The Fort Worth Press - Iran-Krise: USA legen Botschaftsmitarbeitern in Israel die Ausreise nahe

USD -
AED 3.672499
AFN 64.999916
ALL 81.612415
AMD 361.429417
ANG 1.789785
AOA 917.000014
ARS 1515.013675
AUD 1.438249
AWG 1.8025
AZN 1.700214
BAM 1.747405
BBD 2.013572
BDT 123.421934
BGN 1.747831
BHD 0.377753
BIF 2993.687766
BMD 1
BND 1.282034
BOB 11.711836
BRL 5.048501
BSD 0.999772
BTN 95.182957
BWP 13.733399
BYN 3.020865
BYR 19600
BZD 2.010641
CAD 1.428685
CDF 2312.496248
CHF 0.83934
CLF 0.025067
CLP 986.569921
CNY 6.692151
CNH 6.70015
COP 3199.72
CRC 455.660238
CUC 1
CUP 23.993531
CVE 98.516424
CZK 21.93055
DJF 178.022773
DKK 6.72558
DOP 61.224946
DZD 134.824654
EGP 53.071104
ERN 15
ETB 163.294038
EUR 0.899696
FJD 2.253302
FKP 0.754659
GBP 0.760725
GEL 2.594977
GGP 0.754659
GHS 11.661597
GIP 0.754659
GMD 74.000188
GNF 8795.13605
GTQ 7.639869
GYD 209.069102
HKD 7.84837
HNL 26.840523
HRK 6.774401
HTG 130.910423
HUF 327.813001
IDR 17987.8
ILS 3.097598
IMP 0.754659
INR 95.200404
IQD 1515.48045
IRR 1779859.999568
ISK 122.720223
JEP 0.754659
JMD 158.765613
JOD 0.708973
JPY 158.933973
KES 129.779826
KGS 87.450008
KHR 4061.41256
KMF 439.99971
KPW 899.999961
KRW 1342.859621
KWD 0.31205
KYD 0.833099
KZT 451.695332
LAK 22493.623218
LBP 89523.405358
LKR 330.891222
LRD 170.452667
LSL 16.481157
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.422994
MAD 9.847399
MDL 17.89398
MGA 4501.940954
MKD 55.018986
MMK 2100.02843
MNT 3599.679138
MOP 8.081626
MRU 40.049676
MUR 47.439976
MVR 15.459908
MWK 1733.742534
MXN 18.55201
MYR 4.085202
MZN 63.926725
NAD 16.480347
NGN 1330.069802
NIO 36.792495
NOK 9.554205
NPR 152.293053
NZD 1.796445
OMR 0.38452
PAB 0.999736
PEN 3.442394
PGK 4.53782
PHP 62.956996
PKR 276.801369
PLN 3.93499
PYG 5704.585558
QAR 3.644591
RON 4.801205
RSD 105.635355
RUB 83.877246
RWF 1475.009269
SAR 3.74887
SBD 8.078071
SCR 13.864706
SDG 601.500861
SEK 10.087235
SGD 1.287135
SHP 0.754518
SLE 24.669714
SLL 20969.504398
SOS 571.364753
SRD 37.71204
STD 20697.981008
STN 21.88956
SVC 8.747783
SYP 13001.999685
SZL 16.474351
THB 33.724969
TJS 9.227237
TMT 3.5
TND 2.988314
TOP 2.40776
TRY 49.392098
TTD 6.799166
TWD 32.150946
TZS 2630.012996
UAH 44.933885
UGX 4039.293995
UYU 40.187267
UZS 11957.007308
VES 875.701597
VND 25897
VUV 119.372685
WST 2.788609
XAF 590.1616
XAG 0.017847
XAU 0.000244767483
XCD 2.70255
XCG 1.801832
XDR 0.707052
XOF 590.1616
XPF 106.553496
YER 236.195602
ZAR 16.66414
ZMK 9001.201353
ZMW 19.868757
ZWL 321.999592
SSP 5748.524006
MXV 2.094954
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Iran-Krise: USA legen Botschaftsmitarbeitern in Israel die Ausreise nahe
Iran-Krise: USA legen Botschaftsmitarbeitern in Israel die Ausreise nahe / Foto: © AFP

Iran-Krise: USA legen Botschaftsmitarbeitern in Israel die Ausreise nahe

Angesichts eines möglichen US-Angriffs auf den Iran hat Washington Botschaftsmitarbeitern in Israel die Ausreise nahegelegt. Nicht dringend benötigte Mitarbeiter und ihre Familien "sollten erwägen, Israel zu verlassen, solange noch Linienflüge verfügbar sind", erklärte die Botschaft am Freitag. Die Ankündigung erfolgte einen Tag nach indirekten Atomgesprächen zwischen den USA und dem Iran, sie bestärkte die Furcht vor einer Eskalation.

