
CHF 0.79733
CLF 0.023418
CLP 921.659949
CNY 6.729749
CNH 6.730325
COP 3052.94
CRC 447.54835
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.874968
CZK 20.69455
DJF 177.720387
DKK 6.40241
DOP 58.949745
DZD 132.583384
EGP 50.6481
ERN 15
ETB 160.875028
EUR 0.85639
FJD 2.1993
FKP 0.738395
GBP 0.73515
GEL 2.60502
GGP 0.738395
GHS 11.105001
GIP 0.738395
GMD 73.512179
GNF 8775.00007
GTQ 7.631759
GYD 209.237901
HKD 7.840635
HNL 26.815849
HRK 6.453024
HTG 130.81205
HUF 311.580025
IDR 17785
ILS 2.97705
IMP 0.738395
INR 95.46885
IQD 1310.188536
IRR 1374599.999868
ISK 121.790206
JEP 0.738395
JMD 158.032606
JOD 0.708993
JPY 158.152024
KES 129.479754
KGS 87.450131
KHR 4044.999694
KMF 422.000088
KPW 900.000294
KRW 1387.330177
KWD 0.30825
KYD 0.83342
KZT 461.963991
LAK 22525.999642
LBP 89549.99967
LKR 330.989556
LRD 181.149958
LSL 16.249004
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.365168
MAD 9.273223
MDL 17.247441
MGA 4310.043988
MKD 52.747545
MMK 2099.245957
MNT 3597.150887
MOP 8.077223
MRU 40.013098
MUR 46.979853
MVR 15.459782
MWK 1734.185232
MXN 16.954031
MYR 4.058705
MZN 63.904994
NAD 16.249004
NGN 1350.719975
NIO 36.801675
NOK 9.331031
NPR 153.14945
NZD 1.68617
OMR 0.384512
PAB 1.000134
PEN 3.367814
PGK 4.429853
PHP 61.720986
PKR 277.559111
PLN 3.702595
PYG 6016.268569
QAR 3.64621
RON 4.493399
RSD 100.457
RUB 83.978007
RWF 1473.649743
SAR 3.756199
SBD 8.025811
SCR 13.821803
SDG 601.491204
SEK 9.435175
SGD 1.271635
SHP 0.740866
SLE 24.649892
SLL 20969.499227
SOS 571.546744
SRD 37.742005
STD 20697.981008
STN 21.110771
SVC 8.751136
SYP 13001.999906
SZL 16.253711
THB 32.893029
TJS 9.225924
TMT 3.5
TND 2.923
TOP 2.40776
TRY 47.949399
TTD 6.783882
TWD 31.858994
TZS 2647.668003
UAH 44.716187
UGX 3730.144027
UYU 40.085479
UZS 11801.606177
VES 771.57685
VND 26180.5
VUV 118.215486
WST 2.715898
XAF 565.226795
XAG 0.014924
XAU 0.000221
XCD 2.70255
XCG 1.802445
XDR 0.707052
XOF 565.219489
XPF 102.764278
YER 237.103741
ZAR 16.102498
ZMK 9001.198905
ZMW 18.726547
ZWL 321.999592
  • EUR/USD

    -0.0002

    1.168

    -0.02%

  • Euro STOXX 50

    -23.7100

    6444.46

    -0.37%

  • DAX

    -37.0300

    26091.33

    -0.14%

  • MDAX

    -17.3600

    31822.47

    -0.05%

  • Goldpreis

    32.6000

    4577.9

    +0.71%

  • TecDAX

    7.2000

    4059.16

    +0.18%

  • SDAX

    108.4500

    18534.04

    +0.59%

Risse im Trump-Lager durch Iran-Krieg: US-Antiterror-Chef tritt aus Protest zurück
Risse im Trump-Lager durch Iran-Krieg: US-Antiterror-Chef tritt aus Protest zurück / Foto: © AFP

Risse im Trump-Lager durch Iran-Krieg: US-Antiterror-Chef tritt aus Protest zurück

Im Lager von US-Präsident Donald Trump tun sich wegen des Iran-Kriegs Risse auf: Aus Protest gegen den US-Einsatz trat am Dienstag der Leiter des Nationalen Terrorabwehr-Zentrums (NCTC), Joe Kent, zurück. Der Iran sei "keine unmittelbare Bedrohung" für die USA gewesen, schrieb Trumps bisheriger Gefolgsmann in seinem Rücktrittsbrief. Er könne den Krieg deshalb nicht mit seinem Gewissen vereinbaren.

