The Fort Worth Press - Davos: Trump und weitere Staatschefs rufen "Friedensrat" offiziell ins Leben

USD -
AED 3.672502
AFN 65.999939
ALL 79.067423
AMD 365.160267
ANG 1.789783
AOA 918.000312
ARS 1496.749972
AUD 1.39562
AWG 1.8
AZN 1.701184
BAM 1.670881
BBD 2.013326
BDT 122.154359
BGN 1.696366
BHD 0.376922
BIF 2975.173427
BMD 1
BND 1.268571
BOB 11.546857
BRL 5.160701
BSD 0.999718
BTN 95.674944
BWP 13.395641
BYN 2.990697
BYR 19600
BZD 2.010619
CAD 1.377495
CDF 2275.000118
CHF 0.80167
CLF 0.023365
CLP 919.620034
CNY 6.72325
CNH 6.72156
COP 3060.27
CRC 454.922129
CUC 1
CUP 26.5
CVE 94.19971
CZK 20.657501
DJF 178.021922
DKK 6.40472
DOP 58.572258
DZD 132.974972
EGP 50.872802
ERN 15
ETB 161.682051
EUR 0.85673
FJD 2.19255
FKP 0.733283
GBP 0.733995
GEL 2.605025
GGP 0.733283
GHS 11.12141
GIP 0.733283
GMD 72.999925
GNF 8783.154658
GTQ 7.62899
GYD 209.153119
HKD 7.84025
HNL 26.809452
HRK 6.454104
HTG 130.788026
HUF 310.462957
IDR 17664
ILS 2.987195
IMP 0.733283
INR 95.67735
IQD 1309.674333
IRR 1374574.999795
ISK 121.310067
JEP 0.733283
JMD 158.661136
JOD 0.708991
JPY 158.977498
KES 129.409919
KGS 87.450034
KHR 4035.778664
KMF 421.999564
KPW 900.000294
KRW 1385.990122
KWD 0.30846
KYD 0.833127
KZT 460.282609
LAK 22518.762788
LBP 89527.950894
LKR 329.105922
LRD 181.44772
LSL 16.030789
LTL 2.95274
LVL 0.60489
LYD 6.353451
MAD 9.23322
MDL 17.210153
MGA 4274.968284
MKD 52.552001
MMK 2099.534779
MNT 3596.854666
MOP 8.07301
MRU 39.836145
MUR 46.596935
MVR 15.459837
MWK 1733.488249
MXN 16.91052
MYR 4.0386
MZN 63.904975
NAD 16.030995
NGN 1347.339732
NIO 36.786598
NOK 9.30297
NPR 153.078119
NZD 1.67436
OMR 0.384501
PAB 0.999714
PEN 3.35163
PGK 4.430415
PHP 61.71202
PKR 277.39555
PLN 3.69464
PYG 6022.109832
QAR 3.634282
RON 4.500101
RSD 100.550017
RUB 82.775041
RWF 1473.093385
SAR 3.759877
SBD 8.025811
SCR 13.749325
SDG 601.50057
SEK 9.471615
SGD 1.269895
SHP 0.740866
SLE 24.649608
SLL 20969.499227
SOS 571.369989
SRD 37.770324
STD 20697.981008
STN 20.93069
SVC 8.746423
SYP 13001.999906
SZL 16.020025
THB 32.667021
TJS 9.222404
TMT 3.51
TND 2.907682
TOP 2.40776
TRY 48.06398
TTD 6.78066
TWD 31.834035
TZS 2649.997991
UAH 44.670645
UGX 3718.447017
UYU 40.212038
UZS 11851.744273
VES 778.977303
VND 26124.5
VUV 118.205514
WST 2.716674
XAF 560.393155
XAG 0.014457
XAU 0.000218
XCD 2.70255
XCG 1.801763
XDR 0.707052
XOF 560.385974
XPF 101.875027
YER 237.096149
ZAR 16.026611
ZMK 9001.197786
ZMW 18.969958
ZWL 321.999592
  • Goldpreis

    100.6000

    4672

    +2.15%

  • TecDAX

    25.3000

    4090.64

    +0.62%

  • SDAX

    66.6700

    18564.27

    +0.36%

  • DAX

    153.5200

    26136.56

    +0.59%

  • MDAX

    394.8800

    32110.41

    +1.23%

  • Euro STOXX 50

    40.1600

    6462.22

    +0.62%

  • EUR/USD

    0.0007

    1.1688

    +0.06%

Davos: Trump und weitere Staatschefs rufen "Friedensrat" offiziell ins Leben

Davos: Trump und weitere Staatschefs rufen "Friedensrat" offiziell ins Leben

US-Präsident Donald Trump hat zusammen mit anderen Staatschefs das Gründungsdokument des von ihm initiierten "Friedensrates" unterzeichnet. "Herzlichen Glückwunsch, Präsident Trump, die Charta ist nun in Kraft getreten, und der Friedensrat ist nun eine offizielle internationale Organisation", sagte Trumps Sprecherin Karoline Leavitt am Donnerstag in Davos bei der Unterzeichnungszeremonie am Rande des Weltwirtschaftsforums. Das Gremium soll Trumps Vorstellungen zufolge internationale Konflikte beilegen - und zwar laut Charta ausdrücklich in Konkurrenz zu den Vereinten Nationen.

