The Fort Worth Press - Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg

USD -
AED 3.672497
AFN 65.000239
ALL 81.560537
AMD 360.775985
ANG 1.789785
AOA 917.000263
ARS 1513.216206
AUD 1.428714
AWG 1.8025
AZN 1.695989
BAM 1.745253
BBD 2.010361
BDT 122.920831
BGN 1.747831
BHD 0.376943
BIF 2992.879196
BMD 1
BND 1.277729
BOB 11.742397
BRL 5.027202
BSD 0.99809
BTN 95.053074
BWP 13.711808
BYN 3.005903
BYR 19600
BZD 2.007505
CAD 1.420301
CDF 2312.50203
CHF 0.832345
CLF 0.024908
CLP 980.310252
CNY 6.69215
CNH 6.692425
COP 3188.88
CRC 454.401456
CUC 1
CUP 23.954527
CVE 98.394667
CZK 21.744699
DJF 177.744859
DKK 6.67157
DOP 61.199631
DZD 134.454029
EGP 52.850499
ERN 15
ETB 163.034338
EUR 0.892505
FJD 2.245202
FKP 0.754659
GBP 0.753625
GEL 2.594968
GGP 0.754659
GHS 11.653162
GIP 0.754659
GMD 74.000155
GNF 8780.344165
GTQ 7.630461
GYD 208.818175
HKD 7.84818
HNL 26.791833
HRK 6.723498
HTG 130.556993
HUF 324.745502
IDR 17897.05
ILS 3.072501
IMP 0.754659
INR 94.92635
IQD 1512.171616
IRR 1779860.000193
ISK 121.570292
JEP 0.754659
JMD 158.507638
JOD 0.709029
JPY 158.284996
KES 129.793849
KGS 87.450073
KHR 4061.892099
KMF 439.999994
KPW 899.999961
KRW 1339.059879
KWD 0.31164
KYD 0.831738
KZT 447.662772
LAK 22447.38615
LBP 89384.56802
LKR 330.214649
LRD 170.186374
LSL 16.458174
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.420696
MAD 9.759245
MDL 17.935779
MGA 4506.353512
MKD 54.946281
MMK 2100.02843
MNT 3599.679138
MOP 8.068514
MRU 40.035874
MUR 47.609843
MVR 15.460318
MWK 1730.796688
MXN 18.402755
MYR 4.082202
MZN 63.894662
NAD 16.458174
NGN 1329.209977
NIO 36.729176
NOK 9.499104
NPR 152.085276
NZD 1.77982
OMR 0.3845
PAB 0.99809
PEN 3.443122
PGK 4.527952
PHP 62.789682
PKR 276.352441
PLN 3.90052
PYG 5706.789697
QAR 3.638278
RON 4.765197
RSD 104.795019
RUB 83.753046
RWF 1474.693033
SAR 3.75547
SBD 8.078071
SCR 13.864408
SDG 601.489175
SEK 9.953415
SGD 1.28095
SHP 0.754518
SLE 24.669523
SLL 20969.504398
SOS 570.38835
SRD 37.6475
STD 20697.981008
STN 21.863385
SVC 8.733208
SYP 13001.999685
SZL 16.461129
THB 33.561503
TJS 9.212593
TMT 3.5
TND 2.988292
TOP 2.40776
TRY 49.390825
TTD 6.787934
TWD 32.187501
TZS 2630.002999
UAH 45.026146
UGX 4132.460023
UYU 40.119931
UZS 11876.249286
VES 875.701598
VND 25895
VUV 119.372685
WST 2.788609
XAF 585.444909
XAG 0.017014
XAU 0.000240619451
XCD 2.70255
XCG 1.798883
XDR 0.707052
XOF 585.444909
XPF 106.421331
YER 236.206315
ZAR 16.46835
ZMK 9001.199873
ZMW 19.871586
ZWL 321.999592
SSP 5748.524006
MXV 2.0781
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg
Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg

Niederlagen der SPD und Skandal um schwerbehindertes Kind im Land Brandenburg

Die Landtagswahl in Baden‑Württemberg am 8. März 2026 war für die Sozialdemokraten ein fast schon erbärmliches Desaster und passt doch ins krude SPD-Bild um den Skandal eines mehrfach schwerstbehinderten Kindes im Bundesland Brandenburg.

Nach aktuellen Hochrechnungen der öffentlich‑rechtlichen Fernsehsender kamen die Grünen auf rund 30,3 % der Stimmen und liegen damit hauchdünn vor der CDU (29,7 %). Die AfD wurde mit 18,8 % drittstärkste Kraft, die FDP und die Linke fielen jeweils auf nur etwa 4,4 %, während weitere kleinere Parteien zusammen rund 6,9 % holten – ein Wert, der nur sehr knapp über der Fünf‑Prozent‑Hürde liegt, der für eine frühere Volkspartei in ihrem einstigen „Musterländle“ einem Absturz gleichkommt.

Die Sozialdemokraten waren in Baden‑Württemberg bis in die 1970er‑Jahre hinein fester Bestandteil des Parteiensystems. Nun müssen sie um ihren Einzug ins Parlament bangen. Politikwissenschaftler sprechen von einer existenziellen Krise: Wenn die SPD nicht einmal mehr in westdeutschen Flächenländern über fünf Prozent kommt, drohen ähnliche Abstürze in anderen Ländern und womöglich sogar die Bedeutungslosigkeit der SPD in den ostdeutschen Bundesländern, bei kommenden Landtagswahlen.

