The Fort Worth Press - Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab

USD -
AED 3.672497
AFN 65.000209
ALL 79.318512
AMD 361.63825
ANG 1.789783
AOA 918.000458
ARS 1497.256429
AUD 1.40343
AWG 1.80125
AZN 1.703662
BAM 1.675261
BBD 2.002407
BDT 121.486481
BGN 1.696366
BHD 0.374916
BIF 2971.693871
BMD 1
BND 1.269043
BOB 11.487331
BRL 5.180402
BSD 0.994222
BTN 95.148891
BWP 13.427498
BYN 3.023954
BYR 19600
BZD 1.999495
CAD 1.377295
CDF 2272.999781
CHF 0.797335
CLF 0.023423
CLP 921.879627
CNY 6.72975
CNH 6.72234
COP 3053.08
CRC 444.89747
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.449846
CZK 20.64195
DJF 177.036177
DKK 6.38979
DOP 58.408853
DZD 132.771436
EGP 50.782704
ERN 15
ETB 162.391517
EUR 0.85475
FJD 2.197405
FKP 0.738395
GBP 0.733385
GEL 2.601776
GGP 0.738395
GHS 11.059055
GIP 0.738395
GMD 73.493742
GNF 8735.389979
GTQ 7.586523
GYD 207.982528
HKD 7.84355
HNL 26.65713
HRK 6.441604
HTG 130.039446
HUF 311.297992
IDR 17768.05
ILS 2.98185
IMP 0.738395
INR 95.702497
IQD 1302.416816
IRR 1374600.000231
ISK 121.549841
JEP 0.738395
JMD 157.093849
JOD 0.708971
JPY 158.445053
KES 129.450046
KGS 87.45032
KHR 4019.99289
KMF 422.000192
KPW 900.000294
KRW 1394.19681
KWD 0.30827
KYD 0.828476
KZT 459.233626
LAK 22389.728084
LBP 89029.718745
LKR 329.023388
LRD 180.444559
LSL 16.152967
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.327493
MAD 9.218217
MDL 17.145133
MGA 4284.533451
MKD 52.699878
MMK 2099.245957
MNT 3597.150887
MOP 8.029277
MRU 39.775239
MUR 46.81979
MVR 15.45016
MWK 1723.920836
MXN 16.965975
MYR 4.043009
MZN 63.895012
NAD 16.152967
NGN 1345.159943
NIO 36.585731
NOK 9.30842
NPR 152.239049
NZD 1.67939
OMR 0.384504
PAB 0.99421
PEN 3.347881
PGK 4.403577
PHP 61.729874
PKR 275.912698
PLN 3.68949
PYG 5980.581526
QAR 3.624582
RON 4.486898
RSD 100.339715
RUB 83.67681
RWF 1464.895863
SAR 3.756102
SBD 8.032258
SCR 13.995269
SDG 601.496392
SEK 9.44946
SGD 1.27091
SHP 0.740866
SLE 24.593843
SLL 20969.499227
SOS 568.158944
SRD 37.74205
STD 20697.981008
STN 20.986539
SVC 8.699339
SYP 13001.999906
SZL 16.157506
THB 32.8585
TJS 9.171356
TMT 3.5
TND 2.905612
TOP 2.40776
TRY 47.954098
TTD 6.743729
TWD 31.912502
TZS 2647.726042
UAH 44.451135
UGX 3707.764121
UYU 39.847531
UZS 11731.501428
VES 776.44435
VND 26098
VUV 118.215486
WST 2.715898
XAF 561.869194
XAG 0.015
XAU 0.000223
XCD 2.70255
XCG 1.791776
XDR 0.707052
XOF 561.874007
XPF 102.15383
YER 237.075028
ZAR 16.12191
ZMK 9001.199966
ZMW 18.615866
ZWL 321.999592
  • SDAX

    33.6700

    18567.71

    +0.18%

  • DAX

    -103.5600

    25987.77

    -0.4%

  • Euro STOXX 50

    -14.9400

    6429.52

    -0.23%

  • Goldpreis

    -18.0000

    4527.3

    -0.4%

  • TecDAX

    6.1600

    4065.32

    +0.15%

  • MDAX

    -10.0700

    31812.4

    -0.03%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1689

    +0.06%

Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab
Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab / Foto: © AFP

Erneute massive Angriffe auf Teheran - Iran lehnt Verhandlungen ab

Zwei Tage nach Beginn des US-israelischen Kriegs gegen den Iran hat die israelische Armee erneut massive Angriffe auf Teheran geflogen. Die Luftwaffe habe "unter Anleitung der Geheimdienste" einen weiteren "umfassenden Angriff auf Ziele des iranischen Terrorregimes" im Zentrum der Hauptstadt gestartet, erklärte die Armee am Montag. US-Präsident Donald Trump hatte zuvor die Erwartung geäußert, dass der Krieg etwa vier Wochen dauern werde. Irans Sicherheitsratschef Ali Laridschani lehnte mögliche Verhandlungen mit den USA ab.

Textgröße:

Journalisten der Nachrichtenagentur AFP berichteten am Montag von starken Explosionen im Zentrum von Teheran, die Wohngebäude erschütterten. Auch im Westen der Stadt waren heftige Detonationen zu hören.

