The Fort Worth Press - Todesschüsse von Minneapolis: Teilabzug von Einsatzkräften erwartet

USD -
AED 3.672502
AFN 63.000105
ALL 83.264562
AMD 376.524145
ANG 1.790083
AOA 917.000481
ARS 1391.725901
AUD 1.45518
AWG 1.8025
AZN 1.697181
BAM 1.699144
BBD 2.014422
BDT 122.722731
BGN 1.709309
BHD 0.377512
BIF 2971.637059
BMD 1
BND 1.288204
BOB 6.911051
BRL 5.180302
BSD 1.00013
BTN 93.154671
BWP 13.721325
BYN 2.963529
BYR 19600
BZD 2.011459
CAD 1.390925
CDF 2294.999858
CHF 0.79938
CLF 0.023221
CLP 916.84998
CNY 6.871992
CNH 6.901865
COP 3672.91
CRC 465.397112
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.795144
CZK 21.292103
DJF 178.082787
DKK 6.48327
DOP 60.45758
DZD 133.139857
EGP 54.335897
ERN 15
ETB 156.178462
EUR 0.86768
FJD 2.253803
FKP 0.750158
GBP 0.757025
GEL 2.689975
GGP 0.750158
GHS 10.996868
GIP 0.750158
GMD 73.502059
GNF 8773.728335
GTQ 7.651242
GYD 209.312427
HKD 7.837305
HNL 26.568554
HRK 6.541802
HTG 131.271448
HUF 333.106497
IDR 17011
ILS 3.153375
IMP 0.750158
INR 93.059197
IQD 1310.270533
IRR 1318874.99973
ISK 125.279709
JEP 0.750158
JMD 157.682116
JOD 0.709043
JPY 159.621502
KES 130.110108
KGS 87.448796
KHR 3999.808871
KMF 426.750567
KPW 899.994443
KRW 1516.88021
KWD 0.30935
KYD 0.833496
KZT 473.939125
LAK 22022.405532
LBP 89563.226779
LKR 315.52795
LRD 183.51214
LSL 16.99507
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.395899
MAD 9.396551
MDL 17.597769
MGA 4181.381428
MKD 53.537077
MMK 2099.621061
MNT 3572.314592
MOP 8.074419
MRU 39.732424
MUR 46.949895
MVR 15.449745
MWK 1734.091995
MXN 17.93909
MYR 4.03903
MZN 63.960023
NAD 16.995291
NGN 1380.969786
NIO 36.800862
NOK 9.742199
NPR 149.047474
NZD 1.75197
OMR 0.384502
PAB 1.000126
PEN 3.460232
PGK 4.326485
PHP 60.635996
PKR 279.065036
PLN 3.718201
PYG 6469.6045
QAR 3.646726
RON 4.423297
RSD 101.827536
RUB 80.198241
RWF 1460.74688
SAR 3.753892
SBD 8.009975
SCR 13.924759
SDG 600.999732
SEK 9.498797
SGD 1.287075
SHP 0.750259
SLE 24.567524
SLL 20969.510825
SOS 571.515441
SRD 37.363973
STD 20697.981008
STN 21.284914
SVC 8.75114
SYP 110.548921
SZL 16.98736
THB 32.760996
TJS 9.585632
TMT 3.5
TND 2.948525
TOP 2.40776
TRY 44.494002
TTD 6.78508
TWD 31.977989
TZS 2604.999815
UAH 43.803484
UGX 3752.226228
UYU 40.501271
UZS 12151.249919
VES 473.325201
VND 26336
VUV 120.132513
WST 2.770875
XAF 569.874593
XAG 0.01416
XAU 0.000217
XCD 2.70255
XCG 1.80252
XDR 0.703479
XOF 569.877069
XPF 103.609748
YER 238.624984
ZAR 17.01166
ZMK 9001.208457
ZMW 19.327487
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    -116.0000

    4697.1

    -2.47%

  • DAX

    -179.2800

    23119.61

    -0.78%

  • SDAX

    -77.6400

    16725.07

    -0.46%

  • TecDAX

    -25.4400

    3458.82

    -0.74%

  • Euro STOXX 50

    -53.1400

    5679.57

    -0.94%

  • MDAX

    -334.6700

    28871.17

    -1.16%

  • EUR/USD

    -0.0044

    1.155

    -0.38%

Todesschüsse von Minneapolis: Teilabzug von Einsatzkräften erwartet

Todesschüsse von Minneapolis: Teilabzug von Einsatzkräften erwartet

Die tödlichen Schüsse auf den Krankenpfleger Alex Pretti in Minneapolis haben offenbar personelle Konsequenzen: Der demokratische Bürgermeister der Stadt, Jacob Frey, kündigte nach einem Telefonat mit US-Präsident Donald Trump für Dienstag den Abzug einer nicht genannten Zahl von Einsatzkräften an. US-Medien zufolge soll auch Grenzschutzkommandeur Gregory Bovino Minneapolis verlassen, der als Gesicht des harten Vorgehens gegen Migranten wie Demonstranten gilt.