Textgröße:

Neben Trump unterzeichneten weitere Staats- und Regierungschefs sowie Vertreter aus insgesamt 19 Ländern das Gründungsdokument, darunter Argentiniens Staatschef Javier Milei und der ungarische Ministerpräsident Viktor Orban. Beide unterhalten enge Beziehungen zu Trump. Zu den weiteren Unterzeichnern gehörten Vertreter aus Bahrein, Marokko, Armenien, Aserbaidschan, Bulgarien, Indonesien, Jordanien, Kasachstan, dem Kosovo, Pakistan, Paraguay, Katar, Saudi-Arabien, der Türkei, den Vereinigten Arabischen Emiraten, Usbekistan und der Mongolei.

Die meisten Mitunterzeichner wurden von Trump als "sehr beliebte Anführer" bezeichnet. Andere wiederum seien "nicht so beliebt" - "so ist das Leben nun mal", sagte der Rechtspopulist, der selbst den Vorsitz im "Friedensrat" übernimmt. Trumps eigene Befugnisse in dem Rat sind weitreichend: Laut der Charta entscheidet Trump über die Mitglieder und hat ein Vetorecht bei allen Entscheidungen.

Ursprünglich war der "Friedensrat" als Teil der zweiten Phase des US-Plans für den Gazastreifen vorgestellt worden, in der unter anderem die islamistische Hamas entwaffnet werden soll. In der Charta der Initiative wird das Palästinensergebiet jedoch nun nicht mehr genannt.

US-Außenminister Marco Rubio lenkte bei der Zeremonie den Fokus allerdings wieder auf Nahost. Der Schwerpunkt des Gremiums werde "in erster Linie darauf liegen, sicherzustellen, dass dieses Friedensabkommen im Gazastreifen von Dauer ist", sagte Rubio. Trump bekräftigte die Forderung an die Hamas, die mit ihrem Angriff auf Israel am 7. Oktober 2023 den Krieg im Gazastreifen ausgelöst hatte, ihre Waffen abzugeben. Eine fortgesetzte Weigerung bedeute "das Ende" der Islamistengruppe, drohte der US-Präsident.

Israel hat seinen Beitritt zum "Friedensrat" zugesagt. Allerdings ist die Zusammensetzung des Gremiums aus israelischer Sicht hochproblematisch, da auch Hamas-Unterstützerstaaten wie Katar und die Türkei dem "Friedensrat" sowie dem untergeordneten Verwaltungsrat im Gazastreifen angehören sollen.

Auch mehrere europäische Staaten äußerten starke Vorbehalte gegen den "Friedensrat" - vor allem, weil Trump dazu auch den russischen Präsidenten Wladimir Putin eingeladen hat. Trump zufolge hat der Kremlchef die Einladung angenommen - Putin selbst erklärte allerdings kurz vor der Unterzeichnungszeremonie, der Kreml prüfe das Angebot noch.

Moskau sieht sich traditionell als wichtiger Akteur im Nahen Osten und verfolgt in der Region eigene geopolitische Interessen. Überdies dürfte Putin Trumps Einladung auch deshalb wohlwollend aufnehmen, weil der "Friedensrat" ihm trotz seines Angriffskriegs gegen die Ukraine eine internationale Bühne böte.

Trump rühmt sich, bislang acht Konflikte weltweit beendet zu haben. Ein Ende des seit vier Jahren andauernden russischen Angriffskriegs gegen die Ukraine scheint jedoch nicht in Sicht - auch wenn Trumps Sondergesandter Steve Witkoff am Donnerstag vor seiner Reise zu einem weiteren Treffen mit Putin von "großen Fortschritten" und nur noch "einem offenen Problem" sprach.

Neben der Einladungsliste ist auch das Gremium an sich umstritten. Kritiker werfen Trump vor, damit eine Alternative zur UNO schaffen zu wollen. Trump versicherte jedoch am Donnerstag, dass der Rat in seiner Arbeit "Verbindungen" zur UNO pflegen werde.

Ein ständiger Sitz im "Friedensrat" kostet rund eine Milliarde Dollar (rund 860 Millionen Euro). Nichtzahler müssen sich mit einer dreijährigen Mitgliedschaft begnügen. Kritiker fürchten eine "Pay-to-Play"-Version des UN-Sicherheitsrats, bei der Mitglieder sich ihr Mitspracherecht erkaufen.

Insgesamt hatten nach Angaben des Weißen Hauses bis Mittwoch 35 von 50 eingeladenen Ländern ihren Beitritt zu dem Gremium zugesagt. Ausdrücklich abgelehnt haben einen Beitritt bislang Frankreich und Norwegen. Großbritannien bekräftigte am Donnerstag seine Vorbehalte. Die Bundesregierung reagierte zurückhaltend und erklärte lediglich, sie prüfe die Einladung. Deutschland ist wie Frankreich ein dezidierter Unterstützer der UNO.

M.T.Smith--TFWP