Nach Angaben der staatlichen iranischen Nachrichtenagentur wurden in der westiranischen Provinz bei US-israelischen Angriffen drei Mitglieder der Revolutionsgarden getötet. In der Stadt Chorramabad seien fünf Mitglieder der Armee getötet worden, meldete die Agentur Tasnim unter Berufung auf das Militär.

Die israelische Armee erklärte, sie werde ihre Angriffe im Iran verstärken. "Wir werden die Schlüsselelemente dieses Regimes zunehmend angreifen und den Schaden weiter intensivieren. Das wird so lange dauern, wie es nötig ist", sagte Armeesprecher Effie Defrin vor Journalisten.

Laut jüngsten Angaben des iranischen Roten Halbmonds wurden bei den am Samstag begonnenen Angriffen auf den Iran bis Montagvormittag insgesamt 555 Menschen getötet. Insgesamt seien 131 Städte im Land betroffen gewesen. Die US-Armee gab ihrerseits den Tod eines vierten Soldaten bei den Kämpfen bekannt.

Der Iran meldete weitere Angriffe auf Israel. Die Revolutionsgarden nahmen nach eigenen Angaben dabei auch den Amtssitz des israelischen Ministerpräsidenten Benjamin Netanjahu und das Hauptquartier des israelischen Luftwaffenkommandanten mit Raketen ins Visier. Das iranische Staatsfernsehen meldete eine erneute Angriffswelle mit Raketen und Drohnen auf Ziele im südisraelischen Be'er Scheva.

Am Samstag hatten Israel und die USA massive Angriffe auf den Iran begonnen. Dabei wurden unter anderen der oberste Führer Ayatollah Ali Chamenei und andere iranische Führungsfiguren getötet. Der Iran reagierte mit Gegenangriffen auf Israel, Staaten am Golf und US-Einrichtungen in der Region.

Der iranische Sicherheitsratschef Laridschani wies in der Nacht zum Montag Berichte über mögliche Gespräche mit den USA zurück. "Wir werden nicht mit den USA verhandeln", erklärte Laridschani im Onlinedienst X. Sein Land sei "bereit für einen langen Krieg", fügte er wenige Stunden später an.

US-Präsident Donald Trump hatte in einem Interview mit dem Magazin "The Atlantic" gesagt, er habe Gesprächen mit der iranischen Führung zugestimmt, aber keine Angaben zu deren Zeitpunkt gemacht.

Unterdessen weitete sich der Konflikt auf den Libanon aus. Nachdem die pro-iranische Hisbollah-Miliz Ziele im Norden Israels attackiert hatte, flog die israelische Armee Angriffe auf den Süden des Libanon und südliche Vororte der Hauptstadt Beirut, wo sich Hochburgen der Hisbollah befinden. Das libanesische Gesundheitsministerium teilte am Montagmorgen mit, bis zu diesem Zeitpunkt seien mindestens 31 Menschen bei den israelischen Angriffen getötet worden.

Die israelische Armee erklärte, sie habe den Geheimdienstchef der Hisbollah, Hussein Mukalled, bei einem "Präzisionsschlag" am Sonntag getötet. Verteidigungsminister Israel Katz drohte zudem Hisbollah-Chef Naim Kassem, dieser werde wie bereits Chamenei durch israelische Angriffe "auf den Grund der Hölle" befördert werden.

Erstmals getroffen wurde in der Nacht zum Montag auch europäisches Gebiet. Im britischen Luftwaffen-Stützpunkt Akrotiri auf Zypern schlug eine Drohne ein, nach Angaben des Verteidigungsministeriums in London wurde die Landebahn beschädigt.

Der zyprische Präsident Nikos Christodoulides schrieb von "geringem Sachschaden". Die "genaue Herkunft" der Drohne werde noch überprüft. Es sei aber bestätigt worden, dass die Republik Zypern "nicht das Ziel" gewesen sei. Bei den Militärstützpunkten Akrotiri im Süden und Dekelia im Südosten Zyperns handelt es sich um britische Überseegebiete. Großbritannien hatte sich zuvor dazu bereit erklärt, der USA die Nutzung britischer Stützpunkte zu gestatten.

Auch in der Golfregion schlugen am Montag erneut iranische Geschosse ein. In Kuwait stieg aus der US-Botschaft Rauch auf, die Botschaft selbst rief dazu auf, dem Gebäudekomplex fernzubleiben. Beim Abwehr iranischer Geschosse wurden über Kuwait nach Angaben der US-Armee drei US-Kampfflugzeuge vom Typ F-15E "versehentlich" von der kuwaitischen Luftabwehr abgeschossen, die sechs Insassen hätten sich per Schleudersitz retten können.

In Saudi-Arabien traf ein Drohnenangriff die Raffinerie Ras Tanura, eine der größten des Landes. Der dadurch ausgelöste Brand wurde nach Informationen der Nachrichtenagentur AFP rasch gelöscht. Saudi-Arabien drohte für den Fall eines "koordinierten Angriffs" auf den staatlichen Ölkonzern Aramco mit einem Gegenangriff auf die iranische Erdöl-Industrie.

P.McDonald--TFWP