The Fort Worth Press - Irans Blockade der Straße von Hormus: Trump beklagt mangelnde Hilfe von Verbündeten

USD -
AED 3.6725
AFN 64.999639
ALL 81.549989
AMD 361.729789
ANG 1.789785
AOA 916.999746
ARS 1513.274702
AUD 1.431397
AWG 1.8025
AZN 1.700532
BAM 1.748185
BBD 2.013658
BDT 123.127391
BGN 1.747831
BHD 0.37775
BIF 2996
BMD 1
BND 1.279882
BOB 11.762182
BRL 5.027603
BSD 0.999768
BTN 95.208981
BWP 13.734665
BYN 3.010793
BYR 19600
BZD 2.010753
CAD 1.42142
CDF 2312.501015
CHF 0.83266
CLF 0.024962
CLP 982.439853
CNY 6.69215
CNH 6.69265
COP 3190.42
CRC 455.140667
CUC 1
CUP 23.995316
CVE 98.909874
CZK 21.74245
DJF 177.720554
DKK 6.67243
DOP 61.329958
DZD 134.471034
EGP 52.783968
ERN 15
ETB 161.129846
EUR 0.8925
FJD 2.24725
FKP 0.757299
GBP 0.754245
GEL 2.595046
GGP 0.757299
GHS 11.685003
GIP 0.757299
GMD 74.000069
GNF 8799.999894
GTQ 7.643284
GYD 209.16908
HKD 7.848215
HNL 26.949697
HRK 6.727202
HTG 130.776966
HUF 324.827502
IDR 17892.45
ILS 3.075575
IMP 0.757299
INR 95.28775
IQD 1310.5
IRR 1779859.999836
ISK 121.579761
JEP 0.757299
JMD 158.774
JOD 0.708997
JPY 158.313055
KES 129.729941
KGS 87.450129
KHR 4070.999376
KMF 439.999749
KPW 899.999961
KRW 1339.444966
KWD 0.31183
KYD 0.833143
KZT 448.425042
LAK 22500.000161
LBP 89550.000196
LKR 330.776932
LRD 170.749737
LSL 16.490032
LTL 2.952739
LVL 0.60489
LYD 6.429987
MAD 9.746954
MDL 17.966079
MGA 4499.999921
MKD 54.987989
MMK 2100.154921
MNT 3596.159888
MOP 8.082073
MRU 40.220005
MUR 47.740229
MVR 15.459692
MWK 1742.000015
MXN 18.370385
MYR 4.0853
MZN 63.900541
NAD 16.490151
NGN 1329.40123
NIO 36.849781
NOK 9.514399
NPR 152.334728
NZD 1.78099
OMR 0.384497
PAB 0.999745
PEN 3.4305
PGK 4.45175
PHP 62.745017
PKR 277.035001
PLN 3.90265
PYG 5716.150023
QAR 3.639857
RON 4.763998
RSD 104.796965
RUB 84.3254
RWF 1475
SAR 3.75707
SBD 8.078071
SCR 13.895684
SDG 601.500564
SEK 9.95956
SGD 1.280075
SHP 0.754518
SLE 24.670014
SLL 20969.504398
SOS 571.498187
SRD 37.647502
STD 20697.981008
STN 21.975
SVC 8.748078
SYP 13001.999685
SZL 16.489581
THB 33.554039
TJS 9.228074
TMT 3.5
TND 3.007498
TOP 2.40776
TRY 49.387603
TTD 6.799401
TWD 32.126901
TZS 2630.003016
UAH 45.101809
UGX 4139.404341
UYU 40.18735
UZS 11895.000252
VES 875.701603
VND 25914
VUV 119.051984
WST 2.777036
XAF 585.441829
XAG 0.016907
XAU 0.00024021254
XCD 2.70255
XCG 1.801906
XDR 0.707052
XOF 585.441829
XPF 106.875025
YER 236.198331
ZAR 16.477302
ZMK 9001.206631
ZMW 19.904269
ZWL 321.999592
SSP 5758.266415
MXV 2.074568
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Irans Blockade der Straße von Hormus: Trump beklagt mangelnde Hilfe von Verbündeten
Irans Blockade der Straße von Hormus: Trump beklagt mangelnde Hilfe von Verbündeten / Foto: © AFP

Irans Blockade der Straße von Hormus: Trump beklagt mangelnde Hilfe von Verbündeten

Nach ablehnenden Reaktionen auf seine Forderung nach einem Nato-Einsatz zur Absicherung der Straße von Hormus hat US-Präsident Donald Trump eine mangelnde Hilfsbereitschaft von Verbündeten im Iran-Krieg beklagt. Einige der Verbündeten hätten "nicht besonders begeistert" auf seine Forderung reagiert, konstatierte Trump am Montag. "Seit 40 Jahren beschützen wir Euch, und Ihr wollt Euch nicht beteiligen", sagte er an deren Adresse.

Textgröße:

Deutschland nannte Trump dabei aber nicht ausdrücklich - obwohl sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) dezidiert gegen seine Forderung gestellt hatte. "Wir beteiligen uns nicht an diesem Krieg, das haben wir vom ersten Tag an gesagt", sagte der Kanzler in Berlin. Auch betonte er: "Die Nato ist ein Verteidigungsbündnis und kein Interventionsbündnis, deshalb ist die Nato hier nicht gefragt."

