The Fort Worth Press - Fünfjähriger bei ICE-Einsatz im US-Bundesstaat Minnesota festgenommen

USD -
AED 3.67315
AFN 63.501353
ALL 83.06505
AMD 376.960365
ANG 1.790083
AOA 917.000068
ARS 1386.360102
AUD 1.44865
AWG 1.8
AZN 1.699053
BAM 1.699144
BBD 2.014422
BDT 122.722731
BGN 1.709309
BHD 0.377573
BIF 2966
BMD 1
BND 1.288204
BOB 6.911051
BRL 5.158102
BSD 1.00013
BTN 93.154671
BWP 13.721325
BYN 2.963529
BYR 19600
BZD 2.011459
CAD 1.39217
CDF 2296.000019
CHF 0.798701
CLF 0.023222
CLP 916.920313
CNY 6.885603
CNH 6.89006
COP 3661.67
CRC 465.397112
CUC 1
CUP 26.5
CVE 95.875008
CZK 21.247502
DJF 177.720252
DKK 6.475903
DOP 60.725006
DZD 133.053425
EGP 54.247901
ERN 15
ETB 156.150189
EUR 0.86665
FJD 2.286009
FKP 0.750158
GBP 0.756179
GEL 2.684961
GGP 0.750158
GHS 11.025032
GIP 0.750158
GMD 74.000207
GNF 8774.999694
GTQ 7.651242
GYD 209.312427
HKD 7.83755
HNL 26.63032
HRK 6.529896
HTG 131.271448
HUF 333.004499
IDR 16972.05
ILS 3.125465
IMP 0.750158
INR 92.97655
IQD 1310
IRR 1319125.000062
ISK 125.120372
JEP 0.750158
JMD 157.682116
JOD 0.708975
JPY 159.602018
KES 130.099605
KGS 87.448803
KHR 4012.999835
KMF 426.999938
KPW 899.994443
KRW 1510.229631
KWD 0.30935
KYD 0.833496
KZT 473.939125
LAK 21950.000407
LBP 89550.000342
LKR 315.52795
LRD 183.797091
LSL 16.950135
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.389922
MAD 9.362499
MDL 17.597769
MGA 4165.00018
MKD 53.420757
MMK 2099.621061
MNT 3572.314592
MOP 8.074419
MRU 40.11968
MUR 46.939579
MVR 15.460272
MWK 1736.506089
MXN 17.8657
MYR 4.038498
MZN 63.950079
NAD 16.950127
NGN 1381.219829
NIO 36.714997
NOK 9.698702
NPR 149.047474
NZD 1.750015
OMR 0.384497
PAB 1.000126
PEN 3.452502
PGK 4.309017
PHP 60.247496
PKR 279.113024
PLN 3.706565
PYG 6469.6045
QAR 3.64498
RON 4.416601
RSD 101.74304
RUB 80.200442
RWF 1460
SAR 3.754117
SBD 8.038772
SCR 15.044443
SDG 600.999754
SEK 9.4289
SGD 1.285496
SHP 0.750259
SLE 24.649994
SLL 20969.510825
SOS 571.497322
SRD 37.350977
STD 20697.981008
STN 21.625
SVC 8.75114
SYP 110.548921
SZL 16.950149
THB 32.630204
TJS 9.585632
TMT 3.51
TND 2.922499
TOP 2.40776
TRY 44.500697
TTD 6.78508
TWD 31.950017
TZS 2599.999942
UAH 43.803484
UGX 3752.226228
UYU 40.501271
UZS 12155.000198
VES 473.390499
VND 26336
VUV 120.132513
WST 2.770875
XAF 569.874593
XAG 0.013691
XAU 0.000214
XCD 2.70255
XCG 1.80252
XDR 0.703479
XOF 567.500789
XPF 103.850281
YER 238.649709
ZAR 16.88311
ZMK 9001.199801
ZMW 19.327487
ZWL 321.999592
  • Euro STOXX 50

    -39.8500

    5692.86

    -0.7%

  • MDAX

    -289.5800

    28916.26

    -1%

  • DAX

    -130.8100

    23168.08

    -0.56%

  • Goldpreis

    23.0000

    4702.7

    +0.49%

  • TecDAX

    -16.3500

    3467.91

    -0.47%

  • SDAX

    -78.6400

    16724.07

    -0.47%

  • EUR/USD

    -0.0051

    1.1543

    -0.44%

Fünfjähriger bei ICE-Einsatz im US-Bundesstaat Minnesota festgenommen
Fünfjähriger bei ICE-Einsatz im US-Bundesstaat Minnesota festgenommen / Foto: © AFP

Fünfjähriger bei ICE-Einsatz im US-Bundesstaat Minnesota festgenommen

Bei dem großangelegten Einsatz der US-Einwanderungsbehörde ICE in Minneapolis ist ein fünfjähriger Junge festgenommen worden. US-Vizepräsident JD Vance bestätigte den Fall am Donnerstag (Ortszeit) und räumte ein, zunächst selbst fassungslos gewesen zu sein. Er habe seine Meinung aber geändert, als er erfahren habe, dass der Vater des Kindes vor den ICE-Beamten geflohen sei. Drei Aktivisten wurden derweil nach einer Protestaktion gegen die Einwanderungspolizei in einer Kirche in Minnesota festgenommen.

