The Fort Worth Press - Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz Belutschistan

USD -
AED 3.672498
AFN 65.999833
ALL 79.215294
AMD 364.190372
ANG 1.789783
AOA 918.000272
ARS 1497.229699
AUD 1.399874
AWG 1.8
AZN 1.690189
BAM 1.673999
BBD 2.016468
BDT 122.344523
BGN 1.696366
BHD 0.37746
BIF 2975.481784
BMD 1
BND 1.272602
BOB 11.548864
BRL 5.194699
BSD 1.001168
BTN 95.766233
BWP 13.44135
BYN 3.045201
BYR 19600
BZD 2.013558
CAD 1.37638
CDF 2275.000334
CHF 0.799602
CLF 0.023437
CLP 922.410293
CNY 6.72325
CNH 6.721665
COP 3076.4
CRC 453.637013
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.377493
CZK 20.63275
DJF 178.279346
DKK 6.393115
DOP 58.502056
DZD 133.041971
EGP 50.877701
ERN 15
ETB 161.136401
EUR 0.85517
FJD 2.19495
FKP 0.735015
GBP 0.732925
GEL 2.604971
GGP 0.735015
GHS 11.138025
GIP 0.735015
GMD 73.000481
GNF 8797.284979
GTQ 7.639867
GYD 209.373984
HKD 7.842385
HNL 26.885017
HRK 6.442103
HTG 130.98351
HUF 311.301962
IDR 17710
ILS 2.99786
IMP 0.735015
INR 95.732903
IQD 1310.5
IRR 1374574.999868
ISK 121.450036
JEP 0.735015
JMD 158.399062
JOD 0.709012
JPY 158.876499
KES 129.440112
KGS 87.449098
KHR 4024.990372
KMF 422.000526
KPW 900.000294
KRW 1385.609898
KWD 0.30833
KYD 0.834343
KZT 456.235102
LAK 22553.269796
LBP 89531.568576
LKR 330.33051
LRD 181.710026
LSL 16.154047
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.340647
MAD 9.257066
MDL 17.190128
MGA 4319.999816
MKD 52.660185
MMK 2099.608389
MNT 3598.398104
MOP 8.088313
MRU 40.008559
MUR 46.596617
MVR 15.460009
MWK 1736.060291
MXN 16.93342
MYR 4.045396
MZN 63.90501
NAD 16.154047
NGN 1349.020081
NIO 36.697866
NOK 9.32563
NPR 153.227456
NZD 1.67503
OMR 0.384497
PAB 1.001164
PEN 3.352534
PGK 4.431975
PHP 61.770938
PKR 277.799176
PLN 3.69217
PYG 6028.236764
QAR 3.644992
RON 4.490699
RSD 100.358002
RUB 83.249683
RWF 1469.5
SAR 3.757226
SBD 8.025811
SCR 14.519005
SDG 601.498943
SEK 9.46447
SGD 1.27003
SHP 0.740866
SLE 24.649686
SLL 20969.499227
SOS 572.191575
SRD 37.690213
STD 20697.981008
STN 21.35
SVC 8.760255
SYP 13001.999906
SZL 16.090439
THB 32.729635
TJS 9.250692
TMT 3.51
TND 2.897008
TOP 2.40776
TRY 48.064304
TTD 6.784811
TWD 31.86901
TZS 2640.003033
UAH 44.658082
UGX 3724.087166
UYU 40.124791
UZS 11852.000117
VES 778.977299
VND 26060
VUV 118.216132
WST 2.729275
XAF 561.455601
XAG 0.014512
XAU 0.00022
XCD 2.70255
XCG 1.804347
XDR 0.707052
XOF 561.445989
XPF 102.493572
YER 237.095433
ZAR 16.07696
ZMK 9001.196702
ZMW 18.897058
ZWL 321.999592
  • DAX

    48.8900

    26031.93

    +0.19%

  • TecDAX

    -1.1800

    4064.16

    -0.03%

  • Euro STOXX 50

    24.4400

    6446.5

    +0.38%

  • MDAX

    102.8300

    31818.36

    +0.32%

  • SDAX

    11.4300

    18509.03

    +0.06%

  • Goldpreis

    50.9000

    4622.3

    +1.1%

  • EUR/USD

    0.0015

    1.1696

    +0.13%

Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz Belutschistan
Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz Belutschistan / Foto: © AFP

Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz Belutschistan

Nach den Angriffen von Aufständischen in der Unruheprovinz Belutschistan im Südwesten Pakistans geht die Armee von mittlerweile mindestens 125 Toten aus. Die Separatisten griffen an mehreren Orten an, vor allem aber in der Provinzhauptstadt Quetta und in Gwadar, wie der Pressedienst des Militärs am Samstag mitteilte. Dabei seien 18 Zivilisten und 15 Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet worden. Zudem starben laut Militär 92 Aufständische getötet, darunter drei Selbstmordattentäter.

