The Fort Worth Press - Trump schlägt nach Empörung über Todesschüsse in Minnesota versöhnlicheren Ton an

USD -
AED 3.673042
AFN 64.999915
ALL 81.338497
AMD 361.489901
ANG 1.789785
AOA 916.999954
ARS 1513.065103
AUD 1.445505
AWG 1.80125
AZN 1.701818
BAM 1.743363
BBD 2.013184
BDT 122.946509
BGN 1.747831
BHD 0.377705
BIF 2996
BMD 1
BND 1.281883
BOB 11.71977
BRL 5.094103
BSD 0.999594
BTN 94.961938
BWP 13.742418
BYN 3.017057
BYR 19600
BZD 2.010313
CAD 1.41921
CDF 2313.500423
CHF 0.827099
CLF 0.02494
CLP 981.550124
CNY 6.691198
CNH 6.6895
COP 3175.37
CRC 454.960757
CUC 1
CUP 23.989731
CVE 98.825003
CZK 21.696803
DJF 177.720015
DKK 6.663016
DOP 61.289648
DZD 134.592977
EGP 53.430899
ERN 15
ETB 163.269377
EUR 0.891399
FJD 2.26815
FKP 0.76043
GBP 0.75358
GEL 2.589831
GGP 0.76043
GHS 11.650498
GIP 0.76043
GMD 73.504736
GNF 8797.485115
GTQ 7.636425
GYD 209.06352
HKD 7.84745
HNL 26.837693
HRK 6.7149
HTG 130.889189
HUF 324.179705
IDR 17936
ILS 3.103975
IMP 0.76043
INR 94.66065
IQD 1514.36683
IRR 1795877.504135
ISK 121.42019
JEP 0.76043
JMD 158.941401
JOD 0.709002
JPY 157.97506
KES 129.829626
KGS 87.450084
KHR 4067.000188
KMF 440.000041
KPW 899.999961
KRW 1342.019935
KWD 0.31092
KYD 0.832995
KZT 453.004595
LAK 22437.500971
LBP 89549.999867
LKR 330.880551
LRD 170.874973
LSL 16.509552
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.430073
MAD 9.76375
MDL 17.962214
MGA 4502.324255
MKD 54.950394
MMK 2099.444361
MNT 3596.720368
MOP 8.079529
MRU 40.219741
MUR 47.30702
MVR 15.459616
MWK 1741.50116
MXN 18.40425
MYR 4.085299
MZN 63.892558
NAD 16.51791
NGN 1330.839938
NIO 36.787121
NOK 9.456795
NPR 151.938745
NZD 1.779043
OMR 0.384414
PAB 0.999586
PEN 3.438455
PGK 4.537108
PHP 63.065003
PKR 276.703496
PLN 3.89445
PYG 5692.357747
QAR 3.643608
RON 4.754599
RSD 104.64822
RUB 83.877026
RWF 1474.878661
SAR 3.783194
SBD 8.064647
SCR 13.936639
SDG 601.492783
SEK 9.969825
SGD 1.282115
SHP 0.754745
SLE 24.680453
SLL 20969.504398
SOS 571.283404
SRD 37.641501
STD 20697.981008
STN 21.838829
SVC 8.746189
SYP 13001.999685
SZL 16.511864
THB 33.520468
TJS 9.210912
TMT 3.51
TND 3.001547
TOP 2.40776
TRY 49.472199
TTD 6.784239
TWD 32.3706
TZS 2639.983
UAH 44.837859
UGX 4022.801521
UYU 40.200736
UZS 11955.039354
VES 878.023604
VND 25873
VUV 119.689611
WST 2.781623
XAF 584.719412
XAG 0.017415
XAU 0.000239760144
XCD 2.70255
XCG 1.801465
XDR 0.707052
XOF 584.719412
XPF 106.304652
YER 236.150108
ZAR 16.498075
ZMK 9001.200977
ZMW 19.915944
ZWL 321.999592
SSP 5773.824733
MXV 2.078145
  • TecDAX

    9.3300

    4020.85

    +0.23%

  • DAX

    -14.4200

    25560.59

    -0.06%

  • Euro STOXX 50

    -2.0100

    6316.19

    -0.03%

  • SDAX

    25.4400

    18245.41

    +0.14%

  • MDAX

    62.1200

    31304.08

    +0.2%

  • Goldpreis

    -27.0000

    4356.9

    -0.62%

  • EUR/USD

    -0.0002

    1.1467

    -0.02%

Trump schlägt nach Empörung über Todesschüsse in Minnesota versöhnlicheren Ton an
Trump schlägt nach Empörung über Todesschüsse in Minnesota versöhnlicheren Ton an / Foto: © AFP

Trump schlägt nach Empörung über Todesschüsse in Minnesota versöhnlicheren Ton an

Nach landesweiter Empörung über die tödlichen Schüsse auf den Krankenpfleger Alex Pretti in Minneapolis hat US-Präsident Donald Trump einen versöhnlicheren Ton angeschlagen. "Niemand im Weißen Haus, einschließlich Präsident Trump, möchte sehen, wie Menschen auf Amerikas Straßen verletzt werden oder zu Tode kommen", sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt am Montag in Washington. Trump kündigte zudem die Entsendung seines Grenzschutzbeauftragten Tom Homan nach Minnesota an. Minneapolis' Bürgermeister Jacob Frey gab den Abzug einiger Bundesbeamter aus der Stadt ab Dienstag bekannt. US-Medien berichteten über den Abzug des Grenzschutzkommandeurs Gregory Bovino aus Minnesota.