Textgröße:

Einige der Einsatzkräfte des Bundes würden am Dienstag aus Minneapolis abgezogen, erklärte Frey im Onlinedienst X - und er werde "weiterhin darauf drängen, dass der Rest, der an diesem Einsatz beteiligt ist, ebenfalls geht". In dem Telefonat am Montag habe Trump zugestimmt, dass "die aktuelle Situation nicht fortdauern kann".

Trump selbst hatte in Veröffentlichungen auf seinem Onlinedienst Truth Social eine Kehrtwende angedeutet und sich zur Zusammenarbeit mit den eigentlich verfeindeten Demokraten bereit erklärt. Der Präsident entsandte zudem seinen Grenzschutzbeauftragten Tom Homan nach Minneapolis, am Dienstag war ein Treffen mit Bürgermeister Frey geplant. Das wurde als Abkehr von der harten Linie von Heimatschutzministerin Kristi Noem verstanden, die bisher auf eine Konfrontation mit Migranten und Demonstranten gesetzt hatte.

Der US-Präsident ist nach Prettis Tötung und den tödlichen Schüssen auf die unbewaffnete Autofahrerin Renee Good am 7. Januar angesichts sinkender Umfragewerte auch in den eigenen Reihen unter Druck geraten. Der zuletzt Trump-kritische Senator der Republikaner, Rand Paul, forderte im Onlinedienst X, alle an den Tötungen beteiligten Einsatzkräfte "bis zum Abschluss einer unabhängigen Untersuchung zu beurlauben".

Der frühere US-Präsident Joe Biden richtete scharfe Vorwürfe an die Trump-Regierung: "Was sich im vergangenen Monat in Minneapolis zugetragen hat, verrät unsere grundlegendsten amerikanischen Werte", schrieb Biden im Onlinedienst X. "Wir sind kein Land, das seine Bürger auf offener Straße niederschießt."

Als Druckmittel dient den Demokraten der Bundeshaushalt: Parteimitglieder im US-Senat drohen der Trump-Regierung mit einer neuen Haushaltssperre ab Freitagabend, sollten die Auflagen für die Einsatzkräfte nicht verschärft werden. Der nach dem letzten "Shutdown" im November verabschiedete Übergangshaushalt läuft am 30. Januar aus. Für eine Verlängerung braucht die Regierung die Stimmen der Demokraten.

Trump-Sprecherin Karoline Leavitt hatte am Montag verkündet, das Heimatschutzministerium sowie die Bundespolizei FBI untersuchten die tödlichen Schüsse auf Pretti, die Grenzschutzbehörde CBP habe zudem eine "interne Prüfung" eingeleitet. Von schärferen Auflagen für die Einsatzkräfte war hingegen nicht die Rede.

In der Kritik stehen sowohl die Einwanderungsbehörde ICE als auch die Grenzschutzbehörde Customs and Border Protection (CBP), zu der die Grenzkontrolleinheit Border Patrol gehört. Sie sind beide Heimatschutzministerin Noem unterstellt und in Minneapolis im Einsatz.

Ein Grenzschützer hatte am Samstag am Rande einer Abschiebe-Razzia in Minneapolis den 37-jährigen Krankenpfleger Pretti erschossen. Das Heimatschutzministerium sprach von "Abwehrschüssen". Videoaufnahmen zeigen den bereits überwältigten Pretti jedoch am Boden und lassen erhebliche Zweifel an dieser Darstellung aufkommen. Ein ICE-Beamter hatte zudem am 7. Januar die tödlichen Schüsse auf die unbewaffnete Mutter Good abgegeben.

In einer seltenen politischen Äußerung rief First Lady Melania Trump die USA zur "Einheit" auf. "Wir müssen zusammenhalten", appellierte sie im Sender Fox News an die Bürgerinnen und Bürger. "Ich bin gegen Gewalt, also bitte, wenn wir protestieren, dann protestiert friedlich", sagte sie bei dem Interview, in dem sie ihren Dokumentarfilm "Melania" vermarktete, der am Freitag in die Kinos kommt. Die Gewalt der Einsatzkräfte erwähnte sie nicht.

Demonstrantinnen und Demonstranten in Minneapolis äußerten sich derweil erleichtert über den möglichen Abzug der Einsatzkräfte. Ganze Nachbarschaften seien von dem brutalen Vorgehen betroffen, darum sei "jede Verringerung ihrer Zahl einfach eine große Erleichterung für die Gemeinden, die seit Monaten darunter leiden", sagte der Demonstrant Kyle Wagner.

F.Garcia--TFWP