Textgröße:

US-Präsident Donald Trump droht der mit Israel verfeindeten Führung des Iran seit Wochen mit einem Militäreinsatz. Er hat Teheran eine Frist bis Anfang März gesetzt, um sich mit Washington auf ein neues Atom-Abkommen zu einigen.

Allen "nicht zur Notfallbesetzung gehörenden" Angestellten der Vertretung in Jerusalem sowie deren Angehörigen werde es aufgrund von "Sicherheitsrisiken" mit sofortiger Wirkung freigestellt, Israel zu verlassen, erklärte die US-Botschaft auf ihrer Website.

Wie die "New York Times" berichtete, soll Botschafter Mike Huckabee die Angestellten in einer E-Mail mit noch drastischeren Worten zur Ausreise aufgefordert haben. Diejenigen, die das Land verlassen wollten, sollten dies "HEUTE" tun, schrieb Huckabee demnach und fügte hinzu: "Bemühen Sie sich darum, einen Platz in einem Flugzeug irgendwohin zu bekommen, von wo aus Sie dann nach Washington weiterreisen können, aber die oberste Priorität ist es, das Land schnell zu verlassen."

US-Vizepräsident JD Vance wies Sorgen vor möglichen Konsequenzen eines US-Angriffs auf den Iran zurück. Es bestehe "keine Chance", dass ein solcher Schlag gegen Teheran die USA "jahrelang in einen Krieg im Nahen Osten" verwickeln würde, sagte Vance der "Washington Post". UN-Menschenrechtskommissar Volker Türk zeigte sich hingegen "extrem alarmiert über die Möglichkeit einer regionalen militärischen Eskalation". Vor dem UN-Menschenrechtsrat in Genf sagte er: "Ich hoffe, die Stimme der Vernunft setzt sich durch."

Auch China warnte seine Staatsbürger vor einer Eskalation in der Region. Chinesen im Iran sollten das Land "so bald wie möglich" verlassen. Chinesische Staatsbürger in Israel wurden zu höchster Wachsamkeit aufgerufen, wie Staatsmedien berichteten.

Um den Druck auf den Iran zu erhöhen, hatten die USA in den vergangenen Wochen ihre Militärpräsenz in der Region deutlich verstärkt und zwei Flugzeugträger sowie Kriegsschiffe in die Region verlegt. Der weltgrößte Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" wurde vor der Küste Israels erwartet. Der Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" war bereits zuvor in die Golfregion geschickt worden.

In den Atomverhandlungen wollen die US-Vertreter laut dem "Wall Street Journal" vom Donnerstag fordern, dass der Iran seine drei wichtigsten Atomanlagen zurückbaut und das angereicherte Uran an die USA übergibt.

Irans Außenminister Abbas Araghtschi rief die USA am Freitag auf, in den Verhandlungen über ein Atomabkommen auf "übertriebene Forderungen" zu verzichten. Welche Forderungen er meinte, sagte er nicht. Araghtschi hatte am Donnerstag in Genf an einer dritten Runde indirekter Atom-Gespräche mit den USA unter Vermittlung des Oman teilgenommen und anschließend wie der Oman von "Fortschritten" gesprochen. Seinen Angaben zufolge sollen die Gespräche am Montag in Wien auf technischer Ebene fortgesetzt werden. Auch auf politischer Ebene könnten in der nächsten Woche weitere Gespräche stattfinden. Dies wurde von US-Seite nicht bestätigt.

Während Teheran die indirekten Gespräche mit den USA thematisch auf das iranische Atomprogramm und die gegen den Iran verhängten Sanktionen beschränken will, verlangt Washington die inhaltliche Einbeziehung des iranischen Raketenprogramms und der Unterstützung Teherans für Milizen in der Nahost-Region wie die Hamas und die Hisbollah.

Trump hatte am Dienstag in seiner Rede zur Lage der Nation vor dem US-Kongress gesagt, dass Teheran an Raketen arbeite, welche die USA erreichen könnten. Teheran wies dies als "Lügen" zurück. Offiziell haben die iranischen Raketen eine Reichweite von 2000 Kilometern, wodurch der Iran seinen Erzfeind Israel angreifen kann. Der wissenschaftliche Dienst des US-Kongresses schätzt sie hingegen auf rund 3000 Kilometer.

US-Außenminister Marco Rubio sagte am Mittwoch, Teheran verweigere eine Diskussion über sein Raketenprogramm und das sei "ein großes Problem".

Teheran hat wiederholt erklärt, dass seine Raketen einzig der Verteidigung dienen. Im Juni hatten Israel und der Iran einen Zwölf-Tage-Krieg geführt, bei dem die USA an der Seite Israels eingriffen und mehrere iranische Atomanlagen bombardierten.

P.Navarro--TFWP