Textgröße:

Zuvor hatten örtliche Sicherheitsbehörden von 15 Opfern unter Zivilisten und Sicherheitskräften gesprochen. Die Zahl der toten Kämpfer lag demnach bei zunächst 58.

Die "koordinierten Schusswaffen- und Selbstmordanschläge" seien in ganz Belutschistan verübt worden, teilte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter der Nachrichtenagentur AFP mit. Insgesamt hätten Angriffe an mehr als zwölf Orten stattgefunden. Auch der stellvertretende Verwaltungschef des Bezirks Nushki sei entführt worden.

In einem weiteren Bezirk hätten die Aufständischen mindestens 30 Gefängnisinsassen befreit und dabei Schusswaffen und Munition an sich gebracht, erklärte ein weiterer hochrangiger Sicherheitsbeamter. Zudem hätten die Kämpfer eine Polizeiwache angegriffen und dort ebenfalls Munition geraubt.

Polizeibeamte in vier Bezirken erklärten gegenüber AFP, dass die Lage noch nicht wieder vollständig unter Kontrolle sei. Das Mobilfunknetz war eingeschränkt, der Zugverkehr wurde in der gesamten Provinz Belutschistan eingestellt.

Ein hochrangiger Armeevertreter in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad bestätigte die Angriffe und erklärte, diese seien "koordiniert, aber schlecht ausgeführt" gewesen. Die Angriffe seien "aufgrund schlechter Planung" und wegen wirksamer Sicherheitsmaßnahmen "gescheitert".

Premierminister Shehbaz Sharif lobte den Einsatz der Sicherheitskräfte, denen es gelungen sei, die "koordinierten Angriffe" an zwölf verschiedenen Orten zu vereiteln. "Gemeinsam mit der gesamten Nation bin ich stolz auf unserer Märtyrer", erklärte Sharif.

Zugleich beschuldigte der pakistanische Regierungschef das benachbarte Indien, die für die Anschläge verantwortlichen Separatisten unterstützt zu haben. "Wir werden den Krieg gegen den Terrorismus fortsetzen, bis er vollständig aus dem Land getilgt ist", kündigte Sharif an.

Ein Sicherheitsbeamter warf wiederum dem Nachbarland Afghanistan vor, die Angreifer unterstützt zu haben: "Während der gesamten Operation standen die Terroristen Berichten zufolge in ständigem Kontakt mit ihren Hintermännern in Afghanistan."

Die Belutschistan-Befreiungsarmee (BLA) bekannte sich in einer an AFP gesendeten Erklärung zu den Angriffen. Die militante Separatistengruppe erklärte, die Angriffe hätten sich gegen militärische Einrichtungen sowie Polizei- und Zivilverwaltungsbeamte gerichtet.

Die rohstoffreiche Provinz Belutschistan an der Grenze zu Afghanistan und dem Iran wird regelmäßig von Gewalt erschüttert. Die Armee geht dort seit Jahrzehnten gegen separatistische Aufständische vor. Erst am Freitag hatte die Armee mitgeteilt, bei zwei Einsätzen in der Provinz 41 Aufständische getötet zu haben.

Die Separatisten haben in den vergangenen Jahren ihre Angriffe aus benachbarten Provinzen verstärkt. Dabei attackieren sie auch ausländische Energieunternehmen, denen sie vorwerfen, die Rohstoffe der Provinz auszubeuten.

Trotz hoher Rohstoffvorkommen ist Belutschistan die ärmste Provinz Pakistans und hinkt bei Bildung, Arbeit und wirtschaftlicher Entwicklung dem Rest des Landes hinterher.

Im vergangenen Jahr hatten belutschische Aufständische in der Nähe der Stadt Sibi einen Zug gestoppt und rund 450 Passagiere als Geiseln genommen. Dutzende Menschen wurden getötet.

K.Ibarra--TFWP