The Fort Worth Press - Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg

USD -
AED 3.672501
AFN 62.506089
ALL 82.669181
AMD 376.230888
ANG 1.790083
AOA 917.000205
ARS 1397.419905
AUD 1.435039
AWG 1.80225
AZN 1.698168
BAM 1.684191
BBD 2.010067
BDT 122.460754
BGN 1.709309
BHD 0.377554
BIF 2964.056903
BMD 1
BND 1.276953
BOB 6.911428
BRL 5.232697
BSD 0.997972
BTN 93.511761
BWP 13.674625
BYN 2.954524
BYR 19600
BZD 2.007225
CAD 1.37798
CDF 2277.502199
CHF 0.790095
CLF 0.023245
CLP 917.859895
CNY 6.892698
CNH 6.89933
COP 3705.32
CRC 464.994123
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.953305
CZK 21.086056
DJF 177.721517
DKK 6.448165
DOP 59.786189
DZD 132.455879
EGP 52.712803
ERN 15
ETB 154.279108
EUR 0.86298
FJD 2.24025
FKP 0.747226
GBP 0.747695
GEL 2.705024
GGP 0.747226
GHS 10.903627
GIP 0.747226
GMD 73.494926
GNF 8747.24442
GTQ 7.642594
GYD 208.863457
HKD 7.826905
HNL 26.426305
HRK 6.498703
HTG 130.855608
HUF 336.068985
IDR 16911
ILS 3.12835
IMP 0.747226
INR 93.932503
IQD 1307.361768
IRR 1313025.000474
ISK 124.089799
JEP 0.747226
JMD 157.486621
JOD 0.70901
JPY 159.030989
KES 129.699735
KGS 87.448502
KHR 4005.063378
KMF 425.999908
KPW 900.014346
KRW 1499.749794
KWD 0.30638
KYD 0.831676
KZT 481.782876
LAK 21486.820464
LBP 89375.339068
LKR 313.699656
LRD 183.13807
LSL 17.013787
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.362944
MAD 9.303745
MDL 17.455028
MGA 4166.899883
MKD 53.155845
MMK 2100.167588
MNT 3569.46809
MOP 8.04266
MRU 39.802636
MUR 46.459912
MVR 15.460083
MWK 1730.481919
MXN 17.755035
MYR 3.95603
MZN 63.909826
NAD 17.013787
NGN 1375.60972
NIO 36.726715
NOK 9.71795
NPR 149.61272
NZD 1.72145
OMR 0.384501
PAB 0.997963
PEN 3.451997
PGK 4.309899
PHP 60.082988
PKR 278.8205
PLN 3.68605
PYG 6511.920293
QAR 3.639338
RON 4.396498
RSD 101.327022
RUB 80.505242
RWF 1459.995436
SAR 3.753487
SBD 8.041975
SCR 14.903229
SDG 600.999956
SEK 9.33675
SGD 1.279698
SHP 0.750259
SLE 24.60458
SLL 20969.510825
SOS 570.306681
SRD 37.340034
STD 20697.981008
STN 21.09741
SVC 8.732681
SYP 110.948257
SZL 17.012336
THB 32.747502
TJS 9.575933
TMT 3.51
TND 2.927264
TOP 2.40776
TRY 44.35175
TTD 6.780508
TWD 31.967501
TZS 2567.558971
UAH 43.82926
UGX 3737.239351
UYU 40.671515
UZS 12175.463071
VES 458.87816
VND 26349.5
VUV 119.508072
WST 2.738201
XAF 564.849586
XAG 0.013713
XAU 0.00022
XCD 2.70255
XCG 1.798634
XDR 0.702492
XOF 564.869043
XPF 102.697908
YER 238.598421
ZAR 16.971984
ZMK 9001.199646
ZMW 18.887324
ZWL 321.999592
  • DAX

    393.9500

    23030.86

    +1.71%

  • SDAX

    300.2300

    16817.52

    +1.79%

  • Euro STOXX 50

    93.5300

    5674.82

    +1.65%

  • MDAX

    669.3300

    28794.44

    +2.32%

  • TecDAX

    54.5800

    3470.89

    +1.57%

  • Goldpreis

    161.9000

    4563.9

    +3.55%

  • EUR/USD

    0.0004

    1.1616

    +0.03%

Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg
Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg

Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg

Die Landtagswahl in Baden‑Württemberg am 8. März 2026 war für die Sozialdemokraten ein fast schon erbärmliches Desaster und passt doch ins krude SPD-Bild um den Skandal eines mehrfach schwerstbehinderten Kindes im Bundesland Brandenburg.

Nach aktuellen Hochrechnungen der öffentlich‑rechtlichen Fernsehsender kamen die Grünen auf rund 30,3 % der Stimmen und liegen damit hauchdünn vor der CDU (29,7 %). Die AfD wurde mit 18,8 % drittstärkste Kraft, die FDP und die Linke fielen jeweils auf nur etwa 4,4 %, während weitere kleinere Parteien zusammen rund 6,9 % holten – ein Wert, der nur sehr knapp über der Fünf‑Prozent‑Hürde liegt, der für eine frühere Volkspartei in ihrem einstigen „Musterländle“ einem Absturz gleichkommt.

