The Fort Worth Press - Trumps "Friedensrat": Ministerin Alabali Radovan fordert konkrete Gaza-Hilfen

USD -
AED 3.672501
AFN 64.485622
ALL 81.549749
AMD 361.430444
ANG 1.789785
AOA 917.99947
ARS 1513.248302
AUD 1.433795
AWG 1.8
AZN 1.701095
BAM 1.747405
BBD 2.013572
BDT 123.421934
BGN 1.747831
BHD 0.37766
BIF 2995
BMD 1
BND 1.282034
BOB 11.711836
BRL 5.041198
BSD 0.999772
BTN 95.182957
BWP 13.733399
BYN 3.020865
BYR 19600
BZD 2.010641
CAD 1.421365
CDF 2312.520298
CHF 0.83205
CLF 0.025036
CLP 985.36034
CNY 6.69275
CNH 6.693545
COP 3196.93
CRC 455.660238
CUC 1
CUP 23.993531
CVE 99.404736
CZK 21.771992
DJF 177.719961
DKK 6.68041
DOP 61.249753
DZD 134.533389
EGP 53.067426
ERN 15
ETB 161.130477
EUR 0.89371
FJD 2.26455
FKP 0.754659
GBP 0.756045
GEL 2.597547
GGP 0.754659
GHS 11.664996
GIP 0.754659
GMD 73.999665
GNF 8799.999943
GTQ 7.639869
GYD 209.069102
HKD 7.847785
HNL 26.95013
HRK 6.732599
HTG 130.910423
HUF 325.206958
IDR 17930.35
ILS 3.097596
IMP 0.754659
INR 95.15175
IQD 1513
IRR 1790499.999928
ISK 121.920114
JEP 0.754659
JMD 158.765613
JOD 0.70898
JPY 157.930248
KES 129.779826
KGS 87.450163
KHR 4071.99991
KMF 441.999636
KPW 899.999961
KRW 1341.910271
KWD 0.31165
KYD 0.833099
KZT 451.695332
LAK 22499.999977
LBP 89549.99985
LKR 330.891222
LRD 170.749848
LSL 16.490129
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.429535
MAD 9.747029
MDL 17.89398
MGA 4499.999495
MKD 55.199462
MMK 2100.02843
MNT 3599.679138
MOP 8.081626
MRU 40.220079
MUR 47.610274
MVR 15.459906
MWK 1741.999788
MXN 18.473045
MYR 4.084099
MZN 63.910111
NAD 16.489766
NGN 1330.050088
NIO 36.849829
NOK 9.49815
NPR 152.293053
NZD 1.784099
OMR 0.384484
PAB 0.999736
PEN 3.430498
PGK 4.45175
PHP 62.907991
PKR 277.035036
PLN 3.906445
PYG 5704.585558
QAR 3.640169
RON 4.768703
RSD 104.962028
RUB 83.624996
RWF 1475
SAR 3.74237
SBD 8.078071
SCR 13.936404
SDG 601.497355
SEK 9.988495
SGD 1.28391
SHP 0.754518
SLE 24.669916
SLL 20969.504398
SOS 571.501784
SRD 37.711972
STD 20697.981008
STN 21.975
SVC 8.747783
SYP 13001.999685
SZL 16.490294
THB 33.633008
TJS 9.227237
TMT 3.5
TND 3.3035
TOP 2.40776
TRY 49.414402
TTD 6.799166
TWD 32.203098
TZS 2630.002993
UAH 44.933885
UGX 4039.293995
UYU 40.187267
UZS 11951.499896
VES 875.701604
VND 25897
VUV 119.372685
WST 2.788609
XAF 586.235332
XAG 0.01792
XAU 0.000242805963
XCD 2.70255
XCG 1.801832
XDR 0.707052
XOF 586.235332
XPF 106.874987
YER 236.200463
ZAR 16.58286
ZMK 9001.197676
ZMW 19.868757
ZWL 321.999592
SSP 5748.524006
MXV 2.086037
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Trumps "Friedensrat": Ministerin Alabali Radovan fordert konkrete Gaza-Hilfen

Trumps "Friedensrat": Ministerin Alabali Radovan fordert konkrete Gaza-Hilfen

Vor der ersten Sitzung des sogenannten Friedensrats unter Vorsitz von US-Präsident Donald Trump hat Bundesentwicklungsministerin Reem Alabali Radovan (SPD) konkrete Hilfen für die Menschen im Gazastreifen gefordert. Es sei wichtig, dass das Treffen am Donnerstag "tatkräftiges Handeln und konkrete Hilfen in den Fokus stellt, die den Menschen in Gaza schnell zu Gute kommen", sagte Alabali Radovan der "Frankfurter Rundschau".

