The Fort Worth Press - Rund 200.000 Menschen demonstrieren in München gegen iranische Regierung

USD -
AED 3.672498
AFN 63.99968
ALL 83.250317
AMD 377.160121
ANG 1.790083
AOA 916.999933
ARS 1382.505983
AUD 1.447168
AWG 1.80125
AZN 1.694587
BAM 1.70594
BBD 2.013154
BDT 122.637848
BGN 1.709309
BHD 0.377582
BIF 2964
BMD 1
BND 1.290401
BOB 6.906447
BRL 5.179301
BSD 0.999512
BTN 95.111495
BWP 13.788472
BYN 2.972354
BYR 19600
BZD 2.010179
CAD 1.390825
CDF 2284.999752
CHF 0.796702
CLF 0.023467
CLP 926.609578
CNY 6.88655
CNH 6.885245
COP 3683.58
CRC 464.734923
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.875038
CZK 21.21905
DJF 177.720315
DKK 6.46023
DOP 60.099511
DZD 133.250672
EGP 54.5799
ERN 15
ETB 157.049836
EUR 0.86454
FJD 2.257401
FKP 0.758039
GBP 0.754075
GEL 2.690171
GGP 0.758039
GHS 11.000341
GIP 0.758039
GMD 74.000008
GNF 8775.000407
GTQ 7.64789
GYD 209.174328
HKD 7.837245
HNL 26.598252
HRK 6.510799
HTG 131.185863
HUF 332.194497
IDR 16990.45
ILS 3.136103
IMP 0.758039
INR 93.580801
IQD 1310
IRR 1315875.000027
ISK 123.969689
JEP 0.758039
JMD 158.129555
JOD 0.709009
JPY 158.639504
KES 129.999832
KGS 87.450175
KHR 4010.000018
KMF 428.505954
KPW 899.974671
KRW 1506.999759
KWD 0.30962
KYD 0.832908
KZT 476.211659
LAK 21949.999763
LBP 89509.105032
LKR 315.318459
LRD 183.675058
LSL 17.070062
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.404997
MAD 9.342497
MDL 17.701369
MGA 4178.000434
MKD 53.264382
MMK 2099.498084
MNT 3571.008867
MOP 8.070843
MRU 40.109711
MUR 46.790262
MVR 15.469725
MWK 1736.999852
MXN 17.88899
MYR 4.037498
MZN 63.949813
NAD 17.070226
NGN 1384.029762
NIO 36.729794
NOK 9.67056
NPR 152.178217
NZD 1.740475
OMR 0.384513
PAB 0.999507
PEN 3.495947
PGK 4.39013
PHP 60.275504
PKR 279.198292
PLN 3.705805
PYG 6474.685228
QAR 3.64399
RON 4.4066
RSD 101.505023
RUB 81.3021
RWF 1460
SAR 3.753424
SBD 8.042037
SCR 14.298932
SDG 600.999861
SEK 9.438835
SGD 1.28561
SHP 0.750259
SLE 24.549865
SLL 20969.510825
SOS 571.499729
SRD 37.374012
STD 20697.981008
STN 21.725
SVC 8.746053
SYP 110.555055
SZL 17.070482
THB 32.620496
TJS 9.580319
TMT 3.51
TND 2.929978
TOP 2.40776
TRY 44.487204
TTD 6.790468
TWD 31.934015
TZS 2585.810972
UAH 43.911606
UGX 3762.887497
UYU 40.550736
UZS 12195.498196
VES 473.27785
VND 26340
VUV 120.343344
WST 2.769273
XAF 572.15615
XAG 0.013415
XAU 0.000213
XCD 2.70255
XCG 1.801363
XDR 0.710952
XOF 570.497088
XPF 104.049704
YER 238.650234
ZAR 16.898898
ZMK 9001.196673
ZMW 19.105686
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    37.2300

    3421.6

    +1.09%

  • MDAX

    350.2900

    28150.78

    +1.24%

  • Euro STOXX 50

    27.9400

    5569.73

    +0.5%

  • DAX

    117.1600

    22680.04

    +0.52%

  • SDAX

    102.7500

    16492.54

    +0.62%

  • Goldpreis

    69.6000

    4748.2

    +1.47%

  • EUR/USD

    0.0039

    1.1596

    +0.34%

Rund 200.000 Menschen demonstrieren in München gegen iranische Regierung
Rund 200.000 Menschen demonstrieren in München gegen iranische Regierung / Foto: © AFP

Rund 200.000 Menschen demonstrieren in München gegen iranische Regierung

Rund 200.000 Menschen und damit deutlich mehr als erwartet haben am Samstag in München gegen die Regierung des Iran demonstriert. "Wir sind jetzt bei 200.000 Teilnehmern", sagte eine Polizeisprecherin der Nachrichtenagentur AFP. Die Demonstration fand am Rande der Münchner Sicherheitskonferenz (MSC) statt, zu der auch der Sohn des 1979 gestürzten Schahs, der Exil-Oppositionelle Reza Pahlavi, in die bayerische Landeshauptstadt gereist war. Pahlavi rief am Rande der Konferenz US-Präsident Donald Trump auf, dem iranischen Volk zu "helfen".