Die an den Iran grenzende Straße von Hormus ist für den weltweiten Öl- und Gashandel von wesentlicher Bedeutung. Seit Beginn des US-israelischen Krieges gegen den Iran haben die iranischen Streitkräfte die Meerenge de facto gesperrt - was zu einem massiven Anstieg der Ölpreise beigetragen hat. Gleichwohl kamen aus einer Reihe von Nato-Staaten ablehnende Antworten auf Trumps Vorstoß für einen Einsatz der Allianz in dem Meeresgebiet.

Der britische Premierminister Keir Starmer sagte zwar, Großbritannien arbeite mit Verbündeten an einem "machbaren" Plan, um die Straße von Hormus wieder zu öffnen. Einen Einsatz im Rahmen der Nato schloss er jedoch aus: "Es wird keine Nato-Mission sein."

Trump zeigte sich "nicht glücklich" über die Reaktion Starmers. Doch äußerte er die Hoffnung, dass sich Großbritannien "vielleicht" an einem Einsatz in der Straße von Hormus beteiligen werde. Auf Deutschland ging der US-Präsident nicht explizit ein. Er sagte aber, unter den Kritikern seines Vorschlags seien Staaten, in denen Zehntausende US-Soldaten stationiert seien. In Deutschland ist das größte Kontingent von US-Soldaten in Europa stationiert.

Trump hatte in einem am Sonntag veröffentlichten Interview erneut Unterstützung durch Verbündete in der Straße von Hormus eingefordert. Bleibe sie aus, wäre dies "sehr schlecht für die Zukunft der Nato", warnte er. Die USA hätten die Ukraine in ihrem Krieg gegen Russland unterstützt. Er erwarte daher Hilfe der europäischen Verbündeten in der Straße von Hormus.

Die Außenminister der Europäischen Union berieten am Montag über die EU-Marinemission Aspides, deren Mandat auch die Straße von Hormus umfasst. Die EU-Außenbeauftragte Kaja Kallas sagte jedoch anschließend, die EU beabsichtige derzeit keine Ausweitung dieser Mission: "Niemand will aktiv in diesen Krieg ziehen." Die EU hatte die Mission im Februar 2024 beschlossen, sie soll die Schifffahrt im Roten Meer vor Angriffen der pro-iranischen Huthi-Miliz aus dem Jemen schützen.

Auch außerhalb Europas zeigten sich Verbündete der USA zurückhaltend bis ablehnend zu einem internationalen Militäreinsatz in der Straße von Hormus. So erklärte die japanische Regierungschefin Sanae Takaichi, jeder maritime Sicherheitseinsatz ihres Landes wäre "rechtlich außerordentlich schwierig".

Nach mehr als zwei Wochen intensiver US-israelischer Angriffe zeigte sich die Führung in Teheran am Montag weiter unnachgiebig. Außenminister Abbas Araghtschi kündigte an, der Iran werde den Krieg "so weit wie nötig" weiterzuführen. In einer Sitzung des UN-Menschenrechtsrats in Genf sagte der iranische Botschafter Ali Bahreini, sein Land beuge sich nicht "dem Zwang, der Einschüchterung oder der illegalen Aggression".

Die iranischen Revolutionsgarden drohten damit, US-Firmen in der Region anzugreifen. Die iranische Nachrichtenagentur Tasnim hatte vergangene Woche eine Liste mit möglichen Zielen des Iran veröffentlicht, darunter waren Büros von Tech-Giganten wie Amazon, Google, Microsoft und Nvidia in den Golfstaaten.

Die USA und Israel hatten am 28. Februar gemeinsame Luftangriffe auf den Iran begonnen. Am ersten Kriegstag wurden der damalige oberste Führer des Landes, Ayatollah Ali Chamenei, und weitere Mitglieder der iranischen Führung getötet. Der Iran greift seitdem Israel, mehrere Golfstaaten sowie US-Einrichtungen in der Region mit Raketen und Drohnen an.

Die gegenseitigen Angriffe gingen am Montag weiter. Die israelischen Streitkräfte teilten mit, sie hätten "eine umfassende Welle von Angriffen" auf die iranische Hauptstadt Teheran, auf Schiras im Süden und auf Täbris im Nordwesten geflogen.

Die Revolutionsgarden erklärten, sie hätten die israelische Metropole Tel Aviv und den Ben-Gurion-Flughafen ins Visier genommen, außerdem von den USA genutzte Militärstützpunkte in den Vereinigten Arabischen Emiraten und Bahrain. In Jerusalem stürzten Trümmerteile von Raketen und Luftabwehrwaffen auf Heilige Stätten in der Altstadt, wie die israelische Polizei mitteilte. Die Trümmer seien unter anderem auf dem Tempelberg und an der Grabeskirche gefunden worden.

In den Vereinigten Arabischen Emiraten wurde in einem Außenbezirk von Abu Dhabi ein Palästinenser nach Behördenangaben von einer Rakete getötet. Im Ölindustriegebiet Fudschaira brach demnach nach einem Drohnenangriff ein "großer" Brand aus. Der internationale Flughafen von Dubai setzte seinen Betrieb nach einem Drohnenvorfall und einem Brand an einem Treibstofftank vorübergehend aus.

Die saudiarabischen Streitkräfte fingen am Montag mehr als 60 Drohnen ab, wie das Verteidigungsministerium in Riad mitteilte. In der katarischen Hauptstadt Doha waren nach Angaben von Journalisten der Nachrichtenagentur AFP Explosionen zu hören. Das Verteidigungsministerium des Golfemirats teilte auf X mit, die Streitkräfte hätten einen Raketenangriff abgewehrt.

W.Matthews--TFWP