The Fort Worth Press - Rund 200.000 Menschen demonstrieren in München gegen iranische Regierung

USD -
AED 3.672501
AFN 64.485622
ALL 81.549749
AMD 361.430444
ANG 1.789785
AOA 917.99947
ARS 1513.248302
AUD 1.433795
AWG 1.8
AZN 1.701095
BAM 1.747405
BBD 2.013572
BDT 123.421934
BGN 1.747831
BHD 0.37766
BIF 2995
BMD 1
BND 1.282034
BOB 11.711836
BRL 5.041198
BSD 0.999772
BTN 95.182957
BWP 13.733399
BYN 3.020865
BYR 19600
BZD 2.010641
CAD 1.421365
CDF 2312.520298
CHF 0.83205
CLF 0.025036
CLP 985.36034
CNY 6.69275
CNH 6.693545
COP 3196.93
CRC 455.660238
CUC 1
CUP 23.993531
CVE 99.404736
CZK 21.771992
DJF 177.719961
DKK 6.68041
DOP 61.249753
DZD 134.533389
EGP 53.067426
ERN 15
ETB 161.130477
EUR 0.89371
FJD 2.26455
FKP 0.754659
GBP 0.756045
GEL 2.597547
GGP 0.754659
GHS 11.664996
GIP 0.754659
GMD 73.999665
GNF 8799.999943
GTQ 7.639869
GYD 209.069102
HKD 7.847785
HNL 26.95013
HRK 6.732599
HTG 130.910423
HUF 325.206958
IDR 17930.35
ILS 3.097596
IMP 0.754659
INR 95.15175
IQD 1513
IRR 1790499.999928
ISK 121.920114
JEP 0.754659
JMD 158.765613
JOD 0.70898
JPY 157.930248
KES 129.779826
KGS 87.450163
KHR 4071.99991
KMF 441.999636
KPW 899.999961
KRW 1341.910271
KWD 0.31165
KYD 0.833099
KZT 451.695332
LAK 22499.999977
LBP 89549.99985
LKR 330.891222
LRD 170.749848
LSL 16.490129
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.429535
MAD 9.747029
MDL 17.89398
MGA 4499.999495
MKD 55.199462
MMK 2100.02843
MNT 3599.679138
MOP 8.081626
MRU 40.220079
MUR 47.610274
MVR 15.459906
MWK 1741.999788
MXN 18.473045
MYR 4.084099
MZN 63.910111
NAD 16.489766
NGN 1330.050088
NIO 36.849829
NOK 9.49815
NPR 152.293053
NZD 1.784099
OMR 0.384484
PAB 0.999736
PEN 3.430498
PGK 4.45175
PHP 62.907991
PKR 277.035036
PLN 3.906445
PYG 5704.585558
QAR 3.640169
RON 4.768703
RSD 104.962028
RUB 83.624996
RWF 1475
SAR 3.74237
SBD 8.078071
SCR 13.936404
SDG 601.497355
SEK 9.988495
SGD 1.28391
SHP 0.754518
SLE 24.669916
SLL 20969.504398
SOS 571.501784
SRD 37.711972
STD 20697.981008
STN 21.975
SVC 8.747783
SYP 13001.999685
SZL 16.490294
THB 33.633008
TJS 9.227237
TMT 3.5
TND 3.3035
TOP 2.40776
TRY 49.414402
TTD 6.799166
TWD 32.203098
TZS 2630.002993
UAH 44.933885
UGX 4039.293995
UYU 40.187267
UZS 11951.499896
VES 875.701604
VND 25897
VUV 119.372685
WST 2.788609
XAF 586.235332
XAG 0.01792
XAU 0.000242805963
XCD 2.70255
XCG 1.801832
XDR 0.707052
XOF 586.235332
XPF 106.874987
YER 236.200463
ZAR 16.58286
ZMK 9001.197676
ZMW 19.868757
ZWL 321.999592
SSP 5748.524006
MXV 2.086037
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Rund 200.000 Menschen demonstrieren in München gegen iranische Regierung
Rund 200.000 Menschen demonstrieren in München gegen iranische Regierung / Foto: © AFP

Rund 200.000 Menschen demonstrieren in München gegen iranische Regierung

Rund 200.000 Menschen und damit deutlich mehr als erwartet haben am Samstag in München gegen die Regierung des Iran demonstriert. "Wir sind jetzt bei 200.000 Teilnehmern", sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Die Demonstration fand am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) statt, zu der auch der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, der Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi, in die bayerische Landeshauptstadt gereist war. Pahlavi rief am Rande der Konferenz US-Präsident Donald Trump auf, dem iranischen Volk zu "helfen".

