The Fort Worth Press - "Kritische Debatte": Wadephul räumt Differenzen mit Frankreich ein

USD -
AED 3.672496
AFN 64.999906
ALL 79.173956
AMD 365.259984
ANG 1.789783
AOA 918.000328
ARS 1497.752097
AUD 1.404011
AWG 1.80125
AZN 1.703533
BAM 1.673104
BBD 2.01539
BDT 122.281202
BGN 1.696366
BHD 0.377268
BIF 2973.916317
BMD 1
BND 1.271932
BOB 11.542986
BRL 5.188397
BSD 1.000659
BTN 95.718306
BWP 13.434508
BYN 3.043612
BYR 19600
BZD 2.012524
CAD 1.37833
CDF 2272.999794
CHF 0.799101
CLF 0.023435
CLP 922.570392
CNY 6.72975
CNH 6.72438
COP 3063.16
CRC 453.402228
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.330261
CZK 20.647002
DJF 178.187838
DKK 6.400185
DOP 58.471778
DZD 132.807972
EGP 50.870472
ERN 15
ETB 163.449465
EUR 0.85613
FJD 2.19785
FKP 0.735015
GBP 0.73345
GEL 2.594452
GGP 0.735015
GHS 11.132356
GIP 0.735015
GMD 73.50124
GNF 8792.543704
GTQ 7.635945
GYD 209.26741
HKD 7.84308
HNL 26.831146
HRK 6.450699
HTG 130.914597
HUF 311.878498
IDR 17766.35
ILS 2.997651
IMP 0.735015
INR 95.71825
IQD 1310.845723
IRR 1374600.000041
ISK 121.590074
JEP 0.735015
JMD 158.313693
JOD 0.709034
JPY 158.750263
KES 129.410004
KGS 87.449104
KHR 4023.337582
KMF 421.999995
KPW 900.000294
KRW 1393.250241
KWD 0.30823
KYD 0.833925
KZT 456.002874
LAK 22541.886418
LBP 89608.575327
LKR 330.163782
LRD 181.619088
LSL 16.146032
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.337338
MAD 9.252116
MDL 17.181525
MGA 4276.542323
MKD 52.628652
MMK 2099.608389
MNT 3598.398104
MOP 8.084231
MRU 39.988023
MUR 46.810304
MVR 15.450516
MWK 1735.176615
MXN 16.955031
MYR 4.0452
MZN 63.89499
NAD 16.145824
NGN 1347.639951
NIO 36.828238
NOK 9.34833
NPR 153.148806
NZD 1.68046
OMR 0.384493
PAB 1.000654
PEN 3.350814
PGK 4.498929
PHP 61.737018
PKR 277.656585
PLN 3.695565
PYG 6025.116772
QAR 3.647726
RON 4.495499
RSD 100.427023
RUB 83.263534
RWF 1470.917848
SAR 3.756633
SBD 8.032258
SCR 13.808986
SDG 601.500427
SEK 9.48745
SGD 1.27179
SHP 0.740866
SLE 24.596888
SLL 20969.499227
SOS 571.883194
SRD 37.689735
STD 20697.981008
STN 20.959339
SVC 8.755908
SYP 13001.999906
SZL 16.142113
THB 32.847504
TJS 9.246023
TMT 3.5
TND 2.9105
TOP 2.40776
TRY 47.95449
TTD 6.781357
TWD 31.910499
TZS 2645.50298
UAH 44.634778
UGX 3722.127883
UYU 40.105225
UZS 11847.637787
VES 776.44435
VND 26102
VUV 118.216132
WST 2.729275
XAF 561.160206
XAG 0.014614
XAU 0.000221
XCD 2.70255
XCG 1.803429
XDR 0.707052
XOF 561.165007
XPF 102.02362
YER 237.075011
ZAR 16.118645
ZMK 9001.20062
ZMW 18.886955
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    6.1800