Die Sozialdemokraten waren in Baden‑Württemberg bis in die 1970er‑Jahre hinein fester Bestandteil des Parteiensystems. Nun müssen sie um ihren Einzug ins Parlament bangen. Politikwissenschaftler sprechen von einer existenziellen Krise: Wenn die SPD nicht einmal mehr in westdeutschen Flächenländern über fünf Prozent kommt, drohen ähnliche Abstürze in anderen Ländern und womöglich sogar die Bedeutungslosigkeit der SPD in den ostdeutschen Bundesländern, bei kommenden Landtagswahlen.

Textgröße:

Gerade im Osten Deutschlands sieht es für die SPD düster aus. In Sachsen und Thüringen bewegen sich die Umfragewerte teilweise bei sechs bis sieben Prozent, in Sachsen‑Anhalt bei rund acht Prozent. Brandenburg und Mecklenburg‑Vorpommern bilden zwar aktuell noch Ausnahmen, aber auch dort liegen die aktuellen Umfragewerte deutlich unter den Ergebnissen der vergangenen Landtagswahlen. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte die SPD bald in mehreren ostdeutschen Landtagen an der Fünf‑Prozent‑Hürde scheitern – eine Situation, die für eine Partei mit bundespolitischem Führungsanspruch kaum vorstellbar war.

Entfremdung von der arbeitenden Mitte: Viele Wählerinnen und Wähler empfinden den Fokus der SPD‑Bundesführung auf Sozialtransfers und das Bürgergeld als Einseitigkeit. Politikwissenschaftler warnen, dass eine Partei, die ihren historisch gewachsenen Kern – Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – vernachlässigt, ihre Basis verliert.

Während die SPD bei Wahlen abschmiert, erschüttern Berichte über den Umgang mit besonders verletzlichen Menschen das Vertrauen in sozialdemokratisch geführte Verwaltungen. Aktuell wird ein Fall aus Potsdam bekannt: Die zweijährige Heidrun, welche aufgrund eines KBG‑Gen‑Defekts zu 100 % schwerbehindert mit Pflegegrad 4 ist, wartet seit über einem Jahr auf einen Platz in einer integrativen Kindertagesstätte mit individueller Assistenz. Bereits im Januar 2025 hatten Vertreter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Landeshauptstadt Potsdam die besonderen Unterstützungsbedürfnisse des Kindes anerkannt. Trotzdem verweigert die Stadt die Aufnahme, obwohl gesetzliche Ansprüche nach § 24 und § 22a SGB VIII bestehen.

Das Eilrechtsschutzverfahren (einstweiliger Rechtsschutz) vor dem Verwaltungsgericht Potsdam dauert bereits seit November 2025 an, was für ein "Eil-Verfahren" zumindest Fragen aufwirft. Die Eltern des mehrfach schwerbehinderten Kindes, sahen sich nach Informationen gezwungen, Dienstaufsichtsbeschwerden zu erheben und Strafanzeigen mit Strafantrag zu erstatten, gegen mehrere Richter des Verwaltungsgerichts Potsdam, welches von der Präsidentin Ariane Holle geleitet wird, und gegen Mitarbeiter im Rathaus der Landeshauptstadt Potsdam, welches von der amtierenden Oberbürgermeisterin Noosha Aubel geführt wird.

Der Bericht erinnert daran, dass Potsdam bereits 2021 einem anderen schwerbehinderten Kind über 18 Monate lang keinen Behindertenfahrdienst zur Verfügung gestellt habe (https://Digital-Magazin.de/kein-behindertenfahrdienst-fuer-schwerbehindertes-Kind-in-Potsdam). Damals regierte noch der SPD‑Oberbürgermeister Mike Schubert. Er wurde im Mai 2025 mit großer Mehrheit abgewählt, was einer fristlosen Entlassung gleichkommt, doch laut dem Bericht hat die Stadt „aus ihrem Skandal … nichts gelernt“. In der öffentlichen Diskussion werfen Bürger der Verwaltung vor, Gesetze zu ignorieren und die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft im Stich zu lassen. Auch wenn die neue Oberbürgermeisterin Noosha Aubel parteilos ist, zeigt der Fall eine erschreckende Kontinuität in der sozialpolitischen Praxis der Potsdamer Verwaltung – eine Praxis, die in der Vergangenheit unter sozialdemokratischer Verantwortung entstand.

Da verwundert es kaum, dass die SPD eine Wahlschlappe nach der anderen erlebt, die sich in dramatischen Wahlergebnissen, enttäuschten Kernwählern und skandalträchtigen Verwaltungsfällen widerspiegelt. Die Landtagswahl in Baden‑Württemberg brachte mit 5,5 % einen historischen Tiefpunkt, und Umfragen deuten darauf hin, dass die Partei in Ostdeutschland an die Schwelle der parlamentarischen Bedeutungslosigkeit gerät.

Gleichzeitig erschüttert der Potsdamer Skandal um das schwerstbehinderte Kind Heidrun das Bild der SPD als Hüterin des Sozialstaats. Wer eine Politik mit moralischem Anspruch anführen will, muss gerade den Schwächsten konsequent helfen. Dazu scheint die Brandenburger Landesregierung unter Dr. Dietmar Woidke (SPD) – zumindest in dem Skandal um ein mehrfach schwerstbehindertes Kleinkind – nicht in der Lage zu sein und darf sich dann auch nicht wundern, wenn die Bürger Derartiges an der Wahlurne möglicherweise nicht vergessen.