The Fort Worth Press - Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz Belutschistan

USD -
AED 3.6725
AFN 63.000236
ALL 82.696296
AMD 376.858962
ANG 1.790083
AOA 916.999565
ARS 1391.774197
AUD 1.455413
AWG 1.8025
AZN 1.687483
BAM 1.686609
BBD 2.014599
BDT 123.041898
BGN 1.709309
BHD 0.377535
BIF 2972.081492
BMD 1
BND 1.28326
BOB 6.911836
BRL 5.155099
BSD 1.000289
BTN 92.840973
BWP 13.603929
BYN 2.974652
BYR 19600
BZD 2.011667
CAD 1.39115
CDF 2295.000159
CHF 0.799255
CLF 0.023121
CLP 912.960071
CNY 6.872027
CNH 6.892595
COP 3673.4
CRC 465.054111
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.090054
CZK 21.288007
DJF 178.120405
DKK 6.483059
DOP 60.181951
DZD 133.038021
EGP 53.6401
ERN 15
ETB 156.185056
EUR 0.86756
FJD 2.253799
FKP 0.758501
GBP 0.756755
GEL 2.689757
GGP 0.758501
GHS 11.003842
GIP 0.758501
GMD 73.49315
GNF 8772.625751
GTQ 7.652738
GYD 209.355772
HKD 7.837085
HNL 26.571696
HRK 6.535698
HTG 131.299369
HUF 333.966002
IDR 17025.75
ILS 3.152785
IMP 0.758501
INR 93.384399
IQD 1310.292196
IRR 1318875.000108
ISK 125.28028
JEP 0.758501
JMD 158.20086
JOD 0.709023
JPY 159.337995
KES 130.049715
KGS 87.44963
KHR 4002.104101
KMF 426.750103
KPW 899.943346
KRW 1521.119898
KWD 0.30956
KYD 0.833603
KZT 475.533883
LAK 22044.107185
LBP 89572.937012
LKR 315.333805
LRD 183.557048
LSL 16.799852
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.380291
MAD 9.344475
MDL 17.619744
MGA 4232.256729
MKD 53.427703
MMK 2100.405998
MNT 3572.722217
MOP 8.076125
MRU 39.906696
MUR 46.950287
MVR 15.450281
MWK 1734.466419
MXN 17.94234
MYR 4.036497
MZN 63.960158
NAD 16.799852
NGN 1382.449774
NIO 36.813625
NOK 9.766398
NPR 148.537059
NZD 1.752801
OMR 0.384491
PAB 1.000341
PEN 3.480496
PGK 4.326343
PHP 60.618023
PKR 279.096549
PLN 3.720985
PYG 6496.591747
QAR 3.647426
RON 4.4216
RSD 101.863037
RUB 80.297914
RWF 1463.871032
SAR 3.754021
SBD 8.009975
SCR 14.355444
SDG 600.999857
SEK 9.49698
SGD 1.287555
SHP 0.750259
SLE 24.597519
SLL 20969.510825
SOS 571.6306
SRD 37.363991
STD 20697.981008
STN 21.127246
SVC 8.752528
SYP 110.747305
SZL 16.793643
THB 32.797012
TJS 9.565577
TMT 3.5
TND 2.936568
TOP 2.40776
TRY 44.499897
TTD 6.789059
TWD 32.002402
TZS 2600.000175
UAH 43.772124
UGX 3726.268859
UYU 40.661099
UZS 12151.342029
VES 473.325199
VND 26342.5
VUV 120.24399
WST 2.777713
XAF 565.643526
XAG 0.014294
XAU 0.000219
XCD 2.70255
XCG 1.802676
XDR 0.703479
XOF 565.643526
XPF 102.845809
YER 238.625013
ZAR 17.01335
ZMK 9001.204482
ZMW 19.279373
ZWL 321.999592
  • TecDAX

    -75.4200

    3408.84

    -2.21%

  • Goldpreis

    -150.9000

    4662.2

    -3.24%

  • DAX

    -358.8200

    22940.07

    -1.56%

  • MDAX

    -580.4300

    28625.41

    -2.03%

  • Euro STOXX 50

    -97.4900

    5635.22

    -1.73%

  • SDAX

    -291.6200

    16511.09

    -1.77%

  • EUR/USD

    -0.0065

    1.1529

    -0.56%

Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz Belutschistan
Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz Belutschistan / Foto: © AFP

Mindestens 125 Tote bei Angriffen in pakistanischer Provinz Belutschistan

Nach den Angriffen von Aufständischen in der Unruheprovinz Belutschistan im Südwesten Pakistans geht die Armee von mittlerweile mindestens 125 Toten aus. Die Separatisten griffen an mehreren Orten an, vor allem aber in der Provinzhauptstadt Quetta und in Gwadar, wie der Pressedienst des Militärs am Samstag mitteilte. Dabei seien 18 Zivilisten und 15 Mitglieder der Sicherheitskräfte getötet worden. Zudem starben laut Militär 92 Aufständische getötet, darunter drei Selbstmordattentäter.

