The Fort Worth Press - Öl- und Gaspreis schießt weiter in die Höhe

USD -
AED 3.672497
AFN 64.999771
ALL 81.582377
AMD 360.882256
ANG 1.789785
AOA 916.999778
ARS 1513.286102
AUD 1.428571
AWG 1.8025
AZN 1.702857
BAM 1.745767
BBD 2.010818
BDT 122.957039
BGN 1.747831
BHD 0.377028
BIF 2993.734045
BMD 1
BND 1.278094
BOB 11.745856
BRL 5.027803
BSD 0.998358
BTN 95.077255
BWP 13.71554
BYN 3.006574
BYR 19600
BZD 2.007953
CAD 1.42012
CDF 2312.499053
CHF 0.831845
CLF 0.024962
CLP 982.439958
CNY 6.69215
CNH 6.691775
COP 3190.42
CRC 454.504882
CUC 1
CUP 23.962118
CVE 98.423651
CZK 21.732995
DJF 177.785315
DKK 6.667705
DOP 61.21356
DZD 134.431967
EGP 52.789501
ERN 15
ETB 163.077994
EUR 0.89202
FJD 2.244702
FKP 0.757299
GBP 0.753385
GEL 2.595027
GGP 0.757299
GHS 11.656595
GIP 0.757299
GMD 73.999464
GNF 8783.087202
GTQ 7.632709
GYD 208.879685
HKD 7.84821
HNL 26.799007
HRK 6.721597
HTG 130.594284
HUF 324.569005
IDR 17881.15
ILS 3.075575
IMP 0.757299
INR 95.03225
IQD 1512.563038
IRR 1779859.999906
ISK 121.497322
JEP 0.757299
JMD 158.550083
JOD 0.709009
JPY 158.269501
KES 129.729798
KGS 87.449965
KHR 4063.052288
KMF 439.999584
KPW 899.999961
KRW 1338.194989
KWD 0.31181
KYD 0.831994
KZT 447.800628
LAK 22454.499201
LBP 89407.306906
LKR 330.319287
LRD 170.229669
LSL 16.463022
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.422158
MAD 9.762119
MDL 17.941062
MGA 4507.580322
MKD 54.962466
MMK 2100.154921
MNT 3596.159888
MOP 8.070711
MRU 40.044986
MUR 47.740248
MVR 15.46026
MWK 1731.260153
MXN 18.370651
MYR 4.081601
MZN 63.898401
NAD 16.463243
NGN 1329.580028
NIO 36.738847
NOK 9.49628
NPR 152.119892
NZD 1.77697
OMR 0.38449
PAB 0.998384
PEN 3.444136
PGK 4.528982
PHP 62.791502
PKR 276.426442
PLN 3.89815
PYG 5708.088616
QAR 3.63935
RON 4.760904
RSD 104.704021
RUB 83.873897
RWF 1475.08792
SAR 3.75887
SBD 8.078071
SCR 13.812051
SDG 601.490641
SEK 9.945995
SGD 1.279915
SHP 0.754518
SLE 24.670158
SLL 20969.504398
SOS 570.541086
SRD 37.647502
STD 20697.981008
STN 21.868361
SVC 8.735897
SYP 13001.999685
SZL 16.465537
THB 33.547501
TJS 9.215306
TMT 3.5
TND 2.989173
TOP 2.40776
TRY 49.385699
TTD 6.790024
TWD 32.1652
TZS 2630.000031
UAH 45.038404
UGX 4133.677286
UYU 40.131749
UZS 11879.74757
VES 875.701604
VND 25892.5
VUV 119.051984
WST 2.777036
XAF 585.12675
XAG 0.016894
XAU 0.000240277184
XCD 2.70255
XCG 1.799397
XDR 0.707052
XOF 585.12675
XPF 106.452678
YER 236.202159
ZAR 16.461202
ZMK 9001.152639
ZMW 19.87602
ZWL 321.999592
SSP 5758.266415
MXV 2.074597
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Öl- und Gaspreis schießt weiter in die Höhe

Öl- und Gaspreis schießt weiter in die Höhe

Am zehnten Tag des Iran-Kriegs ist der Ölpreis deutlich über die Schwelle von 100 Dollar gestiegen. Ein Barrel kostete am Montag im asiatischen Handel zeitweise fast 120 Dollar, der Ölpreis lag damit auf den höchsten Stand seit 2022. Auch der Gaspreis stieg weiter stark. Die Finanzminister der G7-Staaten wollten bei einem virtuellen Treffen auch über eine Freigabe von Erdöl aus Notreserven beraten.