Textgröße:

Trump war am Montag um Schadensbegrenzung bemüht. Er erklärte in seinem Onlinedienst Truth Social, er habe ein "sehr gutes Telefongespräch" mit dem Gouverneur des Bundesstaats Minnesota, Tim Walz, geführt und wolle mit ihm zusammenarbeiten. Er werde ein Gespräch zwischen seinem Grenzbeauftragten Homan und Walz veranlassen, damit alle "Kriminellen" in dem Bundesstaat verhaftet würden.

In einem weiteren Post hatte Trump geschrieben, Homan werde noch am Montagabend nach Minnesota entsandt werden. Welche Rolle Homan dort genau hat, blieb unklar. "Er war bisher nicht in diesem Bereich tätig, kennt aber viele Menschen dort und mag sie", erklärte Trump. "Tom ist hart, aber fair und wird direkt an mich berichten."

Zugleich beharrte das Weiße Haus auf seiner Abschiebepolitik. Es gebe einen "klaren und einfachen Weg zur Wiederherstellung von Recht und Ordnung", sagte Leavitt. Trump rufe die Verantwortlichen in Minnesota auf, alle "kriminellen illegalen Ausländer" an die Einsatzkräfte auszuliefern.

Zudem machte das Weiße Haus die regierenden Demokraten in Minnesota für die Gewalt verantwortlich. Der eigentliche Grund für die "Tragödie" sei der "feindliche Widerstand" der Demokraten, sagte Leavitt.

Der demokratische Bürgermeister von Minneapolis kündigte nach einem Telefonat mit Trump den Abzug einer unbestimmten Anzahl von Bundesbeamten aus der Stadt ab Dienstag an. "Einige Bundesbeamte werden morgen beginnen, das Gebiet zu verlassen, und ich werde weiterhin darauf drängen, dass der Rest, der an diesem Einsatz beteiligt ist, ebenfalls geht", erklärte Frey am Montag im Onlinedienst X. In dem Telefonat habe Trump zugestimmt, dass "die aktuelle Situation nicht weitergehen kann", erklärte er.

Neben landesweiten Protesten gegen das Vorgehen der US-Regierung in Minnesota dürfte auch der wachsende Widerstand in Trumps republikanischer Partei zu dem beschwichtigenden Auftreten des Weißen Hauses beigetragen haben. Der republikanische Vorsitzende des Aufsichtsausschusses im Repräsentantenhaus, James Comer, deutete am Sonntag an, die Bundesbeamten sollten sich aus Minneapolis zurückziehen. Auch der Gouverneur des US-Bundesstaats Texas, der Trump-Anhänger Greg Abbott, rief die Bundesbehörden auf, "nachzukalibrieren".

Für Aufsehen sorgte außerdem der Rücktritt eines der republikanischen Kandidaten bei der Gouverneurswahl in Minnesota, Chris Madel, aus Protest gegen das Vorgehen der US-Regierung in dem nördlichen Bundesstaat. "Ich kann die von der nationalen republikanischen Partei erklärte Vergeltung gegen die Bürger unseres Bundesstaates nicht unterstützen", sagte Madel in einer in Onlinediensten veröffentlichten Videoansprache. "Ebenso wenig kann ich Mitglied einer Partei sein, die so handeln würde", fügte er hinzu.

Madel hatte nach der Tötung der dreifachen Mutter Renee Good Anfang Januar in Minneapolis den verantwortlichen Beamten der Einwanderungsbehörde ICE rechtlich beraten.

Auch die US-Justiz befasste sich mit dem Vorgehen der Bundesbeamten in Minnesota. Eine Bundesrichterin bemühte sich US-Medienberichten zufolge um eine baldmöglichste Entscheidung in einer Klage der Behörden Minnesotas gegen den Einsatz von Bundesbeamten in dem Bundesstaat. In einem weiteren Fall prüfte eine Richterin einen Antrag, Bundesbeamte zur Sicherung von Beweismitteln im Fall der Tötung von Pretti zu verpflichten. Sie erklärte, zügig ein Urteil fällen zu wollen.

Beamte der US-Grenzschutzbehörde Border Patrol hatten am Samstag am Rande einer Abschiebe-Razzia in Minneapolis im Bundesstaat Minnesota den 37-jährigen Krankenpfleger Pretti erschossen. Das Heimatschutzministerium sprach von "Abwehrschüssen" eines Bundesmitarbeiters gegen Pretti, der angeblich selbst mit einer Waffe das Feuer habe eröffnen wollen. Videoaufnahmen von dem Vorfall lassen jedoch erhebliche Zweifel an diesen Schilderungen aufkommen.

Die tödlichen Schüsse und die Reaktion der Trump-Regierung auf die Vorfälle haben zu Entsetzen und wütenden Protesten geführt. Politiker der oppositionellen Demokraten fordern umfassende Aufklärung sowie ein Ende der Abschiebe-Razzien in Minneapolis, bei denen der Grenzschutz mit der Einwanderungsbehörde ICE zusammenarbeitet. Die Bundesregierung erklärte, sie erwarte eine rechtsstaatliche Aufarbeitung des tödlichen Schusswaffeneinsatzes. Bundeskanzler Friedrich Merz (CDU) kritisierte die Gewalt in den USA als "besorgniserregend".

N.Patterson--TFWP