Textgröße:

Zuvor hatten örtliche Sicherheitsbehörden von 15 Opfern unter Zivilisten und Sicherheitskräften gesprochen. Die Zahl der toten Kämpfer lag demnach bei zunächst 58.

Die "koordinierten Schusswaffen- und Selbstmordanschläge" seien in ganz Belutschistan verübt worden, teilte ein hochrangiger Sicherheitsbeamter der Nachrichtenagentur AFP mit. Insgesamt hätten Angriffe an mehr als zwölf Orten stattgefunden. Auch der stellvertretende Verwaltungschef des Bezirks Nushki sei entführt worden.

In einem weiteren Bezirk hätten die Aufständischen mindestens 30 Gefängnisinsassen befreit und dabei Schusswaffen und Munition an sich gebracht, erklärte ein weiterer hochrangiger Sicherheitsbeamter. Zudem hätten die Kämpfer eine Polizeiwache angegriffen und dort ebenfalls Munition geraubt.

Polizeibeamte in vier Bezirken erklärten gegenüber AFP, dass die Lage noch nicht wieder vollständig unter Kontrolle sei. Das Mobilfunknetz war eingeschränkt, der Zugverkehr wurde in der gesamten Provinz Belutschistan eingestellt.

Ein hochrangiger Armeevertreter in der pakistanischen Hauptstadt Islamabad bestätigte die Angriffe und erklärte, diese seien "koordiniert, aber schlecht ausgeführt" gewesen. Die Angriffe seien "aufgrund schlechter Planung" und wegen wirksamer Sicherheitsmaßnahmen "gescheitert".

Premierminister Shehbaz Sharif lobte den Einsatz der Sicherheitskräfte, denen es gelungen sei, die "koordinierten Angriffe" an zwölf verschiedenen Orten zu vereiteln. "Gemeinsam mit der gesamten Nation bin ich stolz auf unserer Märtyrer", erklärte Sharif.

Zugleich beschuldigte der pakistanische Regierungschef das benachbarte Indien, die für die Anschläge verantwortlichen Separatisten unterstützt zu haben. "Wir werden den Krieg gegen den Terrorismus fortsetzen, bis er vollständig aus dem Land getilgt ist", kündigte Sharif an.

Ein Sicherheitsbeamter warf wiederum dem Nachbarland Afghanistan vor, die Angreifer unterstützt zu haben: "Während der gesamten Operation standen die Terroristen Berichten zufolge in ständigem Kontakt mit ihren Hintermännern in Afghanistan."

Die Belutschistan-Befreiungsarmee (BLA) bekannte sich in einer an AFP gesendeten Erklärung zu den Angriffen. Die militante Separatistengruppe erklärte, die Angriffe hätten sich gegen militärische Einrichtungen sowie Polizei- und Zivilverwaltungsbeamte gerichtet.

Die rohstoffreiche Provinz Belutschistan an der Grenze zu Afghanistan und dem Iran wird regelmäßig von Gewalt erschüttert. Die Armee geht dort seit Jahrzehnten gegen separatistische Aufständische vor. Erst am Freitag hatte die Armee mitgeteilt, bei zwei Einsätzen in der Provinz 41 Aufständische getötet zu haben.

Die Separatisten haben in den vergangenen Jahren ihre Angriffe aus benachbarten Provinzen verstärkt. Dabei attackieren sie auch ausländische Energieunternehmen, denen sie vorwerfen, die Rohstoffe der Provinz auszubeuten.

Trotz hoher Rohstoffvorkommen ist Belutschistan die ärmste Provinz Pakistans und hinkt bei Bildung, Arbeit und wirtschaftlicher Entwicklung dem Rest des Landes hinterher.

Im vergangenen Jahr hatten belutschische Aufständische in der Nähe der Stadt Sibi einen Zug gestoppt und rund 450 Passagiere als Geiseln genommen. Dutzende Menschen wurden getötet.

K.Ibarra--TFWP