Textgröße:

Die Münchner Demonstration wurde von dem Verein The Munich Circle organisiert. Viele Demonstrationsteilnehmer hatten iranische Fahnen dabei, häufig waren auch Bilder von Pahlavi zu sehen. Viele Demonstranten schenkten Polizisten Blumen. Auf der Kundgebung forderten Redner einen friedlichen, demokratischen Neuanfang im Iran. Die Verantwortlichen der Führung in Teheran müssten für ihre Taten gegen die eigene Bevölkerung verfolgt und bestraft werden.

Parallel sind am Samstag auch Großdemos in Toronto und Los Angeles geplant. Auch gibt es den Aufruf, weltweit gegen die iranische Führung zu demonstrieren. Im Iran hatte es um den Jahreswechsel Massenproteste gegeben, die gewaltsam niedergeschlagen wurden.

"Es ist Zeit, die Islamische Republik zu beenden. Dies ist die Forderung, die aus dem Blutvergießen meiner Landsleute widerhallt", sagte Pahlavi am Rande der MSC. Bei den Protesten hätten seine Landsleute "uns nicht gebeten, das Regime zu reformieren, sondern ihnen zu helfen, es zu beerdigen", fügte der in New York lebende Exil-Oppositionelle hinzu. Die Iraner warteten ungeduldig auf Hilfe von außen.

An US-Präsident Trump gerichtet sagte der 65-Jährige, die Iraner hätten seine Worte gehört, dass "Hilfe unterwegs" sei. "Sie vertrauen Ihnen. Helfen Sie ihnen", sagte Pahlavi, der seit dem Sturz seines Vaters 1979 nie mehr in den Iran zurückgekehrt ist.

Im Iran hatte es um den Jahreswechsel Massenproteste gegeben. Bei der gewaltsamen Niederschlagung wurden tausende Menschen getötet. Pahlavi rief im Iran und im Ausland lebende Iraner auf, die Proteste gegen die Führung in Teheran fortzusetzen.

Trump hat US-Flugzeugträger in die Region beordert und droht der Führung in Teheran mit einem militärischen Angriff. Am Freitag bezeichnete der US-Präsident einen Machtwechsel im Iran als scheinbar "das Beste, was passieren könnte". "Seit 47 Jahren reden und reden und reden sie", sagte Trump mit Blick auf die Jahrzehnte seit der Islamischen Revolution im Iran im Jahr 1979 weiter. "Derweil haben wir viele Menschenleben verloren, während sie reden."

Trump hatte Ende Januar den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" in die Golfregion geschickt, um angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der Massenproteste den Druck auf Teheran zu erhöhen. Am Freitag bestätigte der US-Präsident dann die geplante Entsendung eines zweiten Flugzeugträgers in den Nahen Osten. Der Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" werde sehr bald in die Region verlegt, sagte der US-Präsident. Falls es in den Atomverhandlungen mit dem Iran keine Einigung gebe, "werden wir ihn brauchen".

Washington und Teheran hatten in der vergangenen Woche indirekte Gespräche über das iranische Atomprogramm begonnen. Israel fordert, auch das iranische Raketenprogramm in die Gespräche mit einzubeziehen. Am Donnerstag warnte Trump vor "sehr traumatischen" Konsequenzen, sollte der Iran kein neues Atomabkommen akzeptieren.

Pahlavi zeigte sich in München mit Blick auf die Atomgespräche wenig überzeugt. "Ich glaube nicht, dass die Verhandlungen zu etwas führen", sagte er. "Das iranische Regime spielt auf Zeit."

Bei den Protesten im Iran hatten einige Demonstrierende auch eine Rückkehr zur Monarchie gefordert. Pahlavi sagte dazu in München, sein "einziges Ziel" sei es, "den Tag zu erleben, an dem das iranische Volk seine Regierung wählen kann". Es gehe ihm um einen demokratischen Prozess.

"Ich strebe nicht nach einem Titel, ich will mir keine Krone auf den Kopf setzen", sagte Pahlavi und fügte hinzu, er bitte "nicht um Unterstützung für mich, ich bitte um Unterstützung für das iranische Volk".

Die iranische Opposition ist gespalten und Pahlavi steht wegen seiner Unterstützung für Israel in der Kritik. Zudem distanzierte er sich nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.

"Ich bin nicht hier, um für die Monarchie zu werben", sagte Pahlavi in München. Seine Position sei "neutral". "Lassen Sie die Iraner entscheiden, welches System sie haben wollen."

G.George--TFWP