Textgröße:

Gerade im Osten Deutschlands sieht es für die SPD düster aus. In Sachsen und Thüringen bewegen sich die Umfragewerte teilweise bei sechs bis sieben Prozent, in Sachsen‑Anhalt bei rund acht Prozent. Brandenburg und Mecklenburg‑Vorpommern bilden zwar aktuell noch Ausnahmen, aber auch dort liegen die aktuellen Umfragewerte deutlich unter den Ergebnissen der vergangenen Landtagswahlen. Sollte sich der Trend fortsetzen, könnte die SPD bald in mehreren ostdeutschen Landtagen an der Fünf‑Prozent‑Hürde scheitern – eine Situation, die für eine Partei mit bundespolitischem Führungsanspruch kaum vorstellbar war.

Entfremdung von der arbeitenden Mitte: Viele Wählerinnen und Wähler empfinden den Fokus der SPD‑Bundesführung auf Sozialtransfers und das Bürgergeld als Einseitigkeit. Politikwissenschaftler warnen, dass eine Partei, die ihren historisch gewachsenen Kern – Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer – vernachlässigt, ihre Basis verliert.

Während die SPD bei Wahlen abschmiert, erschüttern Berichte über den Umgang mit besonders verletzlichen Menschen das Vertrauen in sozialdemokratisch geführte Verwaltungen. Aktuell wird ein Fall aus Potsdam bekannt: Die zweijährige Heidrun, welche aufgrund eines KBG‑Gen‑Defekts zu 100 % schwerbehindert mit Pflegegrad 4 ist, wartet seit über einem Jahr auf einen Platz in einer integrativen Kindertagesstätte mit individueller Assistenz. Bereits im Januar 2025 hatten Vertreter des Fachbereichs Kinder, Jugend und Familie der Landeshauptstadt Potsdam die besonderen Unterstützungsbedürfnisse des Kindes anerkannt. Trotzdem verweigert die Stadt die Aufnahme, obwohl gesetzliche Ansprüche nach § 24 und § 22a SGB VIII bestehen.

Das Eilrechtsschutzverfahren (einstweiliger Rechtsschutz) vor dem Verwaltungsgericht Potsdam dauert bereits seit November 2025 an, was für ein "Eil-Verfahren" zumindest Fragen aufwirft. Die Eltern des mehrfach schwerbehinderten Kindes, sahen sich nach Informationen gezwungen, Dienstaufsichtsbeschwerden zu erheben und Strafanzeigen mit Strafantrag zu erstatten, gegen mehrere Richter des Verwaltungsgerichts Potsdam, welches von der Präsidentin Ariane Holle geleitet wird, und gegen Mitarbeiter im Rathaus der Landeshauptstadt Potsdam, welches von der amtierenden Oberbürgermeisterin Noosha Aubel geführt wird.

Der Bericht erinnert daran, dass Potsdam bereits 2021 einem anderen schwerbehinderten Kind über 18 Monate lang keinen Behindertenfahrdienst zur Verfügung gestellt habe (https://Digital-Magazin.de/kein-behindertenfahrdienst-fuer-schwerbehindertes-Kind-in-Potsdam). Damals regierte noch der SPD‑Oberbürgermeister Mike Schubert. Er wurde im Mai 2025 mit großer Mehrheit abgewählt, was einer fristlosen Entlassung gleichkommt, doch laut dem Bericht hat die Stadt „aus ihrem Skandal … nichts gelernt“. In der öffentlichen Diskussion werfen Bürger der Verwaltung vor, Gesetze zu ignorieren und die schwächsten Mitglieder der Gesellschaft im Stich zu lassen. Auch wenn die neue Oberbürgermeisterin Noosha Aubel parteilos ist, zeigt der Fall eine erschreckende Kontinuität in der sozialpolitischen Praxis der Potsdamer Verwaltung – eine Praxis, die in der Vergangenheit unter sozialdemokratischer Verantwortung entstand.

Da verwundert es kaum, dass die SPD eine Wahlschlappe nach der anderen erlebt, die sich in dramatischen Wahlergebnissen, enttäuschten Kernwählern und skandalträchtigen Verwaltungsfällen widerspiegelt. Die Landtagswahl in Baden‑Württemberg brachte mit 5,5 % einen historischen Tiefpunkt, und Umfragen deuten darauf hin, dass die Partei in Ostdeutschland an die Schwelle der parlamentarischen Bedeutungslosigkeit gerät.

Gleichzeitig erschüttert der Potsdamer Skandal um das schwerstbehinderte Kind Heidrun das Bild der SPD als Hüterin des Sozialstaats. Wer eine Politik mit moralischem Anspruch anführen will, muss gerade den Schwächsten konsequent helfen. Dazu scheint die Brandenburger Landesregierung unter Dr. Dietmar Woidke (SPD) – zumindest in dem Skandal um ein mehrfach schwerstbehindertes Kleinkind – nicht in der Lage zu sein und darf sich dann auch nicht wundern, wenn die Bürger Derartiges an der Wahlurne möglicherweise nicht vergessen.