Textgröße:

"Deutschland ist nicht Teil dieses Friedensrats, aber wir stehen in intensivem Austausch mit seinen Mitgliedern", fügte die Ministerin hinzu. Deutschland stehe weiterhin bereit, den Wiederaufbau im Gazastreifen zu unterstützen und zu einer nachhaltigen Verbesserung der Situation dort und in der Region beizutragen.

Auf der Münchner Sicherheitskonferenz habe sie dazu in der vergangenen Woche zahlreiche Gespräche geführt, sagte Alabali Radovan: "Mit der EU-Kommission, Frankreich, Italien, Norwegen, den arabischen Staaten sowie auch mit Nickolay Mladenow, dem Hohen Vertreter für Gaza des bereits erwähnten Friedensrats."

Der Wiederaufbau Gazas könne nur unter den richtigen politischen Rahmenbedingungen stattfinden, sagte Alabali Radovan. "Dazu gehört zwingend die Entwaffnung der Hamas; sie darf keine Rolle mehr spielen. Dazu gehört aber auch das Selbstbestimmungsrecht der Palästinenserinnen und Palästinenser. Sie müssen Teil des Wiederaufbaus sein." Es brauche zudem das Ziel der Zweistaatenlösung: "Da sind wir sehr klar."

Bei dem ersten Treffen des "Friedensrats" werden Hilfszusagen im Umfang von fünf Milliarden Dollar (rund 4,2 Milliarden Euro) für den Gazastreifen erwartet, wie Trump verkündet hatte. Der US-Präsident rechnet zudem mit "Tausenden von Einsatzkräften" für die geplante Internationale Stabilisierungstruppe für den Gazastreifen.

Zur ersten Sitzung des "Friedensrats" haben sich Trump-Verbündete wie der ungarische Regierungschef Viktor Orban angekündigt. Die EU entsendet die Mittelmeer-Kommissarin Dubrasvka Suica, um als Beobachterin der Sitzung zum Gazastreifen beizuwohnen. Deutschland wird durch einen hochrangigen Beamten vertreten, der nach Angaben aus dem Auswärtigen Amt in Berlin ebenfalls als Beobachter an der Gaza-Sitzung teilnehmen wird.

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte verfassungsrechtliche Bedenken gegen eine Mitgliedschaft im "Friedensrat" geltend gemacht. Trump versteht das Gremium als Konkurrenz zur UNO.

Die stellvertretende Fraktionsvorsitzende der Grünen, Agnieszka Brugger, sagte der "Frankfurter Rundschau", Trumps "Friedensrat" sei "bei der sehr großen Mehrheit der europäischen Staaten und vieler anderer Partner weltweit zurecht auf Kritik gestoßen". Eine Mitgliedschaft in dem Gremium "unter der Herrschaft von Donald Trump würde dieses dubiose Konstrukt als Konkurrenz zu den Vereinten Nationen legitimieren", sagte die Grünen-Außenexpertin.

Zugleich zeigte sich Brugger pragmatisch: Der Rat sei "in der Welt" und beschäftige sich mit "extrem relevanten Fragen". Die Beobachterrolle der EU sei daher ein tragfähiger Kompromiss – "wenn es dabei um Informationsaustausch und den Schutz eigener Interessen geht, ohne dass eine falsche Botschaft der Zustimmung zu diesem Konstrukt gesendet wird".

Deutliche Kritik richtete Brugger an die europäischen Abweichler: "Anders als es in der Weltlage geboten wäre, haben wieder einmal Staaten wie Ungarn und Bulgarien sich mit ihrer Mitgliedschaft und nun auch Italien und Rumänien mit zusätzlichen Botschaftern für einen Sonderweg entschieden, der die Europäische Union und ihre Interessen leider schwächt."

Auch die SPD-Außenpolitikerin Siemtje Möller betonte: "Der zentrale Ort für Diplomatie und die Lösung internationaler Konflikte sind und bleiben die Vereinten Nationen. Eine parallele Struktur braucht es nicht." Zugleich machte die Sozialdemokratin eine wichtige Differenzierung: Der UN-Sicherheitsrat habe in Resolution 2803 dem "Friedensrat" ein "begrenztes Mandat" für den Wiederaufbauplan erteilt. Es sei daher "nachvollziehbar, wenn europäische Vertreter bei denjenigen Tagesordnungspunkten, für die ein UN-legitimiertes Mandat besteht, beobachtend an der Sitzung teilnehmen".

Unabhängig von institutionellen Fragen betonte Möller die Dringlichkeit der humanitären Lage: "Die Zeit drängt, denn die humanitäre Lage im Gazastreifen ist nach wie vor katastrophal."

J.P.Cortez--TFWP