Textgröße:

Der Ölpreis legte am Montag binnen weniger Stunden um bis zu 30 Prozent zu. Im asiatischen Handel kostete ein Barrel (159 Liter) der Nordseesorte Brent in der Spitze mehr als 119 Dollar und notierte gegen 13.40 Uhr (MEZ) bei rund 102 Dollar. Für die US-Sorte WTI wurden zwischenzeitlich ebenfalls mehr als 119 Dollar aufgerufen, der Preis lag gegen 13.40 Uhr bei knapp 100,40 Dollar. Seit Beginn der Angriffe der USA und Israels gegen den Iran sprang der Preis für WTI damit um rund 60 Prozent - einen so drastischen Anstieg in so kurzer Zeit gab es noch nie.

Auch der Preisanstieg beim Erdgas hielt an. Am Montagmorgen schnellte der niederländische TTF-Kontrakt, der als wichtigster europäischer Referenzwert gilt, rund 30 Prozent in die Höhe. Er notierte zeitweise bei 69,70 Euro.

Seit Beginn des Iran-Kriegs am 28. Februar ist die Straße von Hormus, durch die rund ein Fünftel des weltweiten Öl- und Flüssiggastransports verläuft, de facto gesperrt. Die Meerenge zwischen der arabischen Halbinsel und dem Iran wird vom iranischen Militär kontrolliert.

Als Folge des immer weiter steigenden Ölpreises sanken die Börsenkurse am Montag. In Paris, Frankfurt und London gaben die Kurse jeweils um ein bis zwei Prozent nach. Zum Beginn des Handelstags an der New Yorker Wall Street lagen alle wichtigen Aktienindizes um mindestens ein Prozent im Minus.

Zuvor waren in Asien wichtige Börsen eingebrochen: In Japan lag der Aktienindex Nikkei zum Handelsschluss über fünf Prozent im Minus. In Südkorea gaben die Kurse knapp sechs Prozent nach. Die asiatischen Länder sind stark abhängig von Öl und Gas aus Nahost.

Die Finanzminister der G7-Staaten, zu denen auch Japan gehört, wollten noch am Montag über eine mögliche Freigabe von Erdöl aus strategischen Reserven sprechen. "Der Rückgriff auf die strategischen Reserven ist eine Option", sagte der französische Präsident Emmanuel Macron zu Journalisten.

Die Internationale Energieagentur (IEA) verpflichtet ihre Mitglieder, ständig Ölbestände vorzuhalten, die mindestens 90 Tagen Netto-Importen entsprechen. Damit sollen Schocks wie ein länger andauernder Konflikt im Nahen Osten abgefedert werden.

An den deutschen Tankstellen kostete Super E10 nach Angaben des ADAC am Nachmittag um 14.30 Uhr 2,056 Euro pro Liter, Diesel 2,202 Euro. Am Sonntag hatte der Autofahrerclub Tagesdurchschnittspreise von 1,984 Euro für Super E10 und 2,117 Euro für Diesel ermittelt. Im Februar hatte der Dieselpreis im Monatsschnitt noch bei 1,722 Euro gelegen, der Benzinpreis bei 1,760 Euro.

Auf einen Tankrabatt wollte sich Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) am Montag nicht festlegen. Er wolle dazu "keine abschließende Erklärung abgeben". Die Regierung beobachte die Preise "sehr intensiv", sagte er lediglich. Das Bundeswirtschaftsministerium und Bundeskartellamt seien auch "in eine Prüfung eingetreten". Er wolle dem Ergebnis dieser Prüfung nicht vorgreifen.

Zugleich sagte Merz, er sei "besorgt" wegen der steigenden Energiepreise. Er wisse, dass dies möglicherweise durchschlagen könne auf "die Konjunktur in Deutschland", fügte er hinzu. "Und deswegen tun wir alles, um auch in der Energiepolitik unsere Unabhängigkeit zu erhöhen und durch ein verbessertes Angebot in der längeren Perspektive die Energiepreise zu senken."

SPD-Parlamentsgeschäftsführer Dirk Wiese hatte zuvor vor allem Wirtschaftsministerin Katherina Reiche (CDU) zum Handeln aufgefordert. Er erklärte, es verfestige sich der Eindruck, dass die Mineralölkonzerne "in Goldgräbermanier die unsichere Weltlage" nutzen. Die Koalition müsse "hier alle Möglichkeiten in Erwägung ziehen" und nicht wie Wirtschaftsministerin Reiche "Dinge vorzeitig vom Tisch nehmen".

H.Carroll--TFWP