Textgröße:

Die Münchner Demonstration wurde von dem Verein The Munich Circle organisiert. Viele Demonstrationsteilnehmer hatten iranische Fahnen dabei, häufig waren auch Bilder von Pahlavi zu sehen. Viele Demonstranten schenkten Polizisten Blumen. Auf der Kundgebung forderten Redner einen friedlichen, demokratischen Neuanfang im Iran. Die Verantwortlichen der Führung in Teheran müssten für ihre Taten gegen die eigene Bevölkerung verfolgt und bestraft werden.

Parallel sind am Samstag auch Großdemos in Toronto und Los Angeles geplant. Auch gibt es den Aufruf, weltweit gegen die iranische Führung zu demonstrieren. Im Iran hatte es um den Jahreswechsel Massenproteste gegeben, die gewaltsam niedergeschlagen wurden.

"Es ist Zeit, die Islamische Republik zu beenden. Dies ist die Forderung, die aus dem Blutvergießen meiner Landsleute widerhallt", sagte Pahlavi am Rande der MSC. Bei den Protesten hätten seine Landsleute "uns nicht gebeten, das Regime zu reformieren, sondern ihnen zu helfen, es zu beerdigen", fügte der in New York lebende Exil-Oppositionelle hinzu. Die Iraner warteten ungeduldig auf Hilfe von außen.

An US-Präsident Trump gerichtet sagte der 65-Jährige, die Iraner hätten seine Worte gehört, dass "Hilfe unterwegs" sei. "Sie vertrauen Ihnen. Helfen Sie ihnen", sagte Pahlavi, der seit dem Sturz seines Vaters 1979 nie mehr in den Iran zurückgekehrt ist.

Im Iran hatte es um den Jahreswechsel Massenproteste gegeben. Bei der gewaltsamen Niederschlagung wurden tausende Menschen getötet. Pahlavi rief im Iran und im Ausland lebende Iraner auf, die Proteste gegen die Führung in Teheran fortzusetzen.

Trump hat US-Flugzeugträger in die Region beordert und droht der Führung in Teheran mit einem militärischen Angriff. Am Freitag bezeichnete der US-Präsident einen Machtwechsel im Iran als scheinbar "das Beste, was passieren könnte". "Seit 47 Jahren reden und reden und reden sie", sagte Trump mit Blick auf die Jahrzehnte seit der Islamischen Revolution im Iran im Jahr 1979 weiter. "Derweil haben wir viele Menschenleben verloren, während sie reden."

Trump hatte Ende Januar den Flugzeugträger "USS Abraham Lincoln" in die Golfregion geschickt, um angesichts der gewaltsamen Niederschlagung der Massenproteste den Druck auf Teheran zu erhöhen. Am Freitag bestätigte der US-Präsident dann die geplante Entsendung eines zweiten Flugzeugträgers in den Nahen Osten. Der Flugzeugträger "USS Gerald R. Ford" werde sehr bald in die Region verlegt, sagte der US-Präsident. Falls es in den Atomverhandlungen mit dem Iran keine Einigung gebe, "werden wir ihn brauchen".

Washington und Teheran hatten in der vergangenen Woche indirekte Gespräche über das iranische Atomprogramm begonnen. Israel fordert, auch das iranische Raketenprogramm in die Gespräche mit einzubeziehen. Am Donnerstag warnte Trump vor "sehr traumatischen" Konsequenzen, sollte der Iran kein neues Atomabkommen akzeptieren.

Pahlavi zeigte sich in München mit Blick auf die Atomgespräche wenig überzeugt. "Ich glaube nicht, dass die Verhandlungen zu etwas führen", sagte er. "Das iranische Regime spielt auf Zeit."

Bei den Protesten im Iran hatten einige Demonstrierende auch eine Rückkehr zur Monarchie gefordert. Pahlavi sagte dazu in München, sein "einziges Ziel" sei es, "den Tag zu erleben, an dem das iranische Volk seine Regierung wählen kann". Es gehe ihm um einen demokratischen Prozess.

"Ich strebe nicht nach einem Titel, ich will mir keine Krone auf den Kopf setzen", sagte Pahlavi und fügte hinzu, er bitte "nicht um Unterstützung für mich, ich bitte um Unterstützung für das iranische Volk".

Die iranische Opposition ist gespalten und Pahlavi steht wegen seiner Unterstützung für Israel in der Kritik. Zudem distanzierte er sich nie von der autokratischen Herrschaft seines Vaters.

"Ich bin nicht hier, um für die Monarchie zu werben", sagte Pahlavi in München. Seine Position sei "neutral". "Lassen Sie die Iraner entscheiden, welches System sie haben wollen."

G.George--TFWP