Textgröße:

Die Festnahme des Fünfjährigen sorgte in den USA für Empörung. Vance sagte, sein erster Gedanke sei gewesen: "'Oh mein Gott, das ist furchtbar. Wie konnten wir einen Fünfjährigen festnehmen?'". Er habe seine Meinung aber geändert, als er mehr über den ICE-Einsatz erfahren habe. "Was sollen sie tun? Sollen sie ein Fünfjähriges Kind erfrieren lassen?", fügte er hinzu.

Der Fünfjährige und sein Vater werden von US-Behörden in San Antonio im US-Bundesstaat Texas festgehalten, wie die "Washington Post" unter Berufung auf den Anwalt der Familie, Marc Prokosch, berichtete. Prokosch erklärte, die beiden seien keine US-Bürger, hätten aber in Minneapolis Asyl beantragt. Im Januar waren Berichten zufolge bereits drei weitere Schüler in Minneapolis festgenommen worden.

Minneapolis zählt zu den sogenannten Sanctuary Cities, die Migranten ohne Aufenthaltsgenehmigung Schutz gewähren und nur begrenzt mit den Einwanderungsbehörden der Bundesregierung zusammenarbeiten.

In den von Demokraten regierten US-Bundesstaat Minnesota waren zuletzt tausende US-Beamten entsandt worden, um US-Präsident Donald Trumps Plan zur Abschiebung illegaler Einwanderer umzusetzen.

Am Sonntag waren bei einer Protestaktion gegen das Vorgehen der Einwanderungspolizei in einer Kirche in St. Paul drei Menschen festgenommen worden, darunter eine auf Bürgerrechte spezialisierte Anwältin, wie die US-Justizministerin Pam Bondi am Donnerstag im Onlinedienst X mitteilte. Bondi zufolge wurden die beiden schwarzen Frauen Nekima Levy Armstrong und Chauntyll Louisa Allen sowie ein Mann festgenommen. Die US-Justizministerin erklärte auf X: "Hört gut zu: Wir tolerieren keine Angriffe auf Gotteshäuser."

Die Demonstrierenden hatten einen Gottesdienst in einer Kirche in St. Paul, der Hauptstadt von Minnesota, gestört, in der sie den stellvertretenden Leiter des örtlichen ICE‑Büros vermuteten. Videos der Protestaktion zeigen, wie Demonstranten in der Kirche "ICE raus!" rufen.

In einem Interview mit dem Sender CNN hatte die Anwältin Levy Armstrong am Mittwoch gesagt, die Regierung von US-Präsident Donald Trump "versuche, eine friedliche und gewaltfreie Demonstration in ein Verbrechen zu verwandeln".

Vance, der das Vorgehen der Einwanderungspolizei immer wieder vehement verteidigt hat, gab bei einem Besuch in Minnesota den örtlichen Politikern der Demokraten und der Polizei die Schuld für die Unruhen in Minneapolis. "Die mangelnde Zusammenarbeit zwischen staatlichen und lokalen Beamten erschwert uns die Arbeit und verschärft die Lage", sagte Vance, flankiert von ICE-Beamten und -Fahrzeugen.

Vance mahnte zudem, die US-Behörden würden nur friedliche Proteste tolerieren. "Ja, protestiert. Protestiert gegen mich. Protestiert gegen unsere Einwanderungspolitik, aber tut dies friedlich", sagte Vance an die Demonstranten gewandt. "Wenn Ihr einen Strafverfolgungsbeamten angreift, werden die Trump-Regierung und das Justizministerium Euch strafrechtlich verfolgen", fügte er hinzu.

Der Bürgermeister von Minneapolis Jacob Frey sagte bei einer Pressekonferenz, dass er Vance zustimme, dass Menschen friedlich demonstrieren sollten. Wie die Zeitung "Star-Tribune" berichtete, betonte er aber, dass die Entsendung von 3000 Bundesbeamten in die Stadt sich wie eine "Besatzung" anfühle und warf den Beamten vor, die Menschen zu "terrorisieren".

Die Proteste gegen Trumps Abschiebepolitik und die Einwanderungspolizei ICE hatten sich ausgeweitet, nachdem ein ICE-Polizist am 7. Januar die unbewaffnete Mutter Renee Nicole Good in ihrem Auto mit mehreren Schüssen getötet hatte. Die Trump-Regierung stellt Good als "inländische Terroristin" dar, die von dem Polizisten aus Notwehr getötet worden sei, nachdem sie ihn "überfahren" habe. Videoaufnahmen zeigen jedoch, dass Good ihr Fahrzeug von dem ICE-Beamten wegsteuerte. Am Freitag sollte in Minneapolis ein Gedenktag für Good stattfinden.

Die US-Regierung hat derweil bereits das nächste Ziel für die Umsetzung ihrer Abschiebepolitik ins Auge gefasst: Der nordöstliche US-Bundesstaat Maine wurde für ein verstärktes Vorgehen der Einwanderungspolizei ausgewählt.

C.Dean--TFWP