    4065.34

    +0.15%

  • DAX

    -108.2900

    25983.04

    -0.42%

  • Goldpreis

    36.4000

    4581.7

    +0.79%

  • MDAX

    -106.9400

    31715.53

    -0.34%

  • Euro STOXX 50

    -22.4000

    6422.06

    -0.35%

  • SDAX

    -36.4400

    18497.6

    -0.2%

  • EUR/USD

    -0.0001

    1.1681

    -0.01%

"Kritische Debatte": Wadephul räumt Differenzen mit Frankreich ein
"Kritische Debatte": Wadephul räumt Differenzen mit Frankreich ein / Foto: © AFP/Archiv

"Kritische Debatte": Wadephul räumt Differenzen mit Frankreich ein

Bundesaußenminister Johann Wadephul (CDU) hat Differenzen im Verhältnis zum wichtigen Partner Frankreich eingeräumt. Gegenüber der Nachrichtenagentur AFP sprach sich Wadephul am Mittwoch für eine "kritischen Debatte" mit Frankreich aus, das er als "unseren engsten Partner und wichtigsten Freund in Europa" bezeichnete. "Unsere Partnerschaft ist von existenzieller Bedeutung für unsere beiden Länder" - und die gemeinsamen Interessen überwögen die Differenzen deutlich, fügte der Minister hinzu.

Textgröße:

Gerade weil das deutsch-französische Verhältnis so wichtig sei, "kommt es auf das offene Wort, den ehrlichen Austausch und auch die kritische Debatte zwischen uns an - immer mit dem Ziel der Stärkung unseres Europas", sagte Wadephul. "Auch wenn es Differenzen gibt, wie beispielsweise beim Mercosur-Abkommen, überwiegt bei Weitem die Übereinstimmung bei zentralen Fragen unserer gemeinsamen europäischen Zukunft."

Wadephul bezeichnete es gegenüber AFP als "eine Schicksalsfrage für die Europäische Union, dass sich Frankreich und Deutschland immer wieder die Hände reichen, dass wir trotz manchmal unterschiedlicher Standpunkte stets das Gemeinsame suchen und dass wir auf dieser Basis mutig vorangehen, auch bei der Unterstützung der Ukraine und damit der Verteidigung unser aller Freiheit".

Der Außenminister fügte hinzu: "Das verstehe ich und das versteht die ganze Bundesregierung als eine unserer wichtigsten Aufgaben."

Am Montag hatte Wadephul mit ungewöhnlich deutlicher Kritik an Frankreich aufhorchen lassen. In einem Interview mit dem Deutschlandfunk kritisierte er die französischen Verteidigungsausgaben als "unzureichend".

Frankreichs Präsident Emmanuel Macron spreche "immer wieder richtigerweise von unserem Streben nach europäischer Souveränität", sagte Wadephul. Wer davon spreche, müsse im eigenen Land danach handeln. "Bedauerlicherweise sind die Anstrengungen auch in der französischen Republik bisher unzureichend, das zu leisten."

Gegenüber AFP verwies Wadephul am Mittwoch auf Themen, bei denen Frankreich und Deutschland gemeinsam Ergebnisse erzielen könnten. "Wir arbeiten jeden Tag an mehr europäischer Souveränität, die wir in allen Bereichen dringend herstellen müssen", sagte der Außenminister. "Das beginnt mit dem Zugang zu kritischen Rohstoffen oder Halbleitern, das muss europäische Selbstbestimmung im digitalen Bereich enthalten - und zwar basierend auf unseren Werten".

Zu den gemeinsamen Aufgaben zählte er zudem die "Zusammenarbeit bei der Stärkung unserer Rüstungsindustrie und erste, wichtige Gespräche über Fragen der nuklearen Abschreckung".

Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) hatte kürzlich mitgeteilt, dass er mit Präsident Macron über einen atomaren Schutzschirm für Europa spreche. Frankreich ist nach dem Austritt Großbritanniens die einzig verbliebene Atommacht innerhalb der EU.

Bei der Rüstungszusammenarbeit gibt es aktuell Probleme. Kanzler Merz stellte am Mittwoch das geplante deutsch-französische Luftkampfsystem FCAS in Frage. Es gebe "ein echtes Problem im Anforderungsprofil", sagte Merz dem Podcast Machtwechsel. "Wenn wir das nicht lösen können, dann können wir das Projekt nicht aufrecht erhalten", fügte er hinzu.

S.Jordan--TFWP