Textgröße:

Kent ist der erste ranghohe Mitarbeiter der Trump-Regierung, der wegen der Militäroperation gegen den Iran sein Amt niederlegt. "Es ist klar, dass wir diesen Krieg wegen Drucks aus Israel und seiner mächtigen amerikanischen Lobby begonnen haben", schrieb Kent in seinem auf X veröffentlichten Brief an den Präsidenten.

Darin argumentiert der 45-Jährige, "hochrangige israelische Verantwortliche und einflussreiche Vertreter amerikanischer Medien" hätten Trump mithilfe einer "Falschinformations-Kampagne" überzeugt, den Iran anzugreifen. Sie hätten ihm zudem suggeriert, dass es einen "klaren Weg zu einem schnellen Sieg" gebe. "Das war eine Lüge", schrieb Kent über den Einsatz, der die dritte Woche in Folge andauert. Kent rief Trump auf, einen Kurswechsel einzuleiten. Ansonsten würden die USA "weiter Richtung Niedergang und Chaos abrutschen".

Trump reagierte kühl auf die unverblümte Kritik: Kents Rücktritt sei "eine gute Sache", sagte der US-Präsident vor Journalisten im Weißen Haus. "Ich fand immer, dass er in Sicherheitsfragen schwach war, sehr schwach." Als er Kents Rücktrittserklärung gesehen habe, "wurde mir klar, dass es gut ist, dass er weg ist".

Trump hatte Kent im Februar 2025 selbst als Leiter des Terrorabwehr-Zentrums nominiert. Der 45-jährige Republikaner und frühere CIA-Agent galt als Vertreter von Trumps Maga-Lager (Make America Great Again, Macht Amerika wieder großartig).

Trumps Sprecherin Karoline Leavitt warf Kent "absurde Behauptungen" vor. "Wie Präsident Trump klar und unmissverständlich erklärt hat, verfügte er über starke und zwingende Beweise dafür, dass der Iran zuerst die Vereinigten Staaten angegriffen hätte", schrieb sie auf X.

Rückendeckung erhielt Kent dagegen von seinem Freund, dem früheren Fox News-Moderator Tucker Carlson: "Joe ist der mutigste Mann, den ich kenne", zitierte ihn die "New York Times". Kent gebe "einen Job auf, der ihm Zugang zu relevanten Informationen auf höchster Ebene verschafft hat. Die Neokonservativen werden nun versuchen, ihn dafür zu zerstören. Das ist ihm bewusst, und trotzdem hat er es getan", sagte Carlson.

Der frühere Trump-Unterstützer Carlson hatte den Iran-Krieg als "absolut ekelhaft und böse" verurteilt und in seinem Podcast mit Millionen von Abonnenten die Rolle Israels kritisiert. Ihm wird deshalb von Kritikern Antisemitismus vorgeworfen - wie nun auch Kent. "Antisemitismus ist ein Übel, das ich verabscheue, und wir wollen es ganz sicher nicht in unserer Regierung haben", kommentierte etwa der republikanische Abgeordnete Don Bacon Kents Rücktritt.

In Trumps Republikanischer Partei gibt es ebenfalls Kritik am Iran-Krieg. Nur wenige Kongressmitglieder äußerten dies bisher allerdings öffentlich. So sagte etwa der Abgeordnete Warren Davidson aus Ohio, Trump habe seinen Wahlkampf mit dem Versprechen "keine neuen Kriege" geführt. Der republikanische Senator Rand Paul warnte den Präsidenten, er könne die Zustimmung seiner Anhänger verlieren. Kritik gibt es auch an den hohen Kriegskosten von geschätzt mindestens einer Milliarde Dollar täglich.

Umfragen zeigen, dass Anhänger der Republikaner den Iran-Krieg bisher mehrheitlich befürworten. Bei den oppositionellen Demokraten und unabhängigen Wählern überwiegt dagegen die Skepsis